DE99184C - - Google Patents

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DE99184C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/02Revolving cylindrical grates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/005Rotary grates with vertical axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
CHARLES GROLL in ROUBAIX (Frankreich).
Feuerung.
Zusatz zum Patente Λί 94818 vom 29. September 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1897 ab. Längste Dauer: 28. September 1911.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an der Feuerung nach dem Patent Nr. 94818. Dieselbe besteht in der Verbesserung der Beschickungsvorrichtung. Das Wesentliche der Einrichtung besteht darin, dafs die die Aufsenseite des Rostes speisenden schrägen Kanäle die Kohle aus breiteren Oeffnungen der Vertheilungswalze erhalten, als die in der Mitte liegenden, und dafs auf diese Weise eine gleichmäfsigere Vertheilung der Kohle auf dem ganzen Rost möglich wird.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt in Richtung der Linie 1-2-3-4 der Fig. 2, '
Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt in Richtung der Linie 5-6 der Fig. 1 und
Fig. 3 ein waagerechter Schnitt in Richtung der Linie 7-8 der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen die Beschickungsvorrichtung in Längs- und Querschnitt.
Die mittlere Säule für die Zuführung der Luft ist fortgelassen und die Beschickungskammer bis zwischen die beiden Kessel gehoben, so dafs die Feuerung vollständig frei liegt. Die Luft wird in den Aschenfall unter dem Rost vermöge eines Dampfstrahlgebläses D (Fig. 2) eingeführt.
Die Beschickungsvorrichtung besteht aus einer feststehenden Trommel i, auf welcher eine zweite Trommel j mit verschieden breiten Vertiefungen ο (Fig. 4) sich drehen kann. In die Vertiefungen ο fallen die Kohlenstückchen und werden nach einer halben Drehung der Trommel j nach unten wieder entlassen. Um zu verhindern, dafs die Kohle bei etwaiger backiger Beschaffenheit in den Oeffnungen ο fest sitzen bleibt, ist an der Trommel i eine Klappe z1 angeordnet, welche der Wirkung einer Feder i'2 unterworfen ist, so dafs sich die Klappe z'1 bei jedesmaligem Weiterdrehen der Trommel j um eine Vertiefung ο nach unten bewegt und dabei die Kohle selbstthätig aus der Oeffhung 0 herausdrückt. Jede Reihe der Vertiefungen befördert die Kohle nach den einzelnen schräg liegenden Beschickungskanälenp (Fig. 2) in der Weise, dafs die schmaleren Kanäle ρ mit den schmaleren Oeffnungen 0, die breiteren Kanäle ρ mit den breiteren Oeffnungen ο verbunden sind, zum Zweck, auf der an Flächengröfse zunehmenden Aufsenseite des Rostes eine gleichmäfsige Beschickung mit Kohle zu bewirken. Die Beschickungskanäle ρ (Fig. 2), welche alle an einer Stange q aufgehängt sind, können eine pendelnde Bewegung vermöge des Excenters r ausführen. Hiernach fällt die Kohle auf den schräg liegenden Kanälen ρ allmälig herunter.
Der Beschickungskanal ist in einer Kammer F gelagert, welche auf allen Seiten durch eine Schicht feuerfesten Stoffes geschützt ist. An dieser Kammer ist seitlich der Kanal G (Fig. 1) vorgesehen, durch welchen die secundäre Luft der Feuerung zugeführt wird. Die Kammer F

Claims (1)

  1. ist zwischen den Kesseln an Stangen ν aufgehängt, welche durch einen Querträger gehalten werden.
    Patenτ-AnsρRüche:
    An der durch das Patent Nr. 94818 geschützten Feuerung die Anordnung der Beschickungsvorrichtung, bestehend in einer sich bewegenden Trommel (j) mit verschieden breiten Vertiefungen (0), welche mit den verschieden breiten Beschickungskanälen (p) in der Weise in Verbindung steht, dafs die schmaleren Oeffnungen (o) mit den schmaleren Kanälen (p) und die breiteren Oeffnungen (0) mit den breiteren Kanälen (p) gleichliegen, zum Zweck, eine gleichmäfsige Vertheilung der Kohle auf dem Rost zu erreichen.
    An der Vorrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung einer unter Federdruck stehenden Klappe (V-) an der feststehenden Trommel (i), um ein Herausdrücken der Kohle bei backigem Zustande zu erreichen. An der Vorrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung eines Excenters (rj, welches die an Stangen (q) angehängten Kanäle (pj in pendelnde Bewegung versetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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