DE962193C - Ausbildung von zum Verkitten keramischer Gegenstaende dienenden Koerperoberflaechen - Google Patents
Ausbildung von zum Verkitten keramischer Gegenstaende dienenden KoerperoberflaechenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Landscapes
- Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
Description
Bekanntlich tritt beim. Verkleben von Gegenständen mit anderen, wie beim Anbringen von Füßen
an Möbel, von Griffen oder Füßchen an Platten und sonstige Gegenstände, der Klebstoff unter dem
Preßdruck häufig aus dem Bereich der Verbindungsfläche der zu verklebenden Gegenstände heraus.
Beim Entfernen der ausgetretenen Massen nach ihrem Erhärten entstehen dann leicht Beschädigungen
der verklebten Gegenstände; in anderen Fällen greifen die ausgetretenen Klebstoffe oder
die in ihnen enthaltenen Lösungs- oder Verdünnungsmittel die gegebenenfalls lackierten oder in
sonstiger Weise veredelten Oberflächen der verklebten Gegenstände unmittelbar an, so daß auch
ein sofortiges Entfernen der ausgetretenen Klebstoffe bleibenden Schaden an den Gegenständen
nicht mehr verhindern kann.
Diese Nachteile treten besonders beim Verkleben von Gegenständen in Erscheinung, von denen
wenigstens der eine ein keramischer Stoff ist, weil es sich bei den hierfür verwandten Klebemitteln im
Gegensatz zu den meist dünne Klebefilme bildenden Leimen für Holz, Papier usw. um Klebemittel mit
»Körper« handelt, die als Kitte u. dgl. in verhältnismäßig dicker Schicht aufgetragen werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun die Ausbildung wenigstens der einen der zum Verkitten keramischer
Gegenstände dienenden Körperoberflächen,
und zwar insbesondere derjenigen, die kleiner oder wenigstens nicht größer als die des mit ihm zu verbindenden
Gegenstandes ist, wobei es gleichgültig ist, ob der keramische Gegenstand mit einem artgleichen
oder einem andersartigen, wie aus Holz, Metall, Kunststoff usw., verbunden werden soll und
ob die beiden zu verbindenden Oberflächen die Ausbildung gemäß der Erfindung besitzen oder nur der
eine von ihnen und aus welchem Material dieser ίο besteht.
Erfindungsgemäß ist die zum Verkleben ausgebildete Körperfläche unter Stehenlassen wenigstens eines Ringes oder Dammes beliebiger Form
hohl oder ausgehöhlt. Durch den Ring oder Damm wird die Höhlung in einen Napf und eine ringförmige
Rinne unterteilt. Der Ring soll mit seinem oberen Rand nicht ganz die Ebene erreichen, welche
durch die Flächenumrandung des zu verkittenden Gegenstandes gebildet wird. Durch diese Ausbildung
der zu verkittenden Fläche wird erreicht, daß ein Überschuß an Kitt beim Zusammendrücken
der zu verbindenden Gegenstände in der Rinne zwischen dem Ring und der Flächenumrandung der
Verbindungsfläche der Gegenstände aufgenommen wird, so daß kein Kitt aus dem Bereich der letzteren
heraustreten kann. Gleichzeitig wird der Ring bei Bemessung seiner Höhe in der vorher angegebenen
Weise mit Kitt versehen und damit ebenfalls zur klebenden Verbindung der Gegenstände
mitherangezogen. Zu diesem Zweck wird man dort, wo es die Größe der zu verbindenden Gegenstände
erlaubt, den der Aufnahme der Masse des Kitts dienenden Napf von der Rinne nicht durch einen
schmalen Ring, sondern durch einen breiten Damm trennen, der mit Kitt bedeckt die Verklebung verstärkt.
Je nach Größe und Form des mit einem anderen Gegenstand zu verbindenden Körpers können auch
mehrere derartige Aushöhlungen vorgesehen oder mehrere Ringe konzentrisch angeordnet sein, so
daß mehrere Rinnen entstehen, die alle bis auf den äußersten mit Kitt gefüllt werden können, wodurch
ebenfalls eine vergrößerte Klebeoberfläche gebildet wird. Die Ringe brauchen auch nicht kreisförmig
zu sein, sie können auch z. B-. oval oder eckig sein und werden in ihrer Form zweckmäßig dem Umriß
der zu verkittenden Fläche angepaßt.
Die Tiefe von Napf und Rinne und deren Breite sollen der Beschaffenheit des zu verwendenden Kitts
angepaßt sein und berücksichtigen, daß ein Heraustreten des in den Napf gehäuft eingefüllten
Kitts auf den Ring oder Damm aus den geschilderten Gründen nur erwünscht ist.
Die Zeichnungen zeigen einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung.
Abb. ι zeigt einen Knopf oder Fuß, z. B. aus
Steingut, der auf eine Platte aus Steingut, aus Holz oder Metall aufgekittet werden soll, und zwar in
Abb. ia in Draufsicht, in Abb. ib im Schnitt entsprechend
der' Linie I-I der Abb. 1 a.
In Abb. ι a stellt 1 einen Ring vor, der den
Napf 2, welcher zur Aufnahme des Kitts dient, von der Rinne 3 trennt, die der Flächenumrandung 4
unmittelbar vorgelagert ist. Abb. ib läßt auch erkennen, daß der Ring 1 die von der Flächenumrandung
4 des Knopfes oder Fußes gebildete Ebene nicht ganz erreicht.
Abb. 2 a und 2 b entsprechen Abb. 1 a und 1 b mit
dem Unterschied, daß der Napf 2 kleiner und tiefer, der Ring, oder Damm 1 breiter und die Rinne 3
schmäler ist.
Abb. 3 a und 3 b zeigen einen viereckigen Fuß aus Holz oder Metall, der an einen keramischen
Gegenstand angekittet werden soll. Bei ihm ist der Damm 1 besonders breit gehalten.
Die Ausführung nach Abb. 4 a und 4b entspricht im wesentlichen derjenigen nach Abb. 3 a und 3b,
doch sind hier zwei viereckige Ringe 1 und 1 a vorgesehen,
wobei die Rinne 3 a ebenfalls mit Kitt angefüllt sein kann.
Abb. 5 und 6 zeigen jeweils in Draufsicht auf die Klebefläche einen dreieckigen bzw. länglichen zu
verkittenden Gegenstand aus keramischem Material und
Abb. 7a und yh schließlich in Draufsicht und
Schnitt einen viereckigen Körper mit fünf Näpfen 2 und ebenso vielen Ringen oder Dämmen 1. Hier hat
die ganze vertiefte Fläche zwischen den Ringen 1 und der Flächenumrandung 4 die Funktion der
Rinne 3 übernommen. .
Die neue Ausbildung der Verklebungsfläche der verschiedensten aus keramischem Material bestehenden
oder mit solchen zu verbindenden Körper kann mit Vorteil auch da angewandt werden, wo man
bisher aus den eingangs geschilderten Gründen ein Verkitten gern vermieden hat.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Ausbildung wenigstens einer der zum Verkitten keramischer Gegenstände mit gleichartigen oder aus anderem Material bestehenden Körpern dienenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche unter Stehenlassen wenigstens eines Ringes oder Dammes (1) beliebiger Form hohl oder ausgehöhlt ist, wobei von dem Ring oder Damm (1) oder von mehreren von ihnen je ein Napf (2) gebildet \vird und der zwischen den Ringen oder Dämmen und der äußeren Umrandung der Fläche liegende Teil der Aushöhlung gegebenenfalls durch weitere Ringe oder Dämme unterteilt ist.
- 2. Körperoberfläche nach Anspruch 1, dadurch ■gekennzeichnet, daß der obere Rand des Ringes oder der Ringe (1) etwas unterhalb der von der Flächenumrandung (4) gebildeten Ebene liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©609 659/3« 10.55 (609 863 4.57)
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| DEK24209A DE962193C (de) | 1954-11-30 | 1954-11-30 | Ausbildung von zum Verkitten keramischer Gegenstaende dienenden Koerperoberflaechen |
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| DE962193C true DE962193C (de) | 1957-04-18 |
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ID=7216947
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK24209A Expired DE962193C (de) | 1954-11-30 | 1954-11-30 | Ausbildung von zum Verkitten keramischer Gegenstaende dienenden Koerperoberflaechen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE962193C (de) |
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1954
- 1954-11-30 DE DEK24209A patent/DE962193C/de not_active Expired
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