DE98564C - - Google Patents

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DE98564C
DE98564C DENDAT98564D DE98564DC DE98564C DE 98564 C DE98564 C DE 98564C DE NDAT98564 D DENDAT98564 D DE NDAT98564D DE 98564D C DE98564D C DE 98564DC DE 98564 C DE98564 C DE 98564C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/08Percussion musical instruments
    • G10F1/10Carillons

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  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instromente.
Zusatz zum Patente Λί 93054 vom 3. Oktober 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1897 ab. Längste Dauer: 2. Oktober 1911.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mechanisches Musikwerk der durch Patent Nr. 93054 geschützten Art, bei welchem die Zuführung der Kugeln mittelst eines durchlochten Notenblattes bewirkt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 bis 6 schematisch verschiedene Arten der Zuführung. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 ist statt der Stiftenwalze und der Sternrädchen ein Notenblatt angeordnet, welches durch die Zuführungsrohre in der Pfeilrichtung quer hindurchgeführt wird, so dafs, wenn ein im Notenblatt vorhandenes Loch Z1 in die Rohröffnung tritt, die Kugeln frei nach unten fallen können. Damit nicht mehr als eine oder zwei Kugeln auf einmal fallen können, sind am Notenblatt die Häkchen m bezw. m1 angeordnet, die durch einen Schlitz t, Fig. 3, hindurchgehen können. Dieselben sind so gestellt, dafs der waagrechte Theil über dem Loch Z1 des Notenblattes steht und, indem sich dieser Theil zwischen die im Rohr η befindlichen Kugeln schiebt, in dem Augenblick, in welchem das Loch Z1 mit der Höhlung des Rohres übereinstimmt, die über ihm befindlichen Kugeln am Herabfallen verhindert und nur die unter ihm liegende durch das Loch im Notenblatt nach unten fallen läfst (s. Fig. 2).
Eine weitere Ausführung ist in Fig. 4 und 5 gezeigt, wobei ebenfalls ein Notenblatt angewendet ist, welches quer durch die Rohre η in der Pfeilrichtung geführt wird und durch seine Oeffhungen Z1 die Kugeln nach unten fallen läfst. Um alle im oberen Rohr befindlichen Kugeln am Herabfallen zu hindern und immer nur eine auszulösen, besteht hier die Einrichtung in einem um eine Achse ο am unteren Theil w1 des Fallrohres befestigten drehbaren Bügel, welcher mit seinem gebogenen Hebelarm ρ in das Innere des Rohres κ hineingreift und den Kugeln in der Stellung der Fig. 4 des Notenblattes als Stütze dient, der andere Hebelarm p1 stützt sich von unten gegen das Notenblatt und hält infolge dessen den Hebel in seiner Lage so lange fest, bis das Loch Z1 in die Stellung der Fig. 5 gelangt. In dieser Stellung kann der Hebelarm p1 durch das Loch nach oben treten und die auf ihm ruhende Kugel fällt frei nach unten, während die im Rohr η befindlichen eine Stütze auf dem Notenblatt Z finden.
Fig. 6 zeigt eine Anordnung, bei der das Notenblatt / nicht quer durch das Rohr η, sondern parallel dazu in der Pfeilrichtung geführt ist. Es sind zur Unterstützung bezw. Zuführung der Kugeln zwei Schieber q q1 vorhanden, die das Rohr quer durchdringen und in der gezeichneten Stellung die Kugel am Herabfallen hindern. Federn r treiben sie in der Richtung gegen das Notenblatt vor, so dafs,
wenn ein Loch /' vor die schräge Nase s des oberen Schiebers gelangt, dieser vorgeschnellt wird und die Kugeln um eine Kugellänge nach unten gleiten lä'fst, worauf sie sich auf den zweiten Schieber q1 stützen. Bei Weiterbewegung des Notenblattes wird infolge der schrägen Nase s des Schiebers q dieser zunächst zurückgedrängt, so dafs die über ihm befindlichen Kugeln wieder von ihm getragen werden, und erst wenn das Loch Z1 vor die Nase des Schiebers ql gelangt, kann auch dieser vorschnellen, so dafs die zwischen beiden befindliche Kugel durch die Oeffnung des unteren Schiebers frei nach unten auf den Klangkörper fallen kann. Bei Weiterbewegung des Notenblattes wird dann auch der Schieber q1 wieder zurückgezogen u. s. f.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mechanisches Musikwerk der unter Nr. 93054 geschützten Art, bei welchem das Einführen der Kugeln in die Fallrohre zum Anschlagen der Tonerzeuger nicht durch Stiftenwalzen und Sternra'dchen, sondern mit Hülfe von gelochten Notenblättern bewirkt wird, wobei die Lochplatten entweder unmittelbar (Fig. 1 bis 5) oder unter Vermittelung von Zwischenmechanismen (Fig. 6) die Kugelleitungen abschliefsen oder freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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