DEM0001054MA - Nachgiebiger Grubenstempel - Google Patents

Nachgiebiger Grubenstempel

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DEM0001054MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
clamping
pit
punch
slotted
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Application number
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English (en)
Inventor
Edmund Grombach Mühlfeld
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Description

Ldnrond ^tliilfeid
(17a) GrozabacbyEordbader- 15«7«1950«
Ami ir.siiein/Llsenz
Beschreibung.
nachgiebiger G r ui b e τι s t e m ρ e 1
An Grubenstempel wird die Porderuxig gestellt, dass zie in ge~ wiEEen Srensen nachgiebig sein müssen, um I/o formst ionen unter den auftretenden Eochst drücke η eu Vermeidens darüberhinaus sollen cie-se G-rubensterapel beim Rauben leicht lösbar und ihre Bedienunf von einer entfernten Utcile aus durchführbar sein«
lie Lrfindunn geht von einem nachgiebigen Grubenstempel aus, dessen Jnnen- und Aussenstempel rohrförmig ausgebildet ist und ein keilgetriebe für die L chi ο s sklernmkr Efte aufweist, wobei Kleminbachen für die Übertragung der SchlosskrEfte vorhanden sind und es ist Aufcabe der Erfindunci einen solchen Stempel so Enssubilden9 dass er einmal den höchst auftretenden Brücken gewachsen ist und geeigne ist die über das Keilgetriebe auf den Jnnenstempel wirkenden SchlosskrEfte so Weitersuleitens dass die zur Verfügung stehenden ReibflachenjEuf de» Umfang des Jnnenstempels besOgens wesentlich vergrösoert werden« Ede Krfindunc erreicht dies dadurch, dass mit dem annähernd als Rohrzylinder ausgebildeten Jnnenstempel ein weiterer, vorsugswelse svei Ilal in Lanssrichtunc geschlitzter r.ohr Ery linder derart fest verbunden ist, dass ^mindestens zu. beiden Seiten im Iereich der Schlitaung freie Itaume gebildet werden, die unter Ausfüllung von im Schlossgehäuse sich abstützenden Eletamstücken, bei Verspcamung des geschlitzten Hohrsylinders über ein an sich bekanntes Keilgetriebe im Sinne einer vergröBeerten Reibfläche den Längsschub aufnehmen.
Es empfiehlt aieh? den geschlitaten Rohreylinder oval auszubilden 9 in Richtung seiner kleinsten Achse mit dem Jnnenzylinder au verbinden und in Eichtung der grössten Achse die Sohlitsung Vorsunehmens so dass die Elennastüoke segraentsrtig sswlsehen den Jnnen· und AussenwSnden der Rohrsylinder anliegen* wfihrend der aus der SchiitEung herausragende Seil der Kleaanstticke ausserhalb bis auf den Boden des SehlossgehSuses herantergefünrt und in Bodennähe teilweise um den äusseren Rohrsylinder noch herumgeführt istj zur Vergrösserung der Abstütafläche der Eleuaastücke gegenüber dem Bchlossgehiusee
Wie im einzelnen die Erfindung ausführbar ist, Eeigen mit den für sie wesentliches, feilen die AusrTihrungsbeispiele in der Zeichnung und βwar
Figur 1 einen Längeschnitt
Figur 2 einen Sehnitt nach Linie II - Il der Figur 1 und
Fluor 3 eine Teilansicht» Der rohrförmige Untersteiapel 1 endet an seinem oberen Ieil in dem SchiossgehSuse 2* Das Schlossgehäuse 1st in an sich bekannter Iweise ausgebildet und wird von oben von dem Grubenstempel
3 durchdrungen» Der Obersteimel 3 besteht geaäss der Erfindung aus eines rohrförmigen Zylinder 4, der von einem weiteren Zylinder 6 umgeben ist. Dieser Zylinder ist fest mit dem Jnnenstempel
4 bei 5 verbunden und vorzugsweise an seinen gegenüberliegenden Stellen mit SchlitEen 7 versehen»
Es empfiehlt sich den Aussensylindcr 6 oval auszubilden und die Befestigungsstelle 5 in Richtung seiner kleinsten Achse zu verlegen und die Schlitze 7 in Richtung der grössten Achse vorannehmen* wie dies Figur 3 erkennen lässt.
Pie zwischen dem Jnnen- und Aussenzylinder gebildeten segmentart igen Räume 8 werden von Klemmstiicken 9 ausgefüllt, die ausserhalb des Aussenzylinders 6 herausgeführt Bind und sich bis auf den IOden des Sehlosskastens 2 erstrecken. Die ausserhalb des Rohrzylinders 6 herausragenden Seile 10 der Elemmstücke können sich in Richtung des Lchlosskastenbodens zur Vergrößerung ihrer AbstützflSche keilförmig verbreitern, wobei es auch möglich ist, dass diese keilförmigen Verbreiterungen 10 teilweise dem Susseren Umfang des Rohrstückes β folgen, wie dies der linke Teil der Figur 5 seigt. Im rechten Teil der Figur 3 ist eine Abwandlung gezeigt und zwar ist der Verlauf der ausserhalb des Rohrstückes liegenden Abstützteile IO der IZlemmstücke 9 ebenfalls um das Rohrstück herum verlegt, aber nicht in Richtung seiner Auflage verbreitert. Ler zwischen den ausserhalb des Rohrteiles 6 und den Abstützteilen 10 der Klemmstücke 9 verbleibende Raum wird durch strichpunktiert angedeutete Klemmbacken 11 ausgefüllt, die über an sich bekannte Spannvorrichtungen mit Hilfe von Keilgetrieben oder dergleichen die segmentartigen Räume 8 zusammendrücken und damit im Sinne einer VergrÖsserung der Reibkräfte die Klemmstücke 9 fest verspannen. Der innere Umfang der Klemmbacken kanns falls die Klemmbacken nicht noch einmal in sich unterstellt sind, einen Radius aufweisen, der annähernd dem mittleren Durchmesser des äusseren Rohrteiles entspricht, um auf alle Fälle sieher au stellen, dass die Klemmbacken die segmentartigen Räume 8 gleichmässig verspannen.
In dem Schlossgehäuse 2 ist eine Spannvorrichtung für die Klemmbacken 11 ebenfalls strichpunktiert dargestellt, die in dem Ausführungsbeispiel aus zwei zangenartigen Armen 12 besteht
die um den Drehpunkt 13 verschwenkbar sind und mit ihren freien Enden wechselseitig sangenartig sich übergreifen, Biese Eigenartigen Arme 12 können auch anstelle eines Drehpunktes 13 ineinander verhakt sein« Ide freien Unden 14 und 15 seniles sen einen freien Baum 16 ein, der durch ein Keilgetriebe 17 ausgefüllt werden kann. Dieses Eeilgetriebe 1? bewirkt, dass beispielweise bei Abwärt©bewegung in Pfeilriehtung 18 die freien Enden 14 und 15 (vergl. Figur 2) nach aussen bewegt werden, so dass die Sangenerme 12, die IllenimstUcke 11 Susairaaendrtickeiie Die freien Enden 14 und 15 stehen gegebenenfalls unter dem Einfluss von Rückstellkräften 19» die bei Lösung1 des IIeilgetriebes 17 die sangenartlgen Arme 12 im Öffnungssinne bewegen, so dass sämtliche Sehlosskräfte frei werden und der Jnnenstempel 3 in den Aussenstempel 1 beim Rauben durchrutsehen kann.
Das Keilgetriebe 17 kann noch einen weiteren Hilfskeil 20 aufweisen, der sich gegen den Boden des Sehlossgehäuses abstützt und die Aufgabe hat, das keilgetriebe 17 au sichern und falls erforderlich, !zusätzlich zu spannen.
Anstelle der Elemastücfce 9 beweglich innerhalb des Schlossgehäuse s 2 anzuordnen und dort abzustützen, ist es auch möglich, die Klemmstück ortsfest in dem Schlossgehäuse 2 mit diesen zu verbinden oder aus diesem herauszuarbeiten* Ferner ist es denkbar, die segmentartigen lliemmstücke 9 unmittelbar in den Unterstempol einzulassen oder mit diesen fest zu verbinden und zwar so weit, als dies für die übertragung der Eruckkrafte mit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Abscheerquerschnitt erforderlich 1st. Uenn in dem Ausführungsbeispiel der äussere Rohrzylinder 6 nur zweimal geschlitzt 1st, so ist es auch möglich, entweder nur einmal, oder auch noch mehr als zweimal
eine feehlitsuiig vorzunehmen*

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1«) Kaohsiebiger Grubenstempel mit rohrförmigen! Jnnen- und Aussenstempels einem Keilgetriebe fur die Sehlossklemmkraft9 sowie Klemmbacken für die Übertragung der Schlosskrtfte8 dadurch gekennzeichnet, dass mit dem annähernd als Kohrsylinder ausgebildeten Jimenstempel ein weiterer vorzugsweise zweimal in Längsrichtung geschlitzter Rohrzylinder derart fest verbunden ist, dass zum mindestens zu beiden Seiten im Bereich der Schlitzung freie Räume gebildet werden, die unter Ausfüllung von im Schlossgehäuse sich abstützenden Klemmstlicken bei Verspannung des geschlitzten Rohrzylinders im Sinne einer vergrösserten Reibfläche den Längsschub aufnehmen.
    2*5 Grubenstempel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der geschlitzte Eohrzylinder oval ausgebildet, in Richtung seiner kleinsten Achse mit dem Jnnenzylinder verbunden und in Richtung der grcssten Achse geschlitzt ist, (Fig. 2)
    3«) Grubenstempel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die die Hohlräume zwischen Jnnen- und Aussenzylinder ausfüllenden Klemmstücke ortsfest mit dem Schlossgehäuse und / oder dem Unterstempel derart verbunden sind, dass ihr durch die Schlitzbreite gegebener Längsquerschnitt im Bereich der Elemmkraftübertragung im Sinne einer AuflagevergrSsserung durch einen vorzugsweise allmählich grösseren Aussenquerschnitt erreichbar ist.
    4.) Grubenstempel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken annähernd halbkreisförmig ausgebildet sind,
    deren innere Durcnmesser etwas kleiner als der grösste Aussendurchmesser des Jnnenstempels ist, während ihr Aussendurohne sser die Elemmstüeke überragt.
    5 Grubenstesapel nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche j dadurch gekennzeichnet, dass als Keilgetriebe eine die Spannbacken aussen utafassende Spannzange dients deren freie Enden, in an sieh bekannter Weise9 über ein Keilgetriebe verriegelbar sind»
    6, ) Grubenstempel nach Anspruch 5 dadurch gekennBeichnet, dass die freien Enden der Spannzange sieh wechselseitig unter Bildung eines freien Zwischenraumes übergreifen* der von einem in Stempellängsrichtung eInsetEbaren Eells im Sinne einer Spreisung der freien Enden ausgefüllt wird.
    7. ) Grubenstempel nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche f dadurch gekennzeichnet» dass der in Stempellängsachse einsetzbare Keils über einen Weiterenj sich gegen den Schlosskasten abstützenden Hilfskeil spann- und / oder verriegelbar ist.

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