DEF0008089MA - - Google Patents
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Description
F 8089IH166b
Die Erfindung betrifft eine Handspritzpumpe für Fleischwaren mit am Pumpenzylinder befestigter
Spritznadel.
,.·.■ - Es ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei welcher sich das zu spritzende Mittel in einem mit
Druckkolben ausgerüsteten Behälter befindet. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß insbesondere
bei größerer Entfernung zwischen dem Behälter und der Spritzeinrichtung, die vorteilhaft
ίο durch einen Schlauch miteinander verbunden werden,
die Bedienung durch jeweils zwei Personen erfolgen muß.
Weiterhin ist eine Einrichtung mit Handpumpe bekannt, bei welcher der Zylinder derselben mit
der einen und der Kolben mit der anderen Hand erfaßt werden muß. Nach jedem Hub muß die
Pumpe sodann durch Eintauchen, in das".Vorratsgefäß neu gefüllt werden. Wegen des engen
Querschnittes der Einspritznadel ist dieser Vorgang zeitraubend.
Diese Nachteile werden vom Erfindungsgegenstand behoben, und zwar dadurch, daß das Betätigungsorgan
für den unter Federwirkung stehenden Kolben und der Handgriff für den Pumpenzylinder
zu einem von einer Hand erfaßbaren Glied , zusammengefaßt sind. Hierbei ist vorteilhaft die
Kolbenstange von dem einen Arm eines als Schere ausgebildeten Hebelpaäres bedienbar, dessen anderer
Arm am Pumpenzylinder fest angebracht ist.
Auf diese Weise kann die Pumpe mit einer Hand bedient werden, wobei der Zufluß des zu ver-.
spritzenden Mittels . aus dem Vorratsbehälter bei jedem Arbeitstakt durch die Saugwirkung des
durch die Federwirkung zurückgedrückten Kolbens unterstützt wird, während das Auspressen der Lake
durch die Spritznadel beim Vorschieben des Kolbens erreicht wird.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Von einem Vorratsbehälter ι . beliebiger Art
führt eine Leitung 2 zu einem Zufluß stutzen 3 des Zylinders 4. In dem Zylinder 4 ist der Kolben 5
geführt. Er steht unter der Wirkung einer Druckfeder 6.· Der Auslaßstutzen 7 besitzt ein Rückschlagventil
8. An dem vorderen Ende des Auslaßstutzens kann1 mit oder ohne Zwischenschaltung
eines Verbindungsstückes 9 die Spritznadel 10 angebracht werden. Die Spritznadel 10 ist unten geschlossen
und besitzt an ihrem Umfang Düsen bzw. Durchbohrungen für den Austritt der Lake. Es
lassen sich Düsennadeln verschiedener Größen und Formen an dem Zylinder 4 anschließen.
Der Kolben S trägt die Kolbenstange 11, an
deren oberem Ende der Arm 12 einer Schere 13 angelenkt ist. Die'Schere mit dem Drehpunkt 14
ist mittels des Armes 15 an dem Zylinder 4 befestigt. Die Anordnung.ist so getroffen, daß -der
Zuflußstutzen 3 von dem Kolben 5 bei der Höchst-. stellung des Kolbens 5 überfahren und damit der
Eintritt der Lake in das Zylinderinnere freigegeben wird.
■ Die Wirkungsweise ist folgende: Das Gerät wird
an der Schere 13 mit einer Hand erfaßt. Der Kolben 5 wird unter der Wirkung der Feder 6 in die
obere ■ Totpunktlage' übergeführt. Dabei spreizen
sich die freien Arme der Schere 13. Die Nadel 10
wird nun in die entsprechenden Stellen des zu behandelnden Fleisches hineingestochen. Wird die
Schere zusammengedrückt,* so geht der Kolben 5 entgegen der Wirkung der Feder 6 nach unten, und
die in das Zylinderinnere unter den Kolben 5 eingesaugte Lakemenge wird durch die Nadel 10 in
das Fleisch gespritzt.
Bei Freigabe der Schere 13 drückt die Feder 6
den Kolben 5 wieder nach oben, wodurch neue Lake aus dem Vorratsbehälter in den Zylinder gesaugt
wird. Der Arbeitsgang wiederholt sich.
Claims (2)
1. Handspritzpumpe für Fleischwaren mit am Pumpenzylinder befestigter Spritznadel, dadurch
gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (12) für den unter Federwirkung stehenden
Kolben (5) und der Haltegriff (15) für den Pumpenzylinder (4) zu einem von einer
Hand erfaßbaren Glied zusammengefaßt sind.
2. Handspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange
(11) von dem einen Arm (12) eines als Schere
(13) ausgebildeten Hebelpaares bedienbar ist, dessen anderer Arm (15) fest an dem Zylinder
(4) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 5*9/» T. 56
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