DE99684C - - Google Patents

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DE99684C
DE99684C DENDAT99684D DE99684DA DE99684C DE 99684 C DE99684 C DE 99684C DE NDAT99684 D DENDAT99684 D DE NDAT99684D DE 99684D A DE99684D A DE 99684DA DE 99684 C DE99684 C DE 99684C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
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    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/20Electrodes used for obtaining electrical discharge
    • C01B2201/22Constructional details of the electrodes

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Description

KA.SERL.CHES
Bei den verschiedenen Anwendungen der vermittelst eines Stromes mit hoher Spannung und geringer Stiirke erzeugten dunklen elektrischen Entladungen, welche insbesondere im elektrochemischen Betriebe, wie z. B. bei der Molecularzersetzung der Gase und Dämpfe benutzt werden, war man bisher stets darauf angewiesen, entweder einen dielektrischen Körper oder einen hohen Vorwiderstand anzu-; wenden, um die Bildung von Funken und Flammbogen zu verhindern.
Dies ist beispielsweise der Fall bei dem den Gegenstand des amerikanischen Patentes Nr. 512365 bildenden Apparat. Nun ist aber die Anwendung eines Dielektrikums wie auch eines hohen Widerstandes mit dem Uebelstande verbunden, dafs beispielsweise der elektrische und infolge dessen der ökonomische Nutzcflect einer Anlage sinkt wegen des Kraftverlustes, der durch die Widerstandserhöhung und die Erwärmung des Dielektrikums verursacht wird. Ferner gerathen die meisten Dielektrika für gewöhnlich bald aufser Gebrauch und ist die Anwendung derselben mit verha'ltnifMDiifsig grofsen Kosten verbunden.
Wenn man ferner einfach zur Verwendung von aus einander gegenüberliegenden Nadeln oder Spitzen bestehenden Entladern Zuflucht nahm, so hatte man es stets mit wesentlichen Schwierigkeiten zu thun.
Die Form der Entlader (Nadeln oder Spitzen) verursachte, dafs ein Abströmen der ElektriciUtt Mattfand, deren Dispersion oder Streuung innerhalb des Abslimdes zwischen den PolMlieken eine sehr beträchtliche war; nus diesem Grunde war man darauf angewiesen, die verschiedenen Spitzen oder Nadeln ein und desselben Apparates in einem verhältnifsmöfsig sehr grofsen Abstand von einander anzuordnen, um ein gegenseitiges Einwirken derselben auf einander zu verhindern. Andererseits war man durch die spitze Form der Entlader, welche für die Funkenbildung gUnst'ig ist, gezwungen, die Nadeln mit verschiedenen Polaritäten verhältnifsmäfsig sehr entfernt von einander zu halten, oder man war auch darauf angewiesen, einzig Und allein nur Ströme von verhaitnifsmäfsig niederer Spannung anzuwenden. Diesem Umstände war ein niederer Wirkungsgrad und die Entstehung verschiedener Uebelsta'nde zuzuschreiben.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat bezweckt nun, genau wie die mit Nadeln oder Spitzen versehenen Apparate der oben angegebenen Art, das Abströmen des, elektrischen Stromes wegen der besonderen Form der Entlader zu erleichtern. Es unterscheidet sich jedoch der neue Apparat von den schon bekannten dadurch, dafs er gestattet, die Entfernung zwischen den Polstücken auf ein Minimum zu bringen, wodurch der Widerstand bedeutend verringert wird, obgleich die Möglichkeit vorhanden bleibt, Ströme von sehr hoher Spannung anzuwenden und die Gefahr der Bildung von Funken oder Flammbogen bedeutend geringer wird, trotzdem weder ein Dielektrikum noch ein hoher Widerstand zur Anwendung koriimti
Zu ak&im %wmU tiofcioni tter ApjpürHt irr* wesentlichen nus Entlndfern, welche die Form
(2. Auffope. Ms/rt/reben am t) August ιημι.)

Claims (1)

  1. von Messern bcMl7.cn, die den einen I1Ol des Apparates bilden, und welche einer ebenen oder glatten Platte gegenüberstehen, die dem Apparat als zweiter Pol dient.
    Auf beiliegender Zeichnung ist ein nach obigen Angaben construirter Apparat schema-· tisch dargestellt (Fig. ι und 2).
    Die. Fig. 3 zeigt die Funkenbildung, wenn zwei Spitzen, die Fig. 4 die Funkenbildung, wenn eine Spitze und eine Platte zur Anwendung kommen. ' "·.·■■■
    Die messerförmigen Entlader λ leiten die Elektricität in Form eines Stromes auf die Platten b.
    Sämmtliche Messer öder Klingen α sind mit einem Pol eines Transformators parallel geschaltet; die siimintlichen Platten b sind ebenfalls parallel geschaltet und mit dem anderen Pol verbunden. .
    Die zu ozonisirende Luft tritt z. B. an der einen Seite in den Apparat ein und tritt an der andern Seite >v Wieder heraus. Λ
    Die Form der Messer ist derart gewühlt, dafs der spitze Winkel, durch welchen der Stromabflufs stattfindet, mit der Breite des Messers, dem Material, aus welchem dasselbe besteht, und der Frequenz des Wechselstromes in genauem Verhältnifs steht.
    Die Messer bestehen aus Stahl, Kupfer,· Messing, Nickel, Aluminium oder irgend einem anderen geeigneten Metall, oder einer anderen Legirung.
    Das System kann ebensogut bei Gleichstrom mit hoher Spannung, wie bei Wechselströmen mit beliebiger Frequenz, wie auch bei den Hertz'schen Strömen zur Anwendung kommen.
    In dem letzteren Falle ist der Apparat mit einer Leydener Flasche, die im Nebenschluss' geschaltet ist, versehen, und es werden Unterbrechungen in dem Stromkreis vorgesehen, derart, dafs die Bildung einer Funkenstrecke erfolgt. Man weifs, dafs bei dieser Anordnung auf einen genauen Einklang zwischen der GnpneiUit. der Selbstinduction und der Frc\|!ieti/, Acht gegeben werden mufs. .; Wie schon oben crwillint. zeigen die (''ig. -\ und 4 den Unterschied, welcher zwischen der Funkenbildung mit den schon'bekannten Kin !richtungen (gegenüberliegende .Spitzen Oder ,Nadeln) und dem ' neuen Apparat mit Platte vorhanden ist.
    j Wie leicht ersichtlich, findet die Dispersion oder Streuung bei der neuen Vorrichtung nicht : mehr zwischen den beiden Bündeln am Ende ,einer jeden Spitze in solcher Weise statt, dafs das Maximum der Streuung in der Mitte des ; Abstandes zwischen diesen Spitzen (s. Fig. \) stattfindet, sondern es geschieht die Streuung in der Weise, dafs das Maximum derselben OUi Fiil'se der Platte b stattfindet (Fig. 4). Ks ist leicht ersichtlich, dafs unter diesen Umstanden der Abstand zwischen der Platte b und dem Messer λ kleiner sein kann als derjenige, welcher zwischen den Enden der Spitzen oder Nadeln g (Fig. 3) vorhanden sein rhufs; es kann ferner der Widerstand bedeutend verringert und der Nutzeffect wesentlich erhöht werden, ohne dafs die Bildung von Funken und Lichtbogen zu befürchten ist, da die Entstehung derselben nicht mehr, wie es bis jetzt der Fall war, durch die Form der Entlader begünstigt wird.
    Ρλτε ν τ-A N SPR υ ch: Apparat zur Erzeugung dunkler elektrischer !Entladungen, bei welchem der Abflufs des elektrischen Stromes dadurch erleichtert wird, dafs eine Anzahl Messer zur Anwendung kommt, welche ohne Zwischenschaltung eines festen Dielektrikums einer glatten oder ebenen Platte gegenüber-liegen, zu dem Zwecke einer Verminderung des Widerstandes und des schädlichen Raumes, sowie zur Ermöglichung der Verwendung von sehr hochgespannten Strömen, ohne dafs die Bildung von Funken oder Lichtbogen zu befürchten ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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