DEC0006596MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Oktober 1952 Bekanntgemacht am 17. November 1955
Die Erfindung bezieht sich auf einen verstellbaren Stuhl mit zwei kreuzförmig angeordneten, gelenkig
miteinander verbundenen Beinpaaren, an dessen die Vorderbeine und Rückenlehnenholme bildenden Pfosten
Einschnitte in verschiedenen Höhen vorgesehen sind, in die an der Hinterkante des an den oberen Enden der
Hinterbeine schwenkbar gelagerten Sitzes gleichachsig befestigte Zapfen einführbar angeordnet sind.
Durch jede der erwähnten Schwenkhöhen wird eine bestimmte Winkelstellung zwischen der Lehne und
dem eigentlichen Sitz festgelegt, so daß ein und derselbe Stuhl vielfache Anwendung finden kann.
Die bekannten verstellbaren Stühle dieser Art haben im allgemeinen eine Verstellvorrichtung, die offen
sichtbar und nicht schön ist, so daß ihre Verwendung in Wohnräumen unerwünscht ist.
Die Erfindung hat einen verstellbaren Stuhl zum Gegenstand, dessen Verstellvorrichtung normalerweise
verdeckt und welcher so ausgebildet ist, daß der Stuhl etwa ebenso aussieht wie ein nicht verstellbarer Stuhl
für Wohnräume.
Außerdem sind viele Vorrichtungen, welche bei verstellbaren Stühlen dieser Art benutzt werden, nicht
zuverlässig, weil die Bauteile, welche den Sitz in den
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Pfosten in einer bestimmten Stellung halten, nicht gesichert sind, so daß sie sich lösen können, wenn man
z. Il den Stuhl vom Fußboden hochhebt, um ihn anderswo hinzustellen, oder sogar wenn man sich auf
den Stuhl setzt.
Der verstellbare Stuhl kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß die Einschnitte, in welche
die an der Hinterkante des Sitzes befestigten Zapfen eingreifen, wenn der Sitz auf eine der vorgesehenen
ίο Höhen eingestellt ist, im Grunde von längs der inneren
Hinterkante der Pfosten sich erstreckenden Ausnehmungen angebracht sind, die durch längs federnde,
die Zapfen in den gewählten Einschnitten sichernde und den Ausnehmungen angepaßte Riegelleisten verdeckt
sind.
Ferner sind die meisten bekannten Vorrichtungen unbequem zu handhaben.
Der gemäß der Erfindung ausgebildete verstellbare
Stuhl besitzt eine Vorrichtung, deren Handhabung
ao äußerst einfach ist und nur nach unten gedrückt werden muß. Wie später näher dargelegt wird, wird
dieser Druck auf einen bestimmten Teil des Stuhles vorgenommen, wenn man von einer tieferen auf eine
höhere Stellung übergehen will, und auf einen anderen Teil des Stuhles im umgekehrten Falle.
Bei einer bevorzugten Aiisführungsform sind die Riegelleisten mit ihrem unteren Ende an je einem
Pfosten unterhalb des untersten Einschnitts befestigt.
Um die Sicherung der Einstellung noch zu unterstützen,
kann gemäß einer zusätzlichen Ausgestaltung der Erfindung das Festhalte- und Abdeckorgan auch
seinerseits verriegelt werden.
!'"einer ist, um die Handhabung der Vorrichtung zu
erleichtern, der Sitz mit einer Stange versehen, die als Bediemingsgriff dient, besonders, wenn der Sitz in
eine tiefere Lage verstellt wird. Diese Stange verläuft zweckmäßig hinter der Lehne.
Weitere !einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht des gemäß der
Erfindung ausgebildeten verstellbaren Stuhles in seiner oberen Endstellung,
Fig. 2 eine entsprechende, perspektivische Ansicht, in welcher jedoch der Sitz während seiner Verstellung
zwischen zwei verschiedenen Lagen dargestellt ist,
Fig. 3 eine perspektivische Einzeldarstellung der
Gelenkverbindung eines Hinterbeins unter dem Sitz, Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. G eine perspektivische Teilansicht der Gelenkverbindung
eines Vorderbeins mit dem unteren Zwischensteg der Lehne.
Hei der dargestellten Ausführungsform besitzt der verstellbare Stuhl zwei Vorderbeine 1, die nach oben
verlängert sind, so daß sie gleichzeitig die Seitenholme 2 der Rückenlehne bilden. Diese ist bei dem
dargestellten Beispiel mit waagerechten Leisten 3, 4 und 8, welche die beiden Pfosten starr miteinander
verbinden, und mit Leisten 5 ausgestattet, welche sich in senkrechter Richtung beiderseits des Sitzes erstrecken.
Die beiden Hinterbeine 6 sind durch die abgerundeten Enden 7 der Querleiste 8 an je einem
Vorderbein 1 scherenartig angelenkt, wie dies an Hand der Fig. 6 nachstehend näher beschrieben ist. Eine
weitere Querleiste 9 verbindet die unteren Teile der beiden Beine 6, so daß der ganze Aufbau verseifMst.
Diese Querleiste dient ferner dazu, um*cTie7VeFsteiivorrichtung
in einer Richtung zu betätigen. Der Sitz besteht aus einer Platte 10, welche in der Nähe ihrer
Vorderkante an den oberen Enden der Hinterbeine 6 gelenkig befestigt ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die oberen Enden der Hinterbeine
6 abgerundet und leicht nach oben vorspringend. Eine Stange 12 ist an jedem Ende in einem Winkclbeschlag
13 gelagert; dieser ist mittels Schrauben 14 an der Unterseite des Sitzes 10 befestigt. Der mittlere
Teil des Beschlages 13 ist ausgeschnitten und rechtwinklig abgebogen, so daß ein Anschlag 15 für das
Ende der Stange 12 entsteht. Andererseits besitzen die Enden 11 der Hinterbeine 6 Einschnitte 16 zur
Aufnahme der Stange 12. Diese ist z. B. durch Schweißungen an einem gebogenen Metallband 17
befestigt, welches um das abgerundete Ende 11 jedes
Hinterbeins 6 gelegt ist; am Beinende ist das Band 17
z. B. mittels Schrauben 18 befestigt. Auf Grund dieser Anordnung bildet die Stange 12 sowohl einen Abstandshalter
für die oberen Enden der Hinterbeine 6 als auch eine in den Winkelbeschlägcn 13 gelagerte Schwenkwelle.
Die Hinterkante des Sitzes 10 kann mit dem Pfostenpaar 1, 2 in verschiedenen Höhen verbunden
werden. Bei der dargestellten Aiisführungsform ist der Sitz 10 in drei verschiedene Höhen verstellbar angeordnet,
wobei jede Höhe einer bestimmten Winkellage des Sitzes zu der Lehne entspricht.
Zu diesem Zweck sind an der Innenseite jedes Pfostens 1, 2 drei Einschnitte Ig0, 19,,, io,c vorgesehen,
welche an der Rückseite offen und paarweise auf gleicher Höhe vorgesehen sind. Ferner sind an der
Hinterkante des Sitzes 10 zwei koaxiale Zapfen angeordnet, die so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig
in die beiden Einschnitte ein und derselben Höhenlage eingeführt werden können.
Bei dem dargestellten Beispiel bestehen diese Zapfen aus den vorspringenden Enden 20 von Bolzen,
die in die ausgebohrten Enden einer horizontalen Stange 21 eingesetzt sind. Die Stange 21 ist an der
Hinterkante des Sitzes 10 durch zwei ösen 22 befestigt,
welche mit dieser Hinterkante ein zusammenhängendes Stück bilden und so vorgesehen sind, daß sie längs der
Innenseiten des Postenpaares 1,2 gleiten können. Zwischen der Stange 21 und der Hinterkante der
Platte 10 ist ein so großer Abstand vorhanden, so daß die Verstellung des Sitzes ungehindert erfolgen kann. v
Gemäß der Erfindung sind die Einschnitte 19 nicht wie bisher unmittelbar in den hinteren Flächen der
Pfosten, sondern auf dem Grund von Ausnehmungen 23 eingeschnitten, die an den inneren Hinterkanten der
Pfosten vorgesehenen sind. Zwei Leisten 24, die aus demselben Werkstoff wie die Pfosten bestehen, passen
genau in die Ausnehmungen 23, wenn eine bestimmte Höhenlage eingestellt ist, so daß die Pfosten wieder
das normale Aussehen erhalten.
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Bei dem dargestellten Beispiel ist jede Leiste 24 an dem zugehörigen Pfosten i, 2 nur an ihrem unteren
Ende, z. B. mittels einer Schraube 25, befestigt.
Gemäß der Erfindung wird die natürliche Elastizität der Leisten 24, die z. B. aus Holz bestehen können,
ausgenutzt, um die Zapfen 20 in den Einschnitten in verschiedenen Höhen zu sichern. Dadurch, daß die
Pfosten ι schräg liegen und die Zapfen gegen die Pfosten durch die Leisten 24 elastisch festgehalten
werden, wird erreicht, daß die Zapfen 20 selbsttätig angehoben werden, wenn sie aus irgendeinem Einschnitt
durch eine ausreichende, auf den Sitz 10 nach hinten ausgeübte Kraft gelöst werden. Schließlich
werden die Zapfen 20, wenn sie während der Verstellung irgendeinen Einschnitt erreicht haben, durch
die natürliche Federung der Leisten 24 in diesen Einschnitt selbsttätig eingedrückt.
Wenn man auf dem Stuhl sitzt oder wenn man den Stuhl anhebt, um ihn zu versetzen, werden dadurch,
daß die Beine in Kreuzform gelenkig verbunden und die hinteren Einschnitte nach unten gerichtet sind,
' die Zapfen 20 in den Einschnitten festgehalten. Um
eine zusätzliche Sicherheit zu erreichen, insbesondere gegen ein unerwartetes Lösen der Verriegelung, können
die Leisten 24 an ihrem oberen Ende durch eine Querleiste 26 (Fig. ι und 2) verbunden sein, welche durch
einen an der Querleiste 4 der Lehne am Bolzen 28 drehbar angebrachten Riegel 27 gehalten werden
kann. Das Lösen der Verriegelung könnte beispielsweise eintreten, wenn man sich, während man auf dem
, Stuhl sitzt, etwas erhebt, um den Stuhl vorzuschieben, oder aber, wenn man beim Vorschieben z. B. die Vorderbeine
des Stuhles gegen seine Stiefelabsätze stößt. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist die untere Querleiste 8 der
Lehne mit Zapfen 7 versehen, auf welchen die Hinterbeine 6 des Stuhles schwenkbar gelagert sind; die
äußeren Enden der Drehzapfen 7 sind an den Vorderbeinen ι befestigt. Um die Hinterbeine 6 leicht abnehmen
zu können, besitzt jedes Hinterbein einen 1.0 Ausschnitt 29, dessen Grundfläche 30 etwa halb so tief
' liegt, wie die Dicke des Hinterbeins 6 ausmacht. In der Grundfläche 30 ist in der Mitte eine halbkreisförmige
Auskehlung 31 vorgesehen. EineDeckplatte32,
welche eine entsprechende halbkreisförmige Auskehlung 33 aufweist, wird in den Ausschnitt 29 eingesetzt
und schließt diesen ab.
Die schrägen Verbindungsflächen an den Querseiten der Deckplatte 32 und des Hinterbeins 6 lassen eine
einzige Schraube 34 genügen, um die Deckplatte 32 ;o sicher zu befestigen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist einfach:
Wenn der Sitz 10 z. B. seine obere Endstellung nach Fig. ι einnimmt und man ihm eine bequemere Lage
geben will, dreht man zunächst den Riegel 27, um die Verriegelung des durch die Leisten 24 und die
Querleiste 26 gebildeten Rahmens zu lösen. Dann kippt man, indem man die Lehne oben anfaßt, den
Stuhl nach vorn, so daß er auf dem Boden nur noch mit seinen Vorderbeinen 1 steht. Man braucht dann
nur noch die Stange 21 nach hinten zu ziehen, und die Zapfen 20 gegen die Federkraft der Leisten 24 aus dem
oberen Einschnitt zu lösen. Dann drückt man die Stange 21 nach unten, bis sie selbsttätig in den gewünschten
tieferen Einschnitt einschnappt. Schließlich braucht man nur noch die Querleiste 26 mittels des
Riegels 27 wieder zu verriegeln.
Um den hinteren Teil des Sitzes von einer tieferen in eine höhere Lage zu bringen, ist die Handhabung
noch einfacher. Man braucht nämlich, nachdem man die Querleiste 26 entriegelt und den Stuhl nach vorn
gekippt hat, nur auf die untere Querleiste 9 der Hinterbeine einen Druck nach unten auszuüben. Allein durch
diese Betätigung werden zunächst die Zapfen 20 aus den Einschnitten gelöst, in welche sie eingeschnappt
waren, und dann selbsttätig in die höher gelegenen Einschnitte eingeführt.
Claims (3)
1. Verstellbarer Stuhl mit zwei kreuzförmig angeordneten, gelenkig miteinander verbundenen
Beinpaaren, an dessen die Vorderbeine und Rückenlehnenholme bildenden Pfosten Einschnitte in
verschiedenen Höhen vorgesehen sind, in die an der Hinterkante des an den oberen Enden der
Hinterbeine schwenkbar gelagerten Sitzes gleichachsig befestigte Zapfen einführbar angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (i9o, igt, i9c) im Grunde von längs der inneren
Hinterkanten der Pfosten (2) sich erstreckenden Ausnehmungen (23) angebracht sind, die durch
längs federnde, die Zapfen in den gewählten Einschnitten sichernde und den Ausnehmungen angepaßte
Riegelleisten (24) verdeckt sind.
2. Verstellbarer Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelleisten (24) mit
ihrem unteren Ende an je einem Pfosten (2) unterhalb des untersten Einschnittes (19,,) befestigt sind.
3. Verstellbarer Stuhl nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelleisten
(24) durch eine Querleiste (26) verbunden sind und in ihrer Wirkstellung durch einen
Riegel (27) gesichert werden, der an einer Querleiste (4) der Rückenlehne angeordnet ist.
Angezogene Druckschriften:
Französische Pateritschrift Nr. 981 706.
Französische Pateritschrift Nr. 981 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 580/127 11.55
Family
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