DEM0015285MA - - Google Patents
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Description
M 15285IX/421
Die Erfindung' betrifft ein Gerät zum Messen
der Feuchtigkeit: von festen Stoffen mit Hilfe einer Elektronenröhre, in deren Anodenstromkreis der
Strommesser liegt und deren Gitterpotential durch den Leitwert des zwischen zwei Elektroden liegenden
Meßgutes beeinflußt wird.
Ziel der Erfindung ist es, bei einem, Feuchtigkeitsmesser
dieser Art einen Meßbereich: zu erhalten, mit dem. praktisch sämtliche in Betracht: kom·-
menden Feuchtigkeiten ohne eine Umschaltung und Verstellung am Gerät gemessen werden können,.
Hierbei kommt es insbesondere darauf an, in dem mittleren; Meßbiereich, der meistens gebraucht wird1,
eine große Meßgenauigkeit und, eine leichte Ablesmöglichkeit
zu erzielen, während die Meßskala in dem, Anfangs- und. Endbereich. zusammengedrängt
sein kann.
Gemäß der Erfindung liegen die Meß elektroden
zwischen dem Steuergitter der Elektronenröhre und dem, Pluspol der die Anodenspannung liefernden
Stromquelle, mit dem auch der an der Anode liegende Strommesser unmittelbar verbunden, ist.
Ein solches Gerät weist gegenüber den bekannten Geräten einen erweiterten, Meßbereich auf, in dem
die Meßwerte am Anfang1 und am Ende stark zusammengedrängt
sind.
Es, ist: bereits ein Gerät zum. Messen von Widerständen
mit Hilfe einer Elektronenröhre bekanntgeworden, in deren, Anodenstromkreis der Strommesser
liegt: und deren Gitterpotential durch den, zu messenden, zwischen zwei Elektroden liegenden
Widerstand, beeinflußt wird. Bei diesem bekannten Gerät liegt jedoch der zu messende Widerstand
unmittelbar zwischen, Steuergitter und Anode, und es werden bei ihm, zudem nicht der Anodenstrom
allein, sondern Anodenstrotn und Gitterstrotn zusammen
gemessen. Dadurch wird,1 bei diesem Meßgerät der Meßbereich wesentlich, kleiner als bei
dem neuen Feuchtigkeitsmeßgerät, und es ergibt sich auch wegen des Verhältnisses z\vischen
Widerstands- und Feuchitigkeitswerten eine ungünstigere Skaleneinteilung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Schaltbild dargestellt.
Der StroinwersoTgung'steil α setzt sich zusammen
aus Transformator b, dem Zerhacker c mit der Funkenlö'Sohstrecke g, der Batterie d, dem; Einschalter
e, der Glimmlampe / und. dem Gleichrichter h. Der eigentliche Meßkreis i wird gebildet
durch das Amperemeter j, die Elektroden k, die
Röhre / mit Heizdraht m und, dem Beruhigungskotidensator
11.
Durch Betätigen des, Einschalters e wird der Stromkreis von, Batterie d — zum. Zerhacker c über
Transformator b nach Batterie d+ geschlossen. Der Zerhacker c arbeitet jetzt und legt eine Wechselspannung
an die . Primärseite des Transformators b an. Damit liegt auch an der Sekundiärseite
des Transformators b, an der parallel geschalteten Glimmlampe /und a,n der Minusseite des Gleichrieht
er s h eine Wechselspannung an. Auch die Röhre 1 wird durch den Heizdraht m gespeist. Der
Gleichrichter h kann erst dann arbeiten oder Strom
fließen lassen, wenn eine Belastung an seiner Plusseite anliegt. Das geschieht, wenn ein Stromfluß
im Meßkreis i zustande kommt. Im Zustand! der
unüiberbrückteni Elektroden, k bildet sich am Gitter
der Röhre / durch, den hohen Widerstand1 zwischen, Gitter und Kathode eine Sperrspannung aus, die
keinen. Strom durch die Röhre I fließen; läßt. Das
geschieht erst, wenn, die Elektroden, k mit einem
relativ niedrigeren Widerstand, in diesem Fall durch die Feuchtigkeit des Untersuchungsgütes
gebildet, überbrückt werden. Der eine Gleichstromkreis ist dann über das Amperemeter /, vom
der Anode zum Gitter der Röhre./, den, überbrückten Elektroden k nach der Plusseite des Gleichrichters
wie auch der Plusseite des Amperemeters j geschlossen. Der andere Stromkreis von Kathode
über Anode der Röhre / und das Amperemeter / zum Gleichrichter h wird somit vom Gitter-Gleichstromkreis
gesteuert. Nun sind die hohen Widerstandswerte, d. h. geringe Feuchtigkeiten, in den unteren
Knick der Röhrenkennlinie gelegt. So erscheinen die stark auseinandergezogenen Widerstandswerte der
geringen, Feuchtigkeiten am Amperemeter j als gedrängte Anzeige. Genauso werden die hohen
Feuchtigkeitswerte mit Hilfe des oberen Knickes
der Röhrenkennlinie zusammengefaßt.
Es ist also möglich, den ganzen Feuchtigkeitsmeßbereich, wie z. B. bei Holzmessungen erwünscht
von 3 bis 30%,, mit Hilfe der Elektronenröhren-Kennliniensteuerung in einem einfachen, elektrischen
Meßgerät in einen Anzeigebereich zu bringen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gerät zum Messen der Feuchtigkeit von festen Stoffen durch. Bestimmung des elektrischen Leitwertes mit Hilfe einer Elektronenröhre, in deren Anodenstromkreis der Strom- Ί00 messer liegt und deren, Gitterpotential durch den Leitwert des zwischen, zwei Elektroden liegenden Meßgutes beeinflußt wird,1, dadurch, gegekennzeichnet, daß die Meßelektroden, (k) zwischen dem Steuergitter der Elektronenröhre (/) und dem Pluspol der die Anoden spannung liefernden Stromquelle liegen-, mit dem auch der an, der Anode liegende Strommesser (/) unmittelbar verbunden ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 452 175.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 659/339 2. 56
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