DE9931C - Neuerungen an Gewindeschneide-Apparaten - Google Patents
Neuerungen an Gewindeschneide-ApparatenInfo
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- DE9931C DE9931C DENDAT9931D DE9931DA DE9931C DE 9931 C DE9931 C DE 9931C DE NDAT9931 D DENDAT9931 D DE NDAT9931D DE 9931D A DE9931D A DE 9931DA DE 9931 C DE9931 C DE 9931C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/22—Machines specially designed for operating on pipes or tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
1879.
Klasse 49.
WILLIAM JOHN MAC CORMACK in PAIGNTON (England). Neuerungen an Gewindeschneidapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. September 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in der Construction von Schraubenschneidkluppen
und Expansions-Schraubenbohrern, vorzugsweise zum Schneiden von Gewinden an und in Röhren, Röhrenmuffen und Röhren-Verbindungsstücken,
sowie zum Erweitern der Gewinde in Röhren und Muffen.
In den Fig. 1 und 2, und Fig. 11 und 12
ist A die Kluppenplatte, welche in der Mitte mit einem Loch a versehen ist, in welches vier
schräge, durch die Kluppenplatte A radienförmig nach dem Mittelpunkt gehende horizontale
Oeffnungen einmünden. B B sind die Schneidbacken,
welche an beiden Enden mit Gewinden oder Zähnen versehen sind, so dafs sie umgedreht werden können; dieselben werden vorzugsweise
aus Stahl mit rundem anstatt viereckigem oder anders geformtem Querschnitt hergestellt.
Diese Schneidbacken gehen durch die oben erwähnten radienförmigen Oeffnungen, welche,
wenn die Backen aus rundem Metall hergestellt sind, mit einem Keil C versehen sind, welchem
eine Keilnuth C1 in den Backen entspricht, so dafs diese Backen B vollständig festgehalten
werden. Wenn diese Backen aus Stahl von anderem Querschnitt hergestellt sind, so mufs
denselben der Querschnitt der Radienlöcher entsprechen. In letzterem Falle ist ein Keil
und eine Keilführung nicht nöthig.
An jedem Ende der Kluppenplatte A befindet sich ein mit Schraubengewinde versehener Vorsprung D, auf welches eine Zwinge E geschraubt
ist. Durch Andrehen der letzteren vermittelst eines geeigneten Schlüssels werden
die Schneidbacken B befestigt oder gelöst, wobei sich ein Ring F zwischen dem Ende der
Schneidbacken und der Mutterschraube befindet. In das Ende der Vorsprünge D der Schneidkluppe
werden die Handgriffe G geschraubt, welche zur Handhabung des Apparates dienen,
und dadurch, dafs sie herausgeschraubt werden können, den Apparat leicht transportirbar
machen. Die annähernd radiale Lage der Schneidbacken gestattet, dieselben jedem Kreise
anzupassen, und die Möglichkeit, dieselben umzudrehen, gestattet, vier oder fünf gröfsere
Röhren mit jedem Werkzeug; ohne sich anderer Schneidbacken bedienen zu müssen, aufzunehmen,
wobei natürlich die Gewindehöhe bei den verschiedenen stärken Röhren dieselbe ist.
Beim Schneiden messingener Röhren von gröfserem Durchmesser, jedoch von geringerer
Metallstärke, wende ich die in den Fig. 11, 12 und 13 dargestellte Vorrichtung an; der
Zweck derselben ist zunächst, die Röhre gegen die Wirkung der Schneidbacken zu stützen
und sodann die letzteren zu verhindern, beim Beginn des Gewindeschneidens aus ihrer.
richtigen Lage zu kippen. Diese Vorrichtung besteht aus einem Sattelstück H, durch dessen
Mitte eine hohle, mit Schraubengewinde versehene Kernspindel / führt, welche inwendig
unten verjüngt ist, wie Fig. 13 zeigt, und am unteren Ende, wie Fig. 11 zeigt, mit Einschnitt
versehen ist.. Durch den Kopf dieser hohlen Kernspindel / geht eine Schraube K, welche
beim Herabschrauben den konisch zugespitzten Stift e herabschiebt, wodurch das untere Ende
der Kernspindel / eine Erweiterung erfährt. Auf dem unteren Ende der Kernspindel /
befindet sich eine mit Einschnitt versehene Büchse J aus Buchsbaumholz oder anderem
geeigneten Material. Jedes Ende des Sattelstücks H ist bei bb mit Einschnitt oder
Durchbohrung versehen, so dafs es mittelst der Schrauben c c, auf der Kluppe A, wie
Fig. 11 und 12 zeigt, befestigt werden kann.
Ist diese Befestigung in der angegebenen Weise, behufs Vornahme einer Gewindebohrung,
erfolgt, so wird die mit Einschnitt versehene Büchse J in die betreffende Röhre d eingesetzt
und durch Anziehen der Schraube K die Kernspindel / in oben beschriebener Weise erweitert,
so dafs die Büchse sich fest in die Röhre d,
welche mit Gewinde versehen werden soll, einspannt. Da das Gewinde der Kernspindel /
und der Sattelplatte H dieselbe Steigung hat
wie das gewöhnliche Gasrohrgewinde, so folgt daraus, dafs, wenn die Schraubenkluppe gedreht
wird, die Schneidbacken in stetiger, regelmäfsiger Weise mit herabgeführt werden, wobei
die Kernspindel / als eine feste Führung dient, an welcher die Sattelplatte und daher auch die
Kluppe sich bewegt oder dreht und genaue Gewinde an Röhren von grofsem Durchmesser
hergestellt werden.
In der modificirten Vorrichtung, welche in den Fig. 14 und 15 dargestellt ist, wende ich
eine massive Kernspindel Ji an, welche unten konisch geformt ist und in eine konisch geformte
Mutterschraube der mit Einschnitt versehenen Büchse J führt. Es ist ersichtlich,
dafs beim Andrehen der Schraube R die Büchse sich erweitert.
Mein in den Fig. 7, 8, 9 und 10 dargestellter Gewindeschneidbohrer kann entweder
als konischer Bohrer angewendet oder so erweitert werden, dafs er einen Paralleloriginalbohrer
bildet. Derselbe besteht aus einer cylindrischen Spindel L mit vier (oder einer
anderen Anzahl) Längsausschnitten (in Fig. 10 vom Ende aus dargestellt), welche nach unten
konisch verlaufen. In diesen Einschnitten befinden sich die Bohrstücke M, welche unten
entsprechend konisch geformt sind, wie Fig. 8 zeigt. Das obere Ende der Bohrstücke M ist
bei η mit Einschnitt zur Aufnahme des Ringes JV
versehen, welcher auf das obere Ende der. Spindel L aufgeschraubt wird. Wenn die
Schneidstücke M in normaler Lage bleiben, wie die Figuren zeigen, so ist der Bohrer konisch;
. durch Drehen des Ringes N jedoch bewegen sich die Schneidstücke M in der Richtung des
Pfeiles und erweitern sich, weil das konische Ende der Spindel gegen die konischen Enden
der Schneidstücke wirkt, wodurch der Bohrer erweitert und in einen Originalbohrer umgewandelt
wird. Hierdurch wird vermieden, für jede Röhrengrofse mehr als einen Bohrer zu
haben, und da die Erweiterung der Controle des Arbeiters unterliegt, so ist die grofse Kraft,
welche zum Gebrauch fester Bohrer von bedeutender Gröfse erforderlich ist, nicht mehr
nöthig.
Eine Modification dieser Construction des Gewindeschneidbohrers ist in den Fig. 3, 4, 5
und 6 dargestellt; in derselben können die Bohrstücke M durch eine Controlschraube P
an einem Dorn O bewegt' werden, welcher in der Spindel L durch Drehen der Mutter Z'
vor- und zurückgeschoben werden kann. Der Bohrer ist mit dem gewöhnlichen vierkantigen
Kopf versehen und kann, wie jedes Gewindeschneidwerkzeug, leicht geschärft werden.
Claims (3)
1. An Gewindeschneidkluppen die Anwendung der nahezu radial stehenden und umkehrbaren
Schneidstähle B von rundem oder anderem Querschnitt in Verbindung mit den
Schraubenmuttern E zum Anziehen derselben.
2. An Gewindeschneidkluppen die Anwendung des Aufsatzbügels H mit der Leitschraube I,
welche letztere entweder konisch zugespitzt, Fig. 15, oder geschlitzt und mit Kernschraube
K versehen ist, Fig. 13, um mittelst des Expansionsdornes J eine feste Verbindung
mit der zu schneidenden Röhre herbeizuführen.
3. Ein expansibler Gewindebohrer, bestehend aus einem Körper L, welcher mit Einschnitten
versehen ist, in welchen letzteren die Schneidstähle M mittelst eines Schraubengewindes
verschoben werden können, jedoch nur so, dafs die Schneidstähle am oberen Ende stetig zusammengehalten werden durch
einen Ring JV, während sie am unteren Ende durch eine Steigung im Einschnitt
des Körpers L erweitert oder verengt werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9931C true DE9931C (de) |
Family
ID=287258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9931D Active DE9931C (de) | Neuerungen an Gewindeschneide-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9931C (de) |
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0
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