DEE0009073MA - - Google Patents

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DEE0009073MA
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E 9073 IVc/32 b
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Rahmens zu einer V.ielfach-Metallsprossenverglasung und einer Verbindung der Metallsprossen mit dem Rahmen.
• 5 Die einfachste und bekannteste Verglasung von Flächen mit Metallstäben oder --sprossen ist die Bleiverglasung, bei der zwischen den einzelnen Scheiben Bleistäbe angeordnet sind. Blei läßt sich schnell und einfach verformen und gestattet auch
ίο eine einfache Lötverbindung der Stäbe miteinander. Von Bleiverglasungen wird aber vielfach Abstand genommen, weil die Bleistäbe nur eine geringe Festigkeit aufweisen und teuer sind. Man versucht statt dessen billige Metallistäbe, vorzugsweise Leichtmetallstäbe, für solche Metallsprossenverglasungen zu verwenden. Diese Leichtmetallstäbe lassen sich sehr gut oberflächenveredeln, z. B. eloxieren, nachteilig ist aber, daß diese Stäbe sich nur durch komplizierte Schweißverfahren miteinander verbinden lassen. Diese Schweißverfahren sind' nun sehr kostspielig, so daß derartige Verglasungen wiederum nur wenig Anwendung finden. Es sind zwar schon einfache Verbindungsmittel bekanntgeworden, mit deren, Hilfe die Stäbe untereinander verbunden, werden können, jedoch war es mit diesen Mitteln bislang nicht möglich, den Abschluß rahmen mit den Sprossen so zu verbinden, daß diese Verglasung wie eine Fensterscheibe in den Fensterrahmen einzubauen ist. Die Verbindung der Sprossen mit dem Rahme» blieb umständlich, zeitraubend und teuer.
Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, nach dem es möglich ist, auf einfache und sichere Art eine feste und starre Verbindung der Metal'lstäbe mit den Rahmen einer solchen Metallsprossenverglasung herzustellen.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß die an der Außenseite der Metallsprossenverglasung liegenden Enden der Sprossen, die zweckmäßig ein, Η-Profil aufweisen, im Stegteil ausgeklinkt, in diese Ausklinkungen U-förmige, den Verglasungsaußenrahmen bildende, zweckmäßig lötbare MetaTleisten eingelassen und die klaueniartiig über die Rahmenleiste greifenden Enden der Sprossen mit Klemmorganen, z. B. Keilen, mit der Rahmenleiste verbunden werden. Ein weiteres Merkmal dies Verfahrens besteht darin,, daß die Klemmorgane, z. B. Keile, in passende Nuten der Klemmteile der Metallsprossenenden eingelassen und mit dem Rahmen verlötet werden. Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß die zwischen die beiden Klemmteile und den zugeordneten Außenseiten der Rahmenleiste angeordneten zwei Keile mit gegenläufigem Anzugsmoment eingetrieben und über Kreuz angelötet werden.
Nach dem Verfahren gemäß vorliegender Erfindung ist es möglich, bei einer solchen Metallsprossenverglasung Rahmen und Sprossen einfach, sicher und billig zu einem festen, starren Gefüge zu verbinden, so daß die Metalilsprossenverglasunig wie eine Fensterscheibe in den Fensterrahmen, einge-, setzt werden kann. Der Rahmen, der unsichtbar in den Fensterrahmen eingelassen wird, wird zweckmäßig aus einem U-förmig gebogenen Blechstreifen gebildet, der mit den in die Klemmteile der Sprossenenden eingelassenen Keilen verlötet wird. Die Stäbe können auf dem Rahmen vor diem Verlöten beliebig verschoben werden, so daß auf einem solchen Rahmen Sprossen mit verschiedenen Abständen und in verschiedener Anordnung befestigt werden können.
In der Zeichnung ist das Verfahren an einem ' Auisführungsibeispiel dargestellt. Es zeigt
Abb. ι einen Ausschnitt einer Flächenverglasung von vorn, gesehen,
Abb. 2 desgleichen nach Ansicht A, Abb. 3 desgleichen von oben gesehen, Abb. 4 einen Knotenpunkt von vorn gesehen, Abb. 5 desgleichen, von der Seite gesehen, Abb. 6 eine Sprosse von oben gesehen.
Der Steg α einer als Verbindungselement von Glasscheiben, b dienenden Sprosse c H-förmiigen Querschnitts ist an den Sprossenenden ausgeklinkt. In die Ausnehmung d ist eine Leiste e U-fö,rmigen Querschnitts, die zweckmäßig aus lötfähigem Blech gebogen ist und als Rahmen, der Gesamtverglasung dient, eingelassen. Die Leiste e ist durch zwei Keile /, die in Nuten g der übergreifenden Klauen der Sprosse c eingelassen sind, mit den Sprossen c fest verbunden. Die beiden Keile / werden auf den zugeordneten Seiten der Leiste e angelötet, nachdem zweckmäßig die Keile gegenläufig eingetrieben und die Keilenden über Kreuz mit der Leiste e verlötet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Verfahren zur Herstellung eines Rahmens zu einer Vielfach-Metallsprossenverglasung und einer Verbindung der Metallsprossen mit dem Rahmen,, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Außenseite der Metallsprossenverglasung liegenden Enden der Sprossen (c), die zweckmäßig ein H-Profil aufweisen, im Stegteil ausgeklinkt, in diese Ausklinkungen U-förmige, den Verglasungsaußenrahmen bildende, zweckmäßig lötbare Metalleisten (<?) eingelassen und die klauenartig über die Rahmenleiste (<?) greifenden Enden der Sprossen (c) mit Klemmorganen, z. B. Keilen, (f), mit der Rähmenleiste (e) verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmorgane, z. B. Keile (/), in. passende Nuten (g) der. Klemmteile der Metallsprossenenden (c) eingelassen und mit dem Rahmen (e) verlötet werden.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen die beiden Klemmteile und, den zugeordneten Außenseiten der Rahmenleiste (e) angeordneten zwei Keile (/) mit gegenläufigem Anzugsmoment eingetrieben und über Kreuz angelötet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 507/151 4. 56

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