DEF0010759MA - - Google Patents

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DEF0010759MA
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Germany
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tetrachlorodicyclopentadiene
solution
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pesticides
houseflies
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Bekanntg'emacht am 1. März 1956 Tag der Anmeldung: 5. Januar 1953
DEUTSCHES PATENTAMT
PA TENTANMELD UNG
KLASSE 451 GRUPPE 3oi F 10759 IVa/451
Dr. Michael Erlenbach, Frankfurt/M., Dr. Heinz Frensch und Dr. Walter Finkenbrink, Frankfurt/M.- Höchst
sind als Erfinder genannt worden
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning, Frankfurt/M.
Schädlingsbekämpfungsmittel
In der Patentanmeldung F 8213 IVa / 451 wird die Verwendung von Pentahalodicyclopentadien der Summenformel C30H7HaI5 (Hai = Halogen), für die folgende Konstitutionsformel in Frage kommt, als Schädlingsbekämpfungsmittel beansprucht:
Hai
Hal
Hal
Hal
Es wurde nun gefunden, daß auch weniger als
5 Halogenatome pro Molekül enthaltende ungesättigte Derivate des Dicyclopentadiens sich vorzüglich zur Bekämpfung von Tier- und Pflanzenschädlingen eignen, und zwar vor allem solche Produkte, die — was jedoch im vorliegenden Patent nicht beansprucht wird — durch Kondensation von Tetrahalocyclopentadien mit Cyclopentadien erhalten werden. Es handelt sich danach um Produkte der Konstitution .
Hai
Hai
Hal H2
Bei der Ausprüfung gegen verschiedene Schädlinge wurde festgestellt, daß z. B. auf Tetrahalodicyclo-
509 G60/47S

Claims (1)

  1. F 10759 IVa/451
    pentadienbasis hergestellte Insektenbekämpfungsmittel wesentliche Fortschritte bringen. So zeigte z.B. Tetrachlordicyclopentadien gegen Fliegen eine schnelle Wirkung. Bei der Bedeutung, die einer schnellen und durchschlagenden Wirkung bei der Bekämpfung hygienischer und anderer Schädlinge, insbesondere bei ständigem Zuflug neuer Individuen zu ihren menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Wirten zukommt, ist eine derartige Überlegenheit für die
    ίο Wahl des Mittels entscheidend. Bei den zur Verwendung kommenden Substanzen kann es sich auch um das Gemisch der möglichen Isomeren handeln. Der Wirkstoff kann in an sich bekannter Weise in organischen Lösungsmitteln gelöst oder in emulgierbarer Form angewandt werden. Er kann auch in Mischung mit Haft-, Netz- und Dispergiermitteln oder mit verstäubbaren Inertmaterialien gestreckt. werden, oder in Mischung mit anderen Schädlingsbekämpfungsmitteln (Fungiciden oder Insekticiden) zur Anwendung kommen.
    Beispiel 1
    Von einer 5% igen Lösung von Tetrachlordicyclopentadien in Petroleum werden 2 ecm pro cbm Raum bei Zimmertemperatur fein versprüht oder vernebelt; die vorhandenen Stubenfliegen (Musca domestica) fallen in kurzer Zeit gelähmt- zti Boden und gehen dann ein. In etwa 1Z2 Stunde ist ein so behandelter Raum praktisch fliegenfrei.
    Beispiel 2
    Petrischalen werden mit einer Lösung von 0,3 °/0 Tetrachlordicyclopentadien in Aceton gleichmäßig befeuchtet, so daß 1 ecm der Lösung auf je eine halbe Petrischale verteilt wird. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels eingesetzte Stubenfliegen (Musca domestica) sind innerhalb von 20 bis 30 Minuten sämtlich fortbewegungsunfähig, woraus die Wirkung des eingetrockneten Spritzbelages hervorgeht.
    PatentaνspeυcH:
    Schädlingsbekämpfungsmittel, gekennzeichnet durch den Gehalt an Tetrahalodicyclopentadien, vorzugsweise Tetrachlordicyclopentadien.
    Angezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 974 288;
    schweizerische Patentschrift Nr. 268 464.
    © 509 660/478 2,56

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