DE975223C - Elektrischer Regler mit einem Transduktor - Google Patents

Elektrischer Regler mit einem Transduktor

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DE975223C
DE975223C DEA14591D DEA0014591D DE975223C DE 975223 C DE975223 C DE 975223C DE A14591 D DEA14591 D DE A14591D DE A0014591 D DEA0014591 D DE A0014591D DE 975223 C DE975223 C DE 975223C
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DE
Germany
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transducer
magnetization
current
self
proportional
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Expired
Application number
DEA14591D
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Eric Hedstroem
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ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
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Publication date
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Publication of DE975223C publication Critical patent/DE975223C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/32Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using magnetic devices with controllable degree of saturation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Elektrischer Regler mit einem Transduktor Transduktoren werden bekanntlich oft mit einer Selbstmagnetisierung versehen, um das Verhältnis zwischen der abgegebenen und der zugeführten Leistung zu erhöhen. Die Selbstmagnetisierung ist meist als sogenannte innere oder Sparmagnetisierung mit unmittelbar in Reihe mit den Transduktorelementen liegenden Richtventilen ausgebildet, was bedeutend einfacher ist als die Verwendung eines besonderen Gleichrichters für denselben Zweck. Die in erster Weise bewirkte Selbstmagnetisierung kann jedoch infolge der Unvollkommenheit der Ventile und der Eisenkerne in der Regel nicht eine sogenannte hundertprozentige sein, welcher Begriff bedeuten soll, daß der abgegebene Strom des Transduktors für eine minimale Änderung der steuernden Amperewindungen zwischen seinen äußersten Werten schwankt. Verschiedene Methoden wurden vorgeschlagen, um die Zusatzmagnetisierung zu erreichen, die nötig ist, um die hundertprozentige Selbstmagnetisierung zu bewirken. Diese bekannten Methoden erfordern besondere Hilfswicklungen und bedingen eine Vergrößerung des Transduktors.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Regler mit einem Transduktor, der zwei einander entgegenwirkende Gleichstromkomponenten zur Sollwertregelung besitzt, die einander nur bei einem gewissen Sollwert der zu regelnden Größe (Istwert) das Gleichgewicht halten (Vergleichtransduktor), und der mit innerer Selbstmagnetisierung und mit einer seinem abgegebenen Strom proportionalen Zusatzmagnetisierung versehen ist. Dieser Regler ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die im Sinne der Selbstmagnetisierung wirkende Wick- Jung an einer im Verhältnis zur Spannung der entgegenwirkenden Wicklung durch eine Belastungsimpedanz des Transduktors erhöhten oder gesenkten Spannung angeschlossen ist, um eine dem Strom proportionale und zur Selbstmagnetisierung gleichsinnige Zusatzmagnetisierung zu geben. Eine dieser Wicklungen kann z. B. zwecks Erzielung einer dem Strom proportionalen Zusatzmagnetisierung in einen Stromkreis eingehen, in welchem eine vom Belastungsstrom des Transduktors oder von einem dazu proportionalen Strom durchflossene Impedanz liegt. Es wird hierdurch eine Verbesserung der durch die Unvollkommenheit der Ventile und der Eisenkerne beeinträchtigten Selbstmagnetisierung des Magnetverstärkers ohne Aufwand zusätzlicher Wicklungen erzielt.
  • Es ist an sich eine Regelschaltung mit einem Transduktor bekannt, bei welcher ein zusätzlicher Magnetisierungsstrom durch eine Steuerwicklung des Transduktors fließt, der auch eine aus einer Regelabweichung resultierende Steuergröße zugeführt wird. Es handelt sich hier aber um die Beseitigung einer Verfälschung der Istwertgröße durch einen im Belastungsstromkreis des Transduktors liegenden Gleichrichter und nicht um die Verbesserung der Selbstmagnetisierung des Transduktors.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in Fig. i und 2 der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. i zeigt einen Spannungsregler für einen von den Wechselstromklemmen i über einen Gleichrichter 2 gespeisten Gleichstromverbraucher io, der beispielsweise aus einer Sammlerbatterie bestehen kann. Der Gleichrichter wird durch einen Transduktor 3 mit bei 4 schematisch angedeuteter Spar-Selbstmagnetisierung und mit zwei einander entgegenwirkenden Gleichstromwicklungen 5 und 6 gesteuert. Die eine hiervon, die Wicklung 5, wird von der zu regelnden Spannung über einen konstanten und einstellbaren Widerstand 7 gespeist und wirkt in demselben Sinne wie die Selbstmagnetisierung. Die andere Wicklung 6, die der Selbstmagnetisierung entgegenwirkt, ist an die zu regelnde Spannung über einen spannungsabhängigen Widerstand 8 solcher Charakteristik angeschlossen, daß bei Schwankungen der Spannung verhältnismäßig größere Schwankungen des Stromes auftreten.
  • Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung liegt der Anschluß jedes der beiden eben erwähnten Stromkreise an dem einen Spannungspol nicht an demselben Punkt des Pols, sondern zwischen den Anschlüssen liegt ein Widerstandg, der verursacht, daß die im Sinne der Selbstmagnetisierung wirkende Wicklung 5 außer der der Gleichspannung proportionalen Stromkomponente auch eine dem Belastungsstrom des Transduktors proportionale und mit der Selbstmagnetisierung zusammenwirkende Stromkomponente führt. Durch entsprechende Bemessung bzw. Einstellung des Widerstandes g kann man diese Komponente derart bemessen, daß die gewünschte Form der Charakteristik des Transduktors erhalten wird. Fig.2 zeigt einen Spannungsregler für einen Wechselstromerzeuger i i mit Erregermaschine i?,. Die selbstgespeiste Wicklung 13 der letzteren ist in an sich bekannter Weise in Reihe mit einem Widerstand 14 geschaltet, auf den ein Strom von einem durch einen Transduktor 16 gesteuerten Gleichrichter 15 aufgedrückt wird. Der Transduktor ist mit Selbstmagnetisierung und mit zwei einander entgegenwirkenden Wicklungen 17 und 18 versehen, von denen die in demselben Sinne wie die Selbstmagnetisierung wirkende, 17, an die Spannung des Wechselstromerzeugers über einen spannungsabhängigen Widerstand ig und einen-Gleichrichter 2o angeschlossen ist, während die entgegenwirkende, 18, an derselben Spannung über einen im wesentlichen konstanten Widerstand 2,1 und einen Gleichrichter 22 liegt. Der transduktorgesteuerte Strom wirkt der Erregung des Erregers entgegen. Die Wechselstromwicklung des Transduktors ist auch an die Maschinenspannung angeschlossen.
  • Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung ist in Reihe mit der Wechselstromwicklung ein besonderer Widerstand 23 geschaltet, und der einen konstanten Widerstand 21 enthaltende Vergleichskreis ist nicht unmittelbar an den einen Wechselstrompol, sondern zwischen dem Widerstand 23 und der Wechselstromwicklung des Transduktors angeschlossen. Die Wicklung 18 wird deshalb eine negative (d. h. ihren Gesamtstrom herabsetzende) Stromkomponente führen, die proportional ist dem den Transduktor durchfließenden Wechselstrom und also auch der Spannung über der Belastung des Transduktors, die besonders infolge der Gleichrichtung im wesentlichen ohmschen Charakter besitzt. Da die Wicklung 18 der Selbstmagnetisierung entgegenwirkt, ist die eben genannte negative Stromkomponente gleichwertig mit einer Erhöhung der Selbstmagnetisierung.
  • Ein Regeltransduktor wird öfters derart magnetisiert, daß eine Wicklung konstanten Strom und eine dieser entgegenwirkende Wicklung einen der zu regelnden Größe proportionalen Strom führt. In diesem Falle kann in irgendeinen der Kreise dieser Ströme eine der Impedanz g oder 23 entsprechende Impedanz eingeschaltet werden, die vom Belastungsstrom des Transduktors oder von einem dazu proportionalen Strom durchflossen wird.
  • Der Transduktor kann auch derart angeordnet sein, daß er außer der Selbstmagnetisierung im wesentlichen nur durch einen Strom magnetisiert wird, der die Abweichung des zu regelnden Stromes vom Sollwert vertritt, welcher Strom beispielsweise den Unterschied zwischen einem Normalstrom und einem der zu regelnden Größe proportionalen Strom darstellen kann oder auch den Unterschied zwischen einer Normalspannung und einer zur zu regelnden Spannung proportionalen Spannung vertreten kann oder endlich einer Brückenschaltung konstanter und spannungsabhängiger Widerstände entnommen werden kann, auf die eine zu regelnde Spannung aufgedrückt wird. In solchen Fällen kann im Stromkreis der einzigen Wicklung eine Impedanz (entsprechend 9 bzw. 23) liegen, die vom Belastungsstrom des Transduktors oder von einem dazu proportionalen Strom durchflossen wird.
  • r

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Regler mit einem Transduktor, der zwei einander entgegenwirkende Gleichstromkomponenten zur Sollwertregelungbesitzt, die einander nur bei einem gewissen Sollwert der zu regelnden Größe (Istwert) das Gleichgewicht halten (Vergleichstransduktor), und der mit innerer Selbstmagnetisierung und mit einer seinem abgegebenen Strom proportionalen Zusatzmagnetisierung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die im Sinne der Selbstmagnetisierung wirkende Wicklung (5) an einer im Verhältnis zur Spannung der entgegenwirkenden Wicklung (6) durch eine Belastungsimpedanz (9) des Transduktors erhöhten oder gesenkten Spannung angeschlossen ist, um eine dem Strom proportionale und zur Selbstmagnetisierung gleichsinnige Zusatzmagnetisierung zu geben.
  2. 2. Elektrischer Regler mit einem Transduktor, der zwei einander entgegenwirkende Gleichstromkomponenten zur Sollwertregelung besitzt, die einander nur bei einem gewissen Sollwert der zu regelnden Größe (Istwert) das Gleichgewicht halten (Vergleichstransduktor), und der mit innerer Selbstmagnetisierung und mit einer seinem abgegebenen Strom proportionalen Zusatzmagnetisierung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine seiner Wicklungen (18) zwecks Erzielung einer dem Strom proportionalen Zusatzmagnetisierung in einen Stromkreis eingeht, in welchem eine vom Belastungsstrom des Transduktors oder von einem dazu proportionalen Strom durchflossene Impedanz (23) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 696 503; französische Patentschrift Nr. 831459 ; USA.-Patentschrift Nr. 2 309 156; Dissertation von U. L a m m, »The Transductor«, Stockholm, 1943, S. 18 bis 23; Zeitschrift »E u. M«, Jahrgang 1944, S. 404.
DEA14591D 1946-09-21 1947-09-22 Elektrischer Regler mit einem Transduktor Expired DE975223C (de)

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SE975223X 1946-09-21

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DE975223C true DE975223C (de) 1961-10-05

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ID=20409731

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DEA14591D Expired DE975223C (de) 1946-09-21 1947-09-22 Elektrischer Regler mit einem Transduktor

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR831459A (fr) * 1937-01-02 1938-09-05 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux amplificateurs magnétiques
DE696503C (de) * 1937-03-26 1940-09-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Regelung einer gleichgerichteten Spannung
US2309156A (en) * 1940-12-14 1943-01-26 Ward Leonard Electric Co Electric controlling apparatus

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