DE9630C - Neuerung an Luftinjektor-Düsen - Google Patents
Neuerung an Luftinjektor-DüsenInfo
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- DE9630C DE9630C DENDAT9630D DE9630DA DE9630C DE 9630 C DE9630 C DE 9630C DE NDAT9630 D DENDAT9630 D DE NDAT9630D DE 9630D A DE9630D A DE 9630DA DE 9630 C DE9630 C DE 9630C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/26—Arrangements for air-circulation by means of induction, e.g. by fluid coupling or thermal effect
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
1879.
DAVID C. GREEN in BROOKLYN (New-York, V. S. Α.).
Neuerung an Luftinjectordiisen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1879 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf Apparate zur Erzeugung eines Luftstromes für Ventilationsund
ähnliche Zwecke durch die Einwirkung eines Strahles von Dampf oder comprimirter Luft, welcher sich aus Düsen in Saugröhren
ergiefst, wodurch eine gröfsere Menge Luft gezwungen wird, dem Strome zu folgen. Die
Verbesserungen bestehen hauptsächlich in einer verbesserten Injectionsdüse, welche es möglich
macht, die Geschwindigkeit und den Druck des Stromes auf gleicher Höhe zu halten, wenn
sich auch das Volumen, welches der Düse durch den Luftcompressions-Apparat zugeführt wird,
ändert. Es wird hierdurch ein besserer Effect erzielt; denn der Effect ist stets dem zugeführten
Volumen proportional.
Für jeden besonderen Zweck ist eine ganz bestimmte Geschwindigkeit und gleichzeitig ein
ganz bestimmter Druck des Stromes am zweckmäfsigsten. Da das Volumen des Stromes ein
weiterer Factor des Effects ist, so wird bei gleichgehaltenem Druck und Geschwindigkeit
der Effect wachsen, wenn das Volumen vergröfsert, bezw. abnehmen, wenn das Volumen
verringert wird. Aendert man aber einen der Factoren, Geschwindigkeit oder Druck, ohne
gleichzeitig den anderen zu ändern, so liefert eine Vergröfserung des Volumens keine entsprechende
Erhöhung des Effects.
Diesen Mifsstand, an welchem fast alle bisher gebräuchlichen Injector-Düsen leiden, da ihre
Ausströmungsöffnung nicht veränderlich ist, soll die vorliegende Erfindung beseitigen.
Der wichtigste Theil der verbesserten Düse ist ein automatisches Ventil, welches die Gröfse
der Ausströmung regulirt und derart belastet ist, dafs es sich dem Drucke entsprechend hebt
und senkt. Das Ventil schliefst sich zum Theil, indem es die Querschnittsfläche der Ausströmöffnung
verringert, wenn das Volumen abnimmt, öffnet sich aber, indem es die Oeffnung vergröfsert,
wenn das Volumen wächst. Hierdurch ist erreicht, dafs das Ausströmen stets bei gleichem
Druck und mit gleicher Geschwindigkeit stattfindet und daher der Effect des Gebläses
stets dem zugeführten Volumen entspricht.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt den Längenschnitt durch die verbesserte Injector-Düse,
Fig. 2 den Querschnitt nach x-x durch den Ventilkolben derselben.
Fig. 3 erläutert die Anwendung der Düse an einem Ventilationsapparat.
In Fig. ι bedeutet A die Hülse oder den Mantel des Ventils bezw. der Düse, und b das
Düsenende, wo sich die Ausströmungsöffnung befindet. B ist der Ventilkörper von eigenthümlicher,
doppelt konischer Form, er schliefst, wenn unbelastet, die Oeffnung b vollständig ab,
sein unterer Durchmesser ist kleiner, als der Durchmesser in der Mitte, so dafs bei gehobenem
Ventil die Oeffnung b nicht mehr ganz geschlossen ist und Dampf oder Luft am Rande
ausströmen kann; und es ist klar aus der Zeichnung zu ersehen, dafs, je höher das Ventil
steigt, desto kleiner der Durchmesser des Ventilkolbens ist, welcher in die Oeffnung b zu stehen
kommt, desto gröfser ist aber auch der Zwischenraum zwischen dem Rande von b und
dem Ventilkolben und desto mehr Luft kann ausströmen. Die Rippen c c dienen lediglich
zur Führung des Ventils. Unten trägt das Ventil eine von der Spiralfeder e umschlossene Stange d,
welche in einer luftdicht verschlossenen Röhre steckt. Die Spannung der Feder ist durch die
Mutter g regulirbar.
Wenn die Ausströmungsöffnung nach oben gerichtet ist, wie in der Figur, so kann das
Ventil auch, statt mit einer Feder, mit einem Gewicht belastet werden. Die comprimirte Luft
tritt durch eine Seitenöffnung in der Richtung des Pfeiles ein.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der Düsen. D ist eine durch eine Dampfmaschine getriebene
Luftcompressionspumpe, welche die comprimirte Luft durch die Röhren / nach den Düsen A1
treibt, m sind die Saugröhren oder -Helme. Je nach dem Zweck, den man erreichen will,
müssen die Düsen gerichtet sein. Die Figur zeigt links die Einrichtung, schlechte Luft aus
einem Räume zu entfernen und gleichzeitig rechts die Einrichtung, gute Luft in denselben
Raum zu bringen.
Will man Luft auch central durch die Düse austreten lassen, so kann man die Anordnung
von Fig. 4 wählen. Die innere, oben konische
Stange Ii ist hierbei mit der Ventilhülse fest
verbunden. .Jge'im Heben des Ventilkolbens
tritt dann an der Düsenmündung das Gleiche ein," was bei Fig. ι an der Peripherie des Ventilkolbens
stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Injector-Düse für Gebläse, welche ein ! automatisches Ventil enthält. Dieses regulirt die Gröfse der Ausströmöffnung und ist durch eine Feder belastet. Hierbei findet das Ausströmen unter einem bestimmten Druck statt und es bleiben Druck und Geschwindigkeit gleich bei veränderlichem Volumen, so dafs der Effect stets dem zugeführten Volumen proportional ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.■ t ··
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9630C true DE9630C (de) |
Family
ID=286975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9630D Active DE9630C (de) | Neuerung an Luftinjektor-Düsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9630C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035002B (de) * | 1954-04-29 | 1958-07-24 | Georg Boehm | Armatur |
| DE1176750B (de) * | 1958-01-07 | 1964-08-27 | Engelhard Ind Inc | Selbsttaetiger Spannungsregler |
| EP0329498A1 (de) * | 1988-01-25 | 1989-08-23 | Jacques Paziaud | Vorrichtung zur Luftbewegung in einem Kanal |
-
0
- DE DENDAT9630D patent/DE9630C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035002B (de) * | 1954-04-29 | 1958-07-24 | Georg Boehm | Armatur |
| DE1176750B (de) * | 1958-01-07 | 1964-08-27 | Engelhard Ind Inc | Selbsttaetiger Spannungsregler |
| EP0329498A1 (de) * | 1988-01-25 | 1989-08-23 | Jacques Paziaud | Vorrichtung zur Luftbewegung in einem Kanal |
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