DE974563C - Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschuetterungen des Motors - Google Patents

Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschuetterungen des Motors

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DE974563C
DE974563C DET7969A DET0007969A DE974563C DE 974563 C DE974563 C DE 974563C DE T7969 A DET7969 A DE T7969A DE T0007969 A DET0007969 A DE T0007969A DE 974563 C DE974563 C DE 974563C
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DE
Germany
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motor
chassis
attached
turntable
record player
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Expired
Application number
DET7969A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Batsch
Johannes Hoisl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/08Insulation or absorption of undesired vibrations or sounds

Landscapes

  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 9. FEBRUAR 1961
T 7969 VIII dl 42 g
des Motors
Ks ist bekannt, den Motor von Plattenspielern federnd am Chassis des Plattenspielers zu befestigen, ζ. B. unter Verwendung von Gumtnistücken, damit sicih die Erschütterungen (mechanischen ■Schwingungen) des Motors nioht auf den. Tonarm und: die Schallplatte übertragen.
Ferner isst bekannt, das Chassis, auf dem der Plattenteller und der Tonarm befestigt sind, federnd auf einer ortsfesten Unterlage (Zarge, Schatulle oder Truhe) zu befestigen, damit sich' Erschütterungen des· Raumes, die z. B. beim Gehen auftreten, nicht auf den Tonarm und dein Plattenteller übertragen. Beim Einbau in. Truhen tritt dabei zugleich der Vorteil auf, daß eioe akustische Rückkopplung auf dem Wege über die Wände der Truhe vermieden, wird. Bei einer solchen federnden Lagerung des Chassis wird der Motor wiederum federnd an dem Chasisi» aufgehängt.
Bei Plattenschneidgeräten ist es bekannt, den Antriebsmotor auf einer massiven Grundplatte unterhalb des Schneidtisches zu befestigen. Eine derartige Anordnung ist aber für Heimgeräte unbrauchbar.
Es ist außerdem ein Plattenschneidgerät bekannt, bei dem eine den Schneidteller tragende Säule und der Antriebsmotor jeweils für sich federnd am
109 504/4
Fußboden befestigt sind. Die Entkopplung zwischen Motor und Säule (Chassis) wird bei dieser Anordnung nicht durch nur eine Federung vorgenommen.
Dies ist auch bei einer bereits vorgeschlagenen Plattenspieleranordnung der Fall. Bei dieser Anordnung treibt ein federnd an der Grundplatte aufgehängter Motor den Plattenteller über einen elastischen Riemen an. Ein besonderer Nachteil ίο dieser Anordnung besteht darin, daß bei Alterung des elastischen Riemens die von dem Riemen auf die Motorachse ausgeübte Kraft nachläßt, wodurch sich die Motorachse infolge der Zugkräfte der Aufhängefedern schief stellt und der Riemen von der Motorachse abläuft.
Die Erfindung lost die Aufgabe, die Übertragung der mechanischen Schwingungen des Motors auf das Chassis und damit auf den Plattenteller und den Tonarm noch mehr als bisher zu verhindern. Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschütterungen des Motors von dem auf einem Chassis angeordneten Plattenteller und Tonarm, bei dem die Motorwelle mit dem Plattenteller über einen nachgiebigen Riemen direkt oder mittels Zwischengetriebe gekuppelt und der Motor mit dem Chassis federnd verbunden ist und bei dem das Chassis federnd auf einer ortsfesten Unterlage (Zarge, Schatulle, Truhe), an der der Motor angeordnet ist, befestigt ist.
Erfindungsgemäß ist der Motor starr an der ortsfesten Unterlage befestigt.
Durch die starre Befestigung des Motors an der ortsfesten Unterlage wird erreicht, daß die mechanischen Schwingungen des Motors gedämpft werden, weil der Motor nicht mehr frei beweglich ist. Somit gelangen weniger Störschwingungen über den Riemen auf den Plattenteller und über die Pufferfedern auf das Chassis und den an ihr befestigten Tonarm.
Bei federnd gelagerten Motoren müssen die Auslenkungen der Motorachse infolge des Riemenzuges durch geeignete Justiervorrichtungen kompensiert werden. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung überflüssig, wodurch sich insbesondere bei der Massenfertigung nicht nur in bezug auf zusätzliche Teile, sondern auch in bezug auf Arbeitsaufwand Vorteile ergeben. Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Einrichtung den Vorteil, daß bei Alterung und Längung des Riemens die Motorachse sich nicht schief stellen und der Riemen von der Motorachse ablaufen kann.
Die Abbifldunig zeigt ein AuBführuingsibeispiel der
Erfindung. Der Plattenteller 1 und. der Tonarm 2 sind auf einem metallischen, Chassis 3 angeordnet.
Dieses Chassis 3 ist mittels Federn 4 auf der Zange 5 beweglich gelagert. An dieser Zarge 5 ist erfindungsgemäß eine metallische Platte16 befestigt, an der wiederum der Motor 7 starr befestigt ist. Diese Platte hat z. B. die Form eines Dreiecks und ist zur Versteifung an den Rändern umgebördelt. Der Motor treibt über einen Gummiriemen. 8 in bekannter Weise ein, Zwsschenrad 9 an, welches über ein werteres Zwischenrad 10 den Plattenteller 1 antreibt. Das. Zwi'schenirad 9 ist auf einer Platte 11 gelagert, die über Gummi stücke 12 am Chassis 3 befestigt ist, damit mechanische Schwingungen dies Zwischengetriebes (Lagergeräusahe) nicht über das Chassis 3 auf dem Plattenteller 1 übertragen- werden.
Bei den- bisher bekannten Plattenspielern wurde der Motor 7 -starr an- der Platte 11 befestigt, so daß dadurch an sich die Forderung nach einer federnden Befestigung des Motors 11 an dem Chassis 3, nämlich über die Gummistüoke 12, erfüllt war. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung des Motors wird diese federnde Verbindung "nicht mehr durch die Gummisitüicke 12, sondern durch die Federn 4 bewirkt, die bereite zur federnden Lagerung des Chassis 3 notwendig sind.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschütterungen des Motors von dem auf einem Chassis angeordneten Plattenteller und Tonarm, bei dem die Motorwelle mit dem Plattenteller über einen nachgiebigen Riemen direkt oder mittels Zwischengetriebe gekuppelt und der Motor mit dem Chassis federnd verbunden ist und bei dem das Chassis federnd auf einer ortsfesten Unterlage (Zarge, Schatulle, Truhe), an der der Motor angeordnet ist, befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (7) starr an der ortsfesten Unterlage (6) befestigt ist.
2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Motor über einen Riemen angetriebene Zwischengetriebe auf einer eigenen, auf dem Chassis federnd gelagerten Platte (11) angeordnet ist.
3. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor auf einer Platte (6) od. dgl. starr befestigt ist, die ihrerseits an der ortsfesten· Unterlage (5) an. denselben Punkten starr befestigt ist, an denen die federnde Lagerung (4) des Chassis1 erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche.Patentschrift Nr. 445 309.
In Beträcht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent NTr. 972 824.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 697/419 3.56 "(109 504/4 2.61)
DET7969A 1953-06-14 1953-06-14 Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschuetterungen des Motors Expired DE974563C (de)

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DE974563C true DE974563C (de) 1961-02-09

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3510137A (en) * 1967-02-13 1970-05-05 Vm Corp Record players
US4225142A (en) * 1979-02-28 1980-09-30 Zolt David M Turntable system with low aggregate resonance

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE445309C (de) * 1927-06-02 Albert Ebner Sprechmaschinenantrieb
DE972824C (de) * 1953-02-17 1959-10-01 Elektrotechnik Steidinger & Co Plattenspieler

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