DE968908C - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter

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DE968908C
DE968908C DEV7925A DEV0007925A DE968908C DE 968908 C DE968908 C DE 968908C DE V7925 A DEV7925 A DE V7925A DE V0007925 A DEV0007925 A DE V0007925A DE 968908 C DE968908 C DE 968908C
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DE
Germany
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switch
lever
transmission lever
movable contact
compression spring
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Expired
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DEV7925A
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Gebrueder Vedder GmbH
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Gebrueder Vedder GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf elektrische Schnappschalter, insbesondere auf eine Schalterart, bei welcher der bewegliche Kontakt unter dem Einfluß einer Druckfeder steht, welche mit Hilfe eines die Schalterbetätigung übertragenden Hebels wechselweise in entgegengesetzter Richtung über ihre Totpunktlage gebracht werden kann und dem beweglichen Kontakt jeweils eine gegensinnige Bewegung aufzwingt.
Bei den bekannten Schaltern der vorgenannten Art ist der die Schalterbetätigung übertragende Hebel in Richtung des beweglichen. Kontaktes angeordnet, und zwar in einem solchen Abstand, daß für die Unterbringung der Druckfeder ausreichend Platz zur Verfügung steht. Es ergeben sich daraus verhältnismäßig große Baulängen, welche eine allgemeine Benutzung des Schaltersystems und insbesondere seine Anwendung bei Schaltern mit mehreren, Schalt- oder Unterbrechungsstellen praktisch unmöglich machen. so
Die Erfindung will diesen Mangel beheben und das erläuterte Schnappschaltersystem so gestalten, daß es nur sehr geringen Platz beansprucht und auch für kompliziertere Schalterausführungen benutzt werden kann.
Die Besonderheit Mach der Erfindung besteht darin, daß der bewegliche Kontakt und der damit zusammenwirkende Übertragungshebel der Schalterbetätigung nebeneinander angeordnet und an den sich entsprechenden Enden festgelegt sind und daß diei Druckfeder eine in der Querrichtung angeordnete Kupplung bildet.
Als besonders zweckmäßig hat sich eine Ausführungsform erwiesen, bei welcher der bewegliche Kontakt und der Übertragungshebel einem U-förmigen oder spitzwinkeligen, am Scheitel befestigten
709 951/11
Doppelhebel bilden. Solche Doppelhebel können ohne weiteres als zusammenhängende Stanzteile hergestellt werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, den beweglichen Kontakt zusätzlich als Hilfsübertragungshebel der Schalterbetätigung- auszubilden, welcher bei seiner Betätigung unter Vermittlung der Druckfeder den Übertragungshebel in seine Ausgangsstellung zurückführt. Es ist dadurch ermöglicht, den Schalter als Ein- oder Ausschalter auszuführen, wobei der Schalter ohne sonstige Hilfsmittel in der jeweiligen Schaltstellung verbleibt, bis eine erneute Schaltung vorgenommen wird.
Die letzterwähnte Ausführung kann noch dadurch vervollkommnet werden, daß der Übertragungshebel zusätzlich als beweglicher Kontakt ausgebildet ist. Dabei vertauschen der bewegliche Hauptkontakt und der Hauptübertragungshebel bei jeder Schaltungsänderung ihre Funktion.
Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist ein spitzwinkeliger Doppelhebel mit den Schenkein ι und 2 vorgesehen, welcher bei 3 festgelegt ist. Der Schenkel 1 dient als beweglicher Kontakt, der mit dem festen Kontakt 4 zusammenwirkt. Der Hebelarm 2 dient als Übertragungshebel der Schalterbetätigung, die aus einer Drucktaste 5 besteht. Der Hebelarm 2 wird an seinem freien Ende durch eine Druckfeder 6 abgestützt, welche in nach jeder Betätigung in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung zu rückbefördert.
Beide Hebelarme 1 und. 2 sind mit seitwärts vorspringenden Nocken ia und 2a versehen, an welchen eine tonnenförmige Druckfeder 7 festgelegt ist. Wenn der Hebelarm 2 mit Hilfe des Tasters 5 abwärts geschwenkt wird, so wird die Feder 6 zusammengedrückt, während die Feder 7 sowohl eine Zusammendrückung als auch eine Verschwenkung erfährt. Sobald der Arm 2 in Höhe des Hebelarms 1 liegt, hat die Feder 7 ihre Totpunktlage erreicht. Es genügt dann, eine nur geringe zusätzliche Abwärtsbewegung des Hebelarms 2 um die Totpunktlage der Feder 7 zu überschreiten und dadurch die Feder 7 in. die Lage zu versetzen, den. Kontaktarm 1 nach oben zu schwenken, so daß er an dem festen Kontakt 4 zur Anlage kommt. Bei Freigabe des Hebelarms 2 kommt die Feder 6 zur Wirkung und, drückt den Hebelarm 2 nach oben. Sobald bei dieser Aufwärtsbewegung des Hebels 2 die Totpunktlage der Feder 7 erneut überschritten wird., werden, die Kontakte 1 und. 4 getrennt und der bewegliche Kontakt 1 in die aus Fig. 1 ersichtliche Ausgangsstellung zurückbefördert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und. 4 ist ein U-f örmiger Doppelhebel mit den Armen 11 und 12 vorgesehen, der bei 13 festgelegt ist. Diebeiden Hebelarme sind mittels der Druckfeder 17 mitoinander gekuppelt. Jedem der Hebelarme ist ein Taster I5a bzw. I5& zugeordnet, und beide Arme sind als bewegliche Kontakte ausgebildet. Sie dienen, infolgedessen, abwechselnd als Betätigungs- und Kontaktihebel. Die Schaltstellung gemäß Fig. 3 ist durch Abwärtsdrücken der Taste I5& erreicht worden. Die entgegengesetzte Schaltstellung läßt sich mit Hilfe der Taste I5a verwirklichen; beim Drücken der Taste I5Ö wird der Hebelarm von dem Kontakt I4a getrennt und nach abwärts geschwenkt.
Sobald die Höhe des Arms 11 erreicht ist, kommt die Feder 17 zur Wirkung und befördert den Arm in die Einschaltstellung, wobei er an dem festen Kontakt I46 anliegt.
In Fig. S und 6 ist eine andere Art der Betätigung des Schalters nach Fig. 1 und 2 veranschaulicht. Die Betätigung erfolgt dabei mit Hilfe eines Kipphebels 18, dessen Nabe mit tiefen Einschnitten versehen ist, in welche eine feste Lagerschiene 19 und das freie Ende des Hebelarms 2 eingreifen.
Durch Verschwenken des Kipphebels 18 wird der Hebel 2 abwärts bewegt, so daß die Feder 7 zur Wirkung kommt und den Kontakthebel 1 von dem festen Kontakt 4a trennt. Die Schalterausführung nach Fig. 5 und 6 läßt sich zu den verschiedenartigsten Schalterausführungen, umwandeln.
In Fig. 6 ist durch Darstellung eines zweiten festen Kontaktes 46 die Möglichkeit für die Herstellung eines Aus-, Wechsel- oder Umschalters veranschaulicht.
In Fig. 5 ist durch Darstellung eines zweiten Kontaktsystems die Möglichkeit für die Herstellung eines Kippserienschalters angedeutet.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektrischer Schnappschalter, dessen beweglicher Kontakt unter dem Einfluß einer Druckfeder steht, welche mit Hilfe eines die Schalterbetätigung übertragenden Hebels wechselweise in entgegengesetzter Richtung über ihre Totpunktlage gebracht werden, kann und dem beweglichen Kontakt jeweils eine gegen,-sinnige Bewegung aufzwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt und der damit zusammenwirkende Übertragungshebel nebeneinander angeordnet und an den sich entsprechenden Enden festgelegt sind und daß die Druckfeder eine in der Querrichtung angeordnete Kupplung bildet.
2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt und der 11a Übertragungshebel einen U-förmigen oder spitzwinkeligen, am Scheitel befestigten Doppelhebel bilden,
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt zusätzlich als Hilfsübertragungshebel ausgebildet ist, welcher bei seiner Betätigung unter Vermittlung der Druckfeder den Übertragungshebel in seine Ausgangsstellung zurückführt.
4. Schalter nach Anspruch3, dadurch gekernizeichnet, daß der Übertragungshebel zusatzlich als beweglicher Kontakt ausgebildet ist,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 506/224 4.56 (709 951/11 4.58)
DEV7925A 1954-10-20 1954-10-20 Elektrischer Schnappschalter Expired DE968908C (de)

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