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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Klemmstift gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und wie er
aus der US-A-4493232 bekannt ist. Ein
Vorbereitungswerkzeug für Rohrenden, das mit einem Klemmstift
gemäß der vorliegenden Erfindung geschaffen wird, zeigt
verbesserte Rohrklemmfähigkeiten.
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Transportable Drehmaschinen zur maschinellen Bearbeitung
der Enden von Rohren sind in der Technik wohlbekannt,
wobei sie typischerweise einen Dorn, eine Vorrichtung zum
Festklemmen des Dorns an dem Rohr, so daß dieser auf die
Mittellinie des Rohrs ausgerichtet ist, und eine an dem
Dorn befestigte Leistungseinheit aufweisen. Die
Leistungseinheit besitzt einen drehbaren Abschnitt, an
dem ein oder mehrere Werkzeuge zur maschinellen
Bearbeitung befestigt sind, während ein nichtdrehbarer
Abschnitt verschiebbar an dem Dorn befestigt ist. An der
Leistungseinheit sind Einrichtungen vorgesehen, um sie
axial entlang des Dorns zu bewegen, um die Werkzeuge zur
maschinellen Bearbeitung in das Ende des Rohrs
vorzuschieben.
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Die Leistungseinheit enthält außerdem einen
Antriebsmechanismus, der an einer externen Leistungsquelle
befestigt werden kann, um den drehbaren Abschnitt zu drehen,
an dem das Werkzeug zur maschinellen Bearbeitung
befestigt ist. An der Leistungseinheit ist typischerweise ein
pneumatisch oder hydraulisch angetriebener Motor derartig
befestigt, daß seine Antriebswelle kraftschlüssig mit dem
drehbaren Abschnitt verbunden ist. Der Antrieb kann
dazwischen eingreifende Kegelräder enthalten, wobei ein
derartiges Kegelrad an einer Eingangswelle befestigt ist,
während das eingreifende Kegelrad an dem rotierenden
Abschnitt der Leistungseinheit angebracht ist.
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Die Klemmeinrichtungen sind an einem Ende des Dorns
vorgesehen, um ihn an dem Rohr festzuklemmen. Derartige
Klemmeinrichtungen können entweder extern sein, um den
Dorn an der Außenseite des Rohrs festzuklemmen, oder
intern, wobei sich ein Abschnitt des Dorns in das Rohr
erstreckt und im Inneren des Rohrs festgeklemmt wird. Die
internen Klemmvorrichtungen enthalten typischerweise
mehrere Klemmelemente, die an dem Dorn befestigt sind, um
sich in radialer Richtung in bezug auf die Längsachse des
Dorns zu bewegen. Die Klemmelemente werden durch die
axiale Bewegung zwischen den Keiloberflächen, die auf
einem Abschnitt des Dorns gebildet sind, und jedem der
Klemmelemente radial ausgeweitet oder verengt. Derartige
Klemmelemente sind normalerweise als schmale, verlängerte
Elemente ausgebildet, die in Richtung der Längsachse des
Dorns eine signifikante Länge besitzen.
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Die US A 4 493 232 veranschaulicht z. B. einen
einstellbaren Dorn des Standes der Technik für eine transportable
Drehmaschine, die ein dem Drehmoment entgegenwirkendes
Merkmal und radial dehnbare Klemmen zum Eingreifen in das
Innere eines Knieabschnitts des Rohrs enthält, wodurch
eine transportable Drehmaschine an dem Rohr für den
Betrieb der maschinellen Bearbeitung gesichert werden
kann.
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Um die Zeit für das maschinelle Bearbeiten des Endes
eines Rohrknies oder eines Rohres zu minimieren, ist es
notwendig, pro Umdrehung des Werkzeugs für die
maschinelle Bearbeitung eine so große Spanabhebung wie möglich
zu benutzen. Dem Drehmoment, das notwendig ist, um die
Spanabhebung zu maximieren, muß sowohl durch die
gegenseitige Verbindung zwischen dem nichtdrehbaren Abschnitt
der Leistungseinheit und dem Dorn als auch durch die
Vorrichtung, die den Dorn an dem Rohrknie oder dem Rohr
festklemmt, entgegengewirkt werden. Es sind dem
Drehmoment entgegenwirkende Vorrichtungen bekannt, die so
konstruiert sind, daß sie zwischen dem Dorn und dem Gehäuse
der Leistungseinheit angebracht werden können, um deren
Fähigkeiten, dem Drehmoment entgegenzuwirken, zu
vergrößern. Derartige Vorrichtungen sind jedoch Scherkräften
und Verschleiß unterworfen, der ihre Ersetzung erfordert,
weil sie nicht einstellbar sind, um sich auf derartigen
Verschleiß einzustellen.
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Verlängerte Klemmelemente liefern keine
zufriedenstellenden Ergebnisse, selbst wenn der Dorn an einem
verlängerten Rohrabschnitt befestigt ist, in dem ausreichend
Platz im Inneren des Rohrs vorhanden ist, um die Länge
der Klemmelemente unterzubringen. Die relativ schmale
Abmessung der bekannten Klemmelemente liefert nicht die
notwendige Klemmkraft, um dem Drehmoment
entgegenzuwirken, das während der maschinellen Bearbeitungsverfahren
mit maximaler Spanabhebung erzeugt wird.
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Es ergeben sich außerdem Probleme, wenn der Dorn an einem
Rohrknie oder ähnlichem befestigt werden muß, weil
normalerweise kein Platz im Inneren vorhanden ist, um die
Länge der verlängerten Klemmelemente unterzubringen.
Derartige bekannte Klemmvorrichtungen haben bei der
Schaffung der notwendigen starren Unterstützung des Dorns
versagt, um die Enden des Rohrknies präzise maschinell zu
bearbeiten.
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Gemäß einem Aspekt schafft die vorliegende Erfindung
einen Klemmstift zur Verwendung in einer Vorrichtung zum
Festklemmen eines Dorns an ein Rohr, mit einem im
wesentlichen zylindrisch geformten Körperabschnitt, welcher
einen ersten und einen zweiten Kopfabschnitt und eine
zen
trale Achse aufweist; gekennzeichnet durch
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eine Anzahl von im wesentlichen konzentrischen Rippen,
die sich um die zentrale Achse auf dem ersten
Kopfteilstück erstrecken; und
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einer Betätigungsfläche an dem zweiten Kopfabschnitt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende
Erfindung unter Verwendung mehrerer Klemmstifte nach
Anspruch 1 eine Klemmvorrichtung zur Befestigung des Endes
eines Dorns an einem Rohr, wie z. B. einem Rohrknie oder
ähnlichem. Die Klemmvorrichtung besitzt mehrere
Klemmstifte, jeder Stift besitzt eine im wesentlichen
zylindrische Form mit einem halbkugelförmigen Kopfabschnitt,
der mehrere konzentrische Rippen definiert. Ein axial
bewegliches Betätigungselement wirkt auf ein zweites Ende
der Klemmstifte derart ein, daß die Bewegung des Elements
entlang der Längsachse des Dorns jeden Klemmstift in
Berührung mit der Rohroberfläche bringt. Die Rippen in
Berührung mit der Oberfläche des Rohrknies vergrößern die
Klemmstarrheit des Dorns, während gleichzeitig die axiale
Länge der Klemmelemente minimiert wird.
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Eine Klemmvorrichtung mit verlängerten Klemmelementen
kann verwendet werden, um den Dorn an einer geraden Länge
des Rohrs festzuklemmen. Die Klemmelemente besitzen eine
vergrößerte Breite, wobei sie auf voneinander entfernte
Nuten einwirken, die auf dem Klemmkopf gebildet sind, um
ihre Fähigkeiten, dem Drehmoment entgegenzuwirken, zu
vergrößern.
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Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielhaft
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
beschrieben, worin:
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Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte
Seitenansicht einer transportablen Drehmaschine ist, die eine
Klemmvorrichtung und die Klemmstifte gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung enthält;
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Fig. 2 eine teilweise teilweise aufgebrochene Draufsicht,
auf die Leistungseinheit ist, die in Fig. 1 gezeigt ist
und die einen dem Drehmoment entgegenwirkenden Keil
veranschaulicht;
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Fig. 3 eine Seitenansicht eines Dorns ist, die eine dem
Drehmoment entgegenwirkende Nut veranschaulicht;
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Fig. 4 eine Kopfansicht des Dorns ist, der in Fig. 3
veranschaulicht ist;
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Fig. 5 eine Vorderansicht eines Klemmstifts gemäß einer
veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung ist;
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Fig. 6 eine Querschnittsansicht ist, die entlang der
Linie B-B in Fig. 5 genommen ist;
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Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts C des
Klemmstifts ist, der in Fig. 6 veranschaulicht ist;
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Fig. 8 eine explosionsartige Teilseitenansicht ist, die
teilweise aufgebrochen ist und eine alternative
Ausführungsform des Klemmkopfes gemäß der Erfindung
veranschaulicht;
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Fig. 9 eine Vorderansicht des Klemmkopfes ist, der in
Fig. 8 veranschaulicht ist;
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Fig. 10 eine Querschnittsansicht eines dem Drehmoment
entgegenwirkenden Keils ist;
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Fig. 11 eine Kopfansicht des dem Drehmoment
entgegenwirkenden Keils ist, der in Fig. 10 gezeigt ist;
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Fig. 12 eine teilweise Querschnittsansicht ist, die das
Ineinandergreifen eines dem Drehmoment entgegenwirken
Keils und einer Nut veranschaulicht;
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Fig. 13 eine Seitenansicht einer alternativen
Ausführungsform des Dorns ist;
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Fig. 14 eine Teilansicht des Dorns nach Fig. 13 ist;
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Fig. 15 eine teilweise Seitenansicht des Klemmkopfes des
Dorns ist, der in Fig. 13 gezeigt ist;
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Fig. 16 eine teilweise Draufsicht des Endes des Dorns
ist, der in Fig. 15 gezeigt ist;
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Fig. 17 eine Kopfansicht des Dorns ist, der in Fig. 15
gezeigt ist;
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Fig. 18 eine Seitenansicht des Klemmelements nach Fig. 14
ist;
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Fig. 19 eine Querschnittsansicht entlang der Linie D-D in
Fig. 18 ist.
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Die transportable Drehmaschine, die in Fig. 1
veranschaulicht ist, enthält eine Leistungseinheit 10, die einen
drehbaren Abschnitt 12 und einen nichtdrehbaren Abschnitt
14 besitzt. Der drehbare Abschnitt 12 ist durch die Lager
16 innerhalb des Abschnitts 14 drehbar gehalten. Ein oder
mehrere (nicht gezeigte) Schneidwerkzeuge können an der
Stirnfläche 12a befestigt sein, um verschiedene
Operationen der maschinellen Bearbeitung an dem Ende eines
Rohrknies 18 oder ähnlichem auszuführen, wie dies im Stand
der Technik wohlbekannt ist. Obwohl die Erfindung
hinsichtlich ihrer Verbindung mit einem Rohrknie beschrieben
werden wird, kann die Vorrichtung selbstverständlich
genauso auf die maschinelle Bearbeitung der Enden gerader
Rohrlängen und Schlußflansche angewendet werden.
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Die (nicht gezeigte) Leistungsquelle ist an dem Flansch
20 derart befestigt, daß die Antriebswelle der
Leistungsquelle die Eingangswelle 22 und das Kegelrad 24 antreibt.
Das Kegelrad 24 greift mit einem entsprechenden Kegelrad
26 ineinander, das an dem sich drehenden Abschnitt 12
starr befestigt ist.
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Der nichtdrehbare Gehäuseabschnitt 14 der
Leistungseinheit ist an dem Dorn 28 verschiebbar befestigt. Die
Leistungseinheit 10 ist durch das Drehen des Vorschubrings
32, der Griffe 34 besitzt und an einem Vorschubelement 36
mit Gewinde befestigt ist, in Richtungen entlang des
Dorns 28 beweglich, die im allgemeinen parallel zu der
Längsachse 30 des Dorns sind. Das Vorschubelement 36
greift per Gewinde mit Vorschubgewinden 39 ineinander,
die auf der äußeren Oberfläche eines Abschnitts des Dorns
28 gebildet sind. Wie im Stand der Technik wohlbekannt
ist, bewirkt auf diese Weise die Drehung der Griffe 34,
daß sich die Leistungseinheit 10 gegen das Ende des
Rohrknies 18 oder von ihm weg bewegt, um die (nicht
gezeigten) Schneidwerkzeuge in Berührung mit dem Rohrende zu
bringen oder sie aus der Berührung zu bewegen. Ein Griff
40 kann an dem sich nicht drehenden Abschnitt 14
befestigt sein, um, falls gewünscht, die Handhabung des
Werkzeugs zu erleichtern.
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Die Einrichtung, um dem Drehmoment zwischen dem
Leistungseinheit-Abschnitt 14 und dem Dorn 28
entgegenzuwirken, ist in den Fig. 2-4 und 10-12 am besten
veranschaulicht. Fig. 2 ist eine Ansicht, die einen der dem
Drehmo
ment entgegenwirkenden Keile 42 zeigt, die in einer durch
den Leistungseinheit-Abschnitt 14 definierten Bohrung
verschiebbar befestigt sind, um in den Richtungen, die
durch die Pfeile 44 angezeigt sind, einer Richtung, die
im allgemeinen senkrecht zu der Längsachse 30 des Dorns
28 ist, nicht drehbar verschiebbar zu sein. Der dem
Drehmoment entgegenwirkende Keil 42 kann einen Schlitz
besitzen, der entlang eines Randes definiert ist und in den
durch einen Abschnitt der Stellschraube 46 eingegriffen
wird, um dem Keil zu erlauben, sich in der Richtung der
Pfeile 44 zu bewegen, aber um dessen Drehung zu
verhindern.
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Ein Kopfabschnitt des dem Drehmoment entgegenwirkenden
Keils 42 erstreckt sich in die Öffnung, die sich durch
die Leistungseinheit 10 erstreckt, um den Dorn 28
aufzunehmen. Der Kopfabschnitt besitzt konvergierende
gegenüberliegende Ränder 42a und 42b, die einen
eingeschlossenen Winkel α definieren.
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Die Einstellschraube 48 greift in die Bohrung 50, die
durch den nichtdrehbaren Leistungseinheit-Abschnitt 14
definiert ist, per Gewinde derart ein, daß ein Ende davon
gegen ein Ende des dem Drehmoment entgegenwirkenden Keils
42 drückt. Die Einstellschraube 48 definiert darüber
hinaus eine Öffnung 52, um den Verriegelungsbolzen 54
anzuordnen und um einen polygonalen Öffnungsabschnitt 52a zu
definieren. Wie deutlich ist, übt die Drehung der
Einstellschraube 48 eine Kraft auf einen
Drehmoment-Einstellkeil 42 aus, um ihn in die Richtung der Pfeile 44 zu
bewegen. Der Verriegelungsbolzen 54, der durch die
Einstellschraube 48 geht und per Gewinde in den Drehmoment-
Entgegenwirkungs-Keil 42 eingreift, verriegelt diese
Elemente in ihren eingestellten Positionen, indem er den dem
Drehmoment entgegenwirkenden Keil 42 gegen die
Einstellschraube 48 festspannt.
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Ein Kopfabschnitt des Dorns 28 definiert im allgemeinen
sich der Länge nach erstreckende Nuten 56 auf dessen
genau entgegengesetzten Rändern. Die Nuten 56 besitzen nach
außen auseinanderlaufende Ränder 56a und 56b, die einen
eingeschlossenen Winkel α definieren, der im wesentlichen
gleich dem eingeschlossenen Winkel α ist, der zwischen
den zusammenlaufenden gegenüberliegenden Rändern 42a und
42b des dem Drehmoment entgegenwirkenden Keils 42
definiert ist. Wie in Fig. 12 zu sehen ist, sind die
Positionen der dem Drehmoment entgegenwirkenden Keile 42 so
eingestellt, daß sich die Kopfabschnitte derart in die Nuten
56 einfügen, daß die Oberfläche 42a die Oberfläche 56a
berührt, während die Oberfläche 42b die Oberfläche 56b
berührt. Die Oberflächen können sich in Gleitkontakt
miteinander befinden, damit sich die Leistungseinheit 10
axial längs des Dorns 28 bewegen kann, während zur
gleichen Zeit das wechselseitige Ineinandergreifen der
Berührungsflächen dem Drehmoment entgegenwirkt, das der
Leistungseinheit durch die Wirkung des Schneidwerkzeugs auf
dem Rohrende auferlegt wird.
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Die winkligen Berührungsflächen 42a, 42b, 56a und 56b
erlauben, daß die Position des dem Drehmoment
entgegenwirkenden Keils 42 bezüglich des Dorns 28 eingestellt werden
kann, um sich auf jeden Verschleiß dieser Oberflächen
einzustellen. Durch bloße Positionierung des dem
Drehmoment entgegenwirkenden Keils weiter nach innen gegen die
Dornachse 30 kann jeder Verschleiß dieser Oberflächen
aufgehoben und die Oberflächen zurück in Berührung
miteinander gebracht werden. Dieses ist mit den bekannten
dem Drehmoment entgegenwirkenden Vorrichtungen nicht
möglich, diese verwenden einen Schlitz mit rechteckigem
Querschnitt, in den ein entsprechend geformter, dem
Drehmoment entgegenwirkender Keil eingefügt ist. Sobald die
im allgemeinen parallelen Randflächen entweder des Keils
oder der Nut abgenutzt sind, ist es unmöglich, den Keil
einzustellen, um die abgenutzten Oberflächen zu
kompensieren. Es ist vorstellbar, daß der Winkel α ungefähr
gleich 90º ist, obwohl dieser Wert abhängig von der
präzisen Anwendung der Leistungseinheit und des
Schneidwerkzeugs variieren kann.
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Die winkligen Berührungsflächen vermindern außerdem die
Scherkräfte, die den dem Drehmoment entgegenwirkenden
Keilen und dem Dorn auferlegt werden. Die Kräfte wirken
senkrecht zu den Berührungsflächen, wobei folglich nur
ein Teil davon im rechten Winkel zu der zentralen Achse
des dem Drehmoment entgegenwirkenden Keils gerichtet ist,
um die Scherbeanspruchungen zu vermindern.
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Das andere Ende des Dorns 28 beherbergt einen
Klemmechanismus, der im allgemeinen bei 58 angezeigt ist. Wie in
Fig. 1 am besten zu sehen ist, enthält der
Klemmechanismus, um den Dorn an einem Rohrknie 18 oder ähnlichem
festzuklemmen, einen Klemmkopf 60 mit mehreren
Klemmstiften 62, die darin verschiebbar, aber nicht drehbar,
befestigt sind. Obwohl der Klemmkopf so gezeigt ist, daß er
drei derartige Stifte besitzt, können ganz offensichtlich
andere Anzahlen an Stiften verwendet werden, ohne den
Rahmen bzw. Umfang dieser Erfindung zu überschreiten.
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Ein typischer Klemmstift ist in den Fig. 5-7 ausführlich
gezeigt. Der Klemmstift 62 besitzt einen im allgemeinen
zylindrischen Körperabschnitt mit einem im allgemeinen
halbkugelförmigen ersten Kopfabschnitt 62a, der darauf
mehrere konzentrische Rippen definiert. Die Rippen 64
erstrecken sich konzentrisch um die zentrale Achse des
allgemeinen zylindrischen Körperabschnitts, wobei sie am
Ende des Klemmstifts 62 eine Klemmfläche bilden, wobei
festgestellt worden ist, daß sie die Klemmkraft der
Vorrichtung merklich vergrößert. Jede der konzentrischen
Rippen besitzt winklige Ränder, so daß benachbarte Ränder
benachbarter Rippen einen eingeschlossenen Winkel β
definieren, der zwischen 50º und 70º liegen kann und
vorzugsweise in der Größenordnung von 60º liegt.
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Der Klemmstift 62 definiert außerdem einen im allgemeinen
der Länge nach sich erstreckenden Schlitz 66, in den ein
Teil der Stellschraube 68 in dem Klemmkopf 60 eingefügt
ist, um die Drehung des Klemmstifts darin zu verhindern.
Der Klemmstift 62 definiert außerdem eine
Betätigungsfläche 70 an einem zweiten Ende, das sich in das Innere des
Klemmkopfes 60 erstreckt. Die Betätigungsfläche 70 ist im
allgemeinen eine ebene Oberfläche, die sich in einem
Winkel zur Waagerechten erstreckt, wobei sie angepaßt ist,
um von einer entsprechenden winkligen Oberfläche 72a
berührt zu werden, die auf dem Betätigungselement 72
gebildet ist. Das Betätigungselement 72 ist in einer zentralen
Öffnung des Dorns 28 verschiebbar befestigt, wobei es
durch eine Vorschubspindel 74 mit Gewinde berührt wird.
Die Vorschubspindel 74 erstreckt sich durch den Dorn 28
und greift per Gewinde in den Dorn 28 ein. Die Drehung
der Nut 76, die auf der Vorschubspindel 74 befestigt ist,
bewirkt eine Drehung der Vorschubspindel 74, wobei die
derartige Drehung, verursacht durch ihre gegenseitige
Verbindung mit einem Gewinde, eine axiale Bewegung der
Vorschubspindel 74 bezüglich des Dorns 28 bewirkt. Die
axiale Bewegung der Vorschubspindel 74 bewirkt eine
axiale Bewegung des Betätigungselements 72, die wiederum
im allgemeinen durch die Wechselwirkung der Oberflächen
72a mit den Oberflächen 70 eine radiale Bewegung der
Berührungsstifte 62 bewirkt. Da die Klemmstifte 62 nach
außen gebracht werden, berühren die Rippen 64 das Innere
des Rohrknies 18 und klemmen dadurch den Dorn an dem Knie
fest, wie in Fig. 1 zu sehen ist.
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Die vergrößerte Klemmkraft, die durch die Rippen 64 an
den Klemmstiften 62 erzeugt wird, ist von großer
Bedeutung bei der maschinellen Bearbeitung der Enden der
Rohrknie oder anderer Formstücke, worin die gebogene
Beschaffenheit des Formstücks jedes tiefe Eindringen zum
Festklemmen durch den Dorn verhindert. Die Krümmung dieser
Elemente verhindert die Verwendung verlängerter
Klemmelemente des Standes der Technik. Die Versuche, die axiale
Länge der bekannten Klemmelemente zu verkürzen, hat sich
insoweit als unbefriedigend erwiesen, als sie keine
Klemmkraft erzeugen können, die ausreicht, um das Gewicht
und das Drehmoment auszugleichen, die durch die
Leistungseinheit und die Wirkung des Schneidwerkzeugs an
dem Ende des Formstücks dem Dorn auferlegt werden. Die
Verwendung der Klemmstifte gemäß der Erfindung erlaubt es
nicht nur, daß der Dorn an dem Rohrknie dicht benachbart
an dessen Ende festgeklemmt wird, sondern sie schaffen
eine starre und stabile Befestigung der Leistungseinheit,
um folglich die Präzision der maschinellen Bearbeitung zu
vergrößern.
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Eine alternative Ausführungsform des Dorns und des
Klemmkopfes ist in Fig. 8 und 9 gezeigt, worin der Klemmkopf
60 an dem Dorn 28 entfernbar befestigt ist. In dieser
Ausführungsform ist der Klemmkopf 60 als ein separates
Element gebildet, wobei es durch Bolzen 78 oder ähnliches
an dem Flansch 28a befestigt ist, der an dem Dorn 28
gebildet ist. Die Klemmstifte 62 und deren Betätigung über
das Betätigungselement 72 sind exakt die gleichen wie in
der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform. Die
Verwendung der verschieden kalibrierten Klemmköpfe
ermöglicht, daß ein gemeinsamer Dorn an verschiedenen
Rohrgrößen befestigt werden kann. Außerdem können verschiedene
Längen der Klemmstifte durch einen gegebenen Klemmkopf
aufgenommen werden, um den Bereich der Rohrgrößen zu
vergrößern, an denen der Dorn befestigt werden kann.
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Die Erfindung enthält außerdem eine verbesserte
Klemmvorrichtung zur Verwendung mit geraden Rohrabschnitten, um
die Klemmkraft und die Starrheit der Befestigung des
Dorns zu vergrößern. Wie in den Fig. 13-19
veranschaulicht ist, definiert wie in den vorausgehend
beschriebenen Ausführungsformen der Dorn 79 auf einem Abschnitt
davon Nuten 56 für die Wechselwirkung mit den dem
Drehmoment entgegenwirkenden Keilen der Leistungseinheit. Das
Klemmende des Dorns 79 definiert mehrere abgeschrägte
Oberflächen 80, von denen drei in der offenbarten
Ausführungsform gezeigt sind. Selbstverständlich können jedoch
verschiedene Anzahlen von abgeschrägten Oberflächen
verwendet werden, ohne den Geltungsbereich dieser Erfindung
zu überschreiten. Jede abgeschrägte Oberfläche 80 besitzt
ein Paar darauf gebildeter, im allgemeinen paralleler
Klemmkerben 82, um Abschnitte der Klemmelemente 84
verschiebbar anzuordnen. Ein Klemmelement 84 ist in Fig. 18
und 19 ausführlich gezeigt, wobei es ein Paar seitlich
versetzter Auflageflächen 84a besitzt, die so verteilt
sind, um in die Kerben 82 verschiebbar einzugreifen. Die
Breite des Klemmelements 84 zusammen mit dem seitlichen
Abstand der Oberflächen 84a und den Kerben 82 schafft
eine vergrößerte Klemmkraft, um dem Drehmoment
entgegenzuwirken, das während der Schneidoperation erzeugt wird.
Wie in Fig. 14 zu sehen ist, sind die Klemmelemente 84
auf Kegelflächen 80 derartig befestigt, daß die
Oberflächen 84a die Kerben 82 verschiebbar berühren. Eine Feder
86, die sich längs des Umfangs um den Dorn 78 und durch
die Klemmelemente 84 erstreckt, hält die Klemmelemente an
dem Dorn 78 und bringt sie gegen das Zentrum des Dorns.
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Die vorderen Enden der Klemmelemente 84 greifen in den
Betätigungsring 88 ein, der per Gewinde mit der
Klemmschraube 90 in Eingriff ist. Die Klemmschraube 90
erstreckt sich durch eine Längsöffnung im Dorn 78, wobei
sie durch die Mutter 92 gedreht werden kann, die an ihrem
gegenüberliegenden Ende befestigt ist. Wie zu sehen ist,
veranlaßt die Drehung der Mutter 92 und der
Vorschubspindel 90 den Betätigungsring 88, sich in bezug auf den Dorn
78 axial zu bewegen und dadurch die Klemmelemente 84
entlang der Kegelflächen 80 zu treiben. Dieses veranlaßt
außerdem die Klemmelemente 84, sich radial nach außen
auszudehnen, um in die innere Oberfläche des Rohrs
einzugreifen, in das der Dorn eingefügt ist.
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Die vorangehende Beschreibung ist nur zur
Veranschaulichung vorgesehen, sie sollte nicht als in irgendeiner
Weise diese Erfindung begrenzend ausgelegt werden, deren
Rahmen allein durch die beigefügten Ansprüche definiert
ist.