DEF0015165MA - - Google Patents
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Anmeldetag: 10.9.19p1
Aktenzeichen: F 15 165 VIa/48b
Aktenzeichen: F 15 165 VIa/48b
Verfahren zur Vergrößerung der Reibung von Metallen oder nichtmetallischen Werkstoffen
Zum Schutz von Metallen oder nichtmetallischen Werk- ~r°*
stoffen, die reibendenBewegungen aneinander ausgesetzt sind, sind gegen die Einwirkung von Sauerstoff und aggressiven
Stickstoff Verfahren vorgeschlagen worden, die darin bestehen, die metallischen oder nicht metallischen
Stoffe mit einer Schutzschicht aus Edelmetall, wie Silber o.a., zu überziehen, die geringe oder keine
reibchemischen Wirkungen zeigen. Auf diese Weise wird auch die Dauerbruchanfälligkeit gemindert. Nach einem
weiteren Gedanken sollen die Werkstoffe einen elektrolytischen Überzug aus Edelmetall erhalten. Durch diese
Maßnahme wird das Zudringen des Luftsaueretoffs an die äußeren und inneren Reibstellen der Werkstoffe verhindert.
Auch der Verschleiß der Metalloberfläche wird dadurch gemildert, daß für die Reibflächen Metalle verwendet
werden, die geringe oder keine reibchemische Wirkung in der Atmosphäre besitzen, in der die Reibung
vor sich geht, z.B. Edelmetalle in Luft oder unter Flüssigkeit, die als tbertrager von Luftsauerstoff oder
Luftetickstoff an der ^talloberfläche wirken können.
Während sich diese Verfahren auf die Verminderung des Verschleißes beziehen, kann man die Reibung erfindungsgemäß
dadurch vergrößern, daß man Metalloxyde auf Metallen oder ^etalloxyde auf anderen [Jetalloxyden; jreiben läßt.
So kann zur Vergrößerung der Reibung ein Aufbau von Metallen oder Nichtmetallen mit hinreichender Festigkeit
mit Metalloxyden als reibende Elemente verwendet werden,
-2-
48b, 10. F 15 165. Krf.. iuyl. Anm.: -,-,_._
Dr.-Ing. hahil. Max Fink, Aachen. | ~/ 7
Verfahren ;ur Vergrößerung der Reibung - -
irgrölierung der Reibung von Metallen oder nichtmetallischen
Werkstoffen. 10.9.51. (T. 2; '/.. —)
bei welchen das Metall oder das Nichtmetall mit hoher
Festigkeit der Featigkeitsträger, das Metalloxyd dagegen der reibungserhöhende Paktor ist, z.B. in
Form gesinterter Metall-Metalloxydkörper.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zur Vergrößerung der Reibung von Metallen oder nichtmetallischen Werkstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß Metalloxyde auf Metallen oder Metalloxyde auf anderen Metalloxyden wirken.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufbau von Metallen oder Nichtmetallen mit hinreichender Festigkeit mit Metalloxyden als reibende Elemente verbunden wird, bei welchen das Metall oder das Nichtmetall mit hoher Festigkeit der Festigkeitsträger, das Metalloxyd der reibungserhöhende Faktor ist.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von gesinterten Metall-Metalloxydkörpern.Aachen, 21. April 1955 (X(Prof.Dr.M.Fink)Angezogene Druckschriften.,zu /bekannt gemacht er Patentanmeldung P 15 165 VI C .>N 48b 1 0\V Deutsche Patent schrift eh:" 746 894 492 893 366 239 455 542 749 345 673.405Sonstiges Schrifttum;USA 2 451 264Briten 443 476Hütte Bd. 2 1949 S. 937D'Ans-Lax. Taschenbuch für Chemiker und Physiker1949 S. 1346, 1359Landolt-Börnstein physikalisch-chemische Tabellen5. AufIg. Bd. 1 S. 430 ffVDI Bi. 83 1939 S.307 ff
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