DE973373C - Schweissgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist - Google Patents

Schweissgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist

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DE973373C
DE973373C DEK14042A DEK0014042A DE973373C DE 973373 C DE973373 C DE 973373C DE K14042 A DEK14042 A DE K14042A DE K0014042 A DEK0014042 A DE K0014042A DE 973373 C DE973373 C DE 973373C
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DE
Germany
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legs
streujoche
transformer
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DEK14042A
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English (en)
Inventor
Willi Dipl-Ing Kubesch
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DALEX WERK
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DALEX WERK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Schweißgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist Die Erfindung bezieht sich auf einen Schweißgleichrichter mit Mehrphasentransformator, dessen Schenkel raumsymmetrisch angeordnet sind. Man kennt bereits Schweißgleichrichter, die an einem Mehrphasen-netz angeschlossen werden können. Teilweise belasten die bekannten. Konstruktionen die einzelnen Phasen des Netzes ungleichmäßig. Soweit das Drehstromnetz gleichmäßig belastet wird, handelt es sich in der Regel um Meh-rph,asentransformatoren in Verbindung mit regelbaren Drosselspulen. Es sind auch regelbare Streutransformatoren bekanntgeworden, die in ihrer üblichen Ausführung das Netz jedoch nicht mehr symmetrisch belasten. Diese Streutranstformatoren sind ähnlich # den normalen Dreiphasentransformatoren gebaut und besitzen einen Eisenkern, dessen drei aktive Schenkel in einer Ebene liegen und deren Streuung durch einen magnetischen Nebenschluß reguliert wird. Ein erheblicher Teil der magnetischen Streuung geht jedoch. durch den benachbarten Luftraum, wobei die Streuverhältnisse bei den einzelnen Schenkeln im allgemeinen nicht gleichartig sind. Dies. ist aber ein Nachteil der bekannten Anordnung. Die Erfindung bezweckt, den Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln derart auszubilden, daß ein oder mehrere um die Symmetrieachse der Schenkel des Transformators drehbar angeordnete Streujoche an ihrer den Schenkeln gegenüberliegenden Fläche mit veränderlicher Krümmu-ig derart ausgebildet sind, daß die zwischen den Schenkeln und dem Streujoch oder den Streujochen gebildete Luftspalte stetig sowie für jeden einzelnen Schenkel gleichmäßig verändert werden. Die so erhaltenen Sekundärströme werden in bekannter Weise, z. B. mittels eines Selentrockengleichrichters, gleichgerichtet.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung wird so getroffen, daß man die drei aktiven Schenkel in den Spitzen eines gleichseitigen Dreiecks derart raumsymmetrisch anordnet, daß die geometrischen und damit die magnetischen Verhältnisse, insbesondere die Bedingungen für die Ausbildung der Luftstreufelder, von jedem Schenkel aus betrachtet, die gleichen sind.
  • Vorteilhaft kann man, um einen größeren Regelbereich zu erhalten, auch. mehrere, z. B. zwei drehhare Streujoche, anwenden, die zwischen den primären und sekundären Spulen jedes Schenkels angeordnet sind. Bei dieser Anordnung ergibt sich als weiterer Vorteil, daß der Spannungsunterschied zwischen den Grenzen des Strom.regelbereichs verhältnismäßig gering ist. Ein weiterer Vorteil gegenüber der Ausführungsweise eines solchen Schweißgleichrichters mit Regeldrosseln liegt darin, daß für die gleiche Schweißleistung erheblich,weniger aktives Material (Eisen und Kupfer) aufgewandt zu werden braucht.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt im Querschnitt schematisch den erfindungsgemäß ausgebildetenTransformator eines Schweißgleichrichters; Fig.2 ist eine Ansicht entsprechend Fig. i gesehen von einer der drei Seitenflächen des Transformators Fig.3 zeigt in Ansicht einen erfindungsgemäß ausgebildeten Streutransformator mit zwei drehbaren Streujochen; Fig.4 veranschaulicht schematisch eine besondere Ausbildungsform der Streujoche und der Endjoche.
  • Im einzelnen besitzt der Streutransformator gemäß Fig. i und 2 drei in den Spitzen eines gleichseitigen Dreiecksangeordnete Schenkel 1, 2, 3, die durch das obere Endjoch q. und das untere Endjoch 5 miteinander magnetisch verbunden sind. Die Schenkel 1, 2, 3 des Transformators tragen in der oberen Hälfte die Primärwicklung 6, in der unteren Hälfte die Sekundärwicklung 7. In der Mitte der Schenkel zwischen den Primärwicklungen und den Sekundärwicklungen ist ein Streujoch 8 um seine Achse 9 drehbar angeordnet. Die Achse 9 ist zweckmäßig in den Endjochen q, 5 gelagert. Sie wird in beliebiger Weise, z. B. mit einer Hebel- und Spindel-Übersetzung i o, i i, z. B. von Hand mittels eines Handrades 12 oder maschinell und automatisch angetrieben. Das Streujoch 8 selbst ist derart z. B. mit etwa gemäß drei archimedischen Spiralen 13, 1q., 15 verlaufender Umrandung ausgebildet, daß die zwischen den Schenkeln des Transformators und dem Streujoch jeweils gebildeten Luftspalte,9 durch Verdrehung des Streujochs zwischen der Weite O und einer maxialen Weite A für alle drei Schenkel gleichmäßig und stetig verändert werden. Bei der Einstellung des Streujochs mit kleinstem Luftspalt sind die magnetischen Nebenschlüsse am stärksten, so daß infolge der damit verbundenen erheblichen Streuspannungsabfälle der .geringste Schweißstrom sich ergibt. Bei der Einstellung mit größtem Luftspalt ergibt sich entsprechend das Maximum des Schweißstroms.
  • Gemäß Fig. 3 bedeuten wieder die Bezugszeichen 1, 2, 3 die drei Schenkel. eines Dreiphasentransformators, 4, 5 die diese Schenkel magnetisch verbindenden Endjoche. Hier ist die Primärwicklung in eine obere und untere Hälfte geteilt (16, 17). Zwischen den Hälften der Primärwicklung liegen die Sekundärwicklungen 18, und .zwischen je einem Primärwicklungsanteil und der Sekundärwicklung ist je ein drehbares Streujoch i9, 2o angeordnet. Die drehbaren Streujoche werden zweckmäßig durch eine gemeinsame Welle zi betätigt.
  • Einen Unterschied in der Wirkung weist diese Anordnung gegenüber der Ausführung gemäß Fig. i mit nur einem Streujoch insofern auf, alis die Streuflüsse bei der Anordnung gemäß Fig. 3 die doppelte Anzahl von L uftspalten' durchdringen müssen, wie bei der Anordnung gemäß Fig. i. Zur Erzeugung gleichwertiger Streufelder ist bei dieser Ausführung eine größere Anzahl Amperewindungen erforderlich als bei der Ausführung mit nur einem Streujoch. Infolgedessen ist bei Anordnung von zwei drehbaren Streujochen die Einstellung entsprechend höherer Stromstärken möglich.
  • Ein weiterer Vorteil der Anordnung gemäß Fig. 3 besteht darin, daß die Spannungsverluste, welche schon im Leerlauf durch das Vorhandensein eines kleinen, aber immerhin sich auswirkenden Streufeldes entstehen, ebenfalls geringer werden, weil das Leerlaufstreufeld bei der Anordnung zweier drehbarer Streujoche die doppelte Anzahl Luftspalten durchsetzen muß und deshalb schwächer ist.
  • Gemäß Fig. q. bedeuten die Bezugszeichen 1, 2, 3 wiederum .die Schenkel eines Dreiphasentransformators. Die Spitzen der sich in der Zeichnung deckenden Endjoche q. und 5 sind hier mit A, B, C bezeichnet. Sie liegen in den Spitzen eines gleichseitigen Dreiecks. Das drehbare Streujoch 22 ist gestrichelt gezeichnet und so ausgebildet, daß seine Endpunkte A', B', C ebenfalls in den Spitzen eines gleichseitigenDreiecks liegen. DieUmrand@ung des Streujochs ist hier geradlinig ausgebildet, so daß das Streujoch A', B', C und die Endjoche A, B, C aus übereinstimmenden Blechen hergestellt werden können. In der Stellung mit kleinstem Luftspalt decken sich die Endjoche also mit den zwischen ihnen liegenden Streujochen. Schwenkt man das oder die Streujoche um einen Winkel a, so gelangen das oder die Streujoche in die gestrichelt gezeichnete Stellung A', B', C gemäß Fig. q.. Dabei werden die Luftspalten bis zu einem maximalen Wert A stetig und gleichmäßig vergrößert. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß Endjoche und Streujoche einander vollkommen gleich und in einfachster Weise als geradlinig begrenzte Platten hergestellt werden können.
  • Die beschriebenen Ausführungsbeispielie eines Schweißgleichrichters mit Streutransformator können mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken abgeändert und ausgestaltet werden. So könnte man z. B. die beschriebenen drehbaren Streujoche auch bei Transformatoren von Schweißgleichrichtern anderer Art, z. B. bei solchen, die mehr als drei Phasen besitzen, unter entsprechender raumsymmetrischer Anordnung der Schenkel und der Primär- und Sekundärwicklungen anwenden. Ferner könnte man anstatt eines oder zweier drehbarer Streujoche auch eine größere Anzahl derselben unter entsprechender Verteilung der Wicklungen vorsehen. Man könnte ferner anstatt eines oder mehrerer drehbarer Streujoche auch in anderer Weise veränderliche Streujoche, z. B. dreiteilige Streujoche, verwenden, deren Teile symmetrisch gegenüber den Schenkeln des Transformators verschoben werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere um die Symmetrieachse der Schenkel des Transformators drehbar angeordnete Streujoche an ihrer den Schenkeln gegenüberliegenden Fläche mit veränderlicher Krümmung derart ausgebildet sind, daß die zwischen den Schenkeln und dem Streujoch oder den Streujochen gebildete Luftspalte stetig sowie für jeden einzelnen Schenkel gleichmäßig verändert werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrandung des oder der Streujoche eine der Anzahl der Schenkel des Transformators entsprechende Unterteilung aufweist und daß die einzelnen. Randteile gekrümmt derart verlaufen, daß bei der Drehung des oder der Streujoche eine gleichmäßige, stetige Veränderung der Luftspalte zwischen den einzelnen Tran.sformatorschenkeln und den Randteilen des oder der Streujoche sich ergibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei geradliniger Begrenzung der Randabschnitte der Streujoche dieselben geometrisch übereinstimmend mit den Endjochen, etwa in Dreiecksform mit abgestumpften Ecken, gestaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 738223, 633831-In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 888 28q..
DEK14042A 1952-04-29 1952-04-29 Schweissgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist Expired DE973373C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE633831C (de) * 1933-05-13 1936-08-07 Philips Patentverwaltung Mehrphasiger Streutransformator
DE738223C (de) * 1940-02-15 1943-08-09 Elin Und Schorch Werke Ag Fuer Lichtbogen-Schweissumspanner
DE888284C (de) * 1951-08-09 1953-08-31 Robert Kettenbaum Regeltransformator, insbesondere fuer Drehstrom

Patent Citations (3)

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