DEF0000915MA - Vorrichtung an Gesteinsschlagbohrern - Google Patents

Vorrichtung an Gesteinsschlagbohrern

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DEF0000915MA
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Germany
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drill
rock
rinsing
pipe
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ture Fagersta Omberg
Cyrill Fagersta Schaub
Sture Fagersta Sjöberg
Original Assignee
Fagersta Bruks Aktiebolag, Fagersta
Publication date

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Description

Bei Gesteinsschlagbohrungen mit Hohlbohrern wird das Spülwasser in gewissen Fällen durch ein in der Bohrmaschine befestigtes Rohr zugeführt, das an dem Bohrkopf in den zentralen Spülkanal des Bohrers, in der Regel bis zu einer Tiefe von etwa 40 mm, einragt. Dass die Tiefe so gross gewählt worden ist, beruht darauf, dass man möglichst hat vermeiden wollen, dass das Wasser rückwärts hinausströmt und in die Maschine mit Korrosionsangriff als Folge eindringt, und dass es in der Umgebung mit von der Maschine abgehender Druckluft in der Form von belästigendem Nebel verbreitet wird. Damit ein genügend grobes Spülrohr eingesteckt werden kann, muss der Spülkanal des Bohrers entweder durch Aufstauchen in warmem Zustand oder durch Bohrung erweitert werden.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Gefahr einer Abscheidung des Spülrohres teils infolge von Graten auf der Schlagfläche des Bohrers, teils infolge von Seitenbewegungen oder Winkeländerungen des Bohrers im Verhältnis zum Spülrohr vorliegt. Ferner hat es sich als schwierig gezeigt, die Erweiterung des
Spülkanals im Bohrkopf zu bewirken. Beim Aufstauchen in warmen Zustande wird der Dorn grossen Beanspruchungen infolge der hohen Temperatur und der kleinen Abmessungen ausgesetzt. Beim Bohren wiederum von einem Loch mit so grosser Tiefe (etwa 50 mm) und so geringem Durchmesser (etwa 8 mm) in einem Material der hier in Frage kommenden Härte, etwa 40 Rockwell C, muss der Bohrkopf vor der Ausbohrung ausgeglüht werden. Trotz Weichglühens des Bohrkopfes ist die Aufnahme solcher Löcher mittels schneidender Bearbeitung eine zeitraubende und teure Operation.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck diese Nachteile ganz oder teilweise zu beheben. Die Erfindung besteht darin, dass in das Loch des Spülkanals eine Büchse zur Aufnahme des Mündungsteiles des Spülrohres eingesetzt ist, welche in der Hauptsache aus einem Material besteht, das weicher ist als das Spülrohr, vorzugsweise aus abdichtendem Material, so dass ein Ausströmen des Wassers nach rückwärts verhindert ist. Beispiele für solches nicht abnutzendes Material sind Gummi und andere unmetallische Materialien mit entsprechenden Eigenschaften sowie verschiedene weiche Metalle, wie Lagermetalle oder Kupfer. Gummi oder dergleichen stellt auch das beste Beispiel für ein Material dar, das gleichzeitig abdichtend wirkt.
Vorzugsweise soll die Büchse im Bohrkopf durch Kleben, Krimpen oder auf andere dauerhafte Weise befestigt sein; indessen ist es auch möglich, die Büchse am Spülrohr abnehmbar anzubringen. Die Länge der Büchse kann verhältnismässig gering sein, wodurch die Schwierigkeiten einer Er- weiterung des Spülkanals erheblich geringer werden. Wird Gummi als Werkstoff für die Büchse verwendet, so kann die Einstecklänge des Spülrohres wesentlich verkürzt werden. Hierbei soll die Spitze des Spülrohres mit gut abgerundeten Kanten ausgeführt werden.
Die Figur zeigt im Schnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung. Der Gesteinsbohrer ist mit b, sein Spülkanal mit k, das Spülrohr mit s und die Büchse, die in diesem Falle aus Gummi ist, mit g bezeichnet.

Claims (2)

1. Vorrichtung an Gesteinsschlagbohrer, bei welchen Spülwasser durch ein am Bohrkopf in den zentralen Spülkanal des Gesteinsbohrers einragenden Spülrohr zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Spülkanal zur Aufnahme des Mündungsteiles eine Büchse eingesetzt ist, welche in der Hauptsache aus einem Material besteht, das weicher ist als das Spülrohr, vorzugsweise aus einem abdichtenden Material.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse aus Gummi oder anderem unmetallischen Material mit entsprechenden Eigenschaften besteht.

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