DE980109C - - Google Patents

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DE980109C DE1953980109 DE980109A DE980109C DE 980109 C DE980109 C DE 980109C DE 1953980109 DE1953980109 DE 1953980109 DE 980109 A DE980109 A DE 980109A DE 980109 C DE980109 C DE 980109C
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Description

  • Es ist weiterhin ein Oberflächenmeßgerät bekannt (USA.-Patentschrift 2 397 923), bei dem eine bestimmte Grenzwertspannung eingestellt wird und die Zeitspannen bestimmt werden, in denen die zuvor einer Vollweggleichrichtung unterworfene Meßspannung diese Grenzwertspannung übersteigt. Man kommt auf diese Weise zu einem Oberflächenmaß, das eine gewisse Ahnlichkeit mit dem Traganteil besitzt. Für die Ermittlung der Rauhtiefe ist das bei diesem bekannten Gerät verwendete Prinzip einer von Hand fest eingestellten Vergleichsspannung ungeeignet, da sich eine solche fest vorgegebene Vergleichsspannung wes ensgemäß nicht selbsttätig dem schwankenden Spitzenveriauf einer dem Oberflächenprofil entsprechenden Meßspannung anpaßt.
  • Gegenstand eines älteren Schutzrechts (deutsches Patent 977 396) ist weiterhin ein Oberflächenmeßgerät, bei dem zur Ermittlung der größten Höhe der den Welligkeitsanteil und den Rauhheitsanteil aufweisenden Meßspannung ein Kondensator mit einer vorgeschalteten Diode und zur Ermittlung der Glättungsgröße ein auf den dieser entsprechenden Mittelwert aufladbarer Kondensator vorgesehen ist. In diesem älteren Recht sind jedoch keine Maßnahmen im einzelnen offenbart, wie die für die Ermittlung der größten Höhe notwendige Einstellung einer Bezugslinie auf die Spitzen bzw. Täler der Meßspannung erfolgen soll.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Oberflächenmeßgerät der eingangs genannten Art unter Vermeidung der Mängel der bekannten Ausführungen so auszubilden, daß mehrere mikrogeometrische Oberflächenmaße, darunter die mikrogeometrischen Oberflächenmaße der Rauhtiefe und der Glättungstiefe oder der mittleren Rauhtiefe, auf einfache Weise, rein elektrisch ermittelt und auf einem Zeigerinstrument zur Anzeige gebracht werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vereinigung folgender Merkmale dadurch gelöst, daß an den Kondensator des zur Trennung von Welligkeitsanteil und Rauheitsanteil der Meßspannung dienenden RC-Gliedes eine Diode angeschlossen ist, durch die das von einer Oberflächenbezugsfläche herrührende Nulipotential der vor dem Kondensator vorhandenen Meßspannung zur Ermittlung eines von einer anderen Oberfiächenbezugsfiäche (z. B. Grundfläche) ausgehenden Oberflächenmaßes entsprechend verschoben wird, und daß durch diese verschobene Meßspannung einerseits ein zur Messung der Rauhtiefe dienender Kondensator über ein gesteuertes Ventil auf den Spitzenwert der verschobenen Meßspannung und andererseits ein zur Messung eines mittleren Ob erflächenmaß es (Glättungstiefe oder mittlere Rauhtiefe) dienender Kondensator über Lade-und Entladewiderstand auf einen Mittelwert der verschobenen Meßspannung aufladbar ist.
  • Aus anderem Zusammenhang, nämlich zur Spannungsgleichrichtung (insbesondere in der sogenannten Greinacher-Spannungsverdopplungs-Schaltung) ist bereits die Kombination eines Kondensators mit zwei nachgeschalteten Dioden bekannt. Dabei handelt es sich jedoch grundsätzlich um die Gleichrichtung von nach Amplitude, Kurvenform und Frequenz regelmäßigen Wechselspannungen.
  • Eine andere bekannte Anwendungsmöglichkeit eines Kondensators mit nachgeschalteter Diode besteht in der Hell-Dunkel-Steuerung einer Fernsehröhre. Hier dienen die beiden genannten Schaltungselemente dazu, unabhängig vom jeweiligen Impuls-Pausen-Verhältnis der Steuerspannung sicherzustellen, daß sich auf dem Bildschirm der erforderliche Schwarz-Weiß-Kontrast und kein Grauwert einstellt.
  • Demgegenüber erfüllt beim erfindungsgemäßen Oberflächenmeßgerät der fragliche Kondensator eine doppelte Funktion. Indem er nur den Rauhheitsanteil der Meßspannung durchläßt, den Welligkeitsanteil dagegen abblockt, ermöglicht er einerseits die gesonderte Messung von mikrogeometrischen und makrogeometrischen Oberflächenmaßen. Zur Bestimmung der makrogeometrischen Oberflächenmaße wird die vor dem Kondensator vorhandene Meßspannung unmittelbar in die Rechenschaltung übertragen. Andererseits bildet der Kondensator zusammen mit der dahinter angeordneten Diode eine Schaltungsgruppe, die selbsttätig die für die Bestimmung der mikrogeometrischen Oberflächenmaße erforderlichen Bezugspotentiale erzeugt. Zu diesem Zweck bildet der Kondensator zunächst ein durch den Schwerpunkt der Meßspannung verlaufendes mittleres Nuilpotential, das dann durch die Diode an die Grundfläche oder an die Hüllfläche der Meßspannung verschoben wird. Auf diese Weise wird selbsttätig - und zwar auch bei schwankenden Spitzenwerten der nach Amplitude, Kurvenform und Frequenz ganz unregelmäßigen Meßspannung - ein Bezugspotential eingestellt, von dem aus beispielsweise die mikrogeometrischen Oberflächenmaße der Rauhtiefe, Glättungstiefe, mittleren Rauhtiefe usw. auf rein elektrischem Wege errechnet und auf einem Zeigerinstrument direkt angezeigt werden können.
  • Dabei ist es möglich, vor Errechnung und Anzeige der verschiedenen Oberflächenmaße zum Teil dieselben Schaltungselemente der Rechen- und Anzeigeschaltung zu verwenden.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Abb. 1 einPrinzipschaltbilddes erfindungsgemäßen Oberflächenmeßgerätes, A b b. 2 verschiedene Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise, Ab b. 3 eine Tabelle, aus der die Schalterstellungen für die einzelnen Meßvorgänge ersichtlich sind.
  • Auf der Hüllfläche der Oberfläche 1 gleitet der Tastkopf 2 mit dem Tastfühler 3. Der elektromechanische Tastkopf 2 ist in einer elektrischen Brückenschaltung 4 angeordnet.
  • Der Brückenschaltung 4 wird von einem Generator 5 eine elektrische Wechselspannung-(Trägerfrequenzspannung) zugeführt, die durch die Bewegungen des Tastfühlers 3 proportional dem Oberflächenprofil moduliert wird. Die modulierte Wechselspannung wird anschließend in einem Verstärker 6 verstärkt.
  • Abb. 2 a und 2b veranschaulichen dies: Abb. 2 a zeigt das Profil der Oberfläche 41, die Hüllfläche 42 dieses Profils sowie die Rauhtiefe 43. Durch Modulation der vom Generator 5 gelieferten Trägerfrequenzspannung entsprechend den Auslenkungen des Tastfühlers 3 erhält man die in A b b. 2 b dargestellte modulierte Wechselspannung, deren Hüllkurve 44 in der unteren Hälfte dem Oberflächenprofil entspricht.
  • Diese modulierte Wechselspannung wird dem Demodulator 7 zugeführt, der gleichzeitig an den Gene-.rator 5 angeschlossen ist. Am Ausgang des Demodulators 7, dem noch ein Filter 8 nachgeschaltet ist, erhält man zwischen den Klemmen a des Schalters S7 die in Ab b. 2 c dargestellte, zwischen Null und positiven Spannungswerten pulsierende Profilkurvenspannung, während an den Klemmen b des Schalters S7 demgemäß die in A b b. 2 d dargestellte, zwischen Null und negativen Spannungswerten pulsierende Profilkurvenspannung liegt. Von diesen beiden Kurven stimmt die Kurve 47 (A b b. 2 d) mit dem Oberflächenprofil überein, während die Kurve 45 (A b b. 2 c) umgekehrt verläuft.
  • Nun müssen der im folgenden näher erläuterten, als wesentliche Elemente eine Elektronenröhre 17, ein Röhrenvoltmeter 19 und ein Anzeigeinstrument 20 enthaltenden Anzeigeschaltung positive Gleichspannungswerte zugeführt werden (die Meßspannung wird dem Gitter der Röhre 17 zugeführt). Die in Abb. 2 c dargestellte Kurve 45 besitzt bereits diese erforderliche positive Polarität und kann daher unverändert benutzt werden, allerdings nur zur Anzeige der Wellentiefe, der (maximalen) Rauhtiefe und der Glättungstiefe, nicht dagegen zur Anzeige der mittleren Rauhtiefe, für deren Bestimmung vielmehr - wie noch dargelegt wird - die Kurve 47 gemäß Abb. 2 d benötigt wird.
  • Zur Bestimmung der Wellentiefe und der Rauhtiefe kann - wie ein Vergleich von A b b. 2 c und A b b. 2d zeigt - ohne weiteres die Kurve 45 (A b b. 2 c) benutzt werden, da sie die gleichen Tiefenmaße wie die dem Oberflächenprofil entsprechende Kurve 47 (Abb. 2 d) liefert. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß die Rauhtiefe 43 (A b b. 2 a) der Abstand des Grundprofils (d. h. einer an die Täler des Oberflächengebirges gelegten Linie) vom Bezugsprofil 42 ist.
  • Auch die Bestimmung der Glättungstiefe (d. h. des mittleren Abstandes des Bezugsprofils 48 vom Istprofil 47 kann an Hand der Kurve 45 gemäß Abb. 2c vorgenommen werden. Zur Bestimmung der Glättungstiefe wird der Luftraum des Oberflächengebirges auf die Hüllfläche eingeebnet und der sich hierbei ergebende Abstand von der Hüllfläche (Linie 48 in Ab b. 2 d) gemessen. Derselbe Abstand ergibt sich in Abb. 2 c beim Einebnen der Kurve 45 zwischen der die eingeebnete Kurve darstellenden Linie 46 und dem Nullpotential.
  • Die mittlere Rauhtiefe, d. h. der Mittelwert des Oberflächenprofils, bezogen auf das Grundproffl, läßt sich dagegen nur ausgehend von der Kurve 47 (A b b. 2 d) erhalten. Da die Anzeigeschaltung - wie erwähnt - nur auf positive Spannungswerte anspricht, muß die Kurve 47 zunächst verschoben werden. Dies erfolgt mit Hilfe eines Kondensators 9 und einer Diode 12. Denkt man sich zunächst die Diode 12 weg, so ergibt sich zwischen dem rechten Belag des Kondensators 9 und dem Schalter S4 die in A b b. 2 e dargestellte, zwischen positiven und negativen Werten wechselnde Spannung 50, durch deren Schwerpunkt die Null-Linie 49 verläuft. Durch die Diode 12 wird diese Spannungskurve 50 vollständig in den positiven Bereich verschoben, so daß sich die Spannungskurve 51 und die gleichfalls im positiven Bereich liegende Schwerpunktlinie 52 ergeben.
  • Im folgenden seien die zur Bestimmung der maximalen Wellen- und Rauhtiefe dienenden Elemente des Oberflächenmeßgerätes näher erläutert. Man kann zu diesem Zweck einen Kondensator über eine Diode aufladen und die Spannung des Kondensators mittels eines Röhrenvoltmeters anzeigen. Dabei verbraucht jedoch die Diode Leistung aus dem Meßkreis.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist daher statt einer Diode eine als Triode ausgebildete Elektronenröhre 17 vorgesehen. Da in ihrem Kathodenkreis nur der aufzuladende Kondensator 23 liegt, ist sie wegen des dadurch bedingten großen Kathodenwiderstandes stark gegengekoppelt und arbeitet daher nicht als Verstärkerröhre, sondern als ein ganz linear von Null ausgehender, leistungslos gesteuerter, veränderlicher Widerstand.
  • Die an dem Kondensator 23 entstehende Ladespannung wird dem Gitter eines Röhrenvoltmeters 19 zugeführt. Es besteht nun die Möglichkeit, daß durch die Rückwirkung der Anode des Röhrenvoltmeters 19 auf das Gitter ein Gitterstrom fließt, der den Kondensator 23 in unerwünschter Weise (da nicht meßwertentsprechend) auflädt. Man könnte daran denken, diesen Nachteil durch einen Parallelwiderstand 24 zu beseitigen, was jedoch nicht zum Erfolg führt, da die Gitterströme nicht konstant sind. Auch eine Vergrößerung des Kondensators 23 wäre mit Nachteilen verbunden, die hierdurch die Anzeigeempfindlichkeit sinkt.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die nicht dem Meßwert zugeordneten Störungen durch einen besonderen Kompensationskreis von der Einwirkung auf das Anzeige-Instrument ausgeschlossen.
  • Zu diesem Zweck ist bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel eine zweite Röhre 18 vorgesehen, die in ihrem Kathodenkreis einen Kondensator 27 derselben Größe wie der Kondensator 23 besitzt. Das Gitter dieser Röhrel8 erhält über Widerstände 31 und 32 eine feste Vorspannung, so daß die Röhre 18 in der Grundeinstellung die Wirkung der Röhre 17 auf das Anzeigeinstrument 20 kompensiert. Wird der Kondensator 23 durch Gitterströme aufgeladen, so geschieht dies in gleicher Weise auch hinsichtlich des Kondensators 27. Die Anzeige des in Differenzschaltung im Ausgangskreis des Röhrenvoltmeters 19 liegenden Instrumentes 20 wird somit nicht beeinträchtigt.
  • Ist die Anzeigeschaltung durch die Schalter S5 und S6 auf die Kondensatoren 23 und 27 geschaltet, so bleibt das Instrument 20 auf dem Meßwert stehen, was im folgenden als »festgehaltene Anzeige« bezeichnet wird. Durch Parallelschaltung der Widerstände 24 und 28 zu den Kondensatoren 25 und 29 (Stellung b) oder durch alleinige Einschaltung der Widerstände 26 bzw. 30 (Stellung c) kann man dagegen erreichen, daß der Zeiger des Instrumentes 20 dem Verlauf des Meßwertes mehr oder weniger schnell folgt, was in der weiteren Beschreibung als »pendelnde Anzeige« bezeichnet wird.
  • Die Widerstände 21 und 22 beeinflussen durch ihre Gegenkopplung die Linearität des Röhrenvoltmeters 19, während durch die Spannungsteilerwiderstände 33, 34, 35 und 36 die Arbeitsspannungen und durch den Spannungsteilerwiderstand 37 der Arbeitspunkt der Kompensationsröhre 18 eingestellt werden.
  • Eine Löschung der »festgehaltenen Anzeige« erfolgt durch Entladung der Kondensatoren 23 bzw. 27 mittels des Schalters 58.
  • Befindet sich der Schalter S 1 in der Stellung a, so wird dem Gitter der Röhre 17 die vor dem Kondensator 9 liegende Meßspannung zugeführt, die der Summe von Wellentiefe und Rauhtiefe entspricht. In der Stellung b des Schalters S1 wird dagegen die hinter dem Kondensator 9 liegende Meßspannung abgegriffen, die der Rauhtiefe allein entspricht. Der Kondensator 9 wirkt nämlich zusammen mit den Widerständen 14 und 15 als Frequenzfilter, der lediglich den auf die höherfrequente Rauhheit zurückzuführenden Meßspannungsanteil durchläßt. Wird nun der Schalter S3 in Stellung a gebracht und infolgedessen dem Gitter der Kompensationsröhre 18 der Rauhheits-Meßspannungsanteil zugeführt, während an das Gitter der Röhre 17 über den in Stellung a befindlichen Schalter S 1 die gesamte Meßspannung (enthaltend Welligkeit und Rauhheit) zugeführt wird, so erfolgt durch die Kompensationsschaltung der Röhren 17 und 18 eine Unterdrückung der Rauhtiefe, so daß am Anzeigeinstrument 20 allein die Wellentiefe angezeigt wird.
  • Im folgenden seien die zur Bestimmung der einzelnen Mittelwerte dienenden Elemente des Oberflächenmeßgerätes näher erläutert. Die pulsierende Gleichspannung wird über einen Schalter S4 einem Kondensator 16 zugeführt. Dieser Kondensator wird durch einen parallelgeschalteten Widerstand 15 ständig entladen. Dadurch wird aus der pulsierenden Gleichspannung eine konstante Gleichspannung erzeugt, die bei der Stellung des Schalters S7 in Stellung a (Spannungsform gemäß Ab b. 2 c) der Glättungstiefe bzw. in Stellung b (Spannungsform gemäß Ab b. 2 d) der mittleren Rauhtiefe entspricht. Da diese am Kondensator 16 entstehende Spannung die Anzeigeschaltung steuert, kann auf dem Instrument 20 sowohl die Glättungstiefe als auch die mittlere Rauhtiefe festgehalten oder pendelnd angezeigt werden. Die Anzeige ist dabei unabhängig von der Größe der Meßstrecke oder der Meßzeit.
  • Wird der Schalter S 1 in die Stellungc und der Schalter S2 in die Stellung a gebracht, so werden die DiodenlO, 11 und 13 eingeschaltet, die zusammen mit der Diode 12 eine Vollweggleichrichtung der hinter dem Kondensator 9 vorhandenen Wechselspannung (A b b. 2 e) bewirken. Die durch die Vollweggleichrichtung erhaltene pulsierende Gleichspannung wird einer Mittelwertmeßschaltung zugeführt, die aus dem Kondensator 16, einem Aufladewiderstand 14 und dem Entladewiderstand 15 besteht. Die Bemessung der Widerstände 14, 15 und des Kondensators 16 erfolgt so, daß sich der Kondensator 16 auf eine Spannung einstellt, die entweder dem arithmetischen Mittelwert oder dem geometrischen Mittelwert des Oberflächenprofils (Kurve 50 in Ab b. 2e) über dem mittleren Profil (Linie 49 in A b b. 2e) entspricht, d. h. dem arithmetischen oder geometrischen Mittenrauhwert. Auch dieser Mittelwert kann am Insrument 20 als Festwert angezeigt werden, ohne daß die Meßstrecke oder die Meßzeit genau konstant gehalten werden müssen.
  • Abt. 3 zeigt zusammengefaßt in Tabellenform die Schalterstellungen für die Anzeige der einzelnen Oberflächenmaße. Dabei bedeuten I = Makrogeometrischer Verlauf (Weiligkeit), II = Rauhtiefe für Makro- plus Mikrogeometrie mit a) pendelnder Anzeige und b) festgehaltener Anzeige, III = Rauhtiefe allein für die Mikrogeometrie mit a) pendelnder Anzeige und b) festgehaltener Anzeige, IV = Glättungstiefe der Mikrogeometrie mit a) pendelnder Anzeige und b) festgehaltener Anzeige, V = mittlere Rauhtiefe der Mikrogeometrie mit a) pendelnder Anzeige und b) festgehaltener Anzeige, 7I geometrischer bzw. arithmetischer Mittelwert der Mikrogeometrie um die mittlere Profillinie mit a) pendelnder Anzeige und b) festgehaltener Anzeige.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Oberflächenmeßgerät mit einem modulierenden Tastfühlersystem, einem Trägerfrequenzverstärker, einem Demodulator, einem mit dem Tastfühlersystem und dem Demodulator verbundenen Trägerfrequenzgenerator, ferner mit einer an den Ausgang des Demodulators angeschlossenen Schaltung zur Ermittlung und Anzeige mehrerer Oberflächenmaßzahlen, mit einer Kondensator-Widerstandskombination zur Trennung von Welligkeitsanteil und Rauheitsanteil der Meßspannung, da durch gekennzeichnet, daß an diesen Kondensator (9) eine Diode (12) angeschlossen ist, durch die das von einer Oberflächenbezugsfläche (z.B. Hüllfläche 42) herrührende Nullpotential (z.B. 48) der vor dem Kondensator(9) vorhandenen Meßspannung (z. B.
    Abb. 2 d) zur Ermittlung eines von einer anderen Oberflächenbezugsfläche (z. B. Grundfläche) ausgehenden Oberflächenmaßes entsprechend verschoben wird, und daß durch diese verschobene Meßspannung (z.B. Abb.2f) einerseits ein zur Messung der Rauhtiefe dienender Kondensator (23 bzw. 25) über ein gesteuertes Ventil (17) auf den Spitzenwert der verschobenen Meßspannung und andererseits ein zur Messung eines mittleren Oberflächenmaßes (Glättungstiefe oder mittlere Rauhtiefe) dienender Kondensator (16) über Lade- und Entladewiderstand (14, 15) auf einen Mittelwert der verschobenen Meßspannung aufladbar ist.
  2. 2. Oberflächenmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (17) durch eine gittergesteuerte, gegengekoppelte Elektronenröhre gebildet wird, in deren Kathodenkreis der zur Messung der Rauhtiefe dienende Kondensator (23 bzw. 25) liegt.
  3. 3. Oberflächenmeßgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßwertschaltung mit einem Röhrenvoltmeter (19) und zwei gleichartig aufgebauten, Elektronenröhren (17, 18) und aufzuladende Meßkondensatoren (z. B. 23, 27) enthaltenden Schaltkreisen vorgesehen ist, wobei der erste Schaltkreis den zur Messung der Rauhtiefe dienenden Kondensator (z. B. 23) enthält und der zweite Schaltkreis zur Kompensation von sich auf das Anzeige-Instrument (20) des Röhrenvoltmeters (19) auswirkenden Störungen dient.
  4. 4. Oberflächenmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter (St, S3) vorgesehen sind, durch die der Elektronenröhre (17) des ersten Schaltkreises eine Meßspannung, enthaltend mehrere Oberflächenfehler (z. B. Welligkeit und Rauhheit), und der Elektronenröhre (18) des zweiten Schaltkreises eine Meßspannung unter Ausschluß eines Obertlächenfehlers (z. B. der Welligkeit) zuführbar ist, so daß durch das Anzeige-Instrument (20) des Röhrenvoltmeters (19) der sich als Differenz ergebende, ausgeschlossene Oberflächenfehler (z. B. Welligkeit) anzeigbar ist.
  5. 5. Oberflächenmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem zur Messung eines mittleren Oberflächenmaßes (Glättungstiefe oder mittlere Rauhtiefe) dienenden, sich durch den Parallelwiderstand (15) ständig entladenden Kondensator (16) eine den Meßwert festhaltende Schaltung (17, 19, 23) zugeordnet ist.
  6. 6. Oberflächenmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Polarität der Eingangsmeßspannung umkehrender Umschalter (S7) vorgesehen ist.
    Die Erfindung betrifft ein Oberflächenmeßgerät mit einem modulierenden Tastfühlersystem, einem Trägerfrequenzverstärker, einem Demodulator, einem mit dem Tastfühlersystem und dem Demodulator verbundenen Trägerfrequenzgenerator, ferner mit einer an den Ausgang des Demodulators angeschlossenen Schaltung zur Ermittlung und Anzeige mehrerer Oberflächenmaßzahlen, mit einer Kondensator-Widerstandskombination zur Trennung von Welligkeitsanteil und Rauheitsanteil der Meßspannung.
    Die Errechnung der verschiedenen Oberflächenmaße erfolgt jeweils von einer bestimmten Bezugsfläche aus. Solche Bezugsflächen sind die über die höchsten Spitzen des Oberflächenproflls gelegte Hüllfläche, die an die tiefsten Punkte gelegte Grundfläche und die so durch den Schwerpunkt des Oberflächenprofils gelegte mittlere Fläche, daß die werkstofferfüllten Räume über der mittleren Fläche gleich den lufterfüllten Räumen unterhalb der mittleren Fläche sind. Die Einebnung des Oberflächenprofils über der mittleren Fläche ergibt den Mittenrauhwert, über der Grundfläche die mittlere Rauhtiefe, auf die Hüllfläche die Glättungstiefe, während die Ermittlung der Rauhtiefe, der Wellentiefe und des Makro- sowie Mikrotraganteiles von der Hüllfläche aus erfolgen.
    Bei einem bekannten Oberflächenmeßgerät (britische Patentschrift 539 271) wird die demodulierte Meßspannung, die noch den Welligkeitsanteil enthält, einerseits einem Diagrammschreiber und andererseits einem »peak voltmeter« zugeführt, wobei als bevorzugtes Ausführungsbeispiel ein Kathodenstrahl-Oszillograph mit ausgeschalteter Horizontalablenkung genannt ist. Man sieht hierbei auf dem Bildschirm einen in der Länge mehr oder weniger stark nach oben und unten schwankenden Strich, der deshalb schwer zur Bestimmung von Rauhtiefe und Wellentiefe ausgewertet werden kann. Weiterhin wird bei diesem bekannten Gerät die um eine mittlere Null-Linie schwankende Meßspannung nach Abtrennung des Welligkeitsanteiles gleichgerichtet und einem Mittelwertmesser zugeführt, der den arithmetischen oder geometrischen Mittenrauhwert anzeigt. Es können also mit diesem bekannten Gerät weder die Glättungstiefe noch die Rauhtiefe auf einfache Weise, rein elektrisch ermittelt und auf einem Zeigerinstrument angezeigt werden.
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