DE9633C - Neuerungen an der Pfaff'schen rotirenden Maschine - Google Patents

Neuerungen an der Pfaff'schen rotirenden Maschine

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DE9633C
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Germany
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Expired
Application number
DE18799633D
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English (en)
Inventor
Ludwig Pfaff
Original Assignee
R. 8404). L. pfaff in Neu-Isenburg
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/08—Rotary pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

1879.
^-&; d/04
LUDWIG PFAFF in NEU-ISENBURG. Neuerungen an der Pfaff'schen roti'renden Maschine.
Zusatz-Patent zu No. 8404 vom 30. Mai 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1879 ab. Längste Dauer: 29. Mai 1894.
Die Neuerungen betreffen:
1. die Dichtung des Schiebers D,
2. die Steuerung und
3. die Regulirung des Dampfzulasses.
Um den Schieber D auch gegen die Cylinderdeckel i? abzudichten, ist derselbe aus zweiTheilen hergestellt, welche sich überplatten und durch die Schraubenfedern a' aus einander und gegen die Cylinderdeckel gedrückt werden, Fig. 2, 5 und 6. Damit der Dampf nicht längs der Rinnen, in welchen die Federn a' liegen, entweichen kann, ist das Stahlplättchen £>', Fig. 6, eingesetzt, welches beide Rinnen absperrt. Fig. 5 ist der Schnitt nach x-y der Fig. 6.
Die Dichtung kann aber auch so geschehen, wie in. Fig. 7 dargestellt ist. Die Dichtung gegen die Cylinderwand bleibt dabei im allgemeinen dieselbe, nur wird dieselbe aus zwei Theilen gemacht, d. h. in die ausgehobelte Rinne kommen zwei Federny und zwei Klötzchen E, und auf diese zwei Plättchen 0. Um den Schieber gegen die Cylinderdeckel hin zu dichten, ist auch an einer Seite eine Rinne eingehobelt, in welcher zwei Federn y' y' und zwei Klötzchen mit den Plättchen ο' ο' liegen. Letztere sind mit den Klötzchen E, an welche sie stofsen, fest verbunden. In die Plättchen ο' ist abermals eine Rinne gehobelt, worin das Klötzchen E" liegt, welches andererseits sammt der Federy" in einer ausgehobelten Rinne des Kolbens liegt.
Die frühere Steuerung ist durch folgende ersetzt: Der Dampf tritt durch das Rohr /' zunächst in die Kammer b', von da aus durch die Oeffnung c' und den Kanal d' in den Cylinder. Vor c' oscillirt der Steuerschieber e', Fig. 3, welcher auf der Welle g' festgekeilt ist. Diese trägt aufserhalb des Schieberkastens den Winkelhebel J', dessen einer Arm das Kugelgewicht /' trägt, wahrend der andere mit der Exceriteistange h' des Excenters H1 in Verbindung steht. Die Stange L' ist in ihrer Länge durch Schraube mit Mutter justirbar. Das Excenter H' rotirt um die Kolbenwelle und ertheilt dem Winkelhebel /' mit dem Gewicht /' eine hin- und hergehende Bewegung, die durch g' auf e' übertragen wird.
Die Regulirung des Dampfzulasses, entsprechend der Geschwindigkeit der Maschine, wird durch folgende Vorrichtung erreicht: Der Gabelzapfen der Excenterstange h', Fig. 4, ist zwischen zwei Schraubenfedern K' gelagert, welche an dem horizontalen Arm des Winkelhebels /' befestigt sind. Wächst nun die Geschwindigkeit der Maschine, so eilt die Excenterstange h' voraus. Die Federn K' werden zusammengedrückt, der Winkelhebel J macht also einen kürzeren Weg, und infolge dessen wird auch Schieber e' weniger geöffnet.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. An einer Dampfmaschine mit rotirendem Kolben die Dichtung des Schiebers im Kolben gegen die Cylinderdeckel durch die Federn a1 in Verbindung mit ■ dem Plättchen D', im· wesentlichen wie beschrieben und dargestellt in Fig. 2, 5 und 6.
2. Die Dichtung des Schiebers gegen die Cylinderdeckel durch die in Rinnen liegenden Federn/, welche auf die Plättchen ο' drücken, und die in einer Rinne in o' liegende Feder y", welche auf Plättchen 0" wirkt.
3. Die Anordnung der Dichtungen des Schiebers für beide Richtungen in je zwei Hälften, welche an den Ecken des Schiebers verbunden sind.
4. Die Dampfsteuerung vei'mittelst Excenter, Winkelhebel und oscillirendem Vertheilungsschieber, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
5. Die Regulirung des Dampfzulasses durch die Federn K- in Verbindung mit obiger Steuerung, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
DE18799633D 1879-05-29 1879-11-24 Neuerungen an der Pfaff'schen rotirenden Maschine Expired DE9633C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE8404T 1879-05-29
DE9633T 1879-11-24

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DE9633C true DE9633C (de) 1880-04-26

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ID=286978

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DE18799633D Expired DE9633C (de) 1879-05-29 1879-11-24 Neuerungen an der Pfaff'schen rotirenden Maschine

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