DEC0008954MA - - Google Patents

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DEC0008954MA
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shaft
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Februar 1954 Bekanntgemacht am 15. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 68b GRUPPE 28 C 8954 V/68h
Giovanni Poggi, Bologna (Italien)
ist als Erfinder genannt worden
Curtisa, Bologna (Italien)
Vertreter: Dipl.-Ing. J. Buschhoff, Patentanwalt, Köln
Zugjalousie
Die Priorität der Anmeldung in Italien vom 4. März 195G ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft Zugjalousien, bei denen waagerechte Lamellen, auf übereinander angeordneten Querbändern gelagert sind, weich letztere zwischen den zwei Tragbändern von mindestens zwei senkrechten Tragbandpaaren gespannt sind, wobei jedes Tragbandpaar auf einer oberen Wippe aufgehängt ist und mindestens ein senkrechtes, an der untersten Lamelle befestigtes, durch Schlitze der übrigen Lamellen hindurehgeiührtes und auf eine obere Aufziehtrommel aufwickelbares Zugglied vorgesehen ist.
Das Öffnen und Schließen dieser Zugrjalouisien kann in bekannter Weise durch zwei verschiedene und voneinander unabhängige Bewegungsarten der Lamellen erfolgen. Verdreht man die Wippen der Tragbandpaare, so werden die Tragbänder jedes
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Tragbandpaarcs gegenläufig /.neinander verstellt, (I. li. gehoben und gesenkt, und dadurch die Schräglage der Ouerbänder und der darauf gelagerten Lamellen geändert. Wickelt man dagegen das Zugglied auf die entsprechende Aufziehtrommel auf, so wird die Jalousie, d. h. der ganze Lamellenstoß, In)ClIgXV-Og(1H und zusammengeraitt, während umgel« 1Iirl lieim Abwickeln des Zuggliedes von der Aiiix.iehlroiiiiuel die Jalousie gesenkt, d.h. der
ίο Lainellcnstoß unter seinem Eigengewicht heruntergelassen und auseinandergezogeu wird.
In den meisten bisher bekannten Ausführungen derartiger Zugjalousieii erfolgt die Änderung der Schräglage der einzelnen Lamellen einerseits und da.s I U-I)(Mi und Senken der gesamten Jalousie andererseits mil Hilfe von zwei verschiedenen und voneinander unabhängigen Steuervorrichtungen, die einzeln und getrennt bedient werden müssen.
Es sind auch Jalousien bekannt, bei denen das I leben und Senken der Jalousie und die Schrägslelhmg der einzelnen Lamellen mit Hilfe einer einzigen Steuervorrichtung erfolgt. Dabei ist eine waagerechte, durch ein handbetäligtes Getriebe in beiden I )rehrichtungen kontinuierlich drehbare und mit der Aufziehlrommel kraftschlüssig gekuppelte Steuerwelle durch mindestens eine als frontale Rutschkupplung ausgebildete Reibungskupplung mit den schwenkbar gelagerten Wippen gekuppelt, wobei jede Wippe nur für einen Bruchteil einer vollen Umdrehung verdrehbar und in ihren Endlagen von entsprechenden Anschlägen aufhaltbar ist, das Ganze derart, daß beim kontinuierlichen I )reheii der Steuerwelle in einem Drehsinn zuerst die Wippen zusammen mit der Aufziehtrommel und mit llilfe der Reibungskupplung in die Endlage bis zum entsprechenden Anschlag verdreht und darauf nur die Aufziehtrommel unter Überwindung der Kupplungskraft der dadurch ins Gleiten kommenden Reibungskupplung weilergedreht wird. Hier-
4<> durch ist es möglich, durch kontinuierlichesDrehen der Steuerwelle im einen oder anderen Drehsinn und mit llilfe eines einzigen Bedienungsorgans, z. H. mil llilfe einer Handkurbel, eines Aufziehgurles od. dgl., die |alousie in die gewünschte Stelhing zu heben bzw. zu senken und darauf durch Verdrehen der Steuerwelk· im entgegengesetzten l'rehsinn für einen Bruchteil einer vollen Umdrehung desselben üedienungsorgans die Schräglage der einzelnen Lamellen zu verändern.
5" l'i-i uvu bekannten Zugjalousien dieserArl sitzen auf jedem linde der zwangläufig angetriebenen Sleucrwelle je eine Aufziehtrommel und je eine Wippe, wobei die Aufziehtrommelii auf der Welle befestigt sind, während die Wippen zwischen den Aufzichlroinnieln und den ortsfesten Lagerkörpern der Steucrwcllc frei drehbar gelagert sind. Jede Wippe ist mit einem zu der Steuerwelle konzentrischen !'Mansch versehen, auf den ein mit der Stcucrwelle kraftschlüssig auf Drehung vcrbunde-
fid 11er, jedoch darauf längs verschiebbarer Teil unter Einfluß einer Druckfeder und unter Zwischenschaltung von mindestens einer Kupplungsscheibe in axialer Richtung angedrückt ist. Dabei ist die Druckfeder zwischen der Auf ziehtrommel und dem mit der Steuerwelle auf Drehung verbundenen, jedoch darauf längs verschiebbaren Teil eingesetzt, während sich die Wippe unter Einfluß der Druckfeder in axialer Richtung auf den Lagerkörper der Steuerwelle abstützt.
Außer der ziemlich komplizierten Konstruktion weist diese bekannte Anordnung folgende Nachteile auf: Da jede Wippe durch die Druckfeder der entsprechenden Reibungskupplung gegen den ortsfesten Lagerkörper der Steuerwelle gedruckt wird und darauf bei ihrer Verdrehung gleiten muß, wird die Bewegung der Wippe infolge der Reibung auf den Wellenlagerkörper ganz beträchtlich gehemmt. Es tritt also ein der Reibungskupplung zwi-schcrt Wippe und Steuerwelle entgegengesetztes Bremsmoment auf, das die Kupplungskraft der an sich schon ziemlich schwachen, als Rutschkupplung ausgebildeten Reibungskupplung 'herabsetzt, wenn nicht ganz aufhebt. Die Reibungskupplung tritt infolgedessen auch dann leicht ins Gleiten, wenn die entsprechende Wippe nicht durch ihre Endanschlage aufgehalten ist. Die Schräglage der Lamellen kann deshalb nicht — wie angestrebt — durch kleine, praktisch unmerkliche Verdrehungen der Steuerwelle abgeändert werden, sondern die Steuerwelle muß dazu im allgemeinen mehrere i\fale gedreht werden, was mit einem unerwünschten, zu weit gehenden Heben oder Senken der ganzen Jalousie verbunden ist.
Andererseits ist es bei der beschriebenen bekannten Anordnung nicht möglich, beim Nachlassen der Reibungskupplung die entsprechende Druckfeder nachzustellen.
Nach der Erfindung werden mm diese Nachteile dadurch behoben, daß zwischen den beiden Aufziehtrommeln auf derselben Steuerwelle eine frei drehbare und längs verschiebbare Hohlwelle angeordnet ist, auf welcher die Wippen befestigt sind und die beiderseitig durch frontale Reibungskupplungen mit den Aufzieht rom mein g'ekuppeilt ist, wobei die eine Aufziehtrommel auf der Steuerwelle befestigt ist und die entgegengesetzte Aufziehtrommel zwar mit der Steuerwelle kraftschlüssig auf Drehung verbunden, jedoch darauf längs verschiebbar gelagert ist und unter dem Einfluß einer Druckfeder steht, die sie auf die mittlere Hohlwelle und diese letztere auf die entgegengesetzte Aufziehtrommel in axialer Richtung andrückt.
Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber dem bekannten besteht vor allen Dingen darin, daß sich die Wippen unter dem Einfluß einer einzigen Druckfeder lediglich auf die Aufziehtrommel abstützen und deshalb bei ihrer Verschwenkung durch keine ortsfesten Teile abgebremst werden.
Ferner wird nach der Erfindung das Ein- bzw. Nachstellen der Kupplungsfeder dadurch ermöglicht, daß sich diese Feder auf einen, auf der Steuerwelle längs verschiebbar gelagerten Ring abstützt, der unter Zwischenschaltung einer keilförmigen und mit Hilfe von Druckschrauben zu der Steuerwelle quer verschiebbaren Büchse auf einem festen Bund der Steuerwelle aufliegt.
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das Sperrad 29 nach unten bis zur Auflage auf den Boden, des Gehäuses 30, wobei das Sperrad 29 mit einer inneren, seitlich im Gehäuse 30 befestigten Sperrnase 31 in Eingriff kommt und, dadurch zusamimen mit der Handkurbel 24, dem Kegelradgetriebe 27, 28 und der Steuerwelle 7 an Drehung verhindert wird (siehe ausgezogen dargestellte Sperrstelluing in der Fig. 5). Wird dagegen das Sperrad 29 mit Hilfe der Handkurbel 24 hochgedruckt, ,so kommt es außer Eingriff mit der Sperrnase 31 und erlaubt seine eigene Verdrehung und damit den Antrieb der Steuerwelle 7 über das Kegelradgetriebe 27, 28 (siehe strichpunktiert dargestellte Fireilaufstellung in der Fig. 5).
Die Wirkungsweise der betriebenen Anordnung ist folgende: Zum Heben und Senken der Jalousie müssen die Zugschnüre 5 auf dieAufziehtrommelnö, 106 aufgewickelt bzw. davon abgewickelt werden, wodurch, der gesamte LamellenstO'ß zusammengerafft und hinaufgezogen bzw. unter seinem Eigengewicht au sein andergezogen und gesenkt wird. Dazu wird die Steuerwerk; 7 zusammen mit den Aufziehtrommem 6, 106 im einen oder anderen Drehsinn mit Hilfe der Handkurbel 24 kontinuier-Hch gedreht, wobei die Handkurbel 24 dauernd hinaufgedrückt wird und dadurch das Sperrad 29 in Freilaiufistell'Unig über die Sperrnase 31 hochhält. Mit der Drehung der Steuerwelle 7 wird zunächst durch die· Reibungskupplungen 32, 13, 33 und 132, 113, 133 auch die Hohlwelle^ mit den darauf befestigten Wippen 19, 119 mitgenommen und in dem selben Sinn so· weit für höchstens eine halbe Umdrehung verdreht, bis sie durch den Aufschlag der Querstifte 21, 121 auf einen der Anschläge 22, 23 aufgehalten wird (Fig. 4). Dabei werden die Wippen 19, 119 in eine ihrer Endstellungen verschwenkt und dadurch die Tragbänder 3, 4 derart gegenläufig gehoben und gesenkt, daß die Querbänder 2 und die Lamellen 1, 101 im einen oder anderen Sinn vollkommen schräg gestellt werden. Fährt man mit der Drehung der Steuerwelle 7 in dem selben Drehsinn fort, so kommen die Reibungskupplungen 32, !3, 33 und' 132, 113, 133 ins Gleiten, und es werden nur die mit der Welle 7 kraftschlüssig verbundenen Trommeln 6, 106 weitergedreht, wodurch das Auf- und Abwickeln, der Zugsohnüre 5 und damit das Heben und Senken der Jalousie herbeigeführt wird. Die Wippen 19, 119 verbleiben dabei in ihrer verschwenkten Endstellung, doch hat die dadurch bedingte vollkommene Schrägstellung der Lamellen auf die senkrechte Bewegung derselben keinen Einfluß.
Hat man die Jalousie in die gewünschte Lage gehoben oder gesenkt, so wird die Schrägstellung der einzelnen Lamellen dadurch eingestellt, daß man die Steuerwelle 7 mit Hilfe derselben Handkurbel 24 für einen Bruchteil einer vollen Umdrehung in dem entgegengesetzten Sinn verdreht. Dabei werden die Wippen 19, 119 zusammen mit der Hohlwelle 9 durch die Reibungskupplungen 32, 13, 33 und 132, 1J3' X33 so weit gegen ihre entgegengesetzte Endstellung verdreht und hierdurch die Tragbänder 3, 4 so weit gegenläufig zueinander verstellt, bis die gewünschte Schrägstellung der Lamellen erreicht wird. Um z. B. die vollkommen schräg gestellten Lamellen 1 der Fig. 4 in ihre waagerechte Stellung zu bringen, muß die Steuerwelle; 7 und mit ihr die Wippenwelle 9 um ungefähr 900 von dem Endanschlag 22 zum Endanschlag 23 verdreht werden, so daß die Wippen 19, 119 in ihre waagerechte, zu dem Lot durch diieSteuerwellenachse symmetrische Stellung über die Aufziehtrommeln 6, 106 zurückverschwenkt werden (Fig. 3).
Nach Einstellen der Schrägstellung de,r einzelnen Lamellen, wird die Handkurbel 24 sich selbst überlassen, wodurch das Sperrad 29 in Sperrstellung absinkt, mit der Sperrnase 31 in Eingriff kommt und dadurch die Jalousie in ihren eingestellten Zustand selbsttätig festhält.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Zugjalousie, bei der zwei auf einer gemeinsamen waagerechten, und zwangläufig in beiden Drehrichtungen angetriebenen Steuerwelle aufgesetzte; Aufziehtrommeln: durch frontale, als RutschkuppIungen ausgebildete Reibungskupplungen mit je einer die Tragbänder der Lamellen tragenden Wippe gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei Aufziehtrommeln (6, 106) auf derselben Steuerwelle (7) eine frei drehbare und längs verschiebbare Hohlwelle (9) angeordnet ist, auf welcher die Wippen (19, 119) befestigt sind und die beiderseitig durch frontale Reibungskupplungen (32> 13» 33 bzw. 132, 113, 133) mit den Aufziehtrommeln gekuppelt ist, wobei die eine Aufziehtrommel (106) auf der Steuerwelle (7) befestigt ist und die entgegengesetzte Aufziehtrommel (6) zwar mit der Steuerwelle kraftschlüssig auf Drehung verbunden, jedoch darauf längs verschiebbar gelagert ist und unter dem Einfluß einer Druckfeder (14) steht, die sie auf die mittlere Hohlwelle (9) und diese letztere auf die entgegengesetzte Trommel (106) in axialer Richtung andrückt.
2. Zugjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Druckfeder (14) auf einen auf der Steuerwelle (7) längs verschiebbar gelagerten Ring (18) abstützt, der unter Zwischenschaltung einer keilförmigen und mit Hilfe von Druokschraiuben (16) zu der Steuerwelle (7) quer verschiebbaren Büchse (15) auf einen festen Bund (17) der Steuerwelle aufliegt.
3. Zugjalousie; nach Anspruch 1 und 2, da.-durch gekennzeichnet, daß jede Wippe (19,119) aus einer kreiszy linder segmentförinigen, mit der Steuerwelle gleichachsiigen und sich über eine Aufziehtrotnmel erstreckenden Haube besteht.
4. Zugjalousie nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (7) durch ein Zahnradgetriebe (27, 28) mit Hilfe einer seitlichen, vom Fenstersturz herunterhängenden und mit dem Getriebe durch ein Kreuzgelenk (25) verbundenen Handkurbel (24) angetrieben wird.
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Kin bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindnngsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt, und es zeigt
Fig. ι eine iiacli der KiTindung ausgebildete Zugjalousie in senkrechtem Längsschnitt,
Fig. .'. eine durch i'ine Reibungskupplung direkt mil einer Aufziclilnmunel gekuppelte Wippe im Aufriß.
Kig. 3 und .| die Wippe im Schnitt nach der
ίο Linie 111 III der Fig. 2 in zwei verschiedenen Sclirägstellungen.
Fig. 5 die Sperrvorrichtung im Steuergetriebe der ZugjaJoiisie im Schnitt.
In den Figuren sind ι und ιοί die waagerechten
• 5 Lamellen der Zugialousie, die zwischen den zwei Tragbändern 3 und 4 von zwei senkrechten Tragbandpaaren angeordnet sind. Die Lamellen 1, 101 sind beiderseits auf übereinander angeordneten Ouerbändern 2 gelagert, die zwischen den Trag-I)UU(I(TiI 3 und .] jedes Tragbandpaares gespannt sind. Zwei senkrechte, an der untersten Lamelle tot befestigte und durch Schlitze in den darüberüegondeu Lamellen 1 und Ouerbändern 2 hindurchgeführte Zugglieder in der Form von Stahlschnüren 5
a5 sind auf zwei entsprechende obere Aufziehtromiiieln d und iod aufgewickelt. Die Aufziehtrommeln d, 10Γ) sitzen auf einer gemeinsamen waagerechten Steuerwelle 7, die in einem festen, in dem Fenstersturz eingebauten Gehäuse 8 auf seitlichen Lagern 10 und 11 drehbar gelagert ist. Die Aufziehtrommcl iod ist mit der Steuerwelle 7 fast verbunden, während die entgegengesetzte Trommel 6 zwar mit der Welle 7 kraftschlüssig auf Drehung gekuppelt, jedoch darauf längs verschiebbar gelagert ist. Zwischen den Aufziehtrommeln 6 und 106 isl auf der Steuerwelle 7 eine darauf frei drehbare und längs verschiebbare Hohlwelle 9 angeordnet. Auf den Enden der Hohlwelle 0 sind zwei beflanschte Büchsen 12 und τ 12 befestigt, deren
4" !''lausche 32, 132 mil den ihnen zugewandten Flanschen 33, 133 der Aufziehtrommelnd und iod zusammenwirken. Zwischen den Flanschen der Büchsen ι:;, ι ι ;· und den Aufziehtrommeln 6 und iod ist mindestens eine Reibscheibe 13. 113 angeordnet. Fine auf die längs verschiebbare Aufzieh-· trommeln in Längsrichtung einwirkende Feder 14 drückt die Trommel 6 auf die mittlere TTohhvelle 9 und diese letztere auf die entgegengesetzte, mit der Sleuerwelle 7 fest verbundene Trommel iod an und bewirkt dadurch die Reibungskupplung zwischen 'Hohlwelle«) und Steuerwelle 7. Auf jeder Endbüchse 12, 1 12 der TTohhvelle 9 ist eine obere kreiszvlindersegmenf förmige. mit der Steuerwelle 7 gleichachsige und sich vorzugsweise nach unten erweilernde !Taube H), 110 befestigt, die sich seitlich über die entsprechende Aufziehtrommel d. iod erstreckt und die Wippe zum Aufhängen je eines Tragbandpaares 3. 4 bildet. Die oberen Enden jedes Traghandpaares 3, 4 sind über die ent-
fiij sprechende Wippe K). 110 gelegt und daran z. B. durch Schrauben 20 befestigt. Jede Endbüchse 12. ii-· der mittleren Hohlwelle 0 trägt einen nach auflen hervorspringenden Ouerstift 21. I2T. der mit zwei entgegengesetzten, ortsfesten Anschlägen 22, 23 im Gehäuse 8 derart zusammenwirkt, daß er die Verdrehungsmöglichkeit der Hohlwelle 9 und damit der Wippen 19, 119 auf einen Bruchteil einer vollen Umdrehung, und zwar auf ungefähr eine halbe Umdrehung beschränkt. Das Ganze, ist derart angeordnet, daß bei waagerechter Stellung der Ouerbander 2 und der darauf gelagerten einzelnen Lamellen 1, 101 die Wippen 19, 119 eine obere mittlere, zu dem Lot durch die S leuer wc Ilen a disc symmetrische Stellung einnehmen (Fig. 3) und zusammen mit der Hohlwelle 9 im einen oder anderen Drehsinn um ungefähr eine\^ierteldrehung' bis zum Aufschlagen der Ouerstifte 21, 121 auf einem der Anschläge 22, 23 verdreht werden können. Dadurch werden die Tragbäuder 3, 4 jedes Tragbandpaares gegenläufig gehoben und gesenkt und die Quorbänder 2 zusammen mit den Lamellen 1, 101 entsprechend im einen oder anderen Sinn schräg ■ gestellt.
Die Kupplungskraft der Reibungskupplungen 32, 13. 33 "»el 132, 113, 133 zwischen Steuerwelle 7 und Wippenwelle 9 kann nadh Wahl geregelt werden. Zu diesem Zweck stützt sich die Druckfeder 14 auf einen, auf der Steuerwelle 7 längs verschiebbar gelagerten Ring 18 ab, der unter Zwischenschaltung einer keilartig ausgebildeten und mit einer Druckschraube 16 zu der Welle 7 quer verschiebbaren Büchse 15 auf einen festen Bund 17 der Welle 7 aufliegt. Verdreht man die Druckschraube 16, so wird die keilartig ausgebildete Zwischenbüchse 15 in der einen oder anderen Richtung auf der Stonerwelle 7 quer verschoben und dadurch der Abstützring 18 vom Wellenbund T7 längs verschoben. Hierdurch wird die Druckkraft der Feder 14 und damit auch die Kupplungskraft der Reibungskupplungen 32, 13, 33 und 132, 113, 133 geändert.
Die Steuerwelle 7 wird durch ein Kegelradpaar 27, 28 über eine wahlweise ein- und ausschaltbarc .Sperrvorrichtung 26 mit Hilfe einer seitlich vom Fenstersturz herunterhängenden Handkurbel 24 angetrieben. Die Handkurbel 24 ist mit dem Getriebe 27, 28 durch ein Kreuzgelenk 25 verbunden, so daß sie von und zu der Fenstermitte bzw. von der Fensterwand weg versclnvenkt werden kann.
Die Sperrvorrichtung 2d ist derart ausgebildet, daß sie das Getriebe 27, 28 und damit die Steuerwelle 7 selbsttätig hemmt, wenn die Antricbkurbcl 24 sich selbst überlassen wird. Nach der in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsform besteht die Sperrvorrichtung aus einem waagerechten, in einem Gehäuse 30 am Fenstersturz drehbar gclagerten und mit der Handkurbel 24 durch das Kreuzgelenk- 25 verbundenen, gezahnten Sperrad 29, das in dem Gehäuse 30 in senkrechter Richtung verschiebbar und mit dem darüberliegendeu, glcichachsigen Kegelzahnrad 27 dauernd auf Drehung gekuppelt ist. Zu diesem letzteren Zweck beisitzt das Kegelzahnrad 27 einen unteren unrundcn Zentralansatz, der in eine entsprechend unrunde Zentraibohrung des waagerechten Sperrades 29 axial verschiebbar eingreift. Wird die Handkurbel 24 sich selbst überlassen, so zieht ihr Eigengewicht
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5. Zug jalousie nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Handkurbel (24) mit dem Getriebe (27, 28) der Steuerwelle (7) über eine Sperrvorrichtung (26) gekuppelt ist, die aus einem waagerechten, in senkrechter Richtung verschiebbaren und mit der Handkurbel (24) und mit dem Steuerweliengetriebe (27, 28) kraftsöhlüssig gekuppelten, gezahnten Sperrad (29) besteht, das mit einem unteren ortsfesten Sperrglied (31) zusammenwirkt.
Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 276 716.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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