DEE0007434MA - - Google Patents
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Juni 1953 Bekanntgemacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Hauptpatent 899291 betrifft einen Drehstrahlregner
zur absatzwei'sen Wasserabgabe und insbesondere die Steuerung des Ventils am Regner,
welches durch jeden Impuls in der Regnerleitung betätigt wird und bei welchem der Schaft des
Differentialkolbens im Regnergehäuse unter der Wirkung einer Druckfeder steht, deren Spannung
größer ist als der Impulsdruck, aber kleiner als der Betriebsdruck in der Regnerleitung.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung und Verbilligung sowie Erhöhung der Wirksamkeit der
Steuereinrichtung des Regnerventile nach dem Hauptpatent, ohne an* der grundsätzlichen Arbeitsweise
der Einrichtung etwas zu ändern,
Der Erfmdüngszweck wird dadurch erreicht, daß das Ventil aus einem Hauptventil und einem Hilfsventil
besteht und daß dem freien Ende der Ventilstange, welche gleichzeitig die Kolbenstange eines
federbelasteten Kolbens bildet, ein Sperrad mit unterbrochener Zahnteilung zugeordnet ist, in
welche eine an der Kolbenstange befestigte Blattfeder eingreift.
609507/33
E 7434Uli45 f
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sitzt das Hauptventil verschiebbar auf der Kolbenstange,
und im Bereich des Hauptventils sind Einfräsungen in der Kolbenstange angeordnet.
-.5. ,,In der Zeichnung ist eine: Ausführungsfortn des
'''"'■■' Ernndungsgegenstarides beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt durch das
Ventil- im Ruhestand,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnteilansicht in Richtung des Pfeiles III von Fig. 1,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt gemäß Fig. 1 für die Ventilstellung bei Begrenzung des Hubes
der Kolbenstange und: ■/ ' : ;
Fig. 5 eine Darst|llung gemäß Fig. 4 bei freiem
Kolbenstangenhubr
Auf einer Kolbenstange 1 ist ein Kolben 2 fest angeordnet, der z. B. durch eine durch eine Gegenmutter
4 gehaltene Gummimanschette 3 gegen die Innenwand eines Zylindergehäuses. 5 abgedichtet ist.
Eine Druckfeder 6 im Gehäuse 5 sucht den Kolben 2 ständig in Richtung auf die Stirnwand 7 des
Zylinders 5 zu drücken. In der Stirnwand 7, durch welche die Kolbenstange 1 hindurchgeführt ist, be-
"'■' findet sich entwedef^We Bohrung 8 von etwa 1 bis
0,8 mm Durchmesser oder ein Ringschlitz 9 an der Durchtrittsstelle de&.Kelbenstange. Die Breite bzw.
der lichte Querschnitt dieses Ringschlitzes wird so gewählt, daß er dieselbe Wassertnenge durchtreten
läßt wie die Bohrung 8.
' Am äußeren Ende ist der Zylinder 5 durch eine
Stirnplatte 10 verschlossen,; in welcher das nach
außen tretende Ende-der Kolbenstange 1 gleitet."
In einem an der Stirnplatte 10 angeordneten
Konsol 11 ist ein Sperrad 12 gelagert, dessen Nabe
oder Zapfen 13 mit Reibung im Konsol 11 drehbar
ist, so daß sich das' Sperrad 12 nicht von selbst bewegen kann.
Das Stirnende der Kolbenstange 1 ist mit einer
Blattfeder 14 versehen, die bei ■ 15, 16 hakenförmig
rechtwinklig nach oben abgebogen ist.
Die Teilung des Sperrades 12 hängt von der
Zahl der Regner ab, welche nacheinander wirksam sein sollen. Wenn z. B-. drei Regner nacheinander
arbeiten, so hat das Sperrad 12 drei Zähne 17 oder
ein Vielfaches davon, z. B-. sechs oder neun Zähne usw. Die Zahngruppen sind durch einen zahnlosen
Abschnitt 18 unterbrochen.
Auf dem innenliegenden Ende der Kolbenstange ι ist als' Hauptventil ein Teller 19 längs
verschiebbar angeordnet. Für gewöhnlich sitzt dieser Teller am Ventilsitz 20 auf. Das innere
Stirnende der Kolbenstange 1 ist als Hilfsventilkegel
21 ausgebildet/und hinter diesem mit Aus-
- fräsürigen 22 versehen, durch welche die beiden
Ventilkammern 23 und 24 miteinander in Verbindung stehen, solange'· die Rückfläche 25 des Ventilkegels
21 nicht in: dem im Ventilteller 19 vorgesehenen
Ventilsitz 26"aufliegt.
l"'" Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung
ist folgende:'. ;Die VentMkammer 24 steht in
Richtung des Pfeiles 30 ständig unter Einfluß des Druckes in.der Arbeitsleitung, in die durch das
Hauptimpulsventil Impulse geschickt werden, um die Regner umzusteuern. Jeder Impuls in der
Arbeitsleitung, also ein Druckabfall,- wirkt sich auf die Ventilkammer 24 aus. Steigt nach dem Impuls
der Wasserdruck wieder, dann wird dieser Druck über die Bohrung 8 oder den 'Ringspalt19 auf die
Gummi manschette 3, den Kolben 2 und die Stange 1 übertragen und die Feder 6 zusammengedrückt.
Liegt in der Bewegungsibahn des äußeren Endes der Kolbenstange 1 ein Zahn 17 des Sperrades 121,
so kann sie sich nur um die Zahnteilung, z. B. 8 mm weit nach außen verschieben, bis sie durch
den Zahn 17 angebalten wird. Gleichzeitig hat sich der· HiLfsventilkegel2i um dieselbe Strecke von
etwa 8 mm in Richtung auf den Ventilteller 19 bewegt und den Ventilsitz 26 "erreicht. Dadurch
wird die Verbindung 22 zwischen den Kammern 23, 24 geschlossen, wie Fig. 4 zeig-t.
Beim nächsten Druckanfall (Impuls) wird die Feder 6 entlastet, so daß sich die Kolbenstange 1
wieder abwärts bewegt und der Restdruck in der Kammer 24 sich über die nunmehr wieder offenen
Ausfräsungen 22 ausgleichen kann. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis das Sperrad 12 der
Stirnseite der Kolbenstange ι bzw. der Abbiegung·
15, 16 der Blattfeder 14 einen zahnfreien Abschnitt
18 darbietet. Dann kann sich die Kolbenstange 1 mehr als um eine Zahnteilungslänge nach außen
verschieben, d.h., der Ventilkegel 21 nimmt dann den Ventilkegel 19 mit und öffnet gemäß Fig. 5 den
vollen Durchflußquerschnitt zwischen der Kammer 24 und der Kammer 23, so daß nunmehr der an
den Ventilkammerauslaß 31 angeschlossene Regner arbeitet. Durch den nächsten Impuls wird dieser
Regner abgestellt, wobei die Kolbenstange 1 den Rücklauf nach einwärts antritt.
t Auf den Stegen der Ausfräsungen 22 vorgesehene
Nasen i9a, welche sich gegen den Bund i96
des Ventiltellers 19 legen, nehmen diesen bei der Einwärtsbewegung der Kolbenstange mit, bis er
auf den Ventilsitz 20 aufsetzt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in
ihren Einzelheiten den jeweiligen Bedürfnissen des Einzelfalles angepaSßt werden, ohne vom Grundgedanken
der Erfindung abzuweichen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Drehstrahlregner zur absatz weisen Wasserabgabe, bei welchem das Ventil aiii Regner durch Impulse in der Regnerleitung betätigt wird und bei welchem "der Schaft des Differentialkolbens im Regnergehäuse unter der Wirkung einer Druckfeder steht, deren Spannung größer ist als der Impulsdruch, aber kleiner als der Betriebsdruck in der Regnerleitung, mach Patent 899 291, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einem Hauptventil (19) und einem Hilfsventil (21) besteht :und daß dem freien Ende derVentilstahge(i), welche gleich-:609507/33E7434 Uli45fzeitig die Kolbenstange eines federbelasteten Kolbens (2, 3) bildet, ein Sperrad (12.) mit unterbrochener Zahnteilung (17, 18) zugeordnet ist, in welche eine an der Kolbenstange (1) befestigte Blattfeder (14, 15) eingreift.
- 2. Drehstrahlregner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptventil (19) verschiebbar auf der Kolbenstange (1) sitzt und im Bereich des Hauptventils (19) Öffnungen (22) in der Kolbenstange angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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