DEL0002001MA - Elektrische Glühkochplatte - Google Patents

Elektrische Glühkochplatte

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DEL0002001MA
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electric hot
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hotplate
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Leopold Nürnberg Schätz
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
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Description

Es ist bekannt, bei Kochplatten, bei denen der Wärmeübergang im wesentlichen durch Strahlung erfolgt, die Heizwendeln in einem rohrförmigen Träger anzuordnen und durch eine geeignete Füllmasse sowohl gegenseitig, als auch gegen die äussere Hülle zu isolieren. Diese Heizstäbe erhalten dann eine dem zu erhitzenden Körper angepasste Form und sind meist spiralig oder in einer anderen Kurvenform gewunden. Verwendet man als Hülle handelsübliches Flußstahlrohr, so ist die Lebensdauer solcher Heizstäbe eng begrenzt, da normales Flußstahlrohr bei den auftretenden hohen Temperaturen sehr bald verzundert. Man ist daher gezwungen, zunderbeständigen, hochlegierten Stahl, z.B. Nickeleisen oder Chromeisen für die Ummantelung zu wählen, so daß derartige Kochplatten gegenüber den üblichen Massekochplatten erheblich teuerer werden.
Diese Nachteile lassen sich erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß als Wärme abstrahlender Teil ein in beliebiger Form gewundener, nicht korrodierender, gußeiserner Rillenstab mit bifilar geführter Heizwendel dient. Dadurch wird es möglich, anstelle teuerer Sonderstähle eine Gußeisenlegierung mit geringen Zusätzen von Chrom, Nickel o.dgl. zu verarbeiten und den Anschluß für die Kontaktstifte eng nebeneinander in die Mitte der Kochplatte zu verlegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Rillenstab a aus einer hitzebeständigen, nicht korrodierenden Gußeisenlegierung ist gem. Abb. 1 im wesentlichen in bekannter Weise spiralig geformt, wobei der Heizleiter in den Rillen b bifilar derart nebeneinander angeordnet ist, daß Anfang und Ende der Wendel f in der Mitte der Kochplatte liegen und die Verbindung mit den Kontaktstiften in einfachster Weise hergestellt werden kann. Umgekehrt kann der STromanschluß bei der bifilaren Führung natürlich auch an das äussere Ende m des Heizstabes verlegt werden, sofern diese Anordnung für bestimmte Sonder- zwecke vorteilhafter erscheint. Innerhalb der Rillen sind die Heizleiter unter Verwendung z.B. keramischer Massen e eingebettet und gegen den Rillenstab isoliert.
Um einen genügenden Überlaufschutz zu erzielen, also um zu verhindern, daß überlaufende Flüssigkeit an der Innenseite des Rillenrandes c hochsteigt und damit zum Feuchtigkeitsschluß oder Körperschluß der Heizwendel führt, ist die aussen liegende Schicht der Einbettungsmasse mit einem Oberflächenabschluß g versehen und abgedichtet (Abb. 2). Diese Abdeckung kann als glasurartige Deckschicht ausgebildet sein oder als Deckel h, z.B. aus Metall, in die Rillen eingepresst oder sonst in geeigneter Weise befestigt sein. Unabhängig von dieser Maßnahme kann der freie Raum zwischen den einzelnen Stabwindungen eine Abdeckung nach Abb. 3 erhalten, so daß überfließendes Kochgut nicht in das Innere der Kochplatte gelangen kann. Hierzu finden zweckmäßigerweise Blechstreifen i Verwendung, indem sie mit dem überstehenden Rand des Rillenstabes verfalzt sind oder man kann die Zwischenräume gem. Abb. 4 durch Ausgießen, etwa mit Metall oder einer anderen wärmebeständigen Masse k, ausfüllen.
Um beim Auftreten von Wärmespannungen eine Verwerfung der Kochplatte zu verhindern, sind die einzelnen Windungsteile des Rillenstabes durch Stege l miteinander verbunden. Ebenso ist das aussen liegende Ende m des Heizstabes gegen Verwerfung gesichert, um es auf dem Niveau des Plattenumfanges zu halten. Hierzu kann der Steg in einem Stück mit dem Stab gegossen oder angeschweisst sein, wobei jedoch die innen liegenden Windungsteile des Rillenstabes tiefer angeordnet sind, als an der Peripherie, so daß auch Töpfe mit konvex gewölbtem Boden sicher auf der Kochplatte aufliegen.

Claims (9)

1) Elektrische Glühkochplatte, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärme abstrahlender Teil ein in beliebiger Form gewundener, nicht korrodierender, gußeiserner Rillenstab mit bifilar geführter Heizwendel dient.
2) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Stabwindungsteile durch Stege miteinander verbunden sind.
3) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß das aussen liegende Ende des Rillenstabes mit dem benachbarten Teilstück verbunden ist.
4) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-3), dadurch gekennzeichnet, daß die innen liegenden Windungsteile des Rillenstabes gegenüber dem Plattenumfang vertieft angeordnet sind.
5) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-4), dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleiter in eine wärmebeständige Isoliermasse eingebettet sind, die an ihrer Aussenseite mit einem feuchtigkeitsdichten, hitzebeständigen Oberflächenabschluß versehen sind.
6) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-5), dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß durch eine Glasurschicht erfolgt.
7) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-6), dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß durch einen Deckelverschluß bewirkt wird.
8) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-7), dadurch gekennzeichnet, daß die Rillenabdeckung von den Rillenrändern überragt ist.
9) Elektrische Glühkochplatte nach Anspruch 1-8), dadurch gekennzeichnet, daß der freie Raum zwischen den Stabwindungen durch eine hitzebeständige Abdeckung aus Blech oder einem Metall- oder Keramikausguß gegen überlaufendes Kochgut geschützt ist.

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