DED0017005MA - - Google Patents

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DED0017005MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Februar 1954 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zu läppenden oder zu schleifenden Werkstücken muß ein Läpp- oder Schleifmittel zugeführt werden, welches in der Regel aus einer ölhaltigen Flüssigkeit und einem pulverförmigen Schleif- bzw. Poliermittel besteht. Ein bekanntes Mittel dieser Art weist beispielsweise zwei Raumteile eines Öl-Petroleum-Gemisches und ein Raumteil Siliziumkarbidpulver auf. Das spezifisch schwere Siliziumkarbid bleibt in der Flüssigkeit nicht ίο suspendiert, und infolgedessen ergeben sich bei der erforderlichen Zufuhr dieses Schleif- bzw. Poliermittels zu Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen besondere Schwierigkeiten. Bei Poliereinrichtungen mit offenliegendem Polierrad ist schon vorgeschlagen worden, die Flüssigkeit und das Pulver getrennt unmittelbar auf die Polierscheibe aufzutragen, die sich dann am Ort ihrer Verwendung mischen. Bei einer Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine ist dies nicht möglich, weil die das Polieren besorgenden Flächen dem Zugriff von außen völlig entzogen sind. Man hat sich daher daran gewöhnt, das Läppmittel von Hand mittels eines Pinsels aufzutragen, wobei der Bedienungsmann ständig das in der Flüssigkeit enthaltene Pulver aufrühren muß, damit die erforderliche Menge des eigentlichen Läppmittels auf die Werkstückoberflächen gelangt. An der Maschine ist zu diesem Zweck auf der oberen Scheibe eine
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Rinne vorgesehen, die das Poliermittel aufnimmt, von wo es durch besondere Kanäle zwischen die Polierscheiben gelangt.
Es ist ferner bekannt, einen Behälter für die selbsttätige Zufuhr des Läppmittels vorzusehen, der mit einer Rühreinrichtung ausgerüstet ist. Indes ist ein solcher mit einer Rühreinrichtung versehener Behälter störanfällig infolge des großen Verschleißes der beweglichen Förderelemente.
ίο Dies führt dazu, daß eine gleichmäßige Zufuhr des Läppmittels im rechten Verhältnis von Flüssigkeit und festen Bestandteilen nicht gewährleistet ist, so daß in der Praxis bei den Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen stets dem Auftragen des Läppmittels von Hand mit Hilfe eines Pinsels der Vorzug gegeben wurde. Die Handausführung hat aber den Nachteil, daß der richtige' Ablauf des Vorganges von der Aufmerksamkeit des Bedienenden abhängig ist.
Die beschriebenen Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung beseitigt, und es wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, für das pulverförmige Mittel und für die Schmierflüssigkeit je einen Behälter mit einem die Ausflußgeschwindig-· keit regelbaren Auslaß vorzusehen, deren Ausfluß-Öffnungen über einer an der oberen Läppscheibe angebrachten Verteilerrinne liegen.
Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise eine sichere Dosierung beider Bestandteile möglich ist, wobei sich die Mischung zum endgültigen Läppmittel in der Nachbarschaft der Werkstücke vollzieht. Die beiden Behälter sind auf der Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine mit ihren Ausflußöffnungen über der Verteilerrinne der oberen Horizontalscheibe angeordnet. Flüssigkeit und Pulver tropfen an verschiedenen Stellen der Rinne in diese ein und werden von einem Wischer in Kanäle hineingezwungen, die von der Rinne durch die Scheibe hindurch zu den Oberflächen der zu läppenden Werkstücke reichen. Die Ausflußöffnung des Flüssigkeitsbehälters wird mit einem Hahn versehen, der verschiedene Ausflußgeschwindigkeiten einzustellen gestattet. Der Behälter für das Pulver, beispielsweise Siliziumkarbid, wird mit einem Verschluß versehen, der von einem Nocken auf dem Rand der Verteilerrinne periodisch geöffnet und wieder geschlossen wird. Wenn erforderlich, können auf dem Rand auch mehrere derartige Steuernocken vorgesehen sein.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung in Ansicht dargestellt. Es handelt sich um eine Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine.
In an sich bekannter Weise sind zwei horizontale Läppscheiben 1 und 2 vorgesehen, zwischen denen die Werkstücke 3 behandelt werden. Die obere Platte ι weist eine Schmiermittelrinne 4 auf, von der Kanäle 5 zu den Oberflächen der Werkstücke 3 reichen.
. Während bisher das Läppmittel von Hand in die Rinne 4 eingetragen und mittels eines Gummiwischers von Hand in die Kanäle 5 gezwungen wurde, soll gemäß der Erfindung diese Zufuhr des Läppmittels selbsttätig erfolgen. Zu diesem Zweck sind an einer Platte 6 des Läppmaschinenkörpers 7 zwei Behälter 8 und 9 befestigt.
Der BehälterS ist für die Flüssigkeit gedacht. Der Ausfluß 10 ist mit einem Hahn versehen, der die Ausflußgeschwindigkeit zu regeln gestattet. Die Ausfluß öffnung befindet sich über der Rinne 4.
Der zweite Behälter 9 enthält das pulverfÖrmige Läppmittel. Seine Höhe über der Horizontalscheibe ι kann mittels Führungsstangen 11 eingestellt werden. In der Ausfluß öffnung ist ein ver- 75; tikal oder auch horizontal arbeitender Verschluß
12 vorgesehen, der durch einen oder mehrere Nocken 13 auf dem Rand der Schmierrinne geöffnet wird. Die. Feder 14 sorgt dafür, daß der Verschluß sich nach dem'Verlassen des Nockens
13 wieder schließt. Es ist zweckmäßig, beim Vertikalverschluß den Ventilkegel mit einem Dornansatz 15 zu versehen, der in den Behälter 9 hineinragt, um etwa zusammenklumpendes Pulver aufzulockern und ein gleichmäßiges Ausrieseln bei geöffnetem Ventil zu gewährleisten.
Läppulver und Läppflüssigkeit gelangen durch den Umlauf der Scheibe 1 zum Gummiwischer 16, der, durch ein Gewicht 17 belastet, selbsttätig in die Rinne 4 eingreift. Spätestens vor dem Wischer 16 hat sich das Pulver mit der Läppflüssigkeit gleichmäßig vermischt und wird in die Kanäle 5 hineingezwungen, durch die es auf die Werkstüc'koberflächen gelangt.
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine 95' völlig gleichmäßige und nach Wunsch einstellbare Dosierung von Flüssigkeit und Pulver erreicht werden kann, und zwar in einem Maße, wie dies durch den üblichen Handbetrieb nicht möglich war'. Da der Bedienungsmann bisher etwa alle 10 Sekunden neues Läppmittel aufbringen und dabei ständig bestrebt sein, mußte, die Flüssigkeit im Behälter umzurühren, damit er gleichmäßig Flüssigkeit und aufgeschwemmtes Pulver erfaßte, ergibt sich durch die Maßnahmen der Erfindung .105, eine erhebliche Vereinfachung und Verbesserung des Arbeitsprozesses.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen zum selbsttätigen Zuführen des aus pulverförmigen und flüssigen Bestandteilen H5-bestehenden Läpp-, Polier- oder Schleifmittels zu den zu bearbeitenden Werkstücken, dadadurch gekennzeichnet, daß für das pulver-, förmige Mittel und für die Schmierflüssigkeit je ein Behälter mit einem die Ausfluß- 12» geschwindigkeit regelbaren Auslaß vorgesehen sind, deren Ausflußöffnungen über einer an der oberen Läppscheibe angebrachten Verteilerrinne liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß des
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behälters durch mindestens einen auf dem Rand der Vefteilerrinne angeordneten Nocken betätigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel des Auslasses des Pulverbehälters mit einem in das Innere des Behälters ragenden Dorn versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 20 024, 172 924, 558210, 891 815.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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