DEC0000903MA - Anlaßhilfsvorrichtung für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Anlaßhilfsvorrichtung für BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DEC0000903MA DEC0000903MA DEC0000903MA DE C0000903M A DEC0000903M A DE C0000903MA DE C0000903M A DEC0000903M A DE C0000903MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- internal combustion
- combustion engines
- oil
- auxiliary device
- starting auxiliary
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 3
- 239000003921 oil Substances 0.000 claims description 13
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 5
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 claims description 4
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 3
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 description 1
- 230000008014 freezing Effects 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen sind immer schwer in Gang zu bringen, wenn sie bis in die Nähe des Gefrierpunktes abgekühlt sind und die Anlaßbatterie nicht mehr die volle Leistung aufweist. Meist wird so lange gestartet, bis die Batterie erschöpft ist und der Wagen angeschoben oder angeschleppt oder die Batterie ausgewechselt werden muß. Dabei ist das lange Ziehen der Startklappe für den Motor schädlich. Es gelangt hierdurch so viel Benzin in das Schmieröl, daß oft gar kein Ölverbrauch festzustellen, aber mancher Motor nach überraschend kurzer Zeit reif zum Ausschleifen ist.
Die Anlaßschwierigkeiten des tief abgekühlten Motors sind in der Hauptsache auf die hoch angestiegene Zähigkeit des Schmieröls zurückzuführen. Dieses enthält im allgemeinen Paraffin, das schon bei Temperaturen über 0 Grad C erstarrt und die Kolben im Zylinder festklebt. Hinzu kommt der unverhältnismäßig hohe Widerstand, den die Ölpumpe zu überwinden hat. Das auf der Druckseite der Ölpumpe in der Leitung befindliche Öl ist bei Temperaturen um 0 Grad C so steif, daß eine Schmierpresse erforderlich wäre, um den Ölfaden in Bewegung zu bringen.
Da das Kraftfahrzeug seine längsten Betriebspausen und die damit verbundene Abkühlung meist in der Nähe von Wohnungen oder in der Garage erfährt und hier fast immer elektrische Energie vorhanden ist, liegt es nahe, den Motor durch Netzstrom anzuwärmen. Hierzu ist nur erforderlich, im Ölsumpf des Motors und falls er wassergekühlt ist, an geeigneter Stelle des Kühlwassersystems wie im Ober- oder Unterteil des Kühlers oder in den Verbindungsleitungen für die Spannung des Ortsnetzes, also im allgemeinen für 220 V ausgelegte elektrische Heizkörper einzubauen. Als solche eignen sich insbesondere die bei Tauchsiedern üblichen wasserdichten Rohre, die wenig Platz beanspruchen und der Form des mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraumes, den sie erwärmen sollen, leicht anzupassen sind. Die Befestigung eines Rohres bereitet keine Schwierigkeiten. Der Anschluß des Heizkörpers an das Netz kann in der gleichen Weise erfolgen wie beim elektrischen Tauchsieder. Der Gerätestecker, in den die am Kabel sitzende Gerätesteckdose eingeführt werden muß, kann dabei an beliebiger Stelle angebracht werden. Zweckmäßig erscheint es, ihn unmittelbar am Motor anzuordnen, so daß der Verlauf der Erwärmung und das Entweichen der aus dem Schmieröl ausgetriebenen Benzindämpfe beobachtet werden kann.
Bei luftgekühlten Motoren wird der Leistungsbedarf der vorstehend beschriebenen Heizvorrichtung besonders klein, da nur das auf dem
Boden der Ölwanne befindliche Öl zu erwärmen ist und Öl nur die halbe spezifische Wärme von Wasser hat.
Für die Art der Verlegung des Heizkörpers auf dem Boden der Ölwanne ist deren Form maßgebend. Da der Ölsumpf seine größte Tiefe über der Ölablaßschraube hat, erscheint es vorteilhaft, diese zum Träger des Heizkörpers auszubilden, der dabei beliebige Formen erhalten kann wie die einer Kugelschale, einer Halbkugel, eine Zylinders oder beliebig geformte aufgesetzte Rohrschleifen usw.
Claims (3)
1.) Anlaßhilfsvorrichtung für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erwärmung des Schmieröls und des Kühlwassers in den von diesen Flüssigkeiten erfüllten Räumen elektrische Heizkörper ortsfest oder ortsbeweglich angeordnet werden, deren Strom einer von der Batterie des Wagens verschiedenen Stromquelle, am besten jedoch dem örtlichen Licht- und Kraftnetz entnommen wird.
2.) Anlaßhilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere der Oberteil der Ölablaßschraube als Elektroheizkörper ausgebildet ist.
3.) Anlaßhilfsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrische Heizkörper insbesondere die bei Tauchsiedern üblichen wasserdichten Rohre Verwendung finden.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3117374A1 (de) | Kraftstoff fuer einen dieselmotor | |
| DEC0000903MA (de) | Anlaßhilfsvorrichtung für Brennkraftmaschinen | |
| DE2638862A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum beheizen der fahrgastzelle eines elektrofahrzeuges | |
| DE102017010274A1 (de) | Batterieanordnung für ein Fahrzeug | |
| DE1476331A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Kuehlung von Verbrennungskraftmaschinen | |
| WO2002064967A1 (de) | Vorrichtung zur thermischen behandlung von viskosen treibstoffen für brennkraftmaschinen | |
| DE839740C (de) | Ladeluftvorwärmer für Brennkraftmaschinen | |
| DE808090C (de) | Elektrische Beheizung fuer die OElwanne des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges | |
| DE372675C (de) | Tauchsieder | |
| EP0816652B1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Erwärmen der Kühlflüssigkeit einer Brennkraftmaschine | |
| DE3034791A1 (de) | Arbeitszylinder von linearmotoren fuer solar-pumpen | |
| DE2115221A1 (de) | Vorrichtung zum Beheizen des Motors von Fahrzeugen | |
| DE3241065A1 (de) | Vorwaermvorrichtung fuer dieselkraftstoffverbrennungsmaschinen | |
| AT140464B (de) | Heizung für Triebwagen. | |
| DE7101791U (de) | Heizvorrichtung fur Verbrennungsmotore | |
| DE843185C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur leichteren Inbetriebsetzung von mittels umlaufenden Kuehlmittels gekuehlten Verbrennungsmotoren | |
| DE305694C (de) | ||
| DE836383C (de) | Elektrische Heizung fuer wassergekuehlte Kraftfahrzeug-Motoren | |
| DE102009052376A1 (de) | Schmiermittelversorgungseinrichtung für einen Kraftwagen | |
| DE882924C (de) | Anlasshilfseinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| DE815586C (de) | Einrichtung zum Anwaermen der Ladeluft bei Brennkraftmaschinen | |
| CH175119A (de) | Anordnung zur Erleichterung des Anlaufens des Motors von wassergekühlten Verbrennungskraftmaschinen bei kaltem Wetter. | |
| DE620607C (de) | Zuendkerze mit elektrischem Heizkoerper | |
| AT147059B (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Schwerölbrenngemisches für Brennkraftmaschinen. | |
| DE1917616U (de) | Warmstartvorrichtung fuer fluessigkeitsgekuehlte verbrennungsmotoren. |