DE9998C - Neuerungen an Ventilen für einfach wirkende Maschinen und an deren Bewegungsmechanismus - Google Patents

Neuerungen an Ventilen für einfach wirkende Maschinen und an deren Bewegungsmechanismus

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DE9998C
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DE
Germany
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valve
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DENDAT9998D
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English (en)
Original Assignee
R. WHITEHEAD in Fiume (Oesterreich-Ungarn)
Publication of DE9998C publication Critical patent/DE9998C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B1/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
    • F01B1/06Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement
    • F01B1/062Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement the connection of the pistons with an actuating or actuated element being at the inner ends of the cylinders
    • F01B1/0624Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement the connection of the pistons with an actuating or actuated element being at the inner ends of the cylinders with cam-actuated distribution member(s)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

1880,
Klasse 14.
ROBERT WHITEHEAD in FIUME (Oesterreich-Ungarn). Neuerungen an Ventilen für einfach wirkende Maschinen und an deren Bewegungsmechanismus.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Januar 1880 ab.
Die Zeichnung stellt das Ventil mit seinem Bewegungsmechanismus, an einer einfach wirkenden Dreicylindermaschine eines Torpedos angebracht, dar.
Das Ventil a, Fig. 1 und 2, bildet einen an einem Ende geschlossenen hohlen Cylinder. Derselbe ist mit den Durchgangsöffnungen a3 versehen und wird geführt in dem Futter b, welches in das Ventilgehäuse c fest eingesetzt ist. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Ventils und des Futters. In der Wandung dieses Futters befinden sich unten Oeffnungen b', welche mit der ringförmigen Kammer d in Verbindung stehen; letztere mündet in den unteren Theil des Cylinders e,' Fig. 2. Der Raum / unterhalb des Ventiles steht unter dem Druck des treibenden Mittels, infolge dessen das Ventil beständig nach oben gedrückt wird. Durch die unrunde Scheibe g, Fig. 2, welche auf der Kurbelwelle h der Maschine festsitzt, und durch Vermittlung der Schubstange i erhält das Ventil seine Bewegung. Die Schubstange trägt in ihrem gabelartigen Kopf die auf dem Bolzen P rotirende Frictionsrolle P, Fig. 1, 2 und 3, und wird unten durch das Ventil a, oben durch die Gleitbacken c1, Fig. 1, welche an dem Gehäuse c angegossen sind, geführt. Die Länge der Schubstange i kann innerhalb bestimmter Grenzen vergröfsert oder verkleinert werden, um ein genaues Einstellen des Ventils zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, dafs man die Schubstange aus zwei Theilen herstellt, welche durch eine mit Gewinde versehene Muffe z4 z5, Fig. 2, mit einander verbunden sind. Nach richtiger Einstellung der Schubstange wird die Muffe mittelst eines Stiftes ie festgestellt. Das Ventil α ist nicht durch ein Gelenk mit der Schubstange i verbunden, sondern steht nur in Berührung mit dem kugelförmigen Kopf der Schubstange, gegen welchen es durch den Druck des treibenden Mittels beständig gedrückt wird. Der Boden des Ventils α ist unten mit einem Ansatz «2 versehen, damit das Ventil sich nur bis zu einem gewissen Grade von dem Kopf der Schubstange i entfernen kann, wenn die Zuführung des treibenden Mittels abgeschlossen ist.
Die Wirkungsweise des Ventils ist folgende: Wenn der Cylinderkolben e1 seine aufwärtsgehende Bewegung, oder bei Vorhandensein einer Dreicylindermaschine seine einwärtsgehende Bewegung anfängt, so ist die untere Fläche des Ventils von den unteren Kanten der in dem Futter b befindlichen Oeffnungen fr' um eine Strecke entfernt, welche gleich der gewünschten Voreilung ist, Fig. 1. Beim Aufsteigen des Kolbens e1 in dem Cylinder wird auch das Ventil α durch den Druck des treibenden Mittels gehoben, bis dasselbe seine höchste Stellung erreicht hat. Die Durchgangsöffnungen bx sind dann am weitesten geöffnet. Das Ventil bleibt für einen gewissen Zeitraum in dieser Stellung und sinkt dann wieder, bis es die Eintrittsöffnungen gänzlich abschliefst bei einer Stellung des Kolbens e1, bei welcher die Absperrung des Dampfes erfolgen soll. Dies findet statt, ehe die Ausströmungsöffnungen a3 im Ventil mit den Oeffnungen bl in Verbindung kommen. Während der Zeit, in welcher die Durchgangsöffnungen b' geschlossen sind, wird der Kolben e1 durch die Expansion des im Cylinder e abgeschlossenen treibenden Mittels aufwärts bewegt. Wenn der Kolben e1 das Ende seines aufwärtsgehenden Hubes erreicht hat, siipji die Ausströmungskanäle a3 fast vollständig'¥||öffnet, Fig. 2. Sie bleiben geöffnet ungefähPii^ährend der ersten Hälfte . des abwärtsgeheri^eti Kolbenhubes, worauf das Ventil a von neuem steigt, bis die Ausströmungsöffnungen ß3i^&.eder'geschlossen sind. Während der Zeit dieseffAbs'citJiefsung und der Wiederöffnung der DurchgangsöShungen b ' um den Voreilungsgrad, Fig. i; cvolleridet der Kolben el seinen abwärtsgehenden Htib;.,
Der Hauptcylijidef''(?., und das Ventilgehäuse c werden am bestäi ausf-einem Stück hergestellt. Ebenso ist der untere TJieil des Ventilgehäuses an dem Cylinderdeckel 'iß angegossen, Fig. 4. Um das Ventil aus dem Gehäuse herauszunehmen, bedarf es nü^des Herausschraubens des Bodens /'.
Mit der ringförmigen, in den Cylinder e mündenden Kammer d ist der Luftkessel j in Verbindung gesetzt, Fig. 1. Letzterer ist mit einem Kugelventil J1 versehen, welches das Wasser (oder event, eine andere Flüssigkeit) während der Zeit, in. der die Durchgangsöffnungen bi vor der Vollendung des abwärtsgehenden Kolbenhubes durch die Wandung des Ventiles α geschlossen bleiben, in den Kessel j eintreten läfst. Der Erfinder hält es für rathsam, das
Kugelventil nicht vollkommen dicht abschliefsen zu lassen, so dafs das in den Kessel j getriebene Wasser etc. beim Sinken des Kolbens allmälig herausgesogen und durch den Auslauf getrieben wird.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch das die Kurbel theilweise umschliefsende Lager der Kolbenstange des Cylinders e. Fig. 7 zeigt in Ansicht einen der Ringe, welche zur Verbindung des erwähnten Lagers mit dem Kurbelzapfen dienen.
Fig. 8 ist eine Endansicht der Kurbelwelle und des Gegengewichtes.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: . .
    ι. Das beschriebene und dargestellte Ventil für einfach wirkende Maschinen.
  2. 2. Der beschriebene Mechanismus zum Bewegen der Ventile der einfach wirkenden Maschinen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    ■■v-iii
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