DEF0009703MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEF0009703MA
DEF0009703MA DEF0009703MA DE F0009703M A DEF0009703M A DE F0009703MA DE F0009703M A DEF0009703M A DE F0009703MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nut
ratchet teeth
bolt
locking
locking tabs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. August 1952 Bekanntgemacht am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Sicherungsmuttern mit zum Schlüsselangriff in Mutterform aufgebogener Außenhülse und mit radial in die Bolzengewindegänge eingreifenden, nach der Gewindesteigung abgebogenen federnden Sperrzähnen sind bekannt. Die Erfindung unterscheidet sich von diesen Sicherungen dadurch, daß zwischen den Sperrzähnen länger als diese aus-' gebildete Sperrlappen angeordnet sind, die in im Schraubenbolzen vorgesehene axiale Längsnuten einschlagbar und vor dem Einschlagen in axialer Richtung nach oben oder unten gewölbt sind.
An sich ist es bei üblichen Schraubenmuttern bekannt, oben an der Mutter etwa nach Art einer Kronenmutter mit Innengewinde versehene Lappen vorzusehen, die in eine Axialnut des Schraubenbolzens eingeschlagen werden. Abgesehen davon, daß die Lappen bei derartigen aus dem Vollen geschlagenen Muttern bei nur wenigen Hin- und Herbiegungen abbrechen würden, wird beim für das Abschrauben der Mutter notwendigen Heraustreiben des Sperrlappens aus der Bolzennut das Gewinde des betreffenden Sperrlappens zerstört, wodurch die Mutter, die als solche im übrigen kein Sicherungselement für eine übliche zu sichernde Mutter darstellt, unbrauchbar wird. Das ist aber bei den Anschaffungskosten derartiger Schraubenmuttern nicht tragbar.
Bei der Sicherungsmutter nach der Erfindung entfallen diese Bedenken. Hinzu kommt, daß durch die Kombination der Sperrzähne und der da-
609 548/268
F 9703 XIIJ'47 a
zwischenliegenden, in die Axialnut des Schraubenbolzens einschlagbaren Sperrlappen eine doppelte Sicherung erreicht wird. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß infolge der längeren Sperrlappen beim Ausstanzen der Sicherungsmuttern nach der Erfindung sternförmige Scheiben anfallen, die, wenn sie mit einem zentrischen Loch versehen und ihre strahlenförmigen Lappen angewinkelt werden, als Sicherungsunterlegscheiben
ίο Verwendung finden können, wodurch eine beachtliche Verbilligung der Herstellung der Sicherungsmuttern nach der Erfindung erzielt wird.
Diese ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι einen genuteten Bolzen mit Mutter und Sicherungsmutter in seitlicher Ansicht,
Abb. 2 die Sicherungsmutter in Draufsicht mit den längeren, aber infolge ihrer Wölbung zurückstehend erscheinenden Sperrlappen,
Abb. 3 einen Schnitt B-B durch die Sicherungsmutter, ■ . ■
Abb. 4 eine beim Ausstanzen der Sicherungsmutter beispielsweise aus Bandstahl anfallende Fächerscheibe in Draufsicht und
Abb. 5 diese Fächerscheibe in seitlicher Ansicht. Die aus Bandstahl oder einem sonstigen geeigneten Vormaterial ausgestanzte Sicherungsmutter ι (Abb. 2 und 3) weist eine zum Schlüsselangriff dienende Außenhülse 2 in Mutterform auf und ist durch radiale Einschnittes mit beispielsweise sechs federnden Sperrzähnen 3 und sechs Sperrlappen 4 versehen. Die Sperrzähne 3 greifen in das Gewinde des Bolzens 7 (Abb. 1) ein und werden bei Anzug der Sicherungsmutter in das Bolzengewinde hineingepreßt. Die Sperrlappen 4 sind länger gehalten als die Sperrzähne 3 und gemäß Abb. 3 derart gebogen, daß sie das Aufschrauben der Sicherungsmutter 1, beispielsweise auf einen Bolzen 7, nicht behindern. Nach erfolgtem Anzug der Sicherungsmutter werden sie, wobei sie sich strecken, in Nuten 8 des Bolzens 7, einer Radachse od. dgl. eingeschlagen, um auf diese Weise eine intensive Versperrung bzw. Verkeilung am Bolzen 7 zu bewirken.
45· Beim Ausstanzen der Sicherungsmutter gemäß der Erfindung fallen, weil die Sperrlappen 4 länger sind als die Sperrzähne 3, aus dem Abfallmaterial sternförmige Scheiben 10 gemäß Abb. 4 an, die durch Stanzen eines Lochs 9 und Anwinkeln der Radialklappen gemäß Abb. 5 zu Fächerscheiben verarbeitet werden können.
Die Wirkungsweise der Sicherungsmutter ist r > folgende: Soll durch die Sicherungsmutter 1 z. B. eine Schraubenmutter 6 gegen ungewolltes Lösen oder Lockern gesichert werden, so schraubt man, nachdem die Schraubenmutter 6 fest angezogen ist, die Sicherungsmutter 1 auf den Bolzen 7 auf und zieht diese ebenfalls an, und zwar so* weit, daß die Sperrlappen 4 mit den im Bolzen vorhandenen axialen Nuten 8 übereinstimmen. Dann schlägt man die gebogenen Sperrlappen 4 in die Nuten 8 ein, wodurch eine denkbar vollkommene Sicherung gegeben ist. Selbst da, wo die größten Ansprüche an Haltesicherheit gestellt werden, erfüllt die Sicherungsmutter gemäß der Erfindung ihren vollen Zweck. ■
Soll die Schraubenmutter 6 wieder entsichert, also abgeschraubt werden, so biegt man mit einem geeigneten Werkzeug die betreffenden Sperrlappen 4 wieder aus den Nuten 8 heraus, zieht die Schraubenmutter 6 nochmals fester an, so daß die Pressung der Sperrzähne 3 im Bolzengewinde vermindert bzw. aufgehoben wird und kann dann die Sicherungsmutter 1 und danach die Schraubenmutter 6 vom Bolzen 7 abschrauben, ohne daß das Bolzengewinde irgendeine Beschädigung erfährt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Sicherungsmutter mit zum Schlüsselangriff in Mutterform aufgebogener Außenhülse und mit radial in die Bolzengewindegänge eingreifenden, nach der Gewindesteigung abgebogenen, federnden Sperrzähnen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Sperrzähnen (3) länger als diese ausgebildete Sperrlappen (4) angeordnet sind, die in im Schraubenbolzen (7) vorgesehene axiale Längsnuten (8) einschlagbar und vor dem Einschlagen in axialer Richtung nach oben oder unten gewölbt sind.
  2. 2. Sicherungsmutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sechs Sperrlappen (4) zwischen sechs Sperrzähnen (3) angeordnet sind. .
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    österreichische Patentschrift Nr. 67239;
    schweizerische Patentschrift Nr- 96 349;
    französische Patentschrift Nr. 842350;
    britische Patentschrift. Nr. 650062.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 548/268 6. 56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE673924C (de) Schraubensicherung
DE3990293C2 (de)
DE1962186A1 (de) Mutternsicherung mit Schraube und Schluessel hierfuer
DE3000208A1 (de) Schlagmutter
DE3309884C2 (de)
DE3411285A1 (de) Wiederverwendbare reibschluessige gewindebolzensicherung einer schraubenverbindung mit gewindebolzen und mutter
DE2059578A1 (de) Einstueckige,selbstsichernde Kronenmutter
DE202019104561U1 (de) Sperrscheibe
DE3410872C2 (de)
DE2533696A1 (de) Spaltmutter
DE10008597A1 (de) Sicherungsaufbau für eine Mutter
DEF0009703MA (de)
DE955101C (de) Sicherungsmutter
DE3410868A1 (de) Wiederverwendbare formschluessige muttersicherung
DE1084089B (de) Schraubverbindung
DE1191999B (de) Sicherungsmutter aus Blech
DE1949843A1 (de) Sicherungsmutter
DE566998C (de) Aus einem Abschnitt einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung
DE4022918A1 (de) Selbstsichernde schraubverbindung mit schraube, gewindestift und mutter
DE102011100246A1 (de) Sicherungsschraube für eine Schraubverbindung
AT88103B (de) Schraubenmuttersicherung.
DE522105C (de) Schraubensicherung mit Differentialgewinde
AT379874B (de) Verdrehungsschutz fuer schraubelemente
AT58128B (de) Schraubensicherung.
AT82119B (de) Schraubensicherung, insbesondere an EisenbahnschieSchraubensicherung, insbesondere an Eisenbahnschienen. nen.