DE973728C - Dichtgrenze - Google Patents

Dichtgrenze

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DE973728C
DE973728C DEN8083A DEN0008083A DE973728C DE 973728 C DE973728 C DE 973728C DE N8083 A DEN8083 A DE N8083A DE N0008083 A DEN0008083 A DE N0008083A DE 973728 C DE973728 C DE 973728C
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DE
Germany
Prior art keywords
sealing
joint
boundary
contact surface
sealing element
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Expired
Application number
DEN8083A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Froede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NSU Werke AG
Original Assignee
NSU Werke AG
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Publication date
Application filed by NSU Werke AG filed Critical NSU Werke AG
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Publication of DE973728C publication Critical patent/DE973728C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/067Split packings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 19. MAI 1960
N 8083 XII/4/f
Dichtgrenze
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtgrenze, die aus einzelnen, zu einer geschlossenen Dichtung zusammengefügten Dichtungselementen besteht, wobei die Dichtungselemente Räume gegeneinander abdichten, die unter verschiedenem Druck stehen. Dabei müssen die Elemente der Dichtgrenze zunächst Dichtbewegungen gegen die überschleifende Fläche und gegen die Anlagewand ausführen. Außerdem müssen die Dichtelemente fugendicht aneinander angeschlossen werden.
Bei den bekannten Dichtgrenzen dieser Art werden zur Erreichung eines Fugenschlusses zwischen den einzelnen Dichtungselementen besondere Schließstücke, wie Dichtungsnüsse, Dichtungsbolzen od. dgl, vorgesehen. Diese zusätzlichen Bauteile komplizieren die Dichtgrenze jedoch erheblich und sind auf Grund ihrer meist geringen Abmessungen schwierig herzustellen. Bei anderen Ausführungen sind Doppelpassungen erforderlich, deren Herstellung ein hohes Maß an Genauigkeit erfordert und bei denen eine beispielsweise auf Grund einer Temperaturänderung erfolgende Längenänderung eines Dichtungselementes die Dichtheit der Dichtgrenze an irgendeiner Stelle zerstört.
Nach der Erfindung werden die Nachteile dieser bekannten Dichtgrenzen dadurch vermieden, daß jeweils ein Dichtungselement der Dichtgrenze mit seiner Endfläche wechselseitig an die Anlagefläche eines benachbarten Dichtungselementes fugendicht anschließt, wobei es stets dem größeren Druck derart ausgesetzt ist, daß es gegen seine eigene Anlagefläche und in Richtung des Fugenschlusses zum benachbarten
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Dichtungselement gepreßt wird. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung ist die Dichtheit der Dichtgrenze unabhängig von einer etwaigen Längenänderung der einzelnen Dichtungselemente, und es sind keine Schließstücke zur Erreichung eines Fugenschlusses zwischen benachbarten Dichtungselementen erforderlich. Vor allem können jedoch bei der erfindungsgemäßen Dichtgrenze verhältnismäßig große Herstellungstoleranzen zugelassen werden, ohne daß ίο die Abdichtung gefährdet wird.
Die erfindungsgemäße Dichtgrenze besteht vorzugsweise aus rechtwinkelig aufeinanderstoßenden Leisten mit rechteckigem Querschnitt, jedoch können die Dichtelemente auch beliebige andere Formen und Querschnitte besitzen und brauchen auch nicht in einer Ebene zu liegen, wie auch weder die überschleifende Fläche noch die Anlagefläche oder die Endflächen eben sein müssen. Es ist auch eine Eingrenzung eines kreisförmigen Querschnitts möglich, so ohne daß, wie beispielsweise bei der sogenannten Deventer-Packung, Doppelpassungen erforderlich sind.
Die Dichtbewegung in Richtung des Fugenschlusses kann in an sich bekannter Weise durch eine ruhende Vorlast eingeleitet werden, um bei pulsierenden Drücken und bei wechselnder Druckrichtung ein sicheres Ansprechen des Fugenschlusses zu erreichen. Der Aufbau und die Wirkungsweise einer Dichtgrenze gemäß der Erfindung werden im folgenden an Hand der schematischen Darstellungen einer beispielsweisen Ausführungsform erläutert, in denen in
Abb. ι eine aus rechteckigen Leisten zusammengefügte Dichtgrenze in perspektivischer Ansicht und in
Abb. 2 und 3 der Einbau einer Dichtgrenze gemäß Abb. ι gezeigt ist.
Die vier kastenförmigen Dichtelemente 1, 2 sind wechselseitig aneinandergelegt, so daß ein Gebiet von rechteckigem Querschnitt eingegrenzt wird. Dabei ist mit Ü die überschleifende Fläche bezeichnet, während die Anlagefläche A im Inneren des eingeschlossenen Rechtecks liegt. Die Endflächen der einzelnen Leisten sind mit E1 und E2 bezeichnet.
Tritt in Abb. 2 in der mit P bezeichneten Richtung ein Druckgefälle auf, so werden die Dichtungselemente der Dichtgrenze sowohl in Richtung auf die Anlagefläche A als auch in Richtung auf die überschliffene Fläche Ü eine Dichtbewegung ausführen, die durch ihre Elastizität, die Zähigkeit des Ölfilms und die Höhe des Druckgefälles bedingt ist. Darüber hinaus wird jedoch durch die besondere Anordnung der Elemente eine dritte Dichtbewegung in Richtung des Fugenschlusses jF (Abb. 3) auftreten, wodurch jedes Dichtelement mit einer Endfläche gegen die Anlagefläche eines benachbarten Dichtungselementes fugendicht anliegt, wie z. B. die Dichtleiste 1 mit ihrer Endfläche E1 gegen die Anlagefläche A der Dichtleiste 2. Damit wird die Dichtgrenze geschlossen.
Es ist einleuchtend, daß die Dichtheit der Anordnung weitgehend unabhängig von der Länge der einzelnen Dichtelemente ist, so daß eine Längenänderung infolge Temperaturschwankungen die Dichtheit nicht zerstören kann und auch verhältnismäßig große Herstellungstoleranzen zugelassen werden können.
Um bei pulsierenden Drücken und bei wechselnder Druckrichtung ein sicheres Ansprechen des Fugenschlusses zu erreichen, wird der Fugenschluß zweckmäßig in an sich bekannter Weise durch eine ruhende Vorlast in Richtung F eingeleitet. Diese Vorlast kann mechanisch durch eine Feder beliebiger Gestalt oder durch andere Hilfsmittel — beispielsweise durch magnetische Kräfte — erzeugt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dichtgrenze aus einzelnen, zu einer geschlossenen Dichtung zusammengefügten Dichtungselementen, vorzugsweise aus rechtwinkelig aufeinanderstoßenden Leisten mit rechteckigem Querschnitt, wobei die Dichtungselemente Räume gegeneinander addichten, die unter verschiedenem Druck stehen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Dichtungselement (1) der Dichtgrenze mit seiner Endfläche (.E1) wechselseitig an die Anlagefläche (.4) eines benachbarten Dichtungselementes (2) fugendicht anschließt, wobei es stets dem größeren Druck derart ausgesetzt ist, daß es gegen seine eigene Anlagefläche (A) und in Richtung des Fugenschlusses zum benachbarten Dichtungselement gepreßt wird.
2. Dichtgrenze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtbewegung in Richtung des Fugenschlusses in an sich bekannter Weise durch eine ruhende Vorlast eingeleitet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 113 098, 172 087,
373405, 373406, 460959, 840179, 853533; Druckschrift der Fa. Knorr-Bremse A. G., Berlin,
Nr. 1119 vom August 1939, S. 29.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 941 705.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN8083A 1953-11-26 1953-11-26 Dichtgrenze Expired DE973728C (de)

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Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE113098C (de) *
DE172087C (de) *
DE373405C (de) * 1923-04-12 John Badeker Packungsring
DE373406C (de) * 1923-04-12 Charles Algernon Parsons Radial unterteilter Dichtungsring
DE460959C (de) * 1925-05-26 1928-06-11 Hinrich Schlotfeldt Stopfbuechse
DE840179C (de) * 1944-11-18 1952-05-29 Daimler Benz Ag Verfahren zum Herstellen einer wirksamen Dichtgrenze mittels einer in eine Vertiefungeingesetzten Dichtungsnuss und in Nuten liegenden Dichtleisten
DE853533C (de) * 1944-11-14 1952-10-27 Daimler Benz Ag Dichtgrenze, insbesondere fuer Schieberabdichtungen von Brennkraftmaschinen
DE941705C (de) * 1953-07-28 1956-04-19 Nsu Werke Ag Dichtgrenze mit kreisringfoermigen Schliesselementen

Patent Citations (8)

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