DEM0014006MA - - Google Patents

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DEM0014006MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. Mai 1952 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand des Patents 828 282 ist unter anderem eine Vorrichtung zum Öffnen, eines nassen Faservlieses, insbesondere aus Zellwolle, während des Trocknens, die sich kennzeichnet, durch zwei endlos umlaufende luftdurchlässige Transportbänder, die in einem Abstand voneinander liegen, der' größer ist als die Schichtdicke des zwischen, ihnen geförderten Faservlieses, sowie durch, über und unter diesen Bändern vorgesehene, quer zur Förderrichtung derselben verlaufende und in enger Reihenfolge hintereinander angeordnete Druckund. Saugkanäle.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit gewissen Schwierigkeiten, welche sich beim Betrieb der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent gezeigt haben, und hat Verbesserungen zum Gegenstand, durch die eine wirkungsvollere und störungsfreie Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent eintritt.
Die Förderbänder und die sie führenden Ketten reagieren ganz verschiedenartig, wenn sie steigenden und, fallenden Temperaturen ausgesetzt werden. Die Kette besteht aus starkwandigen, Bestandteilen, während das Siebband, aus dünnen Drähten, die sich schnell abkühlen und schnell wieder erwärmen, zusammengesetzt ist. Das Siebband längt und kürzt sich also in schneller Aufeinanderfolge, während das bei der Kette nicht der Fall ist. Es bleibt
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dabei nicht aus, daß nach kurzer Zeit die Stellen, an denen das Siebband mit den Ketten, verbunden ist, locker werden und im Siebband reißen. Man
V.' muß hier im Auge-behalten, daß das Zellwollvlies von einem Siebband getragen werden muß, welches '■■ straff angespannt ist- Wäre das nicht der Fall1, so würde es unmöglich sein, die Düsen, welche die Druckluft in. die Faserschicht blasen, in nächster Nähe an das Band heranzuführen,. Bisher lag diese
ίο Notwendigkeit nicht vor, weil kein Nachteil damit verbunden, war, wenn das Siebband, nach unten etwas durchhing und damit die Längung bzw. Kürzung ausglich. Auch ist der Umstand zu beachten, daß das Siebband sich durch Anspannen stärker längt als die Kette. ,,
Eine andere Störungsquelle bei der Vorrichtung des Hauptpatents sind die an, den beiden Seiten, der Siebbänder mitlaufenden Gummibänder, welche den Zweck haben, den Raum zwischen, den beiden Siebbändern seitlich abzudichten, so daß die Trockenluft seitlich, nicht entweichen, kann. Die Gummibänder verlaufen seitlich, und werden, durch Wärmeeinwirkung rasch unbrauchbar.
Diesen Übelständen wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Fördervorrichtung dadurch
■ -1 abgeholfen, daß die^umlaufenden, luftdurchlässigen Förderbänder auf je einer umlaufenden Kette lose aufliegen, und eine' Verbindung zwischen den Förderbändern, ihren Ketten, sowie deren Tragelementen, nicht besteht.
Die Vorrichtung nach, der Erfindung wird an Hand der Abbildungen näher erläutert.
In Abb. ι ist, die Fördervorrichtung für das Zellwollvlies schematisch. dargestellt. Sie besteht aus zwei voneinander getrennten Systemen, und zwar einerseits den Siebbändern S0 und Su und andererseits den Ketten K0 und Kn mit den Tragvorrichtungen für die Siebbänder. Letztere Liegen er-.fmdungsgemäß auf den Tragvorrichtungen lose, also unbefestigt, auf.
Ketten sowohl wie Siebbänder haben, für das Deckband die gemeinsamen, Umkehrstellen U1 und U2. Die Kette läuft über die Räder R1 und R2 (Abb. ι und 4) und das Siebband über die Walzen W1 und, W2. Der Antrieb der Ketten und der Walzen, W1 und W2 erfolgt durch eine gemeinsame Welle A. Das untere Band hat nur die gemeinsame Umkehrstelle U3. An, der Umkehrstelle ?74 laufen die Ketten, für sich, Der Antrieb
5p, des Siebbandes erfolgt gesondert durch die Walze Wi und ist regelbar.
. Abb. 2 zeigt einen-Querschnitt durdi die Fördervorrichtung, und zwar Abb. 2 b im Vorlauf beider Bänder, zwischen denen das Vlies geführt wird, Abb. 2 a "den. Rücklauf des Deckbandes, Abb. 2 c den Rücklauf des Tragbandes. Die Kette für das Deckband ist in üblicher Form als Laschenkette ausgebildet, wobei, .das Wesentliche in. den Zwischenstücken, Z0 zu;,-sehen ist, welche in Abb. 2 a
60. und 2 b im Querschnitt und in, Abb. 3 in Seitenansicht dargestellt· sind. Verbunden sind die Zwischenstücke durch die Laschen L, welche sich um die Bolzen B (Abb^.3), drehen, Das Zwischenstück hat einen · t-förmigen Querschnitt, und zwar den längeren Horizontalschenkel H und den kürzeren Vertikalschenkel V. Der Horizontalschenkel H hat unten die Gleitfläche F0, die sich auf der Leitschiene L0 bewegt. Das Siebband. S0 liegt auf der der Innenseite der Maschine zugekehrten Fläche F1 des Ho'rizontalschenkels lose auf. Unterstützt in der ganzen. Breite, und zwar ebenfalls durch lose Auflage, wird das Band durch dünnwandige Tragrohre T1, welche in, einer Aussparung X des senkrechten Winkelschkenkels lose innerhalb des Faserraumes untergebracht sind. Die Aussparungen des Winkelschenkels und der Rohrzapfen R sind so dimensioniert, daß das Rohr in axialer Richtung um soviel frei beweglich ist, daß Verspannungen durch, Wärmeausdehnung nicht eintreten können,
Einen weiteren Zweck haben die Vertikalstücke V des Zwickenstückes insofern, als sie einander überlappend den Zwischenraum zwischen den beiden Siebbändern, der mit C bezeichnet ist, nach der Seite luftdicht abschließen. Das nach dem Hauptpatent vorgesehene Gummiband ist damit verniieden. Das obere und untere Band steht mit den Zwischenstücken in Berührung, dichtet also1 ab, ohne daß bei gleichgerichtetem Lauf und gleicher Geschwindigkeit eine gleitende Reibung stattfindet.
Soweit bisher beschrieben, handelt es sich um Si ebb and und Kette, welche zur oberen Abdeckung des Vliesbandes dienen.
Das Zwischenstück der unteren Kette hat eine andersartige Ausbildung, welche durch den Querschnitt Z„ (Abb. 2 b, 2 c) kenntlich ist. Hier liegt das Siebband Su auf der Fläche F2 auf, während die Kette selbst sieh auf der Schiene L11 bewegt. Wie eingangs erwähnt, muß beachtet werden, daß die Siebbänder und die Ketten sich durch das Anspannen und die Wärmeeinwirkung unterschiedlich längen, Es bedeutet das ein, Problem für den. Antrieb, welches dadurch gelöst wurde:, daß unter Vermeidung jeder, starren Verbindung zwischen Kette und Siebband für beide je eine besondere Spannvorrichtung und, ein besonderes Antriebsorgan vorgesehen, wurde.
Zur Ergänzung der Abb. 1 ist hier auf Abb·. 4 zu verweisen. Diese stellt in halbem Ausschnitt die Vorderansicht der Umkehrstelle U1 und U2 bzw. U3 dar. Um die Walzen W1 und W2 laufen die Sieb- no bänder, und über die Kettenräder R1 und R2 laufen die Ketten. Die Walzenoberfiächen nehmen, die Bänder mit. und die Räder R die Ketten. An den '. Umkehrstellen U1 und U3 drehen sich die Wellen A in Gleitlagern,, welche zwecks Nachspannens der Kette angezogen, werden können. Die Siebbänder dagegen, werden durch die Pendelwalzen P0 und P11 gespannt, welche in, der Nähe der Umkehrstellen U2 und U1 einmontiert sind.
Zur Unterstützung des unteren1 Bandes sind die Tragrollen T2 (Abb. 2 b) vorgesehen, welche im Maschinengestell ortfest, aber drehbar gelagert sind. Aus der Abb. 3 ist ferner zu ersehen, wie es durch die oben erläuterte Ausbildung möglich ist, die Druckluftdüsen D ganz nahe an die Siebbänder 1 heranzuführen. ; Beim unteren. Band liegen die
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Düsen zwischen den Tragrollen T2, sind also der Düse nicht hinderlich, wogegen beim oberen Band die Tragrohre T1 sich im Innern des Faserraumes befinden und demzufolge mit der nahe dem Band liegenden Düse nicht kollidieren.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Öffnen eines nassen ίο Faservlieses, insbesondere aus Zellwolle, während der Trocknung nach Patent 828 282, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden, luftdurchlässigen Förderbänder (S0, S11) auf je einer umlaufenden Kette (K0, K11) lose aufliegen und eine Verbindung zwischen den Förderbändern, ihren Ketten sowie deren Tragelementen nicht besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwellen (A) an den Umkehrstelien mit Kettenrädern (R1, R2) für die Mitnahme der Kette und mit Umführungswalzen (W1, W2) für die Bewegung der Siebbänder versehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge;-kennzeichnet, daß die Kette und die Siebbänder unabhängig voneinander durch gesonderte Spannvorrichtungen gestrafft werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Zwischenstücke (Z0) von L-förmigem Querschnitt, deren einer Schenkel die Kettenlaschen (L) und deren, Gelenkbolzen (B) trägt und das lose aufliegende Deckband unterstützt, während, der andere Schenkel in der Gesamtheit der hintereinanderlaufenden und sich gegenseitig überdeckenden Zwischenstücke eine luftdichte Abschlußwand, an den Seiten des Raumes zwischen den beiden Siebbändern bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Faserschicht tragende untere Siebband (S11) über fest im Maschinengestell gelagerte drehbare Leitrollen (T2) geführt wird, während das obere Band (S0) von Rohren, (T1) unterstützt wird, die innerhalb des Faserraumes mitlaufen,
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und S, da,-durch gekennzeichnet, daß der die Abschlußwand bildende Winkelschenkel (V) mit einer Aussparung (X) versehen, ist, welche die Unterstützungsrohre (T1) aufnimmt.
7. Vorrichtung nach Anspruch, 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (T1) in, axialer Richtung SO' weit frei beweglich sind, daß die Ausdehnung durch Wärmebeeinflussung ohne Belastung der Rohre ausgeglichen wird,
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 532 634.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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