DEC0000596MA - Frequenzzuordnung an hochfrequentem Nachrichten- gerät für Wechselverkehr. - Google Patents

Frequenzzuordnung an hochfrequentem Nachrichten- gerät für Wechselverkehr.

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DEC0000596MA
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DE
Germany
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frequency
traffic
communication device
oscillator
superimposition
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English (en)
Inventor
Theo Rusteberg
Original Assignee
Continental-Rundfunk GmbH, Osterode, Harz
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Description

Bei der Nachrichtenübertragung mittels hochfrequenten Geräts im Wechselverkehr, etwa tragbarem Wechselsprechgerät,in der Ausführung als Einkanalgerät wird für Senden und Empfang dieselbe Frequenz als Verkehrswelle benutzt. Das Gerät soll beim Senden dieselbe Welle ausstrahlen wie im Empfangsfalle als Signal aufgenommen wird. Durch temperaturmäßige und zeitliche Stabilisierung der frequenzbestimmenden Organe wird Sorge getragen dafür, daß der Betriebszustand zeitlich sowie unter den verschiedenen Betriebsbedingungen erhalten bleibt und etwa handbetätigte Nachstimmungen im Empfangsfalle vermieden werden.
Die hochfrequenzmäßige Stabilisierung erfordert hochwertigste Ausführungen der betreffenden Geräteteile, die sich bei Nachrichtengerät der bezeichneten Art besonders schwierig für kurze Wellen erstellen lassen.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf hochfrequentes Nachrichtengerät der bezeichneten Gerätekategorie in der Ausführung als Einkanalgerät für Senden und Empfang und bezweckt, die Stabilisierungsbedingungen einer nachstehend betrachteten Gerätegruppe der Kategorie zu vereinfachen. In der besonderen Anwendung bei Gerät mit wahlweise verstellbarer Übertragungsfrequenz werden durch das erfindungsgemäße Verfahren die zusätzlichen Schwierigkeiten des Gleichlaufs der bedienungsmäßig gekuppelten Schwingorgane behoben.
Bei Gerät der betrachteten Art wird im Sendefalle die Verkehrswelle entweder in einem besonderen Sendeoszillator direkt erzeugt oder durch Mischung der in zwei Oszillatoren erhaltenen Hilfs- und Zwischenfrequenz gewonnen.
Das Verfahren der Erzeugung der Verkehrswelle durch Mischung von Hilfs- und Zwischenfrequenz erbringt Ersparnisse an baulichem Aufwand bei entsprechend einfachen Stabilisierungsbedingungen und benötigt zufolge der natürlichen Frequenzverknüpfung geringe Abgleicharbeit; bei großen zu überstreichenden Wellenbereichen jedoch führt seine Anwendung zu elektrischen Schwierigkeiten zufolge des Hereinfallens von Oberwellen der Komponenten in den Wellenbereich der Verkehrswelle.
Wird andererseits, wie bei der der Erfindung zugrundeliegenden Geräteart, die Verkehrswelle unabhängig in einem besonderen Generator erzeugt, so treten zufolge der fehlenden Frequenzverknüpfung erhöhte Anforderungen an die Stabilisierung der Oszillatoren sowie bei der letztbetrachteten Geräteart zusätzlich hohe Anforderungen hinsichtlich des Gleichlaufs in der Bedienungskupplung von Sendeoszillator und Hilfsfrequenzoszillator auf. Diese Schwierigkeiten werden durch das erfindungsgemäße Verfahren der Frequenzzuordnung behoben, wie nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
Das Gerät enthält in an sich für den Wechselverkehr bekannter Kombination, gemäß den Abbildungen 1 und 2, für den Überlagerungsempfang einen aus Oszillator 1 für die Hilfsfrequenz o, Mischteil 2 und Zwischenfrequenzteil 3 für die Zwischenfrequenz z bestehenden Empfangsteil, auf den die ankommende Verkehrswelle über den Eingangsteil 4 geleitet wird, sowie, etwa kombiniert mit 4, einen Sendeoszillator für die Verkehrswelle s. In Abb. 1 arbeitet das Gerät als Empfänger, in Abb. 2 als Sender, wobei also der Sendeoszillator 4 die Verkehrswelle s direkt erzeugt. Ein sicherer
Wechselverkehr in dieser Betriebsweise setzt ein gutes Zueinanderstimmen bzw. bei verstellbarem Wellenbereich zusätzlich einen einwandfreien elektrischen Gleichlauf der mittels der gekuppelten Bedienung auf wechselnde Wellen einstellbaren Oszillatoren voraus, der vor allem auch hinsichtlich der zeitlichen und temperaturmäßigen Konstanz gewährleistet sein muß. Die durch diese betrieblichen Forderungen bedingten erheblichen konstruktiven, baulichen und prüfmäßigen Erschwerungen werden bei der erfindungsgemäßen Verfahrensweise durch eine korrigierende Frequenzzuordnung behoben.
Der Sendeoszillator 4 ist, Abb. 2, mit einem spannungsgesteuerten Abstimmteil 5 ausgerüstet. Mittels dieses Abstimmteils wird der Sendeoszillator in erfindungsgemäßer Anordnung selbsttätig nachgestimmt. Hierzu wird mittels des im Gerät vorhandenen in schwacher Kopplung erregten Überlagerungsteils 1-2-3 durch einen am Zwischenfrequenzteil liegenden Kontrollteil 6, etwa eine doppelt gespeiste Gleichrichterbrücke, eine von der Zwischenfrequenz abhängige Spannung erzeugt und so auf den Nachstimmteil geleitet, daß der Sendeoszillator im Sinne der Soll-Zwischenfrequenz und damit des Sollwertes der Verkehrswelle nachgestimmt wird.
Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens können erhebliche Abweichungen in der Frequenzlage des Sendeoszillators und damit im Gleichlauf der Oszillatoren 4 und 1 kompensiert werden. Die Korrektur ist umso günstiger, je größer das Verhältnis der von dem Kontrollteil 6 gelieferten Steuerspannung zu der von dem Nachstimmteil 5 benötigten Spannung ist. Bei einem beispielsweise erreichbaren Verhältnis von 100 wird die sonst auftretende Frequenzabweichung auf ein Hunderstel reduziert.
Zufolge der erfindungsgemäßen Art der Verknüpfung der Frequenzen ergibt das Verfahren eine den einwandfreien Wechselverkehr im Einkanalbetrieb sichernde Frequenzzuordnung bei Wechselverkehrgerät mit Überlagerungsempfangsteil und unabhängiger Erzeugung der Verkehrswelle, mit ebenso einfachen Stabilisierungsbedingungen wie sie bei Geräten mit Erzeugung der Verkehrswelle durch Frequenzmischung gegeben sind. Das erfindungsgemäße Verfahren der Frequenzzuordnung erfaßt sowohl die
Stabilisierungsfrage für den selbständigen die Verkehrswelle erzeugenden Sendeoszillator, wie auch, bei Gerät mit wählbarem Wellenbereich, die Schwierigkeiten des genauen Gleichlaufs von Sendeoszillator und Hilfsoszillator. Es genügt die temperaturmäßige und zeitliche Stabilisierung des Oszillators 1 für die Überlagerungshilfswelle sowie des Zwischenfrequenzkontrollteils 6.
Das erfindungsgemäße Verfahren der Frequenzzuordnung ist im übrigen nicht beschränkt auf Nachrichtengerät, sondern umfaßt alle Anwendungen bei Gerät, von dem, etwa zu Meß- und Prüfzwecken, einerseits das Aussenden einer Welle bestimmter Frequenz, andererseits die Aufnahme oder Anzeige eines hochfrequenten Signals derselben Frequenz gefordert wird.

Claims (3)

1. Frequenzzuordnung an hochfrequentem Nachrichtengerät für Wechselverkehr mit Überlagerungsempfangsteil, insbesondere Wechselsprechgerät, für Einkanalverkehr und mit Überlagerungsempfangsteil sowie besonderem Sendeoszillator für die Verkehrswelle, dadurch gekennzeichnet, daß beim Senden der Überlagerungsempfangsteil eine von der Zwischenfrequenz abgeleitete frequenzabhängige Spannung erzeugt, die den Sendeoszillator über einen spannungsgesteuerten Abstimmteil im Sinne des Sollwertes der Sendefrequenz korrigiert.
2. Einrichtung für hochfrequentes Nachrichtengerät mit Frequenzzuordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendeoszillator mit einem spannungsgesteuerten Abstimmteil ausgerüstet ist, dem von einem am Zwischenfrequenzteil liegenden Kontrollteil, etwa einer doppelt - gespeisten Gleichrichterbrücke, eine frequenzabhängige Spannung zugeleitet wird.
3. Einrichtung für hochfrequentes Nachrichtengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Zwischenfrequenz kontrollierende Steuerorgan am Zwischenfrequenzteil sowie dem Oszillatorteil für die Hilfswelle des Überlagerungsteils temperaturmäßig und zeitlich stabilisiert sind.

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