DEL0001070MA - Ringwaage - Google Patents

Ringwaage

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Publication number
DEL0001070MA
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
balance
connection head
spiral tube
tube arrangement
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albin Laternser
Original Assignee
Landes & Gyr AG, Zug
Publication date

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Description

Die bekannten Ringwaagen für Mengen- und Druckmessung arbeiten mit ausbalanciertem Ring und mit besonderem Eichgewicht. Die Wirkkraft des Ringes findet im Eichgewichts-Ausschlag und der insbesondere bei Hochdruckwaagen zunehmenden Spannung der das Druckmedium dem Ring zuführenden Spiralrohranordnung ihre Kompensation. Die obere Trennwand auf die der Wirkdruck des Staugerätes einwirkt und die mit den Enden der Spiralen den Anschlusskopf für die Spiralrohranordnung bildet, liegt in der Nullage des Ringes senkrecht über dem Ringmittelpunkt, der gewöhnlich auch Drehpunkt ist. Der Ausschlag erfolgt entweder nach rechts oder nach links aus dieser Nullage heraus. Ein Nachteil dieser Ringwaagen ist die mit der Alterung des Spiralrohrmateriales zusammenhängende Aenderung der Federkraft desselben, die zur Erhaltung der Messgenauigkeit mit der Zeit ein Verstellen des Eichgewichtes bedingt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ringwaage mit das Druckmedium dem Ring zuführender Spiralrohranordnung, bei der zur Ausbalancierung des Ringes die Spiralrohranordnung selbst dient.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 schematisch eine Ringwaage bekannter Ausführungsart und in den
Fig. 2-4, ebenfalls schematisiert, ein Beispiel der neuen Ringwaage.
Gemäss Fig. 1 ist mit 1 der Ring der Waage bezeichnet, der mit einem Waagbalken 2 auf einer Messerschneide 3 gelagert ist und ein Eichgewicht 4 aufweist. 5 ist die Trennwand im Ring, die in der gezeichneten Nullage der Waage senkrecht über dem Mittelpunkt und Drehpunkt des Ringes liegt, 6 ist die Sperrflüssigkeit im Ring und 7 ist die Spiralrohranordnung für das Druckmedium, die feste Anschlusstellen 8 symmetrisch und nahe der Trennwand 5 mit den Ringkammern oberhalb der Sperrflüssigkeit verbindet, wobei die Trennwand 5 in der Nullage des Ringes senkrecht über dem Ringmittelpunkt liegt. Praktisch kann man sich diese Stelle der Ringwaage, d.h. die Trennwand 5 und die beiden Enden von 7 als in einem Anschlusskopf enthaltend, vorstellen, der in den Ring eingesetzt ist.
Ein von einem Staugerät, das an die Stellen 8 angeschlossen ist, erzeugter Wirkdruck bringt bekanntlich den Ring 1 zum Drehen und die Federkraft der Spiralrohre sucht im Verein mit dem Eichgewicht 4 die Waage in ihre Nullage zurückzubringen. Die Ausbalancierung der Waage erfolgt mittels des Eichgewichtes 4.
Die Fig. 2 - 4 stellen die Ringwaage gemäss der Erfindung in drei charakteristischen Stellungen dar, wobei der Ring 1 nur durch dessen Mittellinie angedeutet ist. 2, 3 und 4 sind die gleichen Teile wie nach Fig. 1. Die Spiralrohranordnung ist mit 9 nur als Feder angedeutet. Der Anschlusskopf der die Trennwand entsprechend derjenigen 5 nach Fig. 1 im Ringrohr enthält und der die Enden der Spiralrohre am Ring hält, ist hier durch 10 markiert und ist seitlich der Vertikalen durch den Drehpunkt des Ringes so angeordnet, dass er in der Nullage, d.h. bei (Delta) p = 0, mit - (Phi) links und bei 100 % (Delta) p mit dem Ausschlagwinkel + (Phi) gleichviel rechts der Vertikalen liegt.
Aus den Fig. 2-4 geht hervor, dass, unter Annahme eines abstimmten Anschlusskopfes und ebensolcher Spiralrohre, im Kräfteparallelogramm die Resultierende 11 aus der Federkraft 12 und dem Gewicht 13 von 10 in jeder der drei gezeichneten und damit auch in den Zwischenstellungen durch den Ringdrehpunkt auf der Messerschneide 3 geht. In der Mittelstellung (Delta) p = 50% ist die Kraft 9 = 0, weil die Spiralrohranordnung in dieser Lage entspannt ist und hier sind die Kräfte 11 und 13 identisch miteinander.
Die Spiralrohranordnung hat somit keinerlei Einfluss auf die Ringdrehung und die Richtkraft des Ringes ist einzig durch das Eichgewicht 4, d.h. durch die entsprechende Kraft 14 im Gleichgewicht zu halten. Dieses Gewicht 14 wird ungefähr um den Betrag grösser um den das Balancegewicht kleiner wird. Die Spiralrohre haben demnach auch keinerlei Einfluss auf die Messung. Ein Verstellen des Eichgewichtes nach gewissen Zeiten ist nicht mehr nötig.
Wenn der Anschlusskopf 10 und die Spiralrohre nicht besonders abgestimmt sind, so können wie bei 15 punktiert angedeutet, kleine Zusatzgewichte vorgesehen sein.

Claims (3)

1.) Ringwaage mit das Druckmedium dem Ring zuführender Spiralrohranordnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbalancierung des Ringes die Spiralrohranordnung selbst dient.
2.) Ringwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Trennwand im Ring enthaltender und die Enden der Spiralen haltender Anschlusskopf und die Spiralrohre so dimensioniert sind, dass die Resultierende ihrer Kräfte ständig durch den Drehpunkt des Ringes geht.
3.) Ringwaage nach Anspruch 1 mit einem die Trennwand im Ring enthaltenden und die Enden der Spiralen haltenden Anschlusskopf, wobei Anschlusskopf und Spiralen nicht besonders abgestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer ständig durch den Drehpunkt des Ringes gehenden Resultierenden Zusatzgewichte am Ring vorgesehen sind.

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