DE975756C - Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen mit mindestens einer p-n-p- bzw. n-p-n-Schicht - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen mit mindestens einer p-n-p- bzw. n-p-n-SchichtInfo
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Description
AUSGEGEBENAM 9. AUGUST 1962
S 34671 VIIIc / 21g
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen,
insbesondere von solchen für Schichtkristallgleichrichter und Schichtkristallverstärker.
Es ist bereits bekannt, daß man Kristallgleichrichter und Kristallverstärker nicht nur aus Halbleiterkristallen
mit Spitzenkontakten, sondern auch aus solchen mit flächenhaften Kontakten aufbauen
kann. Zu den Kristallgleichrichtern und -verstärkern mit flächenhaften Kontakten rechnen insbesondere
Halbleiterkörper mit sogenannten p-n-Übergängen, d. h. Halbleiterkörper, die mindestens zwei Gebiete
verschiedenen Leitfähigkeitstyps enthalten.
Bei Kristallverstärkern, die nach diesem Prinzip aufgebaut sind, befindet sich eine oder mehrere
meist dünne Schichten von bestimmtem Leitfähigkeitstyp zwischen zwei meist dickeren Schichten
entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps. Wenn die mittlere Schicht η-Leitfähigkeit und die beiden
äußeren Schichten p-Leitfähigkeit haben, so spricht man von einer sogenannten p-n-p-Schicht, im umgekehrten
Falle von einer n-p-n-Schicht. Als Halbleiter für derartige Schichtkristalle werden vornehmlich
Germanium und Silizium verwendet. Der Verstärkereffekt bei diesen Schichtkristallen ist
um so besser, je schärfer der p-n-Übergang und je schmaler die mittlere Zone ist. Die Herstellung von
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derartigen Schichtkristallanordnungen macht gewisse Schwierigkeiten.
Anordnungen, die durch Aneinanderpressen oder Aneinanderschmelzen von Kristallen verschiedenen
Leitfähigkeitstyps erhalten werden, zeigen an den Übergangsflächen Korngrenzen, die durch erhöhte
Rekombination den Gleichrichtereffekt stark reduzieren
können. Wenn man p-n-Übergänge durch Eindiffusion von Fremdatomen erzeugt, so fällt es
ίο schwer, eine hinreichend schmale Mittelzone zu erhalten. Außerdem ist es schwierig, Kontakte an
der sehr schmalen Mittelzone, die oft nur einige zehntel Millimeter dick sein darf, anzubringen.
Dasselbe gilt für Schichtkristalle, die durch Zufügen von Dotiersubstanzen während des Ziehens
von Einkristallen erzeugt wurden. Zudem ist die Herstellung von Schichtkristallen mit mehr als
zweimaligem Wechsel des Leitungstyps unmöglich bzw. sehr erschwert.
Bei der Herstellung von schichtförmigen Selen-Gleichrichtern
ist es bekannt, eine auf einer Grundplatte aufliegende Selenplatte in eine Metallschmelze
einzutauchen, um mit Herstellung einer Sperrschicht aus der Schmelze heraus gegebenenfalls
auch noch die metallische Deckelektrode aufwachsen zu lassen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird in die in einem Tiegel befindliche und wenig über
den Schmelzpunkt erhitzte Schmelze eines HaIbleiters bestimmten Leitfähigkeitstyps eine dünne
Platte eines Halbleiters entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps annähernd senkrecht zur Oberfläche der
Schmelze eingetaucht, so, daß die Schmelze durch die Platte vollkommen in zwei Teile getrennt wird,
und die Platte wird in der Schmelze so gekühlt, daß sich das flüssige Halbleitermaterial von der
Kristallplatte aus nach beiden Tiegelenden langsam verfestigt. Durch Wahl der Scheibenstärke läßt
sich die Dicke der Mittelzone des Schichtkristalls willkürlich bestimmen und in gewissen Grenzen
verändern. Weiter ist es bei dem Verfahren nach der Erfindung von: großem Vorteil, daß es ohne
weiteres möglich ist, den Kontaktanschluß für die Mittelzone vor Fertigstellung des Schichtkristalls
vorzunehmen und so die Schwierigkeiten, die dem Anbringen eines Kontaktes an der dünnen Mittelzone,
beispielsweise einer p-n-Schicht, entgegenstehen, zu umgehen.
, Das Verfahren gemäß der Erfindung wird in der Weise ausgeführt,, daß man aus Halbleitermaterial
des gewünschten Leitfähigkeitstyps, beispielsweise aus n-Typ-Germanium, eine dünne Platte von beispielsweise
mehreren zehntel Millimeter Dicke durch Sägen, Schleifen oder auf eine andere geeignete
Weise ausschneidet. Diese Platte wird von den durch den Trennvorgang anhaftenden kleinen
Teilchen des Halbleitermaterials gründlich, beispielsweise durch Ätzen, befreit und derart in die
Schmelze eines Halbleiters entgegengesetzter Leitfähigkeit, beispielsweise von p-Typ-Germanium,
eingetaucht, daß die Schmelze vollkommen in zwei Hälften getrennt wird. Dies geschieht am einfachsten
in der Weise, daß man der dünnen, in die Schmelze einzutauchenden Halbleiterplatte die
Form des Querschnitts des Schmelztiegels gibt. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, im
Schmelztiegel an den Seitenwänden Schlitze vorzusehen, in welche die Kristallplatte gesteckt werden
kann. Infolge der großen Oberflächenspannung des geschmolzenen Metalls wird die Tiegelwandung
so wenig benetzt, daß das geschmolzene Metall durch diese Schlitze nicht herausfließt. In diesem
Fall kann die Kristallplatte größere Ausdehnungen, als es der Tiegelquerschnitt sonst erlaubt, haben.
Es muß dafür gesorgt werden, daß die Schmelze ganz langsam abgekühlt wird, so daß sich das Material
der Schmelze in festem Zustand an der eingesetzten Kristallplatte abscheidet. Man erreicht
das, wenn man die Kristallplatte entsprechend gegenüber dem Tiegel bzw. der Schmelze abkühlt.
Die Abkühlung der Kristallplatte kann auf mehrfache Weise erfolgen. Beispielsweise kann die in
die Schmelze eingetauchte Kristallplatte an ihrem herausragenden Teil mit einem größeren gekühlten
Metallblock in Kontakt stehen. Es ist auch möglieh, den herausragenden Teil der Kristallplatte
durch Anblasen mit gekühlten Gasströmen abzukühlen, wobei jedoch beachtet werden muß, daß
nicht die Oberfläche des flüssigen Metalls ebenfalls von dem kühlenden Gasstrom berührt wird. Am
einfachsten ist es, die Kristallplatte gleich mit einer elektrischen Zuleitung in Draht- oder Bandform
zu versehen und vermittels dieser Zuleitung die Wärme aus der Kristallplatte abzuleiten. Es ist ja
gerade ein Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung, daß an der dünnen Mittelschicht des Schichtkristalls
die Zuleitung schon vor der Herstellung angebracht werden kann. Die einzutauchende
Kristallplatte wird zweckmäßig etwas höher gewählt als der Schmelztiegel, so daß das Metall der ioo
elektrischen Zuleitung oder der Kontaktierung auf keinen Fall mit der Schmelze in Berührung kommt.
Das Anbringen, der Zuleitung kann auf die bekannte Weise durch Anlöten, Anschweißen usw.
geschehen.
Die Kristallplatte bestimmten Leitfähigkeitstyps wird also in die erhitzte Metallschmelze entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyps so eingesenkt, daß die Schmelze dadurch in zwei Teile, vorzugsweise in
zwei Hälften, geteilt wird. Durch Abkühlung der Kristallplatte, wie dies oben angedeutet wurde, erzielt
man ein Ankristallisieren des Materials der Schmelze auf beiden Seiten der Kristallplatte. Da
die Kristallplatte weitergekühlt und somit die Kristallisationswärme laufend abgeführt wird,
wachsen die festen, sich an der Kristallplatte abscheidenden Teile des Tiegelinhaltes von der
Kristallplatte weg gegen die Enden des Tiegels in die Schmelze hinein. Diese erstarrt also von der
Mitte aus nach dem Rande zu.
Gemäß der weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens können beim Erstarren der Schmelze
gleichzeitig die Elektrodenanschlüsse für die beiden äußeren Halbleiterschichten eingebracht werden.
Wenn nämlich nur noch ein kleiner Teil der Schmelze zu beiden Seiten der Kristallplatte flüssig
ist, können entsprechende Drähte oder Bänder in die Schmelze eingetaucht werden, die nach deren
Erstarren die Zuleitung zu den beiden äußeren Halbleiterschichten bilden. Nach Entfernung des
Halbleiterblockes aus dem Tiegel erhält man auf diese Weise einen Schichtkristall mit abwechselnder
n- und p-Leitfähigkeit. Derartige Anordnungen eignen sich besonders als Kristallverstärker.
Selbstverständlich können auch mehrere Kristallplatten in die Schmelze eingebracht werden, so daß
sich ein beliebig oftmaliger Wechsel des Leitfähigkeitscharakters ergibt.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung können gleichzeitig dotierende Stoffe in die Schmelze eingebracht
werden, dermaßen, daß die Kristallplatte an einer oder beiden Seiten mit einer dünnen
Schicht der entsprechenden Störstoffe versehen wird, bevor sie in die Schmelze eingesenkt wird. So
kann man beispielsweise auf einer Seite der ao Kristallplatte eine dünne Schicht von Störstoffen
durch Aufdampfen aufbringen. Wenn die Kristallplatte nun in die Schmelze eingetaucht wird, so verteilen
sich die Störstoffe infolge der großen Diffusionsgeschwindigkeit der Schmelze schnell und
gleichmäßig in dem geschmolzenen Halbleiter und erzeugen einen bestimmten Leitfähigkeitstyp oder
verändern die Leitfähigkeit in bestimmter Weise. Mit diesem Verfahren gelingt es beispielsweise, die
beiden äußeren Schichten gleichartiger Leitfähigkeit verschieden stark zu dotieren.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Verfahren dargestellt.
Fig. ι zeigt das Schema eines Schichtkristalls, Fig. 2 die Herstellung eines Schichtkristalls
nach dem Verfahren gemäß der Erfindung,
Fig. 3 die einzelnen Verfahrensschritte bei der Herstellung eines Schichtkristalls,
Fig. 4 Anschlußmöglichkeiten bei der dünnen Kristallplatte und
Fig. 5 das Verfahren, bei dem die Kristallplatte in Schlitze des Tiegels eingebracht ist.
Ein Schichtkristall, wie er beispielsweise in Fig. ι schematisch dargestellt ist, besteht aus mehreren
Schichten verschiedener Leitfähigkeit, welche mit ρ und η bezeichnet sind. Die mittlere Schicht
ist vorzugsweise nur ganz dünn, während die beiden äußeren Schichten eine größere Dicke aufweisen.
Alle drei Schichten sind mit je einer elektrischen Zuleitung versehen, wie dies in Fig. I angedeutet
ist.
Fig. 2 zeigt schematisch die Herstellung eines Schichtkristalls nach dem Verfahren gemäß der
Erfindung. In einem Schmelztiegel 1, welcher aus geeignetem reinem Material besteht und vorzugsweise
die Form des zu erzeugenden Schichtkristalls besitzt, wird eine entsprechende Menge des Halbleitermaterials
2 geschmolzen und an entsprechender Stelle die Kristallplatte 3 aus Halbleitermaterial
entgegengesetzter Leitfähigkeit so in die Schmelze 2 eingetaucht, daß diese in zwei vollkommen
getrennte Teile aufgeteilt wird. Die Kristallplatte 3 wird vorzugsweise etwas höher als
die Wandung des Tiegels gewählt, so daß die Anschlußstelle des Anschlußdrahtes 4 und dieser selbst
auf keinen Fall mit der Schmelze 2 in Berührung kommen. Durch Kühlung der Kristallplatte 3
wird erreicht, daß sich die Metallschmelze 2 von der Mitte her nach den Tiegelenden verfestigt.
Nach Abkühlung wird das ganze Gebilde dem Tiegel entnommen, geätzt, eventuell in mehrere
Einheiten zerteilt und schließlich die beiden äußeren Schichten mit entsprechenden Anschlüssen durch
Aufdampfen, Aufspritzen oder galvanisches Aufbringen von Metall und/oder durch Anlöten oder
Anschweißen von Drähten versehen. Der fertige Schichtkristall kann, wie dies bekannt ist, noch
mit einer feuchtigkeitsdichten, isolierenden Umhüllung, beispielsweise aus Kunststoff, versehen
oder in ein geeignetes Gehäuse eingebaut werden.
In Fig. 3 sind vier Phasen des erfmdungsgemäßen Herstellungsverfahrens dargestellt. Zuerst
wird, wie in Fig. 3 a angedeutet ist, der Halbleiter 2 im Tiegel 1 geschmolzen. Die Kristallplatte 3 ist zweckmäßig an ihrem Anschluß 4 derart
in der Nähe der Schmelze gehaltert, daß sie leicht in die Schmelze eingetaucht werden kann.
Ebenfalls werden zweckmäßig die Anschlußdrähte 4a für die äußeren Teile des Schichtkristalls
so oberhalb der Schmelze befestigt, daß sie ebenfalls leicht in die Schmelze, und zwar vorzugsweise
nahe am Tiegelrand, eingetaucht werden können. Wie in Fig. 3 b dargestellt, wird nun die
Kristallscheibe 3 in die Schmelze 2 eingetaucht und vorzugsweise vermittels des Anschlußdrahtes oder
Bandes 4 gekühlt, so daß sich die Schmelze in der Nähe der Kristallplatte 3 verfestigt, wie dies bei 5
angedeutet ist.
Wenn die Verfestigung der Schmelze so weit gegen die Tiegelränder fortgeschritten ist, wie dies
in Fig. 3 c beispielsweise dargestellt ist, so werden die beiden Anschlußdrähte 4a und 46 in den noch
verbleibenden flüssigen Teil 2 eingesenkt und bis zur" "vollständigen Verfestigung darin belassen.
Der so erhaltene Schichtkristall ist in Fig. 3 d dargestellt. Die Kristallplatte 3 aus Halbleitermaterial
bestimmter Leitfähigkeit ist nun in den verfestigten Block 5 von Halbleitermaterial entgegengesetzter
Leitfähigkeit eingeschlossen, in dem sich ebenfalls die beiden Zuleitungen 4a und 4& befinden. Es
ist dabei zu beachten, daß das Halbleitermaterial 5 vollkommen durch die Scheibe 3 in zwei Hälften
getrennt wird. Wenn dies nicht vollkommen der Fall sein sollte, muß der Block 5 entsprechend
weit abgeschliffen oder auf eine andere Weise abgetragen werden, bis die Kristallscheibe 3 überall
zutage tritt.
Um den Anschlußdraht 4 besser an der dünnen Kristallscheibe 3 befestigen zu können, kann es
zweckmäßig sein, die Scheibe 3 mit einer entsprechenden Verbreiterung 3a zu versehen, wie dies
in Fig. 4 a und 4b beispielsweise dargestellt ist. Der Anschlußdraht 4 wird dann nach einem der bekannten
Verfahren an der verbreiterten Stelle befestigt. Man kann aber die Kristallscheibe auch so weit
aus der Schmelze bzw. aus dem Halbleiterblock entgegengesetzter Leitfähigkeit herausragen lassen>
daß eine entsprechende Zuleitung 4 an der Breitseite der Platte befestigt werden kann, wie dies in
Fig. 4 c dargestellt ist.
In Fig. 5 ist ein Beispiel für die Herstellung eines Schichtkristalls dargestellt, bei dem der
Schmelztiegel 1 zwei Schlitze 6 enthält (oder ganz durchgesägt ist, wie in Fig. 5b angedeutet), in die
die Kristallplatte 3 eingeschoben ist, so daß sie beiderseits noch etwas über die Schlitze 6 herausragt.
Die Schmelze 2 wird dadurch ebenfalls in zwei vollkommen getrennte Teile geteilt, und das
Herausfließen des geschmolzenen Materials 2 vor dem Einschieben der Kristallplatte 3 wird durch
die starken Oberflächenkräfte des Schmelzgutes verhindert.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen mit mindestens einer p-n-p- bzw. n-p-n-Schicht, vorzugsweise zur Verwendung in Schichtkristallgleichrichtern und Schichtkristallverstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß in die in einem Tiegel befindliche und wenig über den Schmelzpunkt erhitzte Schmelze eines Halbleiters bestimmten Leitfähigkeitstyps eine dünne Platte eines Halbleiters entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps annähernd senkrecht zur Oberfläche der Schmelze ■eingetaucht wird, so, daß die Sehmelze durch die Platte vollkommen in zwei Teile getrennt wird, und daß die Platte in der Schmelze so gekühlt wird, daß sich das flüssige Halbleitermaterial von der Kristallplatte aus nach beiden Tiegelenden langsam verfestigt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallplatte vor dem Eintauchen in die Schmelze mit einer elektrischen Zuleitung versehen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Schmelze herausragende Rand der Platte, welcher die elektrische Zuleitung trägt, verbreitert ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallplatte beim und/oder nach dem Eintauchen gekühlt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeableitung über die elektrische Zuleitung der Kristallplatte erfolgt.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehrere Scheiben gleicher oder verschiedener Leitfähigkeit eingetaucht werden.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Kristallplatte bzw. den Kristallplatten oder nachher in die noch flüssige Schmelze elektrische Zuleitungen eingebracht werden.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die einzutauchende Kristallplatte bzw. die einzutauchenden Kristallplatten ein- oder beiderseitig dotierende Substanzen aufgebracht werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
Das Elektron, Bd. 5, 1951/52, Heft 13/14, S. 430bis 433; Der Radiomarkt, - 9. Februar 1951, S. 14 bis 16.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 974 364.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 70Ο/Ϊ73 3.56 (209 644/2 8.62)
Priority Applications (8)
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| FR69071D FR69071E (fr) | 1950-06-09 | 1955-06-10 | Triodes utilisant des cristaux tels que des cristaux de germanium |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34671A DE975756C (de) | 1953-08-04 | 1953-08-04 | Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen mit mindestens einer p-n-p- bzw. n-p-n-Schicht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975756C true DE975756C (de) | 1962-08-09 |
Family
ID=7481604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES34671A Expired DE975756C (de) | 1949-07-29 | 1953-08-04 | Verfahren zur Herstellung von Halbleiterschichtkristallen mit mindestens einer p-n-p- bzw. n-p-n-Schicht |
Country Status (3)
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| CH (1) | CH332637A (de) |
| DE (1) | DE975756C (de) |
| GB (1) | GB754289A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974364C (de) * | 1952-06-19 | 1960-12-01 | Sylvania Electric Prod | Verfahren zur Herstellung von P-N-Schichten in Halbleiterkoerpern durch Eintauchen in eine Schmelze |
-
1953
- 1953-08-04 DE DES34671A patent/DE975756C/de not_active Expired
-
1954
- 1954-07-28 CH CH332637D patent/CH332637A/de unknown
- 1954-07-30 GB GB22298/54A patent/GB754289A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974364C (de) * | 1952-06-19 | 1960-12-01 | Sylvania Electric Prod | Verfahren zur Herstellung von P-N-Schichten in Halbleiterkoerpern durch Eintauchen in eine Schmelze |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH332637A (de) | 1958-09-15 |
| GB754289A (en) | 1956-08-08 |
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