DE99493C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21H—INCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
- F21H1/00—Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor
- F21H1/04—Suspension devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
BERTH. SEITZ in BERLIN.
an bestimmten Stellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1896 ab.
Durch das Patent Nr. 91083 ist ein Verfahren
bekannt geworden, den Glühkörper mit seinem unteren Rande an dem Brennerkopf
anzuschliefsen, zum Zwecke, ein Pendeln desselben zu verhüten. Dasselbe besteht darin,
dafs der Glühkörper an seinem unteren Theile der Einwirkung einer Stichflamme, die um
den Brenner herumgeführt wird, ausgesetzt wird, so dafs im glühenden, d. h. plastischen
Zustande das Anlegen des Glühkörpers an die Brennerkopfwand erfolgt.
Die Einrichtung, wie sie im D. R. P. Nr. 91083
beschrieben ist, löst jedoch die gestellte Aufgabe nur in unvollkommener Weise. Die
Stichflamme wirkt dort nur einseitig und mufs freihändig gegen den Glühkörper gehalten
bezw. um denselben herumgeführt werden. Es sind in diesen älteren Verfahren eine Reihe
von Uebelständen vorhanden, welche in einer Ungleichmäßigkeit der Wirkung, einer ungeschickten
Handhabung und schliefslich in der nicht zu vermeidenden Gefahr der Zerstörung
von Glühkörpern liegen. Diese Uebelstände zu umgehen, bezweckt der Gegenstand der
vorliegenden Erfindung.
Das Princip besteht darin, dafs nicht eine Stichflamme benutzt wird, welche allmählich
um den Brenner herumgeführt wird, sondern dafs der zu erhitzende Theil des Strumpfes
der Einwirkung einer Reihe nach der Mitte zu wirkender, einzelner Gebläseflammen gleichzeitig
ausgesetzt wird, so dafs die Erhitzung zu gleicher Zeit auf dem ganzen Umfange geschieht.
Das Princip ist daher das gleiche, welches auch in dem Patent Nr. 77384 benutzt
worden ist. Ebenso wie in dem genannten Patent die Formirung der Glühkörper durch den Druck der Flamme von innen nach
aufsen geschieht, wird bei dem gegenwärtigen Apparat die Form des Glühkörpers durch die
von aufsen nach innen gerichtete Flammenwirkung beeinflufst.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt diesen Apparat im Schnitt.
Er besteht aus zwei über einander liegenden mantelförmigen Räumen G 5 von cylindrischer,
sich nach unten event, konisch verjüngender Form. An ihrem engsten Ende tragen beide
Mäntel einen Kranz von Löchern, und zwar sind die Löcher des Mantels S derart angeordnet,
dafs sie sich auf der inneren Seite des Apparates befinden, derart, dafs die Verbindungslinie
zweier einander gegenüberliegender Löcher in einer zur Längsachse senkrechten Ebene liegen. Die Oeffnungen des Mantels G
liegen in einer schräg nach oben gerichteten Ebene, die etwa 45° gegen die Längsachse
des Apparates geneigt ist.
Durch geeignet angebrachte Ansatzröhren g und s wird das Gas bezw. Luft oder Sauerstoff
hinzugeleitet, und zwar dient das Rohr g zur Zuleitung von Gas, das Rohr s zur Zuleitung
von Sauerstoff und Luft. Das aus den Oeffnungen des Mantels G austretende Gas
wird durch die aus S austretende Luft in horizontaler Richtung abgelenkt, derart, dafs
in der ringförmigen Oeffnung A des Appa-. rates eine sternförmige Gruppe von nach dem
Mittelpunkt des Ringes gerichteten Stichflammen entsteht.
Fig. 2 zeigt die Anbringung und Verwendung des Apparates. Es ist B B ein gewöhnliches
Stativ, wie es in den chemischen Laboratorien gebräuchlich ist. An diesem Stativ
B B wird mittelst einer federnd gleitenden Klemme D der in Fig. ι im Durchschnitt dargestellte
Apparat E befestigt, derart, dafs er an der Stativstange ohne Schwierigkeiten auf-
und niederbewegt werden kann.
Der auf dem Glühlichtbrenner wie gewöhnlich abgebrannte Glühstrumpf wird mit dem
Brenner C unter den Apparat gebracht; letzterer wird vorsichtig über den Strumpf geschoben,
derart, dafs die Oeffnung A um den Brennerkopf F zu stehen kommt. Es wird
sodann das Ringgebläse bei A angelassen und der über dem Brennerkopf F befindliche Theil
des Glühstrumpfes erhitzt, so dafs die oben beschriebene Sinterung und Contraction stattfindet
und das untere Ende des Glühstrumpfes sich fest um den Brennerkopf herumlegt. Nachdem
genügende Contraction stattgefunden hat, wird der Apparat wieder an der Stativstange
emporgezogen, und ein neuer, der beschriebenen Operation zu Unterwerfender Glühstrumpf
mit seinem Brenner unter den Apparat gebracht.
Claims (2)
1. Apparat zum Befestigen von Glühstrümpfen am Brennerkopf und zur Verengerung derselben
an bestimmten Stellen unter Anwendung des durch das Patent Nr. 91083
geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs ein ringförmiger Kranz in schräger Richtung ausströmender Gasflammen
durch einen zweiten, den ersteren concentrisch umgebenden Lochkranz entströmende
Luftstrahlen in horizontaler oder schräger Richtung abgelenkt wird, derart,
dafs ein sternförmig nach innen gerichtetes Gebläse aus vielen einzelnen Gebläsefiammen
entsteht.
2. Bei dem in Anspruch 1 charakterisirten Apparat die Befestigung des Gebläsetheiles
an einer Stange, die in verticaler Richtung das Auf- und Niederbewegen des Gebläsetheiles
gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99493C true DE99493C (de) |
Family
ID=370367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99493D Active DE99493C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99493C (de) |
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