DED0013751MA - - Google Patents
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- DED0013751MA DED0013751MA DED0013751MA DE D0013751M A DED0013751M A DE D0013751MA DE D0013751M A DED0013751M A DE D0013751MA
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Description
Tag der Anmeldung: 3. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 1. Dezember 1955
Es ist vielfach üblich, die ausgekühlten Hohlräume i,m unterirdischen Grubenbetrieb od. dgl.
mit Abraum auszufüllen, der mittels eines Druckluftstromes in den Streb eingeblasen wird. Bei
diesem als Blasversatz bezeichneten Arbeitsverfahren werden verstellbare Wände benutzt, die den
mit Versatz auszufüllenden Strebteil begrenzen und das eingeblasene Gut, namentlich dessen feinkörnigen
Bestandteile, zurückhalten. Diese verstellbaren Wände wurden bisher aus Drahtgeflecht
gebildet, wobei unter Umständen das Geflecht oder Gewebe in geeigneter Weise mit einer Papierbahn
verbunden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Versatzdraht, und
sie verfolgt das Ziel, einen Versatzdraht mit einem Drahtkörper hoher Stabilität herzustellen, der das
Versatzgut sicher zurückhält. Ferner erstreckt sich die Erfindung auf die Aufgabe, eine dauerhafte
und doch einfache Verbindung der Papierbahn mit dem sie haltenden Drahtwerk zu erreichen.
509597/20
D 13751Ibl7d
I >as diese Aufgabe lösende Verfahren lx-stelit
darin, den Stützkörper des Versatzdrahtes aus einander kreuzenden Längs- und Ouerdrähten zu
bilden, die an den Kreuzungsstellen unter Gegeneinanderdrüeken
miteinander elektrisch verschweißt werden; zwischen die einander kreuzenden Drahtreihen
wird vor der Yerschweißung eine Papierbahn gelegt, die an den Krcuzungsstellen beim
Schweißen durch die· Sehweißhitze unterbrochen
ίο wird, so dall sich die Drähte an der Schweißstelle
miteinander vereinigen können.
Die aus üblichem Drahtgewebe bzw. -geflecht hergestellten bisherigen Versatzdrahtkörper leiden
an dem Mangel, dall sich die Längs- und Ouer-
lf) drähte gegeneinander leicht verschieben können. Es
ist deshalb notwendig, die Drähte relativ steif, d.h. in vergleichsweise großer Dicke anzuwenden und
das Draht werk engmaschig auszuführen, was den Materialaufwand erhöht. Dieser Mangel wird da-
ao durch, dal.l die Längs- und Ouerdrähte an ihren
K reuzungsstellen im Netzwerk miteinander verschweißt
werden, vollständig beseitigt, und es wird durch die Versehweißung ferner eine hohe Steifigkeit
des Drahtkörpers erreicht, die besondere Vorleile für den Ycrsatzbetrieb ergibt.
Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Papierbahn zwischen die Längs- und Ouerdrähte vor dem
Verschweißen eingelegt wird, ergibt sich eine haltbare und sichere Verbindung zwischen Papierbahn
und dem Drahtwerk des Versatzdrahtes. Die Papierbahn wird dabei an den Schweißstellen in
Ι'Ίιππ von kleinen, etwa stecknadelkopfgroßen Ausbrenmnigen
infolge der Scliweißhitze unterbrochen. Diese Öffnungen schließen sich aber zum größten
Teil wieder durch die Schweißstelle und sind im übrigen so klein, daß das Yersatzgut keinen Weg
durch sie findet.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann beispielsweise in der Form verwirklicht werden, daß
eine Keihe von vorzugsweise parallel verlaufenden Drähten auf einer Unterlage ruhend oder in stetiger
llewegung angeordnet werden. Diese Drähte, die die Läiigsdrähte in dem fertigen Versatzdraht
bilden, werden nunmehr mit einer Papierbahn bc-
Ί5 deckt, die aus einem geeigneten, vorzugsweise nicht entflammbaren Papierstoff bestehen.
(M)Ci- die Papierbahn werden nunmehr die Ouerdrähte
gespannt, beispielsweise mittels hin und her gellender Greiferschützen. Diese Ouerdrähte halten
die Papierbahn fest gegen die Längsdrähte. Nunmehr werden die Oner- und Läiigsdrähte an den
K reuzungsstellen miteinander elektrisch verschweißt, indem die beiden Drähte, an den
Krcuzungsstelleii mittels geeigneter Anpreßelektroden
gegeneinander gedrückt werden. Hierbei tritt eine Verseilweißung ein, die die Papierbahn
an der Schweißstelle durchsetzt bzw. an dieser Stelle eine Öffnung in der Papierbahn hervorruft.
I >as 1''.IgX1I)HiS des erlhidungsgemäßen Verfahrens
fio ist ein Versatzdraht, bei welchem die Papierbahn
praktisch unlösbar mit dem stützenden Drahtgeflecht verbunden ist. Die I herstellung des neuen
Versatzdrahtes ist denkbar einfach und mit Einrichtungen großer Leistung möglich, die nur
geringe Lohnkosten verursachen.
In der Zeichnung ist schematisch ein Schnitt durch einen gemäß der Erfindung hergestellten
Versatzdraht wiedergegeben.
Auf der schematisch angedeuteten Schweißunterlage ι sind eine Reihe von Drähten 2 angeordnet,
die im fertigen Versatzdraht die Läiigsdrähte bilden. Die Drähte 2 können auf der Schweißunterlage
ι ruhen oder kontinuierlich oder absatzweise vorwärts bewegt werden. Auf die Längsdrähtc 2
wird eine Papierbahn 3 aufgelegt. Alsdann wird über die Papierbahn die !■leihe der Querdrähte gelagert,
die mit 4 bezeichnet sind. Durch Anpreßt'lektroden
5, die beliebige Form, gegebenenfalls auch Rollenform haben können, werden nunmehr
die Ouerdrähte 4 gegen die auf der Schweißuntcrlage ι befindlichen Längsdrähte 2 gedruckt, wie
bei 6 angedeutet. Hierbei kommt es zu einer leitenden Verbindung zwischen den Qucixlrähtcn 4
und den Längsdrähten 2 an der Krcuzungsstelle, so daß ein durch die Elektroden 5 und die'Schweißunterlage
1 fließender elektrischer Strom eine Versehweißung der gegeneinandergepreßtcn Drähte bewirkt.
Die Papierbahn 3 wird an der Schweißstelle durchbohrt, so daß sie in dem fertigen Gewebe unverschiebbar
zwischen den Quer- und Längsdrähten gehalten wird.
Um eine sichere Versehweißung zu erzielen, kann es unter Umständen vorteilhaft sein, die
Papierbahn vorher anzufeuchten, beispielsweise indem feinzerstäubtes Wasser dagegengespritzt
wird. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ergeben sich besonders kleine Durchbohrungen an
den Schweißstellen, und es wird andererseits ein sicherer Stromübergang durch die Papierbahn bis
zur Versehweißung der Drähte gewährleistet. Wird mit Anfeuchtung der Papierbahn gearbeitet, so
wird das Drahtgewebe nach der Versehweißung zweckmäßig durch einen Trockenkanal od. dgl. geleitet,
wobei gegebenenfalls auch Walzen zum Glätten des Walzweges bzw. der Papierbahn
benutzt werden können.
Unter Umständen ist es auch möglich, die Papierbahn zwischen zwei Drahtnetzen anzuordnen,
die vorher für sich aus einander kreuzenden Längs- und Querdrähten unter Verschweißen hergestellt
sind, gegebenenfalls durch Umfalten eines Netzwerks doppelter Breite gebildet werden. Dabei
ist es vorteilhaft, die Längs- und Querdrähte der beiden Drahtnetze so anzuordnen, daß dieselben
versetzt zueinander liegen, wenn im fertigen Vcrsatzdraht die beiden Drahtnetze an den Krcuzungsstelleii
miteinander elektrisch verschweißt sind. Schließlich ist es auch möglich, an Stelle von zwei
getrennten Drahtnetzwerken ein schlauchartiges Gebilde zu benutzen, das nach bzw. beim Einlegen
der Papierbahn flachgcwalzt und danach verschweißt wird.
Die Stärke der Drähte kann bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren etwa 0,6 bis 0,7 mm sein, während eine Maschenweite von 20 bis 3° mm
vorteilhaft ist. Es folgt daraus, daß die Draht-
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stärke und der Aufwand an Versteifungsdraht bei Anwendung der Erfindung vorteilhaft gegenüber
den bisher üblichen Versatzdrähten gesenkt werden kann, so daß die Verwendung des Drahtwerkes
auch für andere Zwecke, z. B. als Rabitzdraht, vorteilhaft sein kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. A^erfahren zur Herstellung von Versatzdraht für den Blasversatz in unterirdischen Grubenbetrieben und für andere Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtnetzwerk aus einander kreuzenden und an den Kreuzungsstellen elektrisch verschweißten Längs- und Querdrähten besteht und daß zwischen die einander kreuzenden Reihen von Drähten, vor dem Verschweißen eine Papierbahn ausgebreitet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbahn vor dem Verschweißen angefeuchtet wird.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 552 713.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 509 597/20 11.55
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