DEM0005703MA - Universal-Feuerlöschmittel - Google Patents
Universal-FeuerlöschmittelInfo
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- fire
- fire extinguishing
- universal fire
- monochloromonobromomethane
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Description
Bei der Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Brandobjekte und Ursachen müssen eine Reihe von Feuerlöschertypen erzeugt und im Brandfall bereitgehalten werden.
Aus diesem Grunde sind Naßlöscher, Schaumlöscher, Trockenlöscher, Kohlensäurelöscher in vielen Abwandlungen bekannt, weil dieselben nach der Verschiedenartigkeit der Brandobjekte: Öl, Benzin, Holz, Starkstrom-, Schalt- und Transformatoren-Anlagen, ausgewählt werden müssen.
Hier liegen die Nachteile in wirtschaftlicher und bedienungstechnischer Hinsicht, weshalb sich die Erfindung die Aufgabe gestellt hat, ein für alle Arten von Bränden neutrales Löschmittel zu schaffen, das in einem Universalgerät untergebracht werden kann.
Das Löschmittel soll außerdem die Leistung der einzelnen Spezialmedien um ein Mehrfaches übertreffen.
Die reine Wirkung beliebiger Feuerlöschmittel ist an ein Gesamtwirken chemischer und physikalischer Vorgänge geknüpft, wobei die spezifische Löschwirkung bei verschiedenen Brandsubstanzen unterschiedliche Effekte auslöst.
Da es nun Verbindungen und Elemente gibt, welche Verbrennungen (Oxydations-Prozesse) verzögern oder unterbinden, ist man zu dem Begriff der Anti-Katalysation gekommen.
Jedes bekannte Feuerlöschmittel stellt nun chemisch gesehen einen Anti-Katalysator dar.
Das Verhältnis der antikatalysatorischen Wirkung kann genau festgelegt werden.
Der spezifische Wärmeinhalt (Unterkühlung), die Netzfähigkeit (Oberflächenspannung), das spezifische Gewicht, die Verdampfungswärme und Viscosität beispielsweise sind die physikalischen Eigenschaften, welche bei der spezifischen Feuerlöschwirkung besonders hervortreten.
Die Erkenntnis, daß die antikatalysatorischen Vorgänge und die physikalischen Eigenschaften zum größten Teil an der molekularischen Oberfläche des Löschmittels wirksam sind, zeigt, daß der Löscheffekt eine molekulare Feinstverteilung des Löschmittels am Brandherd verlangt.
Dieses geschieht weder durch einen Düsenstrahl noch durch Schneeform, sondern einzig und allein aus einem unterkühlten Flüssigkeitsstrahl heraus.
Das der Erfindung zugrunde liegende Chemikal Monochlormonobrommethan stellt einen Anti-Katalysator mit hervorragenden Eigenschaften dar und ist frei von giftigen Erscheinungen jeder Art und hinterläßt beim Brandgut selbst keinerlei Zerstörungen.
Das spezifische Gewicht beträgt 1,9. Die Siedetemperatur liegt über 60° C, während der Gefrierpunkt von annähernde - 100 ° C eine Anwendung selbst bei tiefsten<Nicht lesbar> zuläßt.
Außerdem ist Monochlormonobrommethan unbegrenzt haltbar und ungefährlich, da auch in Verbindung mit heißen Metallteilen kein Phosgen erzeugt wird und keine elektrische Leitfähigkeit besteht.
Wenn nun Monochlormonobrommethan mit einem indifferenten Gas, beispielsweise Kohlensäure, in einem Raum untergebracht wird, entsteht ein völliges Diffundieren, d.h. es bildet sich eine physikalische Lösung in dem Raum, welche ebenfalls unbegrenzt haltbar ist und einen bestimmten Dampfdruck aufweist.
Wenn nun der Raum geöffnet wird, nimmt die Löschflüssigkeit Monochlormonobrommethan mit Kohlensäure durch Druckverminderung die Eigenschaft einer unterkühlten Flüssigkeit an und wird als Dampfflüssigkeitsgemisch, beispielsweise durch eine besonders ausgebildete vereisungsfreie Düse oder dergleichen auf den Brandherd geschleudert.
Das Flüssigkeitgemisch tritt hier als nasser Dampfstrahl benetzend und erstickend auf.
Am Rande des Brandherdes wird infolge <Nicht lesbar> wirbelbildenden Dampfzone keine Anfachluft mitgerissen.
Der Dampf-Flüssigkeitsnebel mit kleinsten, feinverteilten Löschmitteltröpfchen legt sich schlagartig erstickend auf den Brandherd und vernichtet die Flammenbildung im Auftrefffeld sofort, unterkühlt, netzt die glimmenden Brandkanten und gelangt so zur höchsten Wirkung.
Claims (1)
- Universal-Feuerlöschmittel, gekennzeichnet durch eine in einem Behälter druckdicht untergebrachte Mischung von Monochlormonobrommethan mit Kohlensäure.
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