DE99018C - - Google Patents

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DE99018C
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstkassirende Fernsprecheinrichtung.
Bei derselben wird die Centralstation durch Bethä'tigung eines Druckknopfes benachrichtigt, dafs ein Anschlufs gewünscht wird, worauf dieselbe durch ein Glockenzeichen antwortet. Nachdem dann der Hörer abgehängt ist, wird ein bestimmtes Geldstück in einen Schlitz geworfen und dadurch die Sprechleitung geschlossen. Nach Beendigung des Gesprächs wird dann der Hörer wieder aufgehängt und in üblicher Weise das Schlufszeichen gegeben. Der durch den Hörer belastete Hebel giebt dann das Geldstück frei, so dafs dasselbe in einen Sammelkasten fallen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung bedeutet:
A den Hörer, B den Aufhängehebel für denselben, C das Mikrophon und D einen die Hauptleitung mit der Batterie d verbindenden Druckknopf.
Der Aufhängehebel B für den Hörer besitzt eine über seinen Drehpunkt X hinausgehende Verlängerung B\ deren freies Ende das Gegengewicht G trägt.
Aufserdem ist an dem Hebel B bezw. auch an der Verlängerung JS1 ein abwärts gebogener Arm Br· vorgesehen, dessen unteres Ende zum Festhalten der eingeworfenen Münze geeignet gestaltet ist.
Wünscht nun ein Theilnehmer zu sprechen, so drückt er zunächst auf den Knopf D, wodurch ein Strom in die mit vollen Linien gezeichnete Leitung χ gesandt wird, und wartet die von der Centralstation gegebene Antwort ab, welche in einem Signal des Weckers/ besteht.
Darauf hängt der Theilnehmer seinen Hörer ab und wirft das erforderliche Geldstück b in den freigewordenen Schlitz a des Apparats. Bei abgenommenem Hörer stellt der Hebel jB in seiner oberen Lage die Verbindung mit der in punktirten Linien gezeichneten Sprechleitungj^ her, so dafs bei eingeworfenem und von dem Arm B2 festgehaltenem Geldstück die Sprechleitung vollständig geschlossen ist. Das Gespräch kann nun stattfinden.
Nachdem dasselbe beendet ist, wird der Fernhörer wieder an den Hebel B gehängt und das Schlufszeichen gegeben. Der Fernhörer besitzt das Uebergewicht über das Gegengewicht G, so dafs der Arm B2 das Geldstück freigiebt, worauf dasselbe in den Sammelkasten fällt.
Statt einer bestimmten Münze könnte man auch eine Metallmarke von bestimmter Gröfse verwenden, so dafs zwecks Ermittelung der Zahl der geführten Gespräche einfach die Zählung der eingeworfenen Metallmarken genügt.
Man wird zweckmäfsig Vorkehrungen treffen, dafs der Einwurfsschlitz α nur zur geeigneten Zeit freigegeben wird. In der Zeichnung ist zu diesem Zweck ein mit dem Hebel B verbundener Schieber b1 angedeutet, welcher den Schlitz α in der unteren Lage des Hebels B verschliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstkassirende Fernsprecheinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in bekannter Weise den Schlufs der Sprechleitung (jr) vermittelndes Geldstück (b) nach dem Abhängen des Fernhörers (A) von einem am Aufhängungshebel (B) angeordneten Arm (B2) festgehalten und nach Beendigung des Gesprächs durch Anhängen des Hörers freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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