DED0014768MA - - Google Patents

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DED0014768MA
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washing
hollow cylinder
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washing liquid
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. April 1953 Bekanntgemacht am 13. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Appretur- und Waschmaschinen für Gewebe bekannt, bei denen die im allgemeinen breit geführte Gebewebahn, bevor sie in die Quetschwalzen eintritt, in Strangform einen oder mehrere in dem Waschtrog angeordnete Rohrzylinder durchläuft, sodann über eine Reinigungswalze geführt und schließlich am Boden des Waschtroges zusammengelegt wird. In einer derartigen Maschine erfordert das Waschen des Gewebes eine verhältnismäßig lange Zeit, was an und für sich unvorteilhaft und für manche Gewebe sogar schädlich ist.
Die Erfindung vermeidet diesen Mangel dadurch, daß die Rohrzylinder als Hohlzylinder ausgebildet werden, in denen die Waschflüssigkeit in regelbarer Menge auf den Strang aufgespritzt wird. Auf diese Weise kann die Waschflüssigkeit dem durchlaufenden Strang in den Rohrzylindern allseitig zugeführt werden, und die Durchtränkung ist deshalb eine sehr gleichmäßige und intensive. Durch Regulierung des Flüssigkeitsdruckes kann die zugeführte Menge leicht dem Gewebe angepaßt werden, und man erzielt hierdurch eine bedeutende Herabsetzung der Behandlungszeit beim Waschen. Durch Anordnung eines Auffangbehälters unterhalb der Hohlzylinder und der Quetschwalzen kann man die überfließende Waschflüssigkeit auffangen und direkt in einen Abfluß ableiten, um zu verhindern, daß das bereits gereinigte Gewebe mit der ver-
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sei ii nut ζ U-I ι Flüssigkeit in Berührung tritt. Man erzielt hierdurch eine weitere Abkürzung der Wasclizeil.
Die erf'indungsgeinäßeii 1 Iohlzylinder können in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet werden, man kann jedoch auch für jeden I Iohlzylinder ein getrenntes (ieliäuse vorsehen. Die I lohlzylinder werden zweckmäßig an eine regulierbare Waschllüssigkeitsleitung sowie an eine regulierbare
ίο Wann- und Kaltwasserleitung angeschlossen, um die Waschflüssigkeit mit kaltem oder warmem Wasser mischen zu können. Ferner ist es zweckmäßig, die I Iohlzylinder tangential zu den Quetschwalzen und zu einer Gewebeführungswalze anzuordnen, was bei Textilmaschinen anderer Art an sich bereits bekannt ist. Vorteilhaft wird die Innenwand der 1 Iohlzylinder mit Löchern oder Schlitzen für den Durchtritt der Waschflüssigkeit versehen. 1 Iohlzylinder mit derart perforierten Innenwänden sind bei Textilmaschinen, bei denen ein Gewebe in Strangform behandelt wird, an sich bereits bekanntgeworden, jedoch wird dort in den Hohlzylindern das Gewebe einer Wärmebehandlung mittels Dampf oder Heißluft und nicht wie bei der Erfindung einer Behandlung mit Waschflüssigkeit unterworfen.
Die Krlhidung ist in einem Ausführungsbeispiel an Nand von Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Querschnitt durch eine Appretur- und Waschmaschine nach der Erfindung, Fig. 2 eine Rückansicht dieser Maschine und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine.
In einem Waschtrog 1 sind in bekannter Weise zwei Quetschwalzen 2 und 3 mit Achsen 4 und 5 drehbar angeordnet. Die Achse 5 der unteren Quetschwalze 3 wird über eine außerhalb liegende Riemenscheibe 6 und einen Riemen 7 angetrieben. Die obere Quetschwalze 2 wird durch eine Federanordnung S angedrückt. Vor der unteren Quetschwalze 3 ist eine Führungswalze 9 im Waschtrog vorgesehen, deren Achse 10 über einen Riementrieb 1 1 od. dgl. von der Walze 3 angetrieben wird. Zwischen der Führungswalze. 9 und den Quetschwalzen 2, 3 ist du Rahmen 12 angeordnet, und 'hinter den Quetschwalzen liegt eine an sich bekannte, mit Latten versehene Reinigungswalze 13, die über einen Riementrieb 1 1' von einer auf der Achse 5 der Walze 3 befestigten Riemenscheibe 6' angetriebeil wird. Die Reinigungswalze 13 kann durch eine die unlere Quetschwalze 3 berührende Walze 13' ersetzt werden, in welchem Falle das zwischen die Walzen 3 und 13' eindringende Gewebe 7" nach oben abgelenkt wird und dann nach unten in den Waschtrog zurückfällt. Unterhalb der Walzen 2, 3 und 9 ist ein aus Holz bestehendes Hecken 14 angeordnet, das zum Auffangen der Waschflüssigkeit bestimmt ist. Der Rahmen 12, welcher vorzugsweise aus nichtrostendem Material besteht, trägt erl'indungsgeniäß ein Gehäuse 15, in dem ein oder mehrere 1 lohlzylinder 16 angeordnet sind, deren Innendurchmesser hinreichend groß ist, um dem Gewebestrang leichten Durchtritt zu ermöglichen, und die sich an den Rändern leicht erweitern. Die Innenwand der Hohlzylinder 16 ist mit zahlreichen kleinen Löchern 17 oder Schlitzen versehen. Die Länge der Hohlzylinder 16 kann verschieden gewählt werden und im Mittel beispielsweise 10 bis 15 cm betragen. Mehrere Hohlzylinder können mit Abstand oder dicht nebeneinander angeordnet werden. Das Gehäuse 15 wird mit einem Zuflußrohr und mit einem Abfluß versehen. Bei Verwendung eines gemeinsamen Gehäuses 15 für mehrere Hohlzylinder 16, wie beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, werden zweckmäßig zwischen den einzel- neu Hohlzylindern wasserdichte Trennwände vorgesehen, und an jede Abteilung wird eine mit einem Hahn 19 versehene Rohrleitung 18 angeschlossen, die über eine Hauptleitung 20 und ein Absperrventil 21 mit Leitungen 22, 23 für kaltes bzw. warmes Wasser verbunden sind. Diese Wasserleitungen 22 und 23 liegen auf einer Seite der Maschine, während auf der anderen Maschineiiseitc eine Leitung 24 für die Waschflüssigkeit vorgesehen ist, die über ein Absperrventil 25 ebenfalls mit der Hauptleitung 20 und damit mit den Hohlzylindern in Verbindung steht. Falls der Wasserdruck in der Hauptleitung nicht ausreicht, kann zur Druckerhöhung eine Pumpe vorgesehen werden, um die Flüssigkeit mit Druck auf den Gewebestrang aufzuspritzen. Sofern die Hohlzylinder getrennt angeordnet werden sollen, kann für jeden Zylinder ein eigener Rahmen vorgesehen werden. Am Roden des Reckens 14 ist ein Abflußloch 26 mit einem Abflußrohr 27 vorgesehen, das in einen Bchalter 28 außerhalb des Waschtroges mündet. Der Waschtrog 1 weist unten ein Loch 29 auf, an das ein Rohr 30 angeschlossen ist, dessen trichterartig erweitertes oberes Ende unter das Abflußrohr 27 geschwenkt werden kann. Hierfür ist, wie in Fig. 3 gezeigt, eine Zugstange 31 vorgesehen, die einerseits am Rohr 30 und andererseits an einer Kette
32 befestigt ist, deren Kettenglieder in einen Haken
33 eingehängt werden können. Die zu waschende Gewebebahn T wird, nachdem sie mit Wasser angefeuchtet worden ist, vom Boden des Waschtroges über die Walze 9 durch die Rohrzylinder 16 befördert, wo sie Strangform annimmt und durch die Löcher 17 mit Waschflüssigkeit bespritzt wird. Bei geeignetem Druck dringt das Wasser bzw. die Waschflüssigkeit tief und schnell in das Gewebe ein. Nach Durchlaufen der Hohlzylinder wird die Gewebebahn wieder breit geführt und gelangt dann zwischen die Quetschwalzen 2 und 3. Hierdurch wird vermieden, daß die Gewebebahn bei mehreren Durchgängen zwischen den Walzen sich an gleichen Stellen in Falten legen kann und dadurch Brüche verursacht werden. Die aus den Hohlzylindern austretende und die durch die Quetschwalzen ausgepreßte Flüssigkeit wird im Becken 14 gesammelt. Hinter den Quetschwalzen wird die Gewebebahn T über die Reinigungswalze 13 geführt und gelangt von hier auf den Boden des Waschtroges, wo der Durchlauf erneut beginnt. Bei einer Behandlung kann die Gewebebahn mehrmals diesen Durchlauf ausführen. Zu Beginn der Behandlung läßt man das
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verschmutzte Wasser aus dem Becken 14 über das Abflußrohr 27 in den Behälter 28 und von hier in den Ausguß ablaufen. Mit fortschreitender Behandlung ward die Flüssigkeit sauberer, und man schwenkt dann zweckmäßig das Rohr 30 unter das Abflußrohr 27, um die Flüssigkeit in den Waschtrog zurückzuleiten. Um den gleichen Zweck zu erreichen, kann man das Becken 14 auch mit einem Absperrventil versehen, über das die Flüssigkeit direkt in den Ausguß abgeleitet werden kann. Bei geschlossenem Absperrventil wird dann der Flüssigkeit die Möglichkeit gegeben, über den Rand des Beckens überzutreten und in den Waschtrog abzulaufen. Es kann auch in geeigneter Höhe des Beckens ein Loch vorgesehen, werden, durch das die Flüssigkeit in den Waschtrog abfließt. Wohlgemerkt gehören die Gegenstände der Ansprüche 2 bis 5 nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 zur geschützten Erfindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Appretur- und Waschmaschine für Gewebe, bei der die im allgemeinen breit geführte Gewebebahn, bevor sie in die Quetschwalzen eintritt, in Strangform einen oder mehrere in dem Waschtrog angeordnete Rohrzylinder durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrzylinder als Hohlzylinder (16) ausgebildet sind, in denen, die Waschflüssigkeit in regelbarer Menge auf den. Strang aufgespritzt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzylinder (16) in einem gemeinsamen Gehäuse (15) angeordnet oder getrennt gehaltert sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Hohlzylinder (16) eine regulierbare Waschflüssigkeitsleitung (24) sowie eine regulierbare Warm- und Kaltwasserleitung (22, 23) angeschlossen sind.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzylinder (16) tangential zu den Quetschwalzen (2, 3) und zu einer Gewebeführungswalze (9) angeordnet sind.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Hohlzylinder (16) mit Löchern (17) oder Schlitzen für den Durchtritt der Waschflüssigkeit versehen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Britische Patentschrift Nr. 669 109;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 346 186, 2 267 718.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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