DEC0010915MA - - Google Patents

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DEC0010915MA
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ring
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metal
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Description

[JNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. März 1955 Bekanntgemacht am 8. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 34c GRUPPE 14o9 C10915X/34c
Der Erfinder hat beantragt, nicht genannt zu werden
Cohtinentale Metall-Kredit-Anstalt, Vaduz (Liechtenstein)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Barckhaus, Patentanwalt, Erlangen
Metallschwamm
Die Priorität der Anmeldung in der Schweiz vom 18. Juni 1954 ist in Anspruch genommen
Gegenstand der Erfindung ist ein Metallschwamm, der durch ein rohrförmiges, zu einem Ring aufgerolltes Metalldrahtgewebe gebildet ist und durch ein Verschlußelement geschlossen ist. Solche Metallschwämme werden z. B. zum Reinkratzen von Kochtöpfen verwendet.
Das Verschließen der Ringöffnung auf der Einrollseite des Ringes erfolgt üblicherweise so, daß am Innenumfang des gerollten Ringteiles ein Metalldraht eingezogen wird, mit welchem unter gleichzeitigem Einnähen des geschlossenen Endes des Gewebeschlauches der Ring an der genannten Ringöffnung zusammengezogen wird. Zum gleichen Zweck wurden auch schon Metallblechplomben verwendet, oder es wurden zum Verschließen des Ringes Metallheftklammern verwendet. Beim Verwenden von Nähdrähten oder Heftklammern zum Verschließen des Ringes ergibt sich der Nachteil, daß man sich an den freien Draht- oder Klammerenden leicht an den Händen verletzen kann, während die relativ großflächigen und starren Metallblechplomben außerdem ein Zerkratzen der zu reinigenden Geräte zur Folge haben können.
Demgegenüber ist der erfmdungsgemäße Metallschwamm dadurch gekennzeichnet, daß ein Ver-Schlußelement aus einer Scheibe oder einem Pfropfen aus elastischem, thermoplastischem Material besteht, das unter gleichzeitiger oder vor-
509598/150
C10915X/34c
hergehender Erwärmung desselben auf die zur l'lastifizieruiig erforderliche Temperatur derart auf die Offeiiscite des Ringes gepreßt ist, daß außer den inneren Landpartien des Ringes auf dessen Offenseite auch ein Teil des geschlossenen Ringendes in das plastische Material eingepreßt ist.
Dadurch wird ein Metallschwainni mit elastischem und dadurch für das zu reinigende Gut praktisch ungefährlichem Verschluß geschaffen. Ebenso ist hier die bei bekannten Ausführungen vorhan-(U'iie Verletzungsgefahr für den Renutzer vermieden.
Der Arbeitsaufwand für das Aufbringen des Veischlußelementes aus plastischem Material ist bedeutend geringer als für das bisher übliche Nähen oder Tieften mittels Metalldraht bzw. Metallklammer!).
Das Verschlußelement kann z.B. aus Polyäthylen oder Polivinylchlorid bestehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Metallschwamm, der durch ein rohrförmiges, zu einem Ring aufgerolltes Metalldrahtgewebe gebildet ist und durch ein Verschlußelement geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement aus einer Scheibe oder einem Pfropfen aus elastischem, thermoplastischem Material besteht, das unter gleichzeitiger oder vorhergehender Erwärmung desselben auf die zur Plästifizierung erforderliche Temperatur derart auf die Offenseite des Ringes gepreßt ist, daß außer den inneren Randpartien des Ringes auf dessen Offenseite auch ein Teil des geschlossenen Ringendes in das plastische Material eingepreßt ist.
  2. 2. Metallschwamm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement aus Polyäthylen Ix-steht.
  3. 3. Metallschwamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement aus Polyvinylchlorid besteht.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 574 199;
    schweizerische Patentschrift Nr. 300295.
    O 509 598/150 11.55

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