DEE0008535MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. Februar 1954 Bekanntgemacht am 23. Februar 1956
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Naßbehandlung von Textilgut od. dgl. mit einem in
einen äußeren Aufnahmebehälter eingesetzten Behandlungsbehälter mit einem abgetrennten Bodenraum
und mit diesem Bodenraum in Verbindung stehenden durchlochten hohlen Trägern für das
Behandlungsgut, wobei das Zuflußrohr der Flotte mit dem Bodenraum und das Abflußrohr derselben
mit dem Aufnahmebehälter in Verbindung steht. Bei dieser Maschine ist bisher die Umkehr der
Durchflußrichtung der Badflüssigkeit nur mittels eines Vierwegehahnes oder durch Umkehr der
Drehrichtung der Pumpe möglich. In beiden Fällen ist, wenn die Badflüssigkeit von innen nach außen
fliefit, die Speisung der Pumpe normal, und ihre [ f itung entspricht ihrer konstruktiven Eigenschaft.
Wenn aber das Behandlungsbad die zu behandelnden Waren von außen nach innen durchströmen
soll, ist der verfügbare Druck für das Durchtreiben der Badflüssigkeit in dieser Richtung gleich der
Differenz zwischen dem Atmosphärendruck und demjenigen, der im Innern des Materials herrscht,
wo die Saugwirkung der Pumpe eine Depression erzeugt. Der nutzbare Druck ist in diesem Fall
mithin gering, desgleichen die Leistung. Die Pumpe wird also ungenügend gespeist, und Luft kann
leicht durch Fugen od. dgl. eindringen und eine Oxydation des Behandlungsbades bewirken und
damit ihre Wirksamkeit verringern.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt; sie besteht darin, daß das Zuflußrohr mit
einer besonderen abgetrennten Kammer des Boden-
509 659/19
Claims (1)
- E 8535 VII/8araumes des Behandlungsbehälters verbunden ist und daß in dem Bodenraum zwei Ventile angeordnet sind, durch deren Umstellung die Flotte nur innerhalb des Behandlungsbehälters umkehrbar und von innen nach außen oder von außen nach innen durch das Behandlungsgut leitbar ist.Die Erfindung ist nachstehend unter Bezug-. nähme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. Fig. ι und 2 sind Axialschnitte, welche die ίο beiden Strömungsrichtungen des Bades zeigen.Die Maschine enthält einen oben offenen Behälter 2 und einen in diesem angeordneten Autoklav 3 zur Aufnahme des Behandlungsgutes.Der Behälter 2 enthält in seinem Boden einen Absaugestutzen 4 und einen Zufuhrstutzen 5, welcher mit einem den Boden des Autoklavs 3 zur Aufnahme des Behandlungsgutes durchdringenden Stutzen 6 in Verbindung steht.Der Autoklav enthält einen Zwischenboden 7 mit zwei abwechselnd als Sitz für Ventile 10 und 12 dienenden Öffnungen 8 und 9 sowie zwei Öffnungen 13 und 14, durch welche die gelochten Rohre 16 und 15 münden, welche das Behandlungsgut tragen, welches in dem dargestellten Fall durch eine Geweberolle 17 und Garnspulen 18 gebildet wird.Der Autoklav 3 besitzt noch zwischen seinem Boden und seinem Zwischenboden 7 Zwischenwände mit zwei Öffnungen 19 und 20, welche ebenfalls abwechselnd als Sitze für die Ventile 10 und 12 dienen und zu den Öffnungen 8 und 9 gleichachsig sind.Die Ventile 10 und 12 werden von Stangen 22 und 23 getragen, deren aus dem Autoklav 3 und dem Behälter 2 austretende obere Enden mit Handrädern 24 und 25 versehen sind.In der auf Fig. 1 dargestellten Stellung schließt das Ventil 10 die Öffnung 8, während das Ventil 12 die Öffnung 20 schließt. Das durch. die Stutzen 5 und 6 ankommende Behandlungsbad strömt durch die Öffnung 19 und füllt die zwischen dem Boden und dem Zwischenboden des Autoklavs liegende Kammer, aus welcher es durch die gelochten Rohre 15 und 16 austritt. Auf seinem durch die Pfeile in Fig. ι angegebenen Weg durchströmt somit das Bad das Behandlungsgut 17 und 18 von innen nach außen und wird unter Atmosphärendruck durch die unter dem Spiegel des in dem Behälter 2 enthaltenen Bades liegende Öffnung 9 und den Stutzen 4 absaugt.Bei der auf Fig. 2 dargestellten Stellung sind die Stellungen der Ventile 10 und 12 umgekehrt, so daß das Bad den in dieser Figur durch Pfeile angegebenen Weg durchläuft, auf welchem es die Geweberolle 17 und die Garnspulen 18 von außen nach innen durchströmt.Es ist jedoch zu bemerken, daß in beiden Stellungen der Umlauf des Bades in dem das Behandlungsgut enthaltenden Autoklav unter konstantem Druck und mit konstanter Durchflußmenge erfolgt.Der Autoklav 3 ist natürlich mit einem abnehmbaren Deckel 26 zum bequemen Einsetzen und Herausnehmen des Behandlungsgutes versehen. Dieser Deckel \veist einen Hahn 27 auf, um zu Beginn der Behandlung die Luft aus dem Innern des Autoklavs 3 abzulassen.AVie an sich bekannt, kann die Vorrichtung nicht nur zur Naßbehandlung von Textilgut od. dgl. benutzt werden, sondern auch für eine Wärmebehandhandlung, wie Dämpfen, Trocknen od. dgl.PATIiNTANSPRUCH:Maschine zur Naßbehandlung von Textilgut od. dgl. mit einem in einen äußeren Aufnahmebehälter eingesetzten Behandlungsbehälter mit einem abgetrennten Bodenraum und mit diesem Bodenraum in Verbindung stehenden durchlochten hohlen Trägern für das Behandlungsgut, wobei das Zuflußrohr der Flotte mit dem Bodenraum und das Abflußrohr derselben mit dem Aufnahmebehälter in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuflußrohr (5) mit einer besonderen abgetrennten Kammer des Bodenraums des Behandlungsbehälters (3) verbunden ist und daß in dem Bodenraum zwei Ventile (10, .12) angeordnet sind, durch deren Umstellung die Flotte nur innerhalb des Behandlungsbehälters umkehrbar und von innen nach außen oder von außen nach innen durch das Behandlungsgut leitbar ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 863487, 715 133, 130928;schweizerische Patentschrift Nr. 274 206.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 659/19 2. 56
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