DE972432C - Verfahren zum Empfangen und verstaerkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz - Google Patents
Verfahren zum Empfangen und verstaerkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit FrequenzversatzInfo
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- DE972432C DE972432C DER12205A DER0012205A DE972432C DE 972432 C DE972432 C DE 972432C DE R12205 A DER12205 A DE R12205A DE R0012205 A DER0012205 A DE R0012205A DE 972432 C DE972432 C DE 972432C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/14—Relay systems
- H04B7/15—Active relay systems
- H04B7/155—Ground-based stations
- H04B7/165—Ground-based stations employing angle modulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Signal Processing (AREA)
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Description
Sowohl für Zwecke des Rundfunks wie auch für Richtfunkverbindungen besteht das Problem, ein
frequenzmoduliertes Signal zu empfangen und mit einem Frequemzversatz wieder auszustrahlen!. Dazu
ist es nicht nötig, das empfangene Signal zu deraiodulietren
und einem netten. Träger aufzumodulieren, sondern man kann auch lediglich Frequenzumsetzungen vornehmen. Um dabei eine hinreichende
Selektion zu erzielen, ist im allgemeinen zunächst eine Transponierung in einen Zwischenfrequenzbereich
und dann eine zweite Transponierung auf die Ausgangsfrequenz erforderlich. Der bei diesem
Verfahren benötigte Aufwand ist zwar kleiner als bei der Demodulation mit einem Ballempfänger
und Ausstrahlung mit einem normalen Sender, der alle die üblichen Einrichtungen zur Konstanthaltung
der Mittelfrequenz benötigt. Der Aufwand ist aber trotzdem noch ziemlich groß, da an den Zwischenfrequenzteil
die gleichen Anforderungen zu stellen sind, die man an den eines Ballempfängers ao
stellt, und auch die Aufwärtstransponierung immer Schwierigkeiten bereitet.
Es wurde bereits vorgeschlagen, einen Oszillator mit einer frequenzmodulierten S teuer frequenz so zu
steuern, daß die Differenzfrequenz in jedem Augenblick
konstant ist (deutsche Patentschrift 855 587). Auch hier wird die empfangene Frequenz zunächst
in einen Zwischenfrequenzbereich transponiert, und
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es wird hier ein Phasenvergleich mit einer Schwingung vorgenommen, die als Differenzfrequenz der
Oszillatorfrequenz mit der eines Hilfsoszillators konstanter Frequenz erhalten wird. Mit der Ausgangsspannung
der Phasenvergleichssohaltung wird über einen Tiefpaß, der nur für Tonfrequenzen
durchlässig ist, mit einer Reaktanzschaltung der Oszillator in der Frequenz so gesteuert, daß die
beiden. Eingangsspannungen der Phasenvergleichsschaltung stets von gleicher Frequenz sind und
bestimmte Phasenlagen zueinander einnehmen.
Dieses Verfahren stellt nur geringe Anforderungen an den ZF-Kanal in Hinsicht auf die Selektivität,
da der Tiefpaß im Zuge der Frequenzsteuerung des Oszillators dafür sorgt, daß nur die
erwünschte Modulation und keine weiteren Frequenzen übertragen werden. Der Nachteil des
Verfahrens liegt aber darin, daß Instabilitäten sehr schwer zu vermeiden sind. Das System für die Fre-
ao quenzsteuerung des Oszillators macht .von einer Art
Frequenzgegenkopplung Gebrauch, die in eine Rückkopplung umschlägt und damit zur Selbsterregung
führt, wenn durch die Laufzeit im Zwischenfrequenzteil eine solche Phasendrehung der
Modulation erfolgt, daß mit der Phasendrehung im Tiefpaß 900 bei ncch hinreichender Verstärkung
überschritten werden.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren vorgeschlagen, das ein Empfangen und verstärktes Wie-
dersenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz ohne Transponierung des Signals in
eine Zwischenfrequenz ermöglicht und die Instabilitätsgefahr erheblich herabsetzt. Die empfangene
frequenzmodulierte Schwingung wird vielmehr
direkt mit der Versatzfrequenz gemischt, wobei ein Seitenband dazu verwendet wird über eine Phasenvergleichsschaltung
die Schwingung des örtlichen Steuersenders mit Hilfe einer Reaktanzschaltung trägheitslos zu synchronisieren. Die Steuerspan-
nung wird dabei vor ihrer Verwendung in der Reaktanzschaltung über einen Tiefpaß geleitet, der
von der Empfangsfrequenz und vom nichtgewünschten Seitenband herrührende Steuerspannungen
unterdrückt.
Eine Schaltung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist schematisch in der
Abbildung dargestellt. Das frequenzmodulierte Signal wird von der Empfangsantenne 1 aufgenommen, durchläuft ein Filter 2, wird im Hoch-
frequenzverstärker 3 verstärkt und gelangt an die Mischstufe 4. Das Filter 2 dient dazu, ein Zustopfen
des Hochfrequenzverstärkers 3 durch die ausgesendete Welle zu vermeiden. In der Mischstufe
4 wird der Frequenzversatz vorgenommen,
d. h., das empfangene Signal wird mit der im Oszillator 5 erzeugten Versatzfrequenz moduliert, so daß
außer der Empfangsfrequenz am Ausgang der Mischstufe noch ein oberes und ein unteres Seitenband
im Abstand der Versatzfrequenz entsteht. Der Hochfrequenzverstärker 6 ist nun auf eines der
beiden Seitenbänder abgestimmt und verstärkt dies weiter. Er ist jedoch nicht in der Lage, das andere
Seitenband und die Empfangsfrequenz vollständig zu unterdrücken. Deshalb wird dieses Frequenzgemisch
in der Phasenvergleichsschaltung 7 mit der Phase des Oszillators 10 verglichen. Die Ausgangsspannung
der Phasenvergleichsschaltung durchläuft den Tiefpaß 8 und steuert dann über die Reaktanzschaltung
9 den Oszillator 10 so, daß dessen Frequenz stets gleich der gewünschten Seitenfrequenz
der Versatzmischung ist. Die andere Seitenfrequenz und die Empfangsfrequenz können den Oszillator
nicht beeinflussen, da diese hohe Frequenzkomponenten am Ausgang der Phasenvergleichsschaltung
verursachen, die von dem Tiefpaß 8 nicht-durchgelassen
werden, —
In dieser Nachsteuereinrichtung, bestehend aus Oszillator 10, Phasenvergleichsschaltung 7, Tiefpaß
8 und Reaktanzschaltung 9, ist die Laufzeit für den Kreislauf fast ausschließlich durch den Tiefpaß
gegeben. Da weiterhin die Verstärkung in diesem in sich geschlossenen Wege sehr gering ist, sind
keine Instabilitäten zu befürchten. Mit 11 ist der Sendeverstärker und mit 12 die Sendeantenne bezeichnet.
_
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren zum Empfangen und verstärkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz, bei dem der Steuersender über eine Reaktanzschaltung so gesteuert wird, daß die Differenzfrequena zwischen der empfangenen und der wieder ausgestrahlten Schwingung konstant gleich der Versatzfrequenz ist, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangene frequenzmodulierte Schwingung, gegebenenfalls nach Durchlaufen eines Antennenfilters (2) und einer Verstärkerstufe (3), in einer Mischstufe (•4) mit der von einem Hilfsoszillator (5) erzeugten Schwingung der Versatzfrequenz gemischt wird, daß anschließend ein um die Versatzfrequenz von dem empfangenen Signal verschiedenes Seitenband, gegebenenfalls unter weiterer Verstärkung, ausgesiebt und einer Phasenvergleichsschaltung (7) zugeführt und hier mit der Schwingung des örtlichen Steuersenders (10) zur Gewinnung der Steuerspannung für die Reaktanzschaltung verglichen wird, und daß diese Steuerspannung vor ihrer Verwendung über einen Tiefpaß (8) geleitet wird, der von der Empfangsfrequenz und no vom nichtgewünschten Seitenband herrührende Steuerspannungen unterdrückt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 819 547;
schweizerische Patentschrift Nr. 159 805;
USA.-Patentschrift Nr. 2 280 822;
französische Patentschriften Nr. 880 809,939 509· In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 855 587.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 528/378 5.56 (909 561/7 7.59)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER12205A DE972432C (de) | 1952-01-05 | 1952-01-05 | Verfahren zum Empfangen und verstaerkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER12205A DE972432C (de) | 1952-01-05 | 1952-01-05 | Verfahren zum Empfangen und verstaerkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972432C true DE972432C (de) | 1959-07-23 |
Family
ID=7398742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER12205A Expired DE972432C (de) | 1952-01-05 | 1952-01-05 | Verfahren zum Empfangen und verstaerkten Wiederaussenden frequenzmodulierter Wellen mit Frequenzversatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972432C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH159805A (de) * | 1930-08-01 | 1933-01-31 | Bell Telephone Mfg | Elektrische Einrichtung mit einer Anordnung zur Steuerung der Frequenz eines Röhrenoszillators. |
| US2280822A (en) * | 1938-07-01 | 1942-04-28 | Rca Corp | Frequency modulated radio relaying system |
| FR880809A (fr) * | 1941-04-10 | 1943-04-06 | Telefunken Gmbh | Station-relais pour liaisons par ondes ultra-courtes |
| FR939509A (fr) * | 1945-09-20 | 1948-11-17 | Philips Nv | Dispositif de synchronisation de deux oscillations |
| DE819547C (de) * | 1947-09-26 | 1951-11-05 | Philips Nv | Einrichtung mit einem selbsttaetig in der Frequenz korrigierten Oszillator |
| DE855587C (de) * | 1950-06-07 | 1952-11-13 | Patelhold Patentverwertung | Einrichtung zur Steuerung eines Oszillators fuer ultrakurze Wellen mit einer frequenzmodulierten Steuerfrequenz |
-
1952
- 1952-01-05 DE DER12205A patent/DE972432C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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