DE99690C - - Google Patents

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DE99690C
DE99690C DENDAT99690D DE99690DA DE99690C DE 99690 C DE99690 C DE 99690C DE NDAT99690 D DENDAT99690 D DE NDAT99690D DE 99690D A DE99690D A DE 99690DA DE 99690 C DE99690 C DE 99690C
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DE
Germany
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frame
vessels
ring
resilient arms
sterilization
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DENDAT99690D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53: Nahrungsmittel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1898 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat zum Verschlossenhalten der Sterilisirgefäfse bietet den Vortheil,. dafs er die Gefäfse alle mit gleichem Federdruck geschlossen hält, mögen sie hoch oder niedrig sein, ohne dafs ein besonderes Einstellen der Federn erforderlich ist. Auch brauchen die Federn nicht einzeln gelöst zu werden, sondern das Lösen geschieht gemeinschaftlich. Zum Schliefsen der Gefäfse dienen die federnden Arme a. Diese sind drehbar an Büchsen Z> angebracht, jedoch so, dafs ihre Bewegung nach oben wie nach unten hin durch Anschläge m und η (Fig. 4) begrenzt ist. . . ■ .
Die Büchsen b sitzen auf den kleinen Stangen s, welche mit den Ringen r ein Gestell Z bilden. . Dieses ist an der auf der Bodenplatte ρ angebrachten Stange e verschiebbar. Zwischen den beiden Ringen r befindet sich ein dritter Ring d, der durch die Gabel g mit einem Knopf oder Griff verbunden ist und dadurch bequem auf- und abgeschoben werden kann. Sollen die Gefä'fse verschlossen und zum Sterilisiren benutzt werden, so wird der Ring d hochgezogen. Dieser trifft an die Büchsen b und nimmt sä'mmtliche federnden Arme mit nach oben. Hierauf werden die Sterilisirgefäfse auf die Bodenplatte unter die federnden Arme α gesetzt und dann wird die Gabel g mit dem Ringe d niedergeschoben. Infolge dessen gleiten die Büchsen b mit den federnden Armen nach unten, und zwar so weit, bis nach dem Auftreffen der Arme α auf die Deckel der Sterilisirgefäfse die Anschläge m sich gegen die Stangen s stützen. Die federnden Arme stellen sich also sämmtlich gleichmäfsig ein, auch wenn die Gefäfse ganz verschieden hoch sind. Hierauf wird das Gestell / niedergeschoben, wobei die federnden Arme a, deren Verschiebung an den Stangen s durch die Anschläge m gehindert wird, gleichmäfsig federnd auf die Deckel der Sterilisirgefäfse gedrückt werden. Ist das Gestell / weit genug niedergeschoben, so wird dasselbe, sobald es losgelassen wird, selbstthätig festgestellt, denn es greift dann die Klinke k, welche das Niederschieben nicht hindert, in eine Zahnung an der Stange e ein und hindert das Hochgehen. Soll . das Gestell nach dem Sterilisiren wieder gehoben werden, so wird einfach der an der Klinke k befindliche Hebel h gehoben, so dafs diese frei wird und das Gestell und die Arme α wieder hoch- ; gehoben werden können. Sind dieselben bis in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung gebracht, so. wird die Klinke k freigelassen, so dafs sie in eine Aussparung in der Stange e eingreift, welche das Niedergehen hindert. Beim Niederschieben des Gestelles mufs dann die Klinke k wieder ausgerückt werden. Zum Heben und Gehobenhalten des Gestelles / kann auch eine Spiralfeder angeordnet werden. Das Gestell / kann beliebig angeordnet sein. Statt desselben könnte auch ein Rohr mit Schlitzen Verwendung finden, . durch welche mit Köpfen versehene, an den federnden Armen befindliche Ansätze hindurchgreifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Schliefsen und Entlüften von Sterilisirgefäfsen, gekennzeichnet durch ein an
    einer Stange (e) verschiebbares und feststellbares Gestell (I) mit an dieses durch Anschläge (m) sich stützenden federnden Armen (a)·, welche durch einen Ring (d) unabhängig von dem Gestell (I) gehoben werden können und nach dem Niederschieben des Ringes (d) selbstthätig an dem Gestell niedergleiten, so dafs sie sämmtlich gleichmäfsig auf den Deckeln der Sterilisirgefäfse, auch wenn diese verschieden hoch sind, ruhen und beim Niederbewegen des Gestelles (I) einen gleichmäfsigen Druck auf sä'mmtliche Gefäfsdeckel ausüben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141939A1 (de) * 1981-10-22 1983-05-05 Günther Prof. Dipl.-Ing. Dr. 8047 Graz Knapp Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung chemischer reaktionen unter erhoehter temperatur und erhoehtem druck

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141939A1 (de) * 1981-10-22 1983-05-05 Günther Prof. Dipl.-Ing. Dr. 8047 Graz Knapp Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung chemischer reaktionen unter erhoehter temperatur und erhoehtem druck

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