DEF0014259MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. März 1954 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennstoffeinspritzpumpe für Einspfitzbrennkraftmasöhineni
von derjenigen Bauart, bei welcher der Rückholfederraum
als zylindrische Bohrung ausgebildet ist, welche gegen den Stößel zu durch eine dem Federteller
mit der Rückholfeder umfassende, in der zylindrischen Bohrung geführte Büchse abgeschlossen
ist. Solche Bauarten sind beispielsweise bei Brennstoffeinspritzpumpen mit fremdem Antrieb
üblich, bei welchen der Antrieb von einem Nocken einer Welle des Motors abgeleitet ist. Bei
den bekannten Konstruktionen dieser Art bildet die die Rückholfeder umfassende Büchse die Auflage
für das Ende des Pumpenkolbens, so daß diese Büchse nicht nur die Aufgabe der Führung in
der Zylinderbohrung hat, sondern auch in die Kraftübertragung vom Stößel auf den Pumpenkolben
einbezogen ist. Es muß daher der Boden dieser Büchse genau bearbeitet und gehärtet sein,
da er die Abstützfläche des Stirnendes des Pumpenkolbens bildet. Diese bekannten Ausbildungen
haben den Nachteil, daß einerseits die Bearbeitung dieser Führüngsbüdhse schwierig ist und daß
andererseits vor allem diese Führungsbüdhse wegen
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der gehärteten Ausführung ziemlich stark bemessen sein muß. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, in
den Boden der Führungsbüchse ein Druckstück einzusetzen, jedoch setzt auch dies eine starke Bemessung
der Führungsbüchse und des Bodens derselben voraus, wobei auch die Vereinigung der
Teile Schwierigkeiten: bereitete.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, bei einer Brennstoffeinspritzpumpe dieser bekannten Bauart
ίο die angeführten Nachteile zu vermeiden und besteht
darin, daß nun die Büchse als Führungshülse mit einem nach innen, ragenden Bord ausgebildet ist,
welcher zwischen der Rückholfeder und dem Auflageteller eingespannt liegt, so daß die Verbindung
in eingebautem Zustande gesichert ist. In Ausgestaltung der Erfindung kann aber gegebenenfalls
diese Fühirungshülse auch mit dem' Auflägeteller'
durch Pressen vereinigt sein. Es hat somit nunmehr diese als Hülse ausgebildete Führungsbüchse nur
die Aufgabe der Führung des Auflagetellers in der
Zylinderbohrung, während nun der von einem gesonderten Teil gebildete Auflageteller selbst in die
Kraftübertragung vom Stößel auf den, Pumpenkolben einbezogen ist und entsprechend genau bearbeitet
und gehärtet sein muß. Die Hülse selbst aber, welche nun nicht mehr gehärtet sein muß,
kann entsprechend.; dünnwandig ausgebildet,, beispielsweise
aus Blech gezogen sein. Dadurch, daß die Führungshülse mit ihrem Bord zwischen. Feder
und Auflageteller eingespannt liegt, ist auch bei schwächster Bemessung des Materials der Führungshülse
eine einwändfreie Verbindung mit dem Federteller gesichert, und die Materialauswahl ist
nur durch die Beanspruchung als Gleitführungselement bestimmt. Auf diese Weise wird nicht nur
eine vereinfachte Bearbeitung ermöglicht und die Präzision der Bearbeitung des nunmehr gesonder-.
ten Auflagetellers erhöht, sondern die Erfindung ermöglicht auch bei gleichbleibender Größe der
zylindrischen Bohrung den zur Verfugung stehenden Federraum zu vergrößern und damit eine
stärkere Dimensionierung der Feder zu ermöglichen oder bei gleicher Dimensionierung der Feder
und des Federraumes die zylindrische Bohrung zu.
verkleinern und damit den Abstand der einzelnen Pumpenelemente und die Baulänge der Pumpe zu
verringern.
Bei den" üblichen Pumpenbauarten weist das am Auflageteller aufliegende Ende des Pumpenkolbens
■ einen Bund auf, welcher vom Federteller umgriffen wird, so daß der Pumpenkolben beim Abwärtsganig
des Stößels durch die Rückholfeder mitgenommen wird. Die erfindungsgemäße Unterteilung der
Führungsbüchse in eine Führungshülse und einen gesonderten Auflageteller ermöglicht nun aber
auch, die Formgebung des Auflagetellers beliebig zu wählen, während dies bei der Bearbeitung
des Bodens der Führungsbüchse nicht möglich war.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist daher die Ausbildung so getroffen', daß der das Ende des Pumpenkolbens abstützende
Auflageteller durch Ausbildung' mit einem den Bund des Kolbens übergreifenden Teil in an sich
bekannter Weise unmittelbar als Federteller ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der den Bund des
Kolbens übergreifende Teil von: zwei einander gegenüberliegenden Pratzen gebildet ist, in welche
der Bund von beiden Seiten eingeschoben werden kann. Eine solche Formgebung des Auflagetellers,
welche einen gesonderten Federteller erspart, ist nur durch die gesonderte Ausbildung des Auflagetellers
ermöglicht, und zwar nicht nur aus bearbeitungstechnischen Gründen, sondern auch deshalb,
weil bei einteiliger Ausbildung, bei welcher die Führungsbüchsie mit dem Boden aus einem
Stück besteht, das seitliche Einschieben des Kolbenbundes in den den Bund übergreifenden Teil
nicht möglich wäre.
Die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt somit bearbeitungstechmsche Vorteile und Vorteile in .
bezug auf die Raumersparnis, da die Baulänge der Pumpe verkleinert werden kann. Wenn auf eine
solche Verkleinerung der Baulänge kein Wert gelegt ist, ergibt^ sich die Möglichkeit, die hochbelasteten
Rückholfedern stärker auszubilden und damit Federbrüche zu vermeiden. Als besonderer
Vorteil ist aber die durch die geringere Wandstärke der Führungshülse und die Möglichkeit des
Entfalles des Federtellers erreichte Verringerung : der hin- und hergehenden, Massen zu werten:
In der Zeichnung, ist die Erfindung an Hand eines: Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
Fig. i, und 2 zeigen eine Ausführungsform· einer
Einspritzpumpe mit fremdem Antrieb, wobei
Fig. ι einen Schnitt durch den unteren Teil der
Einspritzpumpe und den anschließenden Gehäuseteil des Motors darstellt, während
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1
zeigt.
Das '■ Gehäuse 1 der !Einspritzpumpe ist am
Motorgehäuse 2 angeflanscht, und der Antrieb erfolgt durch einen Nocken, 3 auf einer Welle 4 des
Motors über einen in einem Ansatz des Motorgehäuses
geführten einstellbaren Stößel 5. Der Stößel 5 wirkt nun auf den Pumpenkolben 6 unter
Vermittlung eines Auflagetellers 7, welcher die Auflagefläche 8 für das Stirnende 9 des Kolbens 6
aufweist. Zwei Pratzen 10, in welche Nuten 11
eingearbeitet sind, übergreifen den Bund 12 des
Kolbens 6.
In einer Bohrung 13 des Einspritzpumpengehäuses
ι, welche die Rückholfeder 14 aufnimmt, ist eine Hülse 15 geführt. Diese Hülse faßt mit
einem nach ininen eingezogenen Bord 16 den Auflageteller
7 und ist vorzugsweise auf dem Federteller 7 aufgepreßt. Die Rückholfeder 14 wirkt
unter Zwischenschaltung des Bordes 16 auf den Auflageteller 7. Diese Hülse 15 ist durch einen
Sprengring 17 in der Bohrung 13 gesichert und dient einerseits zur Zentrierung des Auflagetellers
7 in der Bohrung 13 und andererseits zum Abschluß des Rückholfederraumes 13 gegen das
Motorgehäuse 2 sowie auch zum Zusammenhalten der Teile bei ausgebauter Einspritzpumpe. Diese
Hülse ist nun nicht mehr, wie bei den bekannten Ausbildungen, in die Kraftübertragung vom
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Stößel 5 auf den Pumpenkolben 6 eingeschaltet, sondern die Kraftübertragung erfolgt lediglich
unter Vermittlung des Auflagetellers y.
Claims (3)
- P AT E N T A N S P R O C H E:i. Brennstoffeinspritzpumpe für Einspritzbrennkraftmaschinen, bei welcher der Rückholfederraum als zylindrisdhe Bohrung ausgebildet ist, welche gegen1 den Stößel zu durch eine den Federteller mit der Rückholfeder umfassende, in der zylindrischen Bohrung geführte Büchse abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse als Führungshülse (15) mit einem nach innen ragenden Bord (16) ausgebildet ist:, welcher zwischen1 der Rückholfeder (14) und dem Auflageteller (7) derselben eingespannt liegt.
- 2. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Führungehülse (15) und Auflageteller (7) durch Pressen1 vereinigt sind.
- 3. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch1 gekennzeichnet, daß der das Ende des Pumpenkolbens abstützende Auflageteller (7) durch Ausbildung mit einem den Bund (12) des Kolbens übergreifenden Teil in an sich bekannter Weise unmittelbar als Federteller ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der den Bundi des Kolbens übergreifende Teil von zwei einander gegenüberliegenden Pratzen (10) gebildet ist, in welche der Bund (12) von beiden Seiten eingeschoben werden kann.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 817 112.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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