DE967337C - Lasthebefahrzeug, insbesondere Hubstapler mit nicht selbst anlaufender Antriebsmaschine und in deren Schwungrad eingebauten elektromagnetischen Kupplungen - Google Patents

Lasthebefahrzeug, insbesondere Hubstapler mit nicht selbst anlaufender Antriebsmaschine und in deren Schwungrad eingebauten elektromagnetischen Kupplungen

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DE967337C
DE967337C DEM16535A DEM0016535A DE967337C DE 967337 C DE967337 C DE 967337C DE M16535 A DEM16535 A DE M16535A DE M0016535 A DEM0016535 A DE M0016535A DE 967337 C DE967337 C DE 967337C
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DE
Germany
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flywheels
self
lifting vehicle
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electromagnetic clutches
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Expired
Application number
DEM16535A
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English (en)
Inventor
Kurt Steinert
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Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/07572Propulsion arrangements

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Lasthebefahrzeug, insbesondere Hubstapler mit nicht selbst anlaufender Antriebsmaschine und in deren Schwungrad eingebauten elektromagnetischen Kupplungen mit getrennten Abtrieben.
Die Eigenart des Betriebes von Hubstaplern bedingt ein sehr häufiges Ein- und Auskuppeln des Antriebsmotors in den Vor- und Rückwärtsgängen, wobei besonders lange unter Schlupf gefahren wird. Reibungskupplungen sind für diesen Zweck ungeeignet, da diese nicht genügend lange Standzeiten haben.
Gemäß der Erfindung wird daher vorgeschlagen, als Kupplungen Magnetpulverkupplungen zu verwenden, deren Sekundärteile in dem mit den Magnetwicklungen ausgerüsteten Primärteil angeordnet sind. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß durch langsame Zunahme oder Abnahme der Magnetisierung ein feinfühliges Anfahren oder Anhalten des Hubstaplers sowohl im Vorwärtsais auch im Rückwärtsgang möglich ist, ohne daß die Kupplung selbst einem vorzeitigen Verschleiß unterliegt. Ebenso kann das Fahrzeug, z. B. bei schneller Zunahme der Magnetisierung, schnell anfahren. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Möglichkeit, die Magnetpulverkupplung gemäß der Erfindung gleichzeitig als Bremse ausnutzen zu können, indem beispielsweise die Magnetisierung der Kupplungsseite für die Vorwärtsfahrt nachgelassen und gleichzeitig die Magnetisierung der
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Kupplungsseite für die Rückwärtsfahrt verstärkt wird.
Die Magnetpulverkupplung erweist sich somit bei Hubstaplern als wirtschaftliche und betriebssichere Kupplung.
Es sind zwar schon Magnetpulverkupplungen bekanntgeworden, die als selbständige Baueinheit in das Schwungrad von Arbeitsmaschinen, wie Pressen, Stanzen od.dgl., eingebaut sind, jedoch weisen ίο diese nur einen Sekundärteil auf, mit denen lediglich die Maschine an- Oder abgeschaltet werden kann. Derartige Magnetpulverkupplungen sind für Hubstapler nicht verwendbar, da diese mühelos und ohne Zeitverluste vor- und zurückfahrbar sein müssen.
Andere bekannte Magnetpulverkupplungen weisen drei konzentrisch zueinander liegende Kupplungsteile auf. Bei diesen wird jedoch eine der Magnetwicklungen von dem äußeren und eine von dem inneren Kupplungsteil getragen. Weiterhin bedingt die Anordnung der Kupplungsteile drei gesonderte Lager. Diese Magnetpulverkupplung ist . daher bauaufwendig und teuer.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles,. das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, im folgenden näher erläutert.
An der Kurbelwelle 1 eines Brennkolbenmotors ist das Schwungrad 2 mit der Schwungmasse 3 und dem Anlasserzahnkranz 4 befestigt. An diesem angeschraubt ist das Gehäuses der Magnetpulverkupplung, welches die Wicklungen 6 und 7 sowie die Schleifringe 8 und 9. für die Zuführung des Stromes über die Bürsten 10 enthält. Das Gehäuse umgibt die Kupplungsscheiben 11 und 12, von denen die erstere mit der Welle des Zahnrades 13 und die andere mit der Hohlwelle des Zahnrades 14 befestigt sind. Die Lagerung der Wellen geht aus der Abbildung hervor. Von den Zahnrädern 13, 14 ist eines mit dem oder den Vorwärtsgängen und das andere mit dem oder den Rückwärtsgängen des Fahrgetriebes verbunden. Im Umfangsraum 15 des Kupplungsgehäuses 5 befindet sich das magnetisierbare Pulver.
Bei laufendem Motor steht das Fahrzeug still, wenn die Magnete 6 und 7 stromlos sind. In diesem Fall laufen die Kupplungsscheiben 11 und 12 im Magnetpulver 15 ohne gegenseitige Kraftbeeinflussung um. Wird aber z.B. der Magneto über eine der Bürsten 10 und die Leitung 16 unter Strom .gesetzt, so bildet sich ein elektromagnetisches Feld in Pfeilrichtung 17 aus und erzeugt nun zwischen dem Magnetpulver 15 und der Kupplungsscheibe 11 eine Reibkraft, deren Größe von der Feldstärke abhängig ist. Das Fahrzeug wird unter anfänglicher Reibung zwischen Kupplungsscheibe 11 und Magnetpulver bis zum Gleichlauf der Kupplungsscheibe mit dem Gehäuse 5 beschleunigt. Die andere Kupplungsscheibe 12, deren Magnet 7 stromlos ist, läuft dabei leer und ohne Reibungsschluß zum Gehäuse 5 um. Durch Ausschaltung des Magneten 6 und Einschalten des Magneten 7 kann sowohl eine Fahrtrichtungsumkehr als auch eine Bremsung des Fahrzeuges in feinfühliger Abstufung erzielt werden. Der Fahrer kann somit unter Benutzung lediglich zweier Betätigungsorgane, z. B. Pedale, das Fahrzeug in beiden Richtungen beliebig wechselnd anfahren und anhalten.
Das Schwungrad 2 kann in Normalausführung zur Verwendung mit den üblichen Fahrzeugkupplungen ausgebildet sein. Der Austausch gegen eine Magnetpulverkupplung ist dann wahlweise leicht möglich und gestattet die Kleinhaltung von deren magnetisch leitenden Massen, da hierzu das Schwunggewicht 3 des Schwungrades herangezogen werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lasthebefahrzeug, insbesondere Hubstapler mit nicht selbst anlaufender Antriebsmaschine und in deren Schwungrad eingebauten elektromagnetischen Kupplungen mit getrennten Abtrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen Magnetpulverkupplungen sind, deren Sekundärteile (11, 12) in dem mit den Magnetwicklungen (6, 7) ausgerüsteten Primärteil (5) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 852 572, 740 603, 199883, 417427;
    deutsche Patentanmeldung E 3349 XII/47 c; britische Patentschriften Nr. 677534, 677726; USA.-Patentschriften Nr. 2 224 254, 2 510 880;
    Zeitschrift »Elektro-Technik Coburg«, Nr. 7/8, S. 22 bis 25 vom 23. 2. 1951.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM16535A 1952-12-05 1952-12-05 Lasthebefahrzeug, insbesondere Hubstapler mit nicht selbst anlaufender Antriebsmaschine und in deren Schwungrad eingebauten elektromagnetischen Kupplungen Expired DE967337C (de)

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Citations (8)

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