DE738223C - Lichtbogen-Schweissumspanner - Google Patents

Lichtbogen-Schweissumspanner

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DE738223C
DE738223C DEE53387D DEE0053387D DE738223C DE 738223 C DE738223 C DE 738223C DE E53387 D DEE53387 D DE E53387D DE E0053387 D DEE0053387 D DE E0053387D DE 738223 C DE738223 C DE 738223C
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DE
Germany
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spindle
arc welding
primary
coils
secondary coil
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Expired
Application number
DEE53387D
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English (en)
Inventor
Ing Erwin Dadel
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ELIN und SCHORCH WERKE AG fur
Original Assignee
ELIN und SCHORCH WERKE AG fur
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/12Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable coil, winding, or part thereof; having movable shield

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Lichtbogen-Schweißumspanner Es ist bekannt, Umspanner mit veränderlicher Streuung, insbesondere solche für Schweißzwecke, so zu bauen, daß der axiale Abstand zwischen Primär- . und Sekundärspule verändert werden kann. Dabei kann entweder eine der Spulen am aktiven Eisen des Umspanners befestigt sein, während die andere Spule gegen die erste bewegt wird, oder es können auch beide Spulen durch besondere bewegliche Elemente, z. B. Spindeln, mit dem Eisenkern verbunden sein, so daß für die Regelung des Schweißstromes beide Spulen gegeneinander bewegt werden. In beiden Fällen findet die Übertragung der von den stromdurchflossenen Spulen herrührenden, auf die Spulen gegenseitig abstoßend wirkenden, rasch oszillierenden Kräfte über eine Reihe von Konstruktionsteilen des Umspanners statt, die dadurch zum Schwingen angeregt werden und das unerwünschte Brummgeräusch solcher Umspanner verursachen. Die Geräuschbildung kann bei diesen-Ausführungen nur durch Verwendung von zusätzlichen schalldämpfenden Mitteln unterdrückt werden. Es ist auch eine Ausführung bekanntgeworden, bei der versucht wird; durch eine Teilung der Spulen die auftretenden Kräfte ins Gleichgewicht zu bringen und dadurch die Geräuschbildung zu v ermindern. Diebekannte Ausführung teilt sowohl die Primär- als auch die Sekundärspule in je zwei Hälften. Die beiden Hälften der Primärspule werden an den Enden des für die Verschiebung zur Verfügung, stehenden Weges fest mit dem Eisenkern verbunden, während jede der Hälften der Sekundärspule von einer gemeinsamen Spindel getragen je einer Hälfte der Primärspule genähert oder von ihr entfernt wird. Auch diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Kräfte zwischen Sekundär- und Primärspulen über den Eisenkern übertragen werden und daher zu einer unerwünschten Geräuschbildung Anlaß geben können. Sie hat aber auch den Nachteil, daß die Unterteilung der Spulen bei sonst gleichen Abmessungen eine wesentlich geringere Kurzschlußspannung ergibt. Die Kurzschlußspannung muß aber für die Verwendung der Transformatoren für Schweißzwecke einen bestimmten Wert erreichen, so daß dieser bei Unterteilung der Spulen nur durch Vergrößerung der Abmessungen und somit durch größeren Materialaufwand erreicht werden kann.
  • Die bestehenden Schwierigkeiten wer'd'en nun dadurch überwunder, daß bei einem Lichtbogen-Schweißumspanner, bei dem zur Regelung der Schweißstromstärke der axiale Ab, ,stand zwischen Primär- und Sekundärspule mittels einer Spindel verstellbar ist, erfindungsgemäß sowohl die Primärspule als auch die Sekundärspule auf der der Spulenbewegung dienenden Spindel befestigt sind. Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken kann die Befestigung gelenkig oder federnd ausgebildet sein.
  • Durch die Erfindung werden sowohl das aktive Eisen als auch die Lagerstellen der Spindel bzw. das Gehäuse von den oszillierenden Spulenkräften befreit, da diese Kräfte nunmehr in der der Führung und Bewegung dienenden Spindel als Zugkräfte vernichtet werden. Durch die federnde oder gelenkige Aufhängung kann allen Spulen die Möglichkeit gegeben werden, sich so einzustellen, daß sich die mechanischen und magnetischen Sy minetrieachsen decken.
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber den bisher 1>elzannteii Umspannern besteht.darin, daß die Verwendung von Holz- oder sonstigen nichtmetallischen Gehäusen sowie durch das starke Streufeld verursachte Wirbelstromverluste vermieden wird. Statt eine besondere Abschirmung zu verwenden, kann zweckmäßig das aktive Eisen in mehrere, mindestens drei auf den Umfang verteilte Einzelpakete aufgelöst werden, wodurch ohne weiteren Materialaufwand eine ausreichende Abschirmung des Gehäuses gegen das Streufeld des Umspanners und damit eine Unterdrückung der Wirbelstromverluste erreicht wird.
  • Fig. i stellt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, Fig.2 den zugehörigen Grundriß. a ist die Schraubenspindel, die in Spulenmitte durchgeführt ist, b sind die Spulen, c die Arme der Spindelmuttern, die mit diesen beim dargestellten Ausführungsbeispiel starr, d. h. nicht gelenkig oder federnd, verbunden sind, d ist der Eisenkern, der hier in drei Einzelpakete mit außerhalb der Spule liegen-<lern magnetischem Rückschluß aufgelöst ist. Die Zahl der Arme der Spindelmuttern ist in zweckmäßiger Weise gleich der Zahl der den magnetischen Kraftfluß führenden Einzelpakete gemacht.
  • Es ist, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, auch möglich, mir die Primär- oder die Sekundärspule durch die Spindelmutter bewegbar anzuordnen, die andere Spule jedoch in der Längsrichtung der Spindel auf dieser festzulegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lichtbogen-Schweißumspanner, bei dem zur Regelung der Schweißstromstärke der axiale Abstand zwischen Primär- und Sekundärspule mittels einer Spindel verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Primär- als auch die Sekundärspule auf der der Spulenbew egung dienenden Spindel befestigt sind.
  2. 2. Lichtbogen-Schweißumspanner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Spulen auf der Spindel federnd oder gelenkig erfolgt.
  3. 3. Lichtbogen-Schweißumspanner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Primär- als auch die Sekundärspule durch die Spindel verstellbar sind. q..
  4. Lichtbogen-Schweißumspanner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der Spulen, und zwar entweder die Primär- oder Sekundärspule, in der Längsrichtung verstellbar, die andere dagegen auf der Spindel fixiert ist.
  5. 5. Lichtbogen-Sch«reißumspanner nach Anspruch i, 2, 3 oder d., dadurch gekennzeichnet, daß das aktive Eisen aus mindestens drei die Spulen umfassenden Einzelpaketen besteht, die gleichmäßig verteilt. z. B. um izo", ge-eneinander versetzt sind.
DEE53387D 1940-02-15 1940-02-16 Lichtbogen-Schweissumspanner Expired DE738223C (de)

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DE738223C true DE738223C (de) 1943-08-09

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ID=25762362

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DEE53387D Expired DE738223C (de) 1940-02-15 1940-02-16 Lichtbogen-Schweissumspanner

Country Status (1)

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DE (1) DE738223C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973373C (de) * 1952-04-29 1960-02-11 Dalex Werk Schweissgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973373C (de) * 1952-04-29 1960-02-11 Dalex Werk Schweissgleichrichter, dessen Mehrphasentransformator mit raumsymmetrisch angeordneten Schenkeln ausgebildet ist

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