DEC0000790MA - Verfahren zur Herstellung eines Kupferfarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kupferfarbstoffes

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DEC0000790MA
DEC0000790MA DEC0000790MA DE C0000790M A DEC0000790M A DE C0000790MA DE C0000790M A DEC0000790M A DE C0000790MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
production
dye
copper
amino
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Dr. Sissach Kern
Jacob Dr. Basel Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
Publication date

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Description

GIBA AKTIE N GE SELLSC H AFT,, B ASEL (SCHWEIZ) Patente n»'alt Dipl.-Ing. E. Spbnemann ·'
Hamburg 38
NeUerWaiIiOl 4. stock. Hamburg 36 It 3. Annl 1950 Anruf 347900 Neuer Wall 10, 4. Sleek,
Case 263£ Deutschland
Verfahren'zur Herstellung Küpenfarbstoffe^,,
Es wurde gefunden-, dass .ein wertvolle? Kilpenfarb-Gtoff hergestellt werden kann« wem man 1 Mol 1,8-Dibenzpyl-' amino-45~<3iaiBinoanthra ohltion alt -2 MoI eines 2 «Halogenanthrachinone umsetzt».
Das dem vorliegenden Verfahren als Ausgangsstoff dienende IiS^libensoyiamino-iI·,,5""dlaminoanthraöhInoh kann dur-sh Dinltrierencler OxarainsSure des IiB-DiamlnoanthraahinOnsi Abspalten der Oxalsäur'ereste,, Benzoylieren der beiden in 1- und 8-Stellung befindlichen Aminogruppen und nachfolgendes. Hedusieren der beiden, in iI- und 5-δ te Hung befindlichen' ' ,' Nifcrogruppen erhalten werden», '
Zur Umsetzung des so erhaltenen Ausgangsstoffes alt einem 2-Halogenanthraehinori kann beispielsweise 2-Chloranthraöh'inon verwendet werden. Die Umsetzung erfolgt zweckmässig in -einem hochsiedenden 'indifferenten Bindungs--- oder Vertei·= lungstrtitteIy wie Nitrobensol oder Naphthaiins zweckmässig · untax' Zusatz der Iaekannteni, die Anthrimidbildung fördernden Katalysatoren, wie Kupfer und Kupfersalze, bei erhöhter Tempora tür,
QemSss einer4 Abänderung; des vorliegenden Verfahrens kann praktisch derselbe Farbstoff auch erhalten werden/ wenn man 5 =Dl ß-anthrachinohyl) -amino -1,8 ^dlaminoanthraGhinon mit benzoylierenden Mitteln behandelt.
Der für diese Au sführungsform des 'Verfahrens benötigte Ausgangsstoff .kann durah Umsetzen von 1 Mol 4,5**>iamino-1,8^inltroanthrachinon mit. 2 Mol eines £-Ha logenanthrachinons und nachfolgende Reduktion der-Hitrbgruppe erhalten Vierden, Die EensoylIerung kann beispielsweise mittels Benzoylchlordd In einem hochsiedenden Liteuhgs- bezw. Verdünnungsmittel vorgeriommen werden»
Das nach dem vorliegenden Verfahren erhältliche IiS -Dibe«zoylamino -4,5 -d i~(ß -anthrachInonyl) -aminoanthra -ehInon stellt einen wertvollen Küpenfarbstoff dar, der sich insbesondere durch vorzügliche Liohtechtheit sowie auch durch gute A1 Igemeinecäth©ite& auszeichnet'. Er eignet sich zum Färben und Bedrucken'der verschiedensten Fasern, Insbesondere Cellulosefaser]»., wie -Bsimw^llei Leinen, Kunstseide und Zellwolle aus regenerierter Cellulose.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die vorliegen= de ErfindyRgj1 ohne deren Iwhslt Irgendwie einzuschränken, Dabei^ bedeuten •dle Teiles wo nichts anderes erwähnt,.Gewlchts= teIleyaIe Prozente Gewichtsprozente* .
l6ek- Teile feingepulvertes 1,8«Oiamino-4',5-dInitroantlirachiiaon werden in. 4-92 Teilen NitrofcenzoI unter Rühren auf 195° erhitzt. Man gibt 15,«5 Teile Benzoylchiorid zu und rührt 1 Stunde bei leichtem Sieden» Haoii dem Abkühlen auf Ra um t erap era tv. r wird die in gelben Tafeln auskristallisierte Diberisoy!verbindung abgesaugt, mit Mitrobenzol und mit Alkohol gewaschen und dann'getrocknet, Sie schmilzt bei etwa 376-378°. Die Ausbeute beträgt 8O-85 % der Theorie.
27' TaIle des erhaltenen Iil8-Dlbenzoy!amino =4,5-dlnitro"anthrachinone Vierden fein gepulvert und in 486 Teilen Nitrobensol auf etwa 9O0' erwärmt. Man.gibt 12 Teile Hydrazinhydrat (von 95 0P Gehalt) zu, worauf sich das 'Reaktionsgemisch sofort blau färbt, und rührt. 1 Stunde bei 90-100°. Nach einer weiteren Zugabe von 6 Teilen Hyrirazinhydrat wird eine weitere Stunde bei IOO-IlO0 gerührt. Dac in Form blauer Madeln kristallisierte Iy8-Dibenzoyianilno-4,5-diamino-anthrachinon wird heiss abgesaugt ρ mit Mtrobenzol wad mit' Alkohol gewaschen und dann getrocknet. Die Ausbeute beträgt 85-90 $ der TheortIe.
In feingepulvertem Zustande werden 14,3 Teile 1,8^ibensoyläinlno-iS·,5-dlairilno-arithra-chlnon, l6. Teile 2 =Chlor-Snthraohinoni β Teile wasserfreies Natriumacetat, 3 Teile Magneslumcxyd und 2 Teile Kupferchlorid mit I9O' Teilen Naphthalin vermischt. Man erhitzt und rührt die Schmelze
so lange unter leichtern Sieiep.-, bis üle Atis gangs produkte ve j^Ee.h u und en sind. Dann lässt Tan a υ. Γ 150 abkühlen,, verdünnt
silt 120 Teilen M ο η ο oh .1 ο rb e η ζ ο 1 und rührt 1 Stunde bei 140-150 Nach dem Abkühlen auf etira. 9Og wird abgesaugt. Der Rückstand '•iird durch Behandeln mit M ο nc ύ h 3 ο r-b e η ζ ο 1, Alkohol, verdünnter 3pIzsäure und Wasser gereinigt vaö dann getrocknet. Die Ausbeute beträgt 70-SO % der Theorie»
Der Farbatoff stellt ein grünblaues PulYer dar, das siäIi in kon2.entrierter Schwefelsäure mit reinblauer Farbe löst, t'r färbt aus rotbrauner Kilpe auf Baumwolle ein bläustiehiges OlvegrUn von hervorragenden Echtheitseigens&haftan.
Beispiel^ 2.
In felagepuIvertem Zustande werden 16,4 Teile Is S-Diamino™1s 5-dinifcro-anfchra&hlnon, 29,1 Teile 2-Chloraiifchra&hino/ij, 10,6 Teile wasserfreie Soda, 5 Teile Magnesiumoxyd und 3 Teile Kupferahlor-ür mit 23'0 Teilen Naphthalin vermischt. Mcii erhitst und rünrI die Schmelse so lange unter leichtem Sieden,, bis die Alusgangsprodukte verschwunden sind. Dann lässt man auf l6o° abkühlen, verdünnt mit Monochlorbenzol und arbeitet,, wie in Absatz 3 des Beispiels 1 angegeben; auf. Pie Ausbeute beträgt etwa 60»70 % der Theorie.
22,,2 Teile so erhaltenes und feingepulvertes lf. 8 -Dini tro -4„5-di~(23 -antb ra eh inouy 1} -aminoanthr-achinon werden in 400 Teilen Nitrobenzol auf e'cwä/-^^ erwärmt. Man
gibt sxierst 8 "eile yrrJ w*h af-nsr Sruade nochmals j^· Teils Hyäraslnfjydi'at Ivvn 95 f~ Ssrt-Sli·) κ α naö arbeitet,, wie im svfeiten Absatz des Seiapiels 1 Bnred-^exii, auf. Die ..dXiribei:.te beträgt o''~Q5 ^ dsj? Theorie.
13,6 Te f. Ie reingajy.rj /;r«a 3 ^ β-C J SHiir iO - 1I f 3 -tli-Ct: anthrachlivn>yl) -amxnc -arrfchrachiaoti vereis η :U_ 400 Teilen Nitrobenzol unter Rühren siv? 3 95° erhitzt. gibt 7 Teile
Benzoylohlorit! zu und rül-rt eine Sfcunae unter leichtem Sieceiic Nach, dem Abkühlen wird abgesaugt* der JUickslfmd mit Nitrobenzol υπ©: mit Alicohol gevra sehen, ui'ä d&iiii getrocknet., Die A^dbeute beträgt etwa 70 f> der Tlieorieo Der erhaltene Farbstoff ist In Beinen Eigenschaften dem nach Beispiel Ii S = Afcsatz,, hergestellten*, sehr ähnlich.

Claims (2)

  1. I*) Yexsf ahcen zv.r Her β to Iiimg eines Küpenfarbstoffes,
    dadurch gekennzeichnets dass man 1 Mol 1,8-Dibenzoylamino-5-diamincan'-hra ch Inon mit 2 Moi eines 2 •=HaXogenanthraclii nons umsetzt»
  2. 2.) Abänderung des Verfahrens gemäss Patentanspruch Is
    dadurch gekennzeichnet* dass im ω 4, 5-Di ={ ρ--anthra chinone l) amino-1,8 «diaminoanthrachinOn mit benzoyIiereηdMitteln behandelt.

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