DE99107C - - Google Patents

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DE99107C
DE99107C DENDAT99107D DE99107DA DE99107C DE 99107 C DE99107 C DE 99107C DE NDAT99107 D DENDAT99107 D DE NDAT99107D DE 99107D A DE99107D A DE 99107DA DE 99107 C DE99107 C DE 99107C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/02Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
    • B62H5/06Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism acting on the front wheel fork or steering head tube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Feststellvorrichtung für das Vorderrad von Fahrrädern als Sicherung gegen Diebstahl, die darin besteht, . dafs dem Vorderrad eine von seiner normalen Stellung abweichende Stellung gegeben wird. Durch einen besonderen Schlüssel wird alsdann diese Stellung des Vorderrades gesichert, welche Sperre nur mittelst desselben Schlüssels, der beständig im Besitz des Fahrradeigenthümers bleibt, auszulösen ist.
Die Einrichtung und Wirkungsweise der Feststellvorrichtung ist im Wesentlichen folgende:
Im vorderen Rohrtheil α des Fahrradgestelles wird in bekannter Weise ein zweites Rohr, der Lenkstangenschaft b, geführt, welcher an seinem oberen Ende die Lenkstange und an seinem unteren Ende die Vorderradgabel mit dem Vorderrade derart trägt, dafs jede Drehung der Lenkstange dem Vorderrade mitgetheilt wird.
Im Innern des Rohrtheiles α befindet sich ein Ring c, welcher mit abwärts gerichteten Zähnen versehen ist. In die Zähne des Ringes c können entsprechende Zähne eines Ringes d eingreifen, welcher auf der Aufsenseite des Rohres b derart gelagert ist, dafs derselbe sich mit dem Rohre drehen mufs, jedoch einer geringen Bewegung in axialer Richtung fähig ist, welche genügt, um denselben mit dem Zahnring c zu kuppeln bezw. von dem Ringe zu entkuppeln.
Zu diesem Zwecke dient ein von dem Ringe d getragener Bolzen e, welcher in Längsschlitzen f des Rohres b geführt wird.
Dieser Bolzen e führt gleichzeitig durch eine in dem Rohre b gelagerte Hülse g derart hindurch, dafs der Ring d jeder axialen Verschiebung der Hülse d folgen mufs.
Eine im Innern der' Hülse g angeordnete Feder h stützt sich mit ihrem unteren Ende auf einen Zapfen i, welcher an der Aufsenseite in bekannter Weise eine Oese k zur Führung der Bremsstange trägt. Das obere Ende der Feder h stützt sich gegen den vorerwähnten Bolzen e, so dafs also die Feder stets bestrebt ist, die Hülse g mit dem Ring d nach aufwärts zu pressen und dadurch den letzteren mit dem Ring c an der Innenwandung des Rohres α zu verkuppeln.
Am unteren Ende der Hülse g befindet sich eine Oeffhung /, in welche der Bart m eines durch eine seitliche Oeffnung einzuführenden besonderen Schlüssels η eingreifen kann. Dreht man nun den Schlüssel η in die in Fig. 8 dargestellte Stellung, so wird die Hülse g der Wirkung der Feder h entgegen nach abwärts gezogen und somit der Ring d aus den Zähnen des Ringes c herausgezogen. In dieser Stellung ist also die Lenkstange mit dem Rohre d und dem Vorderrade frei drehbar. Zieht man in dieser Stellung den Schlüssel η aus dem Schlüsselloch heraus, so schnappt eine Feder ο der Hülse g über die untere Kante des Schlüsselloches ein und hält die Hülse g in dieser untersten Stellung fest, so dafs also eine unbeabsichtigte Feststellung des Vorderrades während der Fahrt ausgeschlossen ist.
Will man das Fahrrad gegen Diebstahl sichern, so giebt man der Lenkstange und
damit dem Vorderrade eine solche Drehung, dafs dasselbe sich quer zur Fahrrichtung stellt. Hierauf führt man den Schlüssel η in das Schlüsselloch ein, wobei der Bart m in die Oeffnung / der Hülse g eingreift und der Schlüsselrand die Feder ο zurückdrückt. Dreht man den Schlüssel um i8o°, so wird die Hülse g durch die Wirkung der Feder h derart nach aufwärts geprefst, dafs sich die Zahnringe c und d mit einander kuppeln und somit jede Drehung des Vorderrades bezw. der Lenkstange verhindert wird, worauf der Schlüssel abgezogen wird. Das Fahrrad kann nur dann wieder benutzt werden, wenn mittelst desselben oder eines gleichen Schlüssels η die Sperre aufgehoben wird.
In beiliegender Zeichnung ist die Feststellvorrichtung durch
Fig. ι in Seitenansicht,
Fig. 2 in einem Verticalschnitt zur Darstellung gelangt.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt in vergröfsertem Mafsstabe senkrecht zu dem Schnitt nach Fig. 2.
Fig. 4 stellt eine Einzelansicht der Hülse g und
Fig. 5 eine solche des Schlüssels η dar.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Zahnringe c und d in entkuppeltem und gekuppeltem Zustande.
Die Feststellvorrichtung gemä'fs vorliegender Darstellung bietet noch den weiteren Vortheil, dafs dieselbe von aufsen nicht zu sehen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feststellvorrichtung für das Vorderrad von Fahrrädern u. dgl. Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein im Innern des Lenkstangenschaftes (b) verschiebbarer gezahnter Ring (d) in die entsprechenden Zähne eines an der Innenwandung des Führungsrohres befestigten Zahnringes (c) eingreifen kann, wobei der verschiebbare Ring (d) durch einen Bolzen mit einer Hülse (g) verbunden ist und diese Hülse mit dem Zahnring (d) durch einen Sonderschlüssel behufs Entkuppelung nach abwärts bewegt werden kann, welche Stellung nach Entfernung des Schlüssels durch Einschnappen einer Feder (0) in das Schlüsselloch gesichert wird, während nach Zurückdrücken dieser Feder durch den Schlüssel die Kuppelung der beiden Zahnringe durch die Spannkraft einer Feder (h) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19501000C1 (de) * 1995-01-14 1996-05-15 Dietrich Gerhard Ellsaeser Fahrradseitenständer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19501000C1 (de) * 1995-01-14 1996-05-15 Dietrich Gerhard Ellsaeser Fahrradseitenständer

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