DE98561C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0261—Control of the fuel supply
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zuführungsvorrichtung für die Kohlenwasserstoff-
bezw. Brennstoffflüssigkeit, welche, vergast und mit Luft vermischt, zum Betriebe
einer Gasmaschine dient. Bei dieser Maschine sind drei Arbeitscylinder parallelachsig um die
Maschinenwelle herum angeordnet, welche mittelst eines sich drehenden Hahnes gesteuert
werden. Mit Hülfe des Steuerungshahnes wird das Gemisch aus einem Kanal bezw. einem
Gemischvorraum angesaugt, an welchem die den Erfindungsgegenstand bildende Zuführungsvorrichtung
mit einem sich drehenden Rundschieber sich anschliefst. In den am Umfang des Rundschiebers vorgesehenen, zeitweise unter
den Speiseeinlauf vorbeitretenden Kammern bezw. Zuführtaschen bewegen sich durch den
Maschinenregler bethätigte verschiebbare Stöpsel, welche bewirken, dafs bei Geschwindigkeitsänderungen der Maschine die Kämmern mehr
oder weniger flüssigen Brennstoff der Maschine zuführen.
Die Maschine ist auf den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht, theilweise im
Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie b-b von Fig.i,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie c-c von Fig. i,
Fig. 4 einen Schnitt durch den als Flüssigkeitsspeiser dienenden Rundschieber nebst Zubehör,
r Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie f-f
von Fig. 4.
Fig. 6 und 7 stellen den Rundschieberkörper für sich allein mit Speiseregelungsvorrichtungen
dar.
Der Rundschieber 36 l wird von dem Zahnrad
17 der Antriebswelle mittelst eines auf der Spindel 43 des Schieberkörpers festgekeilten
Zahnrades 47 angetrieben. Dieser Rundschieber befördert die zur Bildung des Treibmittels
nöthige Menge von Flüssigkeit nach der Mischkammer und dann nach der Steuerung, kurz
bevor die Zündung stattfindet.
Die Flüssigkeit tritt durch das Rohr P2 bei 41 in den trichterförmigen, am Rundschieber
361 anschliefsenden Behälter 40 ein
und fliefst dann in eine der Kammern oder Taschen 37 des sich drehenden Kükens 361
und wird von diesem nach dem Raum P1 (Fig. 3) gefördert. Hier wird dieselbe auf eine
winkelförmige, mit Fangrinne 49 versehene Vertheilungsplatte S geschüttet und bildet mit
der durch P3 hinzugeführten Luft das zündfähige Gemisch, welches vom Kolben angesaugt
wird. Das Kükengehänge 36 ist mit einem Deckel 45 versehen, und mittelst Feder 48 wird
der Küken in der gehörigen Lage gehalten.
Die Flüssigkeitszufuhr wird dadurch geregelt, dafs die Speisetaschen oder Kammern 37
mittelst verstellbarer Bodenstöpsel 3711 dem .Gang der Maschine entsprechend verkleinert
bezw. vergröfsert werden, und zwar geschieht dies mittelst der Stange 54, welche durch die
Kükennabe 43 hindurchragt und mit einem geeigneten Regler R in Verbindung steht (Fig. 1).
Die Stange 54 ragt in den hohlen Küken hinein und ist darin mit radialen Flügeln
5 1 ) 52>
53 versehen, in welchem schräge Schlitze 55 angebracht sind. Die verschiebbaren
Bodenstöpsel 37: der Kammern 37, 38, 39 stehen durch an ihrem inneren Kopf vorspringende
Stifte 56 mit den Schlitzen in Eingriff, und zwar Stöpsel 37' mit dem Flügel 51,
38 und 39 mit den Flügeln 52 und 53. Wie nun aus Fig. 4 deutlich ersichtlich ist, kann
man die Stellung der Böden sämmtlicher Kammern und somit die Gröfse der letzteren
durch Verschiebung der Stange 54 unter Vermittelung der Schlitze 55 verändern, wodurch
mehr oder weniger Flüssigkeit dem Mischraum zugeführt wird.
Zur Bethätigung der Stange 54 dient ein geeigneter Regler. Auf der Zeichnung ist ein
Regler R dargestellt (Fig. 1 und 2), welcher aus zwei Gewichten 73 besteht, die mittelst
Feder 74 verbunden sind und durch an dem Gehäuse 70 drehbar gelagerte Hebel 72 mit
der Ringnuth einer auf der Welle D verschiebbaren Hülse 60 in Eingriff stehen. Mit
einer zweiten Ringnuth dieser Hülse steht der Stift bezw. die Rolle 61 eines Winkelhebels 62
in Eingriff, welcher am unteren Ende in die Ringnuth einer auf der Stange 54 verstellbaren
Hülse greift. Die Spindel 63 ist nach oben verlängert und mit einem Rädchen 65 versehen,
mittelst dessen dieselbe gedreht werden kann, um die Flüssigkeitsmenge mit der Hand
regeln bezw. beim Anhalten der Maschine gänzlich abschneiden zu können. Um die Spindel 63 in einer bestimmten gewünschten
Stellung zu sichern, ist auf derselben' ein Bund gleitbar, jedoch nicht drehbar befestigt, welches
mit Zähnen an der unteren Fläche versehen ist und durch eine Feder 66 gegen entsprechende
Verzahnung der oberen Fläche des Stützarmes 64 gehalten wird.
Am unteren Ende der Spindel 63 ist ein excentrischer Stift angeordnet, welcher als
Drehpunkt für den doppelarmigen Hebel 62 dient. Beim Drehen der Spindel 63 können
. die Schubgrenzen, in welchen sich die Spindel 54 unter dem Einflufs des Reglers bewegt,
dadurch bestimmt werden bezw. die Flüssigkeitszufuhr ganz abgestellt werden, dafs man den
Drehpunkt des Hebels 62 (den Excenterstift) verlegt.
Wenn die Gewichte 73 durch erhöhte Geschwindigkeit der Maschine aus einander getrieben
werden, wird die Stange 54 nach rechts (Fig. 4) verschoben und die Menge der
dem Durchsaugraum 42 zugeführten Flüssigkeit verringert.
Die Gaseinlafsöffnung 13 des Steuerungsgehäuses E1 steht mit der Kammer P1 durch
den Raum 42 in Verbindung, welcher als eigentlicher Mischraum für den Brennstoff und
die Luft dient. Durch den Kanal 15 in dem Steuerungshahn E wird das Gemisch je nach
der Einstellung dem Cylinder C1 C"2 C3 durch die Kanäle C1C2C3 zugeleitet, während ein
Steuerungskanal dieselben Cylinder bezw. Cylinderwege abwechselungsweise mit dem Auspuff
in Verkehr setzt, der durch den den Ringkanal 141 umschliefsenden Kanal 14 und
das Rohr P gebildet wird. Das Gehäuse E1
ist mit einem Deckel 21 versehen, in welchem eine Feder 22 angebracht ist, die vermittelst
Bundes 23 an der Spindel 19 dazu dient, den Küken gehörig in das Gehäuse hineinzudrücken.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Zuführungsvorrichtung für die Brennstoffflüssigkeit bei mehrcylindrigen Kohlenwasserstoffmaschinen, gekennzeichnet durch einen mit mehreren radial gebohrten Taschen 37) 38, 39 versehenen Hahn 361Z deren Böden verschiebbare Stöpsel 371, 381, 391 bilden, welche mittelst der auf einer vom Regler bethätigten Schubstange .54 sitzenden und mit schrägen Schlitzen versehenen Platten 51, 52, 53 so eingestellt werden, dafs die Aufnahmefähigkeit der Taschen der Geschwindigkeit der Maschine entsprechend geändert wird.
- 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die vom Regler bethätigte Schubstange 54 von Hand eingestellt und in bestimmter Lage festgehalten werden kann zum Zweck, die Veränderung der Aufnahmefähigkeit der Taschen innerhalb enger Grenzen zu regeln oder durch vollständigesAusschieben der Stöpsel 3 7a, 381, 39' die Flüssigkeitszufuhr und damit den Betrieb der Maschine abzustellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98561C true DE98561C (de) |
Family
ID=369520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98561D Active DE98561C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98561C (de) |
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0
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