DEF0019375MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 27. Januar 1956 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bekannt sind Spitzer für sogenannte Kernstifte, also für Schreib- und Zeichenstifte, bei denen die-Mine
mit Holz umhüllt ist. Ferner sind Spitzvorrichtungen bekannt für Stifte, bei denen, die Mine
festgeklemmt wird, wie es beispielsweise bei den sogenannten Fallminenstiftien der Fall ist. Es ist
auch bereits vorgeschlagen worden, beide Spitzvorrichtungen miteinander in ein und demselben Gehäuse
zu vereinigen.
Die Erfindung hat nun die Umwandlung eines Spitzers für Kernstifte in einen solchen für Fallminenstifte zum Gegenstand. Um dies zu erreichen,
wird ein handelsüblicher Spitzer für Kernstifte mit einem in die kegelige Spitzerbohrung einsteckbaren,
eine axiale Bohrung aufweisenden Vorsatzteil versehen. Dieser Vorsatzteil wird dann verwendet,
wenn die. Mine eines Fallminenstiftes angespitzt werden soll, während der Spitzer ohne Vorsatzteil
zum Spitzen von Kernstiften Verwendung findet. Im erstgenannten Falle wird der Vorsatzteil in die
Spitzerbohrung eingesteckt und der Fallminenstift mit aus der Klemmvorrichtung in genügender
Länge ausgetretener Mine in den Vorsatzteil eingeführt. Um die richtige Lage dieses Vorsatzteiles
zu gewährleisten, ist er vorteilhaft mit einem Zentrierzapfen versehen. Dieser kann entweder eine
zylindrische Außenfläche haben und ist dann in der Spitzvorrichtung drehbar gelagert, oder er kann
eine kegelige Außenfläche besitzen, so- daß er sich in der Spitzerbohrung festklemmt. Eine Klemmhalterung
des Zentrierzapfens kann auch dadurch erzielt oder verbessert sein, daß der Zentrierzapfen
mindestens einen Längsschlitz aufweist, so· daß eine Federung erzielt ist. Hierdurch gleichen, sich
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auch gegebenenfalls vorhandene Toleranzen zwischen Einsteckbohrung und Zentrierzapfen aus.
Die Längsbohrung des Vorsatzteiles ist vorteilhaft in der Einsteckrichtung mit einer Stufe versehen,
die als Anschlag für den Klemmkopf des Fallminenstiftes dient. Um die Fallmine in der
richtigen Länge in den Spitzer einführen zu können, wird ein Teil des Spitzers als Maßstab für
diese Länge verwandt. So kann beispielsweise die ίο Länge des Spitzers oder die Breite seiner Basisstirnfläche
der notwendigen Länge für das Anspitzen der Mime entsprechen, Es kann jedoch auch
im Spitzerkörper eine besondere Sacklochbohrung vorgesehen sein, deren Tiefe mit der beim Spitzen
yon F al Im inen notwendigen Länge der Fallmine
übereinstimmt.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch einen Spitzer mit einem konkav gewölbten Messer nach der Linie I-I
der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 3 eine Rückansicht der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 1 durch einen.
Spitzer mit einem geraden Messer nach der Linie IV-IV der Fig. 5,
Fig. S eine Draufsicht auf Fig. 4,
Fig. 6 eine Stirnansicht von Fig. 4,
Fig. 7 ein Vorsatzteil mit dreifach längs geschlitztem Zentrierzapfen und
Fig. 8 eine Stirnansicht eines Vorsatzteiles nach
Fig. 7·
In den Fig. 1 bis 3 ist 1 der Spitzerkörper, der die
Einf ührungsöffnung 2 für den Kernstift aufweist.
Das Messer ist mit 3 bezeichnet und in bekannter Weise durch die Schraube 4 gehalten.
In die Öffnung 2 des Spitzerkörpers 1 ist das Vorsatzteil 5 eingesteckt, dessen zylindrischer
Zentrierzapfen 6 im Spitzerkörper 1 geführt ist. In
diesen wird der Fallminenstift 7 eingeführt, dessen Mine 8 nunmehr vom Messer gespitzt werden, kann.
Ist die Mine genügend gespitzt, so stößt der Kopf 9 des Fallminenstiftes an der aus Fig. 1 ersichtlichen
Stelle am Spitzerkörper 1 an. Bei diesem Spitzvorgang
kann sich gegebenenfalls das Vorsatzteil 5 mitdrehen. Soll jedoch ein Kernstift gespitzt werden,
SO' wird das Vorsatzteil· 5 einfach aus der
Öffnung 2 herausgezogen und der Spitzer als normaler Bleistiftspitzer verwendet.
Um die notwendige Länge der freigelegten Mine 8 zu bestimmen, ist bei diesem Ausführungsbeispiel
eine Sacklochbohrung 10 vorgesehen, auf deren Rand vor dem Spitzvorgang der Fallminenstift
abgesetzt wird. Wird die Klemmvorrichtung ausgelöst, so fällt bei senkrecht gehaltener Spitze
und Stift die Mine so weit vor, daß sie an der Spitze der Sacklochbohrung anschlägt. Sie hat
dann die notwendige Länge für das Anspitzen.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein Spitzerkörper
11 vorgesehen, der die Spitzeröffnung 12 für das
Einführen, von Kernstiften besitzt. Das Messer ist mit 13 bezeichnet und wird mittels der Schraube 14
festgehalten. Zum Spitzen von Fallminenstiften 17 wird das Vorsatzteil·.15 in die Spitzeröffnung 12
eingesetzt. Das Vorsatzteil 15 besitzt einen Zentrierzapfen 16, der kegelig ausgeführt ist. Damit ist
das Vorsatzteil 15 mit dem Spitzerkörper 11 fest
verbunden, Zwischen dem Zentrierzapfen 16 und dem zylindrischen Teil des Vorsatzteiles 15 befindet
sich ein Absatz 18, an den sich der Vorderteil
19 des Fallminenstiftes 17 anlegen kann, sobald dessen Mine 20 durch das Messer genügend angespitzt
ist. Dabei kann die freie Länge der Mine 20 irgendeiner Dimension des Spitzerkörpers 11 entsprechen,
so da,ß eine Zentrierbohrung, wie sie in den Fig. 1 bis 3 vorgesehen ist, in Fortfall kommen
kann.
In den Fig. 7 und 8 ist ein Vorsatzteil 5' dargestellt, das sich von dem nach den Fig. 4 bis 6 dadurch
unterscheidet, daß der Zentrierzapfen 16' dreifach längs geschlitzt ist, so daß er mit einer gewissen,
Federwirkung in dem Spitzerkörper 11 einsetzbar und darin gehalten ist.
Claims (7)
1. Spitzer für Fallminenstifte, dadurch gekennzeichnet,
daß ein handelsüblicher Spitzer für Kernstifte mit einem in die kegelige Spitzer- go
bohrung einsteckbaren, eine axiale Bohrung auf weisenden Vorsatzteil (5, 15,5') versehen ist.
2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
daß der Vorsatzteil (5, 15, 5') einen Zentrierzapfen (6, 16, 16') besitzt.
3. Spitzer nach einem oder beiden, der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierzapfen (6) mit zylindrischer Außenfläche in der Spitzerbohrung drehbar gelagert
ist.
4. Spitzer nach einem oder mehreren, der vorhergehenden
Ansprüche:, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Zentrierzapfens (16) kegelig ist.
5. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zentrierzapfen (16') mindestens einen Längsschlitz aufweist.
6. Spitzer nach einem oder mehreren, der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung des Vorsatzteiles
(15, 5') in der Einsteckrichtung eine Stufe (18)
als Anschlag für den Klemmkopf (19) des Fallminenstiftes (17) besitzt.
7. Spitzer nach einem oder mehreren, der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Spitzers oder die Breite
seiner Basisstirnfläche oder der Tiefe einer in seinem Körper besonders vorgesehenen. Sacklochbohrung
(10) mit dem Maß der beim Spitzen von Fallminen benötigten freien Minenlänge
übereinstimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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