DE960648C - Einrichtung an Drahtarmiermaschinen fuer den axialen Durchlauf von impraegnierten Kabeln - Google Patents
Einrichtung an Drahtarmiermaschinen fuer den axialen Durchlauf von impraegnierten KabelnInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
K 21967 VIIIdj '21 c
Josef Kraft, Olpe (Westf.)
ist als Erfinder genannt worden
Beim bekannten Imprägnieren von Kabeln ist in die axiale.Hohlwelle des umlaufenden Armierkorbes
ein in der Ruhelage verharrendes axiales Rohr (Standrohr) in die'Drahtarmiermaschine eingebaut,
durch welches das mit Imprägniermasse überzogene Kabel in der Längsrichtung hindurchgeführt wird.
Da bei der meist beträchtlichen Länge des Armierkorbes das Kabel infolge seines Eigengewichtes
durchhängt, dient das Standrohr dazu, das Ausmaß des Durchhängens durch stellenweises Aufliegen
auf der inneren Standrohrwandung zu begrenzen und außerdem das Kabel beim Arbeitsvorgang vor
Beschädigungen zu schützen. Diese Art des Abfangens des Kabels zeitigt indessen mancherlei
Nachteile und Widerwärtigkeiten. Da nämlich das Kabel vor seinem Durchtritt durch das Standrohr
mit Isolierstoffen u. dgl. bewickelt wird und einen mehrfachen tjberzug von Imprägniermasse erhält,
wird das Innere des Standrohres durch abtropfende Imprägniermasse in zunehmendem Maße verschmutzt
und verengt. Es kann dies schließlich zum völligen Verstopfen des Durchgangsquerschnittes
des Standrohres und weiter bei einer etwa durch zeitweilige Arbeitsunterbrechung eintretenden
Verkrustung der Imprägniermasse zu recht unliebsamen längeren Betriebsstörungen führen, weil in diesem Falle die angehärtete Verkrustung
durch axial auf das Kabel einwirkende
starke Zugkräfte wieder gelockert werden muß, wobei as meist beschädigt wird. Eine Reinigung des
Standrohres ist bei seiner großen Länge und behinderten Zugänglichkeit äußerst schwierig und
zeitraubend. Aber auch ein Ausbau des Standrohres kann nur durch Entfernen einer Anzahl von
Armieraggregaten durchgeführt werden.
Alle diese Nachteile und Übelstände werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß in der mit dem
ίο Maschinenantrieb gekuppelten Hohlwelle von ihr axial umkreiste Nippel als Stützorgane für das
durchzuziehende Kabel ortsfest angeordnet sind und die Hohlwelle Wandöffnungen zum Ausscheiden
der überschüssigen Imprägniermasse aufweist. Dabei ist eis vorteilhaft, den inneren lichten
Durchmesser der Nippel größer als den Kabeldurchmesser zu machen und letztere nach ihren
Stirnseiten hin kelchartig zu erweitern. Die Hohlwelle besteht aus einzelnen an den Jochkränzen des
ao Armierkorbes der Maschine axial befestigten Rohrlängen, die ein lösbar zusammenhängendes Ganzes
bilden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausfuhrungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt in der Vorderansicht, teilweise im Schnitt, eine Teillänge der um die Nippel umlaufenden
Hohlwelle mit einem im Zuge der Querebene eines jeden Jochkranzes angeordneten Nippel,
während
Fig. 2 in gleicher Weise die Anordnung der Nippel zwischen den einzelnen Jochkränzen veranschaulicht;
Fig. 3 ist in kleinerem Maßstab die Vorderansicht auf die zusammengesetzte Hohlwelle,
während
Fig. 4 als Einzelheit die Lagerung der Nippel in der umlaufenden Hohlwelle zeigt.
Mit ι ist die Hohlwelle der mit den Jochkränzen 2 in lösbarem Zusammenhang stehenden
Drahtarmiermaschine bezeichnet. Die Hohlwelle setzt sich aus von Jochkranz zu Jochkranz sich erstreckenden
Rohrlängen zusammen, die an ihren Flanschen ia zu einem fest zusammenhängenden
Ganzen mit den Jochkränzen verschraubt sind. In der Hohlwelle sind am Sitz der Jochkränze und
auch zwischen denselben die Nippel 3 bzw. 3C axial
feststehend gelagert, die das durch die Hohlwelle hindurchzuziehende Kabel 7 abstützen. Die innere
lichte Durchgangsweite der Nippel ist erheblich größer als der Durchmesser des Kabels und erweitert
eich von der Mitte aus kelchartig nach den beiden Stirnseiten der Nippel hin, damit das mehrfach
mit Imprägniermasse getränkte Kabel 7 in den beim Arbeitsvorgang von der Hohlwelle 1 umkreisten
Nippeln 3 bzw. 30 hemmungefrei unter
gleichzeitigem Abstreifen und Ausscheiden der überschüssigen Imprägniermasse unter nur geringem
Reibungswiderstand hindurchgleiten kann. Der Mantel der Hohlwelle weist daher zwischen den
einzelnen Nippeln in gleichmäßiger Verteilung auf seinem Umfang hintereinander angeordnete längliche
Wandöffnungen ΐδ auf, durch welche die abgestreifte
Imprägniermasse austritt. Außer zum Einbauen der Nippel und der einzelnen. Rohrlängen
ι dienen die Wandöffnungen r& insbesondere
auch zum Durchgreifen mit geeigneten Geräten und Hilfsmitteln beim Reinigen der Innenwandung der
Rohrlängen. Die längsseitige Begrenzung der Wandöffnungen erstreckt sich zweckmäßig bis in
den Bereich der stirnseitigen Nippelenden und erforderlichenfalls auch weiter darüber hinaus. Bei
solcher Anordnung kann sowohl die überschüssige Imprägniermasse alsbald nach ihrem Abstreifen
aus der Hohlwelle auslaufen als auch eine etwa erforderlich werdende Reinigung letzterer bequem
und mühelos durchgeführt werden.
Die auf ihrer einen Seite mit einem aufschraubbaren MufFenring4 bzw. 4a zum Einsetzen des
Kugellagers 5 sowie auf der gegenüberliegenden Seite mit einem abnehmbar befestigten Stülpring 3Ö
bzw. 3e versehenen Nippel 3 bzw. 3Ö sind mittels
Druckringen 6 bzw. 6a in die Hohlwelle 1 eingebaut.
Die mit letzterer umlaufenden Kugellager 5 zur Sicherung des ortsfesten Sitzes der
Nippel sind in an sich bekannter Weise allseitig gegen ein Eindringen von Imprägniermaese geschützt.
Claims (4)
1. Einrichtung an Drahtarmiermaschinen für den axialen Durchlauf von imprägnierten
Kabeln, dadurch gekennzeichnet, daß in der mit dem Maschinenantrieb gekuppelten Hohlwelle S5
(1) von ihr axial umkreiste Nippel (3 bzw. 3a)
als Stützorgane für das hindurchzuziehende Kabel (7) ortsfest angeordnet sind und die
Hohlwelle Wandöffnungen (i&) zum Ausscheiden
der überschüssigen Imprägniermasse aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der innere lichte Durchmesser der Nippel (3 bzw. 3a) größer als der Kabeldurchmesser
ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nippel nach
ihren Stirnseiten hin kelchartig erweitert sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (1) no
aus einzelnen an den Jochkränzen (2) des Armierkorbes der Maschine axial befestigten
Rohrlängen besteht, die ein lösbar zusammenhängendes Ganzes bilden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 609 617/J78 8.56 (609 845 3.57)
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|---|---|---|---|
| DEK21967A DE960648C (de) | 1954-04-22 | 1954-04-22 | Einrichtung an Drahtarmiermaschinen fuer den axialen Durchlauf von impraegnierten Kabeln |
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Publications (1)
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| DE960648C true DE960648C (de) | 1957-03-28 |
Family
ID=7216330
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK21967A Expired DE960648C (de) | 1954-04-22 | 1954-04-22 | Einrichtung an Drahtarmiermaschinen fuer den axialen Durchlauf von impraegnierten Kabeln |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE960648C (de) |
-
1954
- 1954-04-22 DE DEK21967A patent/DE960648C/de not_active Expired
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